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Perspektive in Hintergrundbild

edit ~ 2 kommentare/fragen ~ 15. Nov 2019 00:00

Hallo Erstes Semester

Hier findet ihr einen link zu einer Gif-Animation, in der gezeigt wird, wie man die perspektiven Elemente aus einem Hintergrundfoto rekonstruiert:

Fotoperspektive

Schulhof

Die Schrittfolge:
01 Hauptpunkt HP ermitteln (in der Regel die Mitte des Fotos
02 Fluchtpunkte von 2 waager. senkr. zueinander stehenden Horizont waagerecht Kanten bestimmen
03 Fluchtpunkte verbinden=Horizont
04 Horizont und Foto waagerecht ausrichten
05 Bildebene unter Foto aufspannen
06 Fluchtpunkte auf Bildebene herunterloten
07 Thaleskreis unter die Fluchtpunkte konstruieren
08 Lot von HP auf den Thaleskreis fällen=Auge im Grundriß
09 Auge mit Fluchtpunkten verbinden=Grundrißrichtungen
10 wichtige senkr. Gebäudekanten zur Bildebene verlängern
11 von den Berührungspunkten Sehstrahlen zum Auge schicken
13 Grundriß entsprechend der Grundrißrichtungen und Sehstrahlen unter das Foto montieren (geeigneter Maßstab!)
14 Gebäudegrundrißkante zur Bildebene verlängern
15 Höhenmaßlinie ins Foto loten
16 eigenes Projekt maßstabsgerecht in Grundriß einfügen
17 räumliche Bezüge zum Hintergrundbild finden
18 Fluchtpunkte des eigenen Objektes ermitteln durch paralleles Verschieben der Objektrichtung durch das Auge und Verlängern bis zur Bildebene, dann auf Horizont hochloten... der Rest ist bereits bekannt (Beispiel Übereckperspektive)

Ein weiteres Lehrblatt zum Thema kann hier herunter geladen werden (unter dem Bild den Link zur Druckversion anklicken!):

Fotoperspektive

Hier noch ein link zur Demonstration der Arbeit mit Hintergrundbildern in Cinema4D ab Version 14:

Hintergrundbild in C4D

mfG. Prof. A. Kästner

Perspektive ins Foto 2

edit ~ 0 kommentare/fragen ~ 15. Nov 2019 00:00

Hallo Bachelor Architekten

hier findet ihr das Beispiel der Konstruktion einer Perspektive in ein Hintergrundfoto eines Schulhofes (Beispiel aus einem zurückliegenden ersten Entwurf).

Es ist wichtig, die eigene Idee überzeugend im vorhandenen Kontext darzustellen. Dabei kann ein Standortfoto helfen. In diesem Tutorium kann man lernen, wie ihr euere Idee räumlich mit einer Perspektivekonstruktion im Standortfoto präsentiert.

Weiterhin sind hier einige ausgewählte Standortfotos zu finden.

Schulhof

mfG Prof. A. Kästner

Perspektive ins Foto 3

edit ~ 0 kommentare/fragen ~ 15. Nov 2019 00:00

Die Fotoperspektiven wurden mit ArchiCAD 18 konstruiert. Die Dateien sind ca 10 MB groß und zu groß für einen upload. Wer Interesse hat, diese traditionelle Perspektivekonstruktion mit CAD selbst auszuprobieren, kann die Dateien an der Professur abholen. ArchiCAD kann man bei Graphisoft kostenfrei gegen einen Studentennachweis herunterladen.

Hallo erstes Semester,

zum Konstruieren einer Perspektive in ein Foto kommen hier einige weiteres Beispiel vom EGA-Park (zurückliegender erster Entwurf). Man muss im Foto einen geometrischen Bezug für den Entwurf finden, um dort den Anschluss zum eigenen Entwurf herzustellen. In diesem Beispiel sind das die beiden roten Linien im Hochformat. Auch deren Dimensionen sollten aus dem Lageplan hervorgehen oder vor Ort gemessen werden, damit die Grössenverhältnisse des Entwurfes auch zum Standort passen. Im Querformat sind er die Mauern im Vordergrund.

