Aktuelles

Willkommen im Wintersemesters 2020/2021

Das Programm unserer Lehrveranstaltungen finden Sie hier.

Ausschreibung: Abschlussarbeiten Urbanistik und Architektur

Eichsfelder Hof | Heilbad Heiligenstadt

Professur Stadtplanung
Professur Entwerfen und StadtArchitektur
Unterstützung: Professur Denkmalpflege und Baugeschichte

Der Eichsfelder Hof in Heilbad Heiligenstadt steht seit 5 Jahren leer. An der Haupteinkaufsstraße der Kleinstadt, in der Nähe des Marktes gelegen, diente er zuletzt als Gaststätte, Veranstaltungsaal und Hotel. Während ähnliche, ehemals für den Ort zentral bedeutsame, geschlossene Einrichtungen in kleineren Städten und Gemeinden quasi fast zum Bild von Schrumpfung und Strukturwandel gehören, sieht sich Heiligenstadt als bedeutsam bleibendes, moderat wachsendes Zentrum in der Region Eichsfeld.

Der neue Eigentümer der Anlage, die kommunale Wohnungsgesellschaft Obereichsfeld mbH, sucht ein nachhaltiges, tragfähiges Konzept für die Nutzung dieser Strukturen als Beitrag zur Entwicklung der Stadt. Während es erste Überlegungen zu Mischnutzungen gibt, sollte eine reflektierte Analyse und intensive Auseinandersetzung mit Ort, Raum und bestehenden Konstellationen, Grundlage der Bearbeitung sein. Teil dieser Analyse ist es auch, ein solches Konzept im Kontext der komplexen Herausforderungen der Region zu situieren.

Der Gebäudekomplex des Eichsfelder Hofes liegt auf einem nahezu vollständig überbauten Grundstück. Bei der näheren Nutzungsplanung soll die Freifläche an der Vogelgasse, welche aktuell als Parkplatz genutzt wird, direkt mit in die Überlegungen aufgenommen und auch eine Neu¬struk-turierung der verkehrlichen Anbindung und angrenzender Stadt¬räume überdacht werden. Der Innenraum des Saales des Eichsfelder Hofes sowie die Frontfassade stehen unter Denkmalschutz. Ein Teilabriss von Nebengebäuden ist unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes prüfbar.

Die gesamte Ausschreibung samt Aufgabenbeschreibung finden Sie hier.

Die Thesis kann unter entsprechender Schwerpunktsetzung, in Absprache mit den BetreuerInnen, einzeln von Studierenden der Urbanistik oder der Architektur bearbeitet werden. Das Thema eignet sich besonders gut für eine Bearbeitung in gemischten Zweierteams aus Urbanistik- und Architektur-studierenden und wird dafür empfohlen. Sie kann, in Anpassung der Aufgabenstellung, als Bachelor- oder Masterthesis verfasst werden.

Eine Interessensbekundung zur Bearbeitung soll bis zum 13.10.2020 zunächst am Lehrstuhl Stadtplanung unter Angabe der BearbeiterInnen und angestrebten Abschlüsse erfolgen, unter: Uta.Merkle@uni-weimar.de.

Neuerscheinungen: „Wohnungsfragen ohne Ende?!" und "Paradigm Shifts in Social Housing After Welfare-State Transformation"

Wohnungsfragen ohne Ende?! Ressourcen für eine soziale Wohnraumversorgung, hrsg. von Barbara Schönig und Lisa Vollmer.

Aufbauend auf der IfEU-Jahrestagung im Mai 2019 ist nun der Sammelband "Wohnungsfragen ohne Ende?!" erschienen. Städte und Regionen sind mit einer Vielzahl an Wohnungsfragen konfrontiert: In wachsenden Metropolregionen und Mittelstädten in Deutschland steigen Mieten und Bodenpreise seit Jahren. Andernorts fehlt es vor allem an bedarfsgerechtem Wohnraum. Dabei ständen durchaus geeignete Politiken und Instrumente für eine sozial gerechte Wohnraumversorgung zur Verfügung. Im Buch diskutieren Autor/-innen aus Wissenschaft, kommunaler Praxis und sozialen Bewegungen "Ressourcen für ein Recht auf Wohnen" in vier Bereichen: Sie schauen auf die Nutzung städtischen Bodens, die Rollen der Wohnungswirtschaft, das Potential der Rekommunalisierung von Wohnraum und die Ausprägung von Wohnungsfragen jenseits (groß-)städtischen Wachstums. Der Sammelband stellt zugleich den ersten Titel der neuen Schriftenreihe "Interdisziplinäre Wohnungsforschung" dar. Weitere Informationen finden Sie hier und hier.

Paradigm Shifts in Social Housing After Welfare-State Transformation: Learning from the German Experience, von Barbara Schönig.

Darüber hinaus ist Barbaras Schönigs Aufsatz zu "Paradigm Shifts in Social Housing After Welfare-State Transformation" unlängst im International Journal of Urban and Regional Research (ijurr) erschienen, in dem sie eine vergleichende Fallstudie zu den Entwicklungen im Bereich des sozialen Wohnungsbaus in den Jahren 1980 bis 2012 in München und Frankfurt unternimmt. Der Aufsatz ist als Open-Access-Format frei verfügbar. Weitere Informationen finden Sie hier.

Neuerscheinung: "Worlds of Homelessness"

Im Oktober 2019 fand in Los Angeles eine mehrtägige Veranstaltungsreihe des Goethe-Instituts unter dem Titel "Worlds of Homelessness" statt, bei der Barbara Schönig am Eröffnungstag mit einem Beitrag zu bezahlbarem Wohnraum in Deutschland zur Eingrenzung des Diskussionsgegenstands Obdachlosigkeit beitrug. Weitere Informationen finden Sie hier.

Darauf aufbauend haben die in Berlin ansässige Straßenzeitschrift Arts of the Working Class und das Goethe-Institut Los Angeles nun gemeinsam das EXTRABL.A.TT "Worlds of Homelessness" veröffentlicht. In dieser Sonderausgabe befindet sich u. a. der Artikel "Housing as a Critical Infrastructure. Learning from Housing Crisis and Housing Movement in Germany" von Barbara Schönig. Die gesamte Ausgabe können Sie hier online einsehen.

"Römisches Haus" im Ilmpark (c) Michak, GNU Free Documentation License, Version 1.2

Willkommen im Sommersemester 2020

Herzlich willkommen in diesem besonderen Sommersemester 2020. Das aktualisierte Programm unserer Lehrveranstaltungen finden Sie hier.

Offener Brief von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zur Wohnungsfrage in Zeiten der Corona-Krise

In einem offenen Brief fordern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ganz unterschiedlichen Disziplinen, die Immobilienwirtschaft an den Kosten der Corona-Krise zu beteiligen.

Hierbei werden Vorschläge gemacht für einen Umgang mit der Wohnungsfrage in Corona-Zeiten - und darüber hinaus: ein sofortiges Moratorium von Kündigungen, Zwangsräumungen, Mieterhöhungen, Energie- und Wassersperren für Wohn- und Gewerbemieterinnen und -mieter, eine Unterbringung von Wohnungs- und Obdachlosen in Hotels und leeren Wohnungen, eine langfristiger Schutz von Mieterinnen und Mietern sowie eine Unterstützung von Gewerbetreibenden bei Verdienstausfall.

Den gesamten offenen Brief finden Sie hier in sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung.

Informationen zu Covid-19-Pandemie bedingten Sonderregelungen

Sommersemester 2020

Der Vorlesungsbeginn des Sommersemesters wurde auf den 4. Mai 2020 verschoben. Unsere Veranstaltungsankündigungen werden wir zeitnah in Bison und auf der Webseite aktualisieren. Damit wir Anfang Mai ohne weitere Verzögerungen in die Lehre starten können, werden wir für einzelne Lehrveranstaltungen bereits vorab Veranstaltungspläne und Lehrmaterialien bereitstellen und die Verteilung von Referaten und Aufgaben online organisieren. Alle Studierenden, die unsere Lehrveranstaltungen als Pflichtmodule belegen müssen, bitten wir daher, Ihre E-Mail-Konten regelmäßig zu kontrollieren.

Allgemeine Informationen

Da die Bauhaus-Universität Weimar aufgrund der Covid-19-Pandemie für Besuchsverkehr gesperrt ist, bitten wir von persönlichen Besuchen abzusehen. Für dringende Fragen zu Lehre und Forschung wenden Sie sich bitte per E-Mail an die wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen Carsten Praum und Uta Merkle. In allen administrativen Fragen steht Ihnen Franziska Schuchort per E-Mail (franziska.schuchort[at]uni-weimar.de) und telefonisch zu den regulären Bürozeiten (siehe nebenstehend) zur Verfügung. Das Team der Professur bemüht sich, trotzt der eingeschränkten Arbeitsbedingungen alle Anfragen zu beantworten. Für Verzögerungen bitten wir um Verständnis.

Neuerscheinung: "Der Einfluss kommunaler Planung auf die Gestaltung von Neubauvorhaben am Beispiel der Weimarer Innenstadt"

Die Open Access Schriftenreihe "IfEU.OPEN" veröffentlicht u. a. herausragende studentische Arbeiten, die am Institut für Europäische Urbanistik entstanden sind.

In diesem Zusammenhang ist nun die von der Professur Stadtplanung betreute Bachelorarbeit "Der Einfluss kommunaler Planung auf die Gestaltung von Neubauvorhaben am Beispiel der Weimarer Innenstadt" von Cornelius Hutfless erschienen. Darin konstatiert er, dass die massive Neubautätigkeit in Deutschland die Diskussion um Baukultur zwar wieder angestoßen habe, der Einfluss der kommunalen Planung auf die Baugestaltung sowohl in der Öffentlichkeit als auch der Fachliteratur jedoch nur unzureichend thematisiert wird. Die Arbeit von Cornelius Hutfless untersucht die Thematik am konkreten Beispiel der Weimarer Innenstadt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Darüber hinaus sei noch einmal darauf hingewiesen, dass Cornelius Hutfless bereits im Jahr 2018 für seine Bachelorarbeit mit dem Hochschulpreis für Studierende an der Fakultät Architektur und Urbanistik ausgezeichnet wurde. Weitere Informationen finden Sie hier.

Sowohl zur Veröffentlichung als auch zum Hochschulpreis gratulieren wir recht herzlich!

(c) Achim Schröer

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