Der Aufbau der Lehre

Die klassische universitäre Lehre dient der effektiven Wissensvermittlung von deskriptivem Wissen. In Seminaren und Übungen wird dieses Wissen von Studierenden eigenständig zur Lösung kleinerer Beispielaufgaben herangezogen. 

Die Studenten bearbeiten zunächst schwerpunktmäßig theoretische und technische Zusammenhänge mit hohem Anspruch an die Konstruktion. Sie stehen vor der Aufgabe, geeignete technische und kreative Lösungen für entwurfsbedingte Problemstellungen zu finden. Hierbei kommt den Schlagworten Tragfähigkeit, Aussteifung, Dämmung, Belichtung, Belüftung, Nachhaltigkeit und Effizienz eine große Bedeutung zu.

Aufgrund dieser Lösungsansätze können verschiedene Konstruktionen untersucht werden - entweder durch Addition verschiedener Bauelemente, die jeweils für eine Leistung spezialisiert sind oder durch integrale Bauteile, die verschiedene Funktionen vereinen. Auf diese Weise lernen die Studierenden das Konstruieren entsprechend der konzeptionellen Vorgaben ihres Entwurfes. Der Schwerpunkt liegt auf kreativem Arbeiten auf der Grundlage von vermitteltem physikalischem Grund- bzw. Spezialwissen.