Cover der Publikation

Im Januar 2016 ist der Band »Denkmal Ost-Moderne II. Denkmalpflegerische Praxis der Nachkriegsmoderne« in der Schriftenreihe »Stadtentwicklung und Denkmalpflege« des Jovis-Verlages erschienen.

Die Neuerscheinung, herausgegeben von Mark Escherich, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Denkmalpflege und Baugeschichte, präsentiert grundlegende Positionen zum Umgang mit dem baukulturellen Erbe der 1960er bis 1980er Jahre in Ostdeutschland. Anhand typologischer Studien – beispielsweise zu Großsiedlungen, zum Einfamilienhausbau und zu industrialisierten Baukonstruktionen – sowie Überblicksdarstellungen zu Berlin, Brandenburg und Thüringen erläutern Experten, wie der denkmalwürdige Bestand der Ostmoderne gesichtet und qualifiziert wird. Noch umfangreicher widmet sich die Publikation praktischen Problemen der Erhaltung sowie der angemessenen Sanierung der als denkmalwürdig bewerteten Objekte. Einen künstlerischen Akzent im Tagungsband bildet ein 20-seitiges fotografisches Essay des jungen Cottbuser Architekten und Fotografen Martin Maleschka.  

Die Publikation spiegelt den Perspektivwechsel in der Fachdebatte von der Vermittlung und Aneignung des Bauerbes hin zur denkmalpflegerischen Praxis wider. Sie dokumentiert die Ergebnisse der 2014 gemeinsam mit der Wüstenrot Stiftung veranstalteten gleichnamigen Tagung.

Die Professur Denkmalpflege und Baugeschichte der Bauhaus-Universität Weimar beschäftigt sich seit 2014 verstärkt im Rahmen des Forschungsprojektes »Welche Denkmale welcher Moderne?« mit der Architektur der Spätmoderne.

Stadtentwicklung und Denkmalpflege, Band 18:
Denkmal Ost-Moderne II
Denkmalpflegerische Praxis der Nachkriegsmoderne
Mark Escherich (Hg.)
Broschur, 288 Seiten, zahlr. farb. Abb.
Deutsch
ISBN 978-3-86859-399-0
Preis: 34,80 Euro

Für Rückfragen steht Ihnen Dr.-Ing. Mark Escherisch, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Denkmalpflege und Baugeschichte an der Bauhaus-Universität Weimar zur Verfügung: E-Mail: mark.escherich[at]uni-weimar.de. Bei Mark Escherich bzw. dem Verlag (unter info[at]jovis.de) können Rezensionsexemplare bestellt werden.