Hochformat
Aus den Metadaten des Fotos konnte ich die verwendete Brennweite und das verwendete Kameramodell entnehmen. Der verwendete Sensor hat einen crop-Faktor von 4,5. Das Bildseitenverhältnis ist 3:4. Wenn man die Tangensfunktion verwendet, ergibt sich daraus ein Blicköffnungswinkel von 35° in Portraitmodus. Mit diesem Winkel rindert man im Grundriss den Augpunkt.

Die Verlängerung der linken Kante zum Horizont ergibt einen leicht zum Hauptpunkt verdrehten rechten Fluchtpunkt und damit einen weit entfernten nicht verwendbaren linken Fluchtpunkt. Das Quadratraster und der Kubus werden deshalb unter Zuhilfenahme der Diagonalenfluchtpunkte konstruiert. Auch die Höhenmasslinie bezieht sich auf die verlängerte rechte Diagonale des Kubus.

Die Höhen können alternativ auch aus dem Diagonalenfluchtpunkt der echten Kubuswand konstruiert werden. Dieser wird aus einer senkrechten Schnitebene, die durch das Auge und den rechten Fluchtpunkt gelegt wird, konstruiert. Vom Auge wird unter 45° ein Strahl mit der Bildebene verschnitten (schwarz) und dann in die Ansicht des Bildes übertragen.

Das Beispiel muss angeklickt werden und aus dem sich öffnenden Fenster gesichert werden, damit es in voller Auflösung vorliegt.

Querformat1
Der Platzhalter für den Entwurf bezieht sich auf die Mauerecke im Vordergrund. Sockel- und Dachkante schneiden sich in Verlängerung in Höhe des Horizontes, auf dem man durch verlängern der beiden Mauerkanten die Fluchtpunkte des Entwurfes findet (rot).

Da die Kamera und ihr Sensor bekannt war (Cropfaktor =4.5) ergab sich aus der benutzten Brennweite ein Blicköffnungswinkel des Landschaftsformates (quer) von 52°. Danit kann unter die Bildebene (untere Fotokante) der Sehkegel eingezeichnet werden und das Auge.

Die Fluchtpunkte auf dem Horizont werden auf die Bildebene des Grundrisses (unterer Fotorand) heruntergleitet und mit dem Auge verbunden. Unter 45° Verdrehung zu den Hauptrichtungen des Entwurfes findet man die Fluchtpunkte der Diagonalrichtungen (blau). Am Auge sind die Winkelzusammenhänge eingetragen. Die Fluchtpunkte der Diagonalrichtungen werden auf den Horizont des Bildes hochgelotet.

Mit Hilfe der Fluchtpunkte (rot und blau) wird beginnend an der rechten Mauer ein perspektives Quadratraster entwickelt. Mit einem Quadrat Abstand zur linken Mauer soll im vierten Feld von hinten ein Pavillon in Kubusform entstehen, der an drei Seiten vom Volumen eines Tragwerks umgeben sein soll.

Die Höhen ermittelt man entweder mit einer Wanddiagonalen vom Diagonalenfluchtpunkt FDO (schwarz) oder mit Hilfe der Höhenmasslinie. Um diese zu konstruieren werden aus dem Bild die unteren Punkte des Kubus zum unteren Bildrand gelotet und dort mit Sehstrahlen zum Auge zurückverfolgt.in geeignetem Masstab wirrer Grundriss des Kubus in der bereits festliegenden Verdrehungauf den zurückverfolgten Sehstrahlen positioniert und mit dem Rest des Rasters ergänzt.

Die Höhenmasslinie entsteht als Lot im Bild dort, wo die lange Aussenlinie des Rasters unter dem Foto verschwindet. Die Höhenmasse des Entwurfes müssen bezogen auf den Horizont im gewählten Masstab des Grundrisses auf der Höhenmasslinie angetragen werden.

Querformat 2

Auch in diesem Beispiel ist der Anknüpfungspunkt des Entwurfes die Treppe des Geländesprunges. Man muss wissen wie breit der Pavillon bezogen auf den Standort sein soll, hier orientiert sich die Breite am Sockel der Skulptur im Vordergrund.

Als Blicköffnungswinkel ergab sich aus den Metadaten des Bildes und den technischen Daten der Kamera 44°,18° und damit der Augpunkt des Fotografen im Grundriss. Bringt man je zwei parallele Referenzkanten (Sockel der Skulptur und Dach des ersten Ausstellungsgebäudes) zum Schnitt, so zeigt sich übereinstimmend die Lage des Horizontes. Die Bilddiagonalen schneiden einander nur wenig darunter, Der Blick war also fast waagerecht!

Die verlängerte Fluchtung der Treppe bringt den rechten Fluchtpunkt des Entwurfes. Der Fluchtpunkt wird von der Horizontlinie auf die Bildebene des Grundrisses gelotet und mit einem Sehstrahl zum Auge zurückverfolgt. die linke Entwurfsrichtung (90° zur rechten verdreht) führt zu einem unpraktischen weil weit entfernten Fluchtpunkt, den man mit den beiden Diagonalenfluchtpunkten umgehen kann.

Die Treppenstufen werden auf die untere Bildkante gelotet und mit Sehstrahlen zurückverfolgt. In einem geeigneten Masstab und so verdreht, wie es die rechte Verdrehrichtung des Entwurfes vorschreibt, wird der Standort und der Entwurf im Grundriss eingezeichnet und mit Sehstrahlen ins Bild projiziert.

Für die Höhenmasslinie wird die nach links weisende Diagonale im Grundriss bis zur Bildebene verlängert und als Höhenmasslinie in das Bild hochgelotet. Die Höhe von Grund und Deckfläche wird auf der HML bezogen auf den Horizont im für den Grundriss gewählten Masstab angetragen und mit FDL (Fluchp. der Diagonalen lins) auf den Kubus übertragen. Alternativ kann man FDO (Fluchtpunkt der Diagonalen oben) verwenden wie bei Querformat 1.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Andreas Kästner

Layout und Staffage, Vorlesung am 18. 01. 2019

edit ~ 0 kommentare/fragen ~ 15. Nov 2019 00:00

Gestalteigenschaften von Bäumen 3D-Bäume Bäume im Grundriß Bäume in Ansichten Landschaftstypen Layout Layout Karte Lageplan Grundriß Weisshöhung auf Packpapier Bleistift+grüner Farbstift Mischtechnik Invertiert Collage Photoshop Aquarell Collage2 Bleistift-Weiss Bleistift-Farbstift 2 Grundriß Hauptgebäude

Die Vorlesung behandelt im ersten Teil Darstellungsfragen des ersten Entwurfes. Es werden Hinweise zum Layout gegeben. Wie werden die Informationen zum Entwurf auf dem Blatt verteilt? Wo sind Beziehungen zwischen den unterschiedlichen Plänen zu suchen? Welcher Zusammenhang besteht zwischen Maßstab und Informationsgehalt? Wie wird mit Text, Tabellen u. a. umgegangen? Es werden Beispiele aus zurückliegenden Semestern gezeigt.

Im zweiten Teil geht es um das Thema Staffage. Es wird auf die Darstellung von Grün in den unterschiedlichen 2D- und 3D-Plänen eingegangen.

