Open Access bedeutet im Sinne der Berliner Erklärung den unbeschränkten und kostenlosen Zugang zu wissenschaftlicher Information sowie deren Nutzung und Verbreitung unter Wahrung und korrekter Benennung der Urheberschaft. Im Gegensatz zu Veröffentlichungen nach dem traditionellen Abonnement- oder Lizenzmodell sind Open-Access-Publikationen ohne finanzielle oder technische Barrieren sofort frei online verfügbar. Mit Open Access sind folgende Ziele verbunden:

  • freier Zugang zu wissenschaftlicher Information für alle
  • kostenloser und von Barrieren freier Zugang
  • Maximierung der Verbreitung wissenschaftlicher Information
  • bestmögliche Aufmerksamkeit für die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung
  • schnelle Veröffentlichung und zeitnaher Zugriff
  • optimale Weiternutzung wissenschaftlicher Information
  • Transparenz und Qualitätssicherung.

Die Universitätsbibliothek ist Ansprechpartner für alle Hochschulangehörigen in Fragen rund um das Thema Open Access. Sie bietet Beratung und Unterstützung u. a. in den Bereichen:

  • elektronisches Publizieren: Beratung und Service bei Erst- und Zweitveröffentlichungen auf dem Publikationsserver OPUS
  • individuelle und fachspezifische Informations- und Beratungsangebote rund um das Thema Open Access
  • Recherche in Open-Access-Portalen, Open-Acces-Zeitschriften, Open Access-E-Books u.a.
  • rechtliche Fragen, z.B. Verlagsverträge, Urheberrecht

Das Rektorat der Bauhaus-Universität Weimar hat in seiner Sitzung am 14.12.2016 eine Open-Access-Policy beschlossen. Die Universitätsbibliothek unterstützt die Angehörigen der Bauhaus-Universität, ihre wissenschaftlichen Beiträge elektronisch und Open Access zu publizieren. Auf dem Publikationsserver OPUS können elektronisch erzeugte, qualifizierte Dokumente kostenlos veröffentlicht werden. Eine Übersicht und wichtige Informationen zum Publizieren in OPUS erhalten Sie auch in unserem Info-Flyer

Weiterführende Informationen zum Thema Open Access

Aktuelle und umfassende Informationen zum Thema Open Access für den deutschsprachigen Raum bietet die Plattform OPEN.ACCESS.NET

Bedeutende Positionserklärungen zu Open Access und Open-Access-Initiativen

Parallelpublikationen

Um sich über die Vertragsbedingungen einschlägiger Wissenschaftsverlage für die Parallelpublikation eigener Veröffentlichungen auf dem Open-Access-Weg zu informieren, ist die Liste SHERPA/RoMEO ein gutes Hilfsmittel.

Bitte prüfen Sie jedoch auf jeden Fall, ob Ihr Vertrag eine Open-Access-Publikation über OPUS gestattet. Die Universitätsbibliothek unterstützt Sie gern bei entsprechenden Anfragen.

Recherche in Open-Access-Portalen

Open-Access-Publikationsfonds

Durch Beschluss des Präsidiums der Bauhaus-Universität Weimar vom 19.07.2017 wurde an der Universitätsbibliothek ein Open-Access-Publikationsfonds eingerichtet. Mitglieder der Universität können als submitting oder corresponding author einer geplanten Veröffentlichung einen formlosen schriftlichen Antrag an den Direktor der Universitätsbibliothek, Herrn Dr. Simon-Ritz (E-Mail: frank.simon-ritz[at]uni-weimar.de) richten. Darin sollte das Publikationsvorhaben kurz beschrieben sowie die Gesamtkosten ersichtlich werden. Aus dem Fonds können bis zu 50 % der Publikationskosten bis zu einem Betrag von 2.000 EUR übernommen werden.

Bei der betreffenden Zeitschrift muss es sich um eine echte bzw. reine Open-Access-Zeitschrift handeln. Sie muss über ein im jeweiligen Fach anerkanntes Qualitätssicherungsverfahren verfügen. Rückfragen zu diesen beiden Kriterien und zum Antragsverfahren beantwortet gerne die Open-Access-Beauftragte der Universitätsbibliothek, Dana Horch (E-Mail: dana.horch[at]uni-weimar.de).
Das Entscheidungsgremium über die Vergabe der Mittel besteht aus dem Präsidenten der Bauhaus-Universität Weimar, Herrn Prof. Speitkamp, der Dezernentin für Forschung, Frau Dr. Schönherr, und dem Direktor der Universitätsbibliothek, Herrn Dr. Simon-Ritz. Jede geförderte Publikation sollte einen Hinweis auf die Förderung enthalten.

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