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Nachdenken über Natur: Eine transatlantische Kooperation zwischen Weimar und Baltimore

Vom 18. bis 21. Juni 2025 organisieren Wissenschaftler*innen der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar gemeinsam mit dem Department of Comparative Thought and Literature der Johns-Hopkins University, Baltimore, ihr erstes Summer Lab in Weimar. Dieser Auftakt ist der Beginn einer fortdauernden Kooperation zwischen den beiden Institutionen, die Forschende aus beiden Ländern zusammenbringen möchte, um sich aus philosophischer, medien-, politik- und literaturwissenschaftlicher Perspektive mit dem Begriff der Natur auseinanderzusetzen. Teilnehmen wird auch Jane Bennett, renommierte Politikwissenschaftlerin der Johns-Hopkins University, die bereits 2023 als Bauhaus-Gastprofessorin in Weimar gastierte.

Foto: Tarek Rishmawi

Kunst im Strafvollzug: Fotografieprojekt mit Studierenden zeigt Perspektiven aus der JVA

Drei Studierende der Visuellen Kommunikation an der Bauhaus-Universität Weimar hatten im Wintersemester 2024/25 die seltene Gelegenheit, sechs inhaftierte Frauen in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Chemnitz zu treffen, kennenzulernen und gemeinsam ein Fotoprojekt zu verwirklichen. Die entstandenen Arbeiten sind ab Freitag, 13. Juni 2025, an der Außenmauer der Justizvollzugsanstalt (JVA) Chemnitz in einer Outdoor-Ausstellung zu sehen.

Fünf Auszeichnungen beim ADC Talent Award 2025 für die Bauhaus-Universität Weimar

Mit einem silbernen und zwei bronzenen Nägeln sowie zwei Auszeichnungen können Gestaltungsstudierende der Fakultät Kunst und Gestaltung wieder beim renommierten ADC Talent Award punkten. Die prämierten Projekte stammen aus den Studiengängen Visuelle Kommunikation und Medienkunst/Mediengestaltung und zeigen gestalterisch wie inhaltlich eine große Bandbreite: von Artenvielfalt und Typografie über kollektive Autor*innenschaften bis hin zur Protestkultur und philosophisch motivierten Publikationsformen.

Plakat zur Ausstellung

Kunstwerke erobern Verwaltungsräume der Bauhaus-Universität Weimar

Die Universitätsgalerie »nova space« geht neue Wege: Mit der Ausstellung »Liebe in Zeiten der Bürokratie« verlegt sie den klassischen Ausstellungsraum dorthin, wo man ihn vielleicht am wenigsten erwartet – in die Büros der Verwaltungsangestellten. Auch Teeküchen und Besprechungsräume werden zu Ausstellungsflächen, Verwaltungsmitarbeitende zu Gastgeber*innen, Kunstwerke zu Mitbewohner*innen im Büroalltag. Zugänglich ist die Ausstellung zu festen Zeiten im Rahmen von geführten Rundgängen.

Die zahlreichen Partner des Exzellenzclusters »Imaginamics. Practices and Dynamics of Social Imagining« anlässlich der Verkündung der Exzellenzvergabe im Botanischen Garten in Jena. Foto: Claudia Weinreich

Soziales Imaginieren: Forschende der Bauhaus-Universität Weimar beteiligen sich erfolgreich an neuem Exzellenzcluster »Imaginamics«

Seit gestern Nachmittag, 22. Mai 2025, steht es fest: der Exzellenzcluster »Imaginamics. Practices and Dynamics of Social Imagining«, der federführend von der Friedrich-Schiller-Universität Jena eingereicht wurde, erhält die Förderung innerhalb der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder. Dies ist zugleich ein großer Erfolg für die Bauhaus-Universität Weimar: Sie ist gleich mit drei leitenden Wissenschaftler*innen an dem Vorhaben beteiligt.

Portrait von Wolf Singer

Gehirne versus Computer: Gleiche Prinzipien?

Der renommierte Neurowissenschaftler Wolf Singer ist am Dienstag, 27. Mai 2025, 19 Uhr, zu Gast an der Fakultät Kunst und Gestaltung der Bauhaus-Universität Weimar. Mit seinem öffentlichen Vortrag über »Oszillationen, Wellen und Interferenzen als Lingua Franca der Großhirnrinde« eröffnet er die neue Vorlesungsreihe »Sonic Talks«, die sich im Sommersