Aktuelles

"Römisches Haus" im Ilmpark (c) Michak, GNU Free Documentation License, Version 1.2

Lehrveranstaltungen des Sommersemesters 2019 online ...

... das Programm unserer Lehrveranstaltungen finden Sie hier.

Konferenz: "Boden. Wirtschaft. Gesellschaft. Ressourcen für ein Recht auf Wohnen"

Am 23. und 24. Mai 2019 richtet das Institut für Europäische Urbanistik der Bauhaus-Universität Weimar die Tagung "Boden. Wirtschaft. Gesellschaft. Ressourcen für ein Recht auf Wohnen" aus. Dafür ist nun die Anmeldung bis zum 15. April 2019 freigeschaltet.

Die Abschlusskonferenz der durch die Hans Böckler Stiftung geförderten Nachwuchsforscherinnengruppe "Soziale Wohnraumversorgung in wachsenden Metropolregionen" bringt Wissenschaftler/innen aus Planungs-, Stadt- und Wohnungsforschung sowie Praktiker/innen aus Verwaltung und Zivilgesellschaft zusammen, um in vier Foren die Möglichkeiten sozialer Wohnungsversorgung auszuloten. In einem öffentlichen Abendvortrag werden am 23. Mai 2019 zudem architektonische Perspektiven und Ansätze auf soziale Wohnraumversorgung eröffnet.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie hier.

Bewerbungsphase: "Drei Zimmer, Küche, Diele, Bad | Eine Wohnung mit Optionen"

In der Asbachstraße 32 in Weimar wird im Rahmen des Lehr- und Forschungsprojekts "Drei Zimmer, Küche, Diele, Bad" seit dem Wintersemester 2017/2018 an einem Modell für das Wohnen in der Zukunft gearbeitet.

Nun geht das Projekt in die nächste Phase über: Es werden Bewohnerinnen und Bewohner gesucht, die ab dem 1. September 2019 in der "Wohnung mit Optionen" leben und Ideen für die Nachbarschaft entwickeln, organisieren und umsetzen möchten. Dank einer finanziellen Unterstützung durch die Thüringer Aufbaubank werden sie im Gegenzug für die Dauer von 24 Monaten keine Kaltmiete entrichten müssen.

Vor diesem Hintergrund können bis zum 15. März 2019 Konzepte eingereicht werden, die die "Wohnung mit Optionen" zukünftig sowohl zu einer privaten Wohnung als auch zu einem gemeinschaftlichen Raum für nachbarschaftliche Aktivitäten werden lassen.

Weitere Informationen und das Bewerbungsformular finden Sie hier.

Neuauflage in der bpb-Schriftenreihe: „Wohnraum für alle?!"

Wohnraum für alle?! Perspektiven auf Planung, Politik und Architektur, hrsg. von Barbara Schönig, Justin Kadi und Sebastian Schipper.

Der Sammelband "Wohnraum für alle?!" wurde in der Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung zum Vorzugspreis von 4,50 Euro neu aufgelegt: Seit Jahren steigen Mieten und Wohnungspreise – vor allem in wachsenden Städten und Regionen Deutschlands. Günstiger Wohnraum wird zunehmend knapp und gerade untere und mittlere Einkommensgruppen sind von hohen Wohnkosten belastet. Der Band bringt gestalterische, gesellschaftliche und politische Lösungsansätze in einen Dialog. Die Beiträge erkunden die Gründe für die Wiederkehr der Wohnungsfrage und stellen Strategien vor, mit denen bezahlbarer Wohnraum für alle geschaffen werden kann. Akteure aus Wissenschaft, Praxis, Politik und sozialen Bewegungen finden hier aktuelle Perspektiven auf ein drängendes urbanes Problem. Weitere Informationen finden Sie hier.

Studierende der Urbanistik gewinnt GEWOBA-Preis für zukunftsgerechte Stadtentwicklung

"Krachmacherstraße 2.0 - Wie wohnen Kinder heute und in Zukunft?" lautete die Wettbewerbsaufgabe des zweiten GEWOBA-Preis für zukunftsgerechte Stadtentwicklung. Hierbei handelt es sich um einen offenen, nicht anonymisierten Ideenwettbewerb, den das Wohnungsunternehmen in Kooperation mit der Universität Bremen und der Jacobs University ins Leben gerufen hat.

Frida Ludwig konnte die hochkarätig besetzte Jury mit ihrer von der Professur Stadtplanung betreuten Bachelorarbeit "Anforderungen von Kindern an das Wohnumfeld. Evaluation der Stadterneuerungsmaßnahmen im Programm 'Soziale Stadt' in der Siedlung Nordostbahnhof, aus der Perspektive von Kindern" überzeugen und gewann einen von drei GEWOBA-Preisen, die jeweils mit einem Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro dotiert waren. Weitere Informationen finden Sie hier.

Wir gratulieren der Studierenden recht herzlich!

Über 200 Wissenschaftler/innen für eine wirklich soziale Wohnungspolitik

Über 200 Wissenschaftler_innen kritisieren das Gutachten des wissenschaftlichen Beirats des BMWi zur „sozialen Wohnungspolitik“ und stellen eigene Analysen für eine wirklich soziale Wohnungspolitik vor, um sozialer Spaltung entgegenzuwirken: mehr und anderen sozialen Wohnungsbau, Schutz der Bestandsmieten, Stärkung gemeinnütziger Träger und Demokratisierung der Wohnraumversorgung. Die Pressemitteilung finden Sie hier und die in sub\urban. zeitschrift für kritische stadtforschung vorabveröffentlichte wissenschaftliche Stellungnahme hier.

Neuerscheinungen: "Zur (neuen) Wohnungsfrage" und "Solidarische Wohnungspolitik"

In den aktuellen Ausgaben der PROKLA "Zur (neuen) Wohnungsfrage" und der spw "Wessen Stadt, wessen Raum? Solidarische Wohnungspolitik" sind kürzlich diverse Artikel aus den Reihen der Professur Stadtplanung und der Weimarer Wohnungsforschung erschienen.

So widmet sich Barbara Schönig in der PROKLA dem Thema "Ausnahmesegment. Form und Funktion sozialen Wohnungsbaus im transformierten Wohlfahrtsstaat", und weist dabei nach, dass sich die Transformation sozialen Wohnungsbaus funktional, institutionell und baulich-räumlich nachvollziehen und damit auch ein neues Paradigma des sozialen Wohnungsbau identifizieren lässt. Darüber hinaus untersuchen Lisa Vollmer und Justin Kadi die "Wohnungspolitik in der Krise des Neoliberalismus in Berlin und Wien", während Inga Jensen und Sebastian Schipper "Jenseits von Spätzlemanufakturen und kiezigen Kneipen - polit-ökonomische Perspektiven auf Gentrifizierung" werfen. Weitere Informationen finden Sie hier.

In der spw wiederum gehen Barbara Schönig und Carsten Praum in einem "Plädoyer für Demokratisierung statt Beteiligung" der "Unmöglichkeit kooperativer Wohnungspolitik" nach, die aus den weitreichenden Interessensgegensätzen und gesellschaftlichen Konflikten innerhalb dieses Feldes resultiert. Weitere Informationen finden Sie hier.

Workshopreihe: "Wohnungsfrage(n) ohne Ende"

Am 3./4. Mai 2018 startet die sechsteilige Workshopreihe "Wohnungsfrage(n) ohne Ende. Aktuelle und historische Entwicklungen in der Wohnungspolitik", mit der Wohnungsforscher/innen unterschiedlicher Disziplinen in einen fachlichen Dialog gebracht werden. Sie zielt darauf, die interdisziplinäre universitäre Wohnungsforschung in Deutschland zu vernetzen und zu stärken. Veranstaltet werden die Workshops von der Nachwuchsforscherinnengruppe "Soziale Wohnraumversorgung in wachsenden Stadtregionen" am Institut für Europäische Urbanistik der Bauhaus-Universität Weimar und gefördert durch die Hans Böckler Stiftung. Weitere Informationen finden Sie hier.

(c) Achim Schröer

Archiv

Vergangene "Aktuelles"-Meldungen finden Sie hier.