Prof. Andreas Kästner

Vorlesung Einführungskurs 2019

edit ~ 0 kommentare/fragen ~ 14. Okt 2019 14:00

Startvorlesung in den Einführungskurs 2019
Zeichnung: Prof. A. Kästner

Tips zum Freihandzeichnen

edit ~ 0 kommentare/fragen ~ 14. Okt 2019 13:00

Bild_01.jpg Bild_02.jpg Bild_03.jpg Bild_04.jpg Bild_05.jpg Bild_06.jpg Bild_07.jpg

Hallo Studierende des ersten Semesters,

hier finden Sie weitere nützliche Hinweise und Hilfestellungen für das freihändige messende perspektive Zeichnen.

mfG. Prof. Andreas Kästner

Zeichenhinweise Einführungskurs 2018

edit ~ 3 kommentare/fragen ~ 14. Okt 2019 11:00

Hallo Einführungskursteilnehmerinnen und -teilnehmer,

für die ersten Schritte beim Architekturzeichnen können einige kommentierte Zeichnungen hilfreich sein. Klicken Sie auf die Beispiele und ziehen Sie diese auf den Schreibtisch. Viel Spass beim Erforschen der Zeichnungen wünscht

Prof. Andreas Kästner

Die Stadt in der Landschaft

edit ~ 0 kommentare/fragen ~ 14. Okt 2019 10:00

Weimar vom Ettersberg gesehen Belvederer Allee vom Parkplatz Belvedere Belvederer Allee vom Parkplatz Belvedere Belvederer Allee vom Parkplatz Belvedere2

Das schwierigste zuerst! Die Landschaft enthält natürlich alle Themen mit kleinerem Masstab. Nachdem Blickausschnitt und die Entscheidung über Hoch- oder Querformat gefallen ist, werden die wichtigsten Tiefenschichtungen eingemessen. Es geht um eine perspektive Abstraktion der Landschaft als Netzwerk.

Jeder Feldrain, jeder Verkehrweg, jeder Wechsel in der Oberflächenbeschaffenheit ist geeignet, Linie in diesem Netzwerk zu werden. Die eher frontal erblickten Grenzen sind dabei leichter zu entdecken als die kurzen in die Tiefe verlaufenden Grenzen.

Wenn es dann noch gelingt, den perspektiven Fächer zu zeigen, den die in die Tiefe orientierten Linien miteinander billden, und die tendenzielle Dickenzunahme der frontalen Schichtungen vom Horizont in Richting Vordergrund, ist as Raumgerüst der Landschaft gut gestrickt.

Die unterschiedlichen Strukturen der beteiligten Areale sind bewegte Feldfurchen, Gebäuseteile-Grün-Muster, Baumallen, die Strassen und Bächen folgen und müssen das Netzwerk der Landschaft mit mehr oder weniger grafischer Dichte füllen.

Die Dächer der Stadt

edit ~ 0 kommentare/fragen ~ 14. Okt 2019 09:00

Altstadt Weimars vom Archiv der deutschen Klassik gesehen Jakobskirche Theaterplatz

Der Blick auf die Stadt aus erhöhter Position zeigt die Gebäude im Vordergrund dreidimensional und sehr plastisch. In Richtung Hintergrund verweben sich die Strukturen aus Bäumen und Häusern immer mehr zu einem Muster, das man integral auffassen sollte, die Einzelobjekte gehen in der Struktur unter.

Strukturen und Schraffuren sollten überlegt gesetzt werden, damit die Zeichnung ein kontrastreiches Gefüge aus stärker und weniger stark bearbeiteten Arealen bleibt.

Strassen und Plätze

edit ~ 0 kommentare/fragen ~ 14. Okt 2019 08:00

Freihandzeichnen in der Schützengasse Frauenplan Seifengasse

Beim Blick in einen Strassen- oder Gassenraum kann die Frage nach deren Raumvolumen oder Proportion hilfreich sein. Befinden sich Eingangsrechteck und Ausgangsrechteck in korrekter Position zueinander, ist der Grundstein für eine erfolgreiche Zeichnung gelegt.

Manchmal reicht auch schon ein etwa mittig eingemessener Strassenquerschnitt, von dem aus nach vorn oder in die Tiefe des Bildes hinein gezeichnet werden kann.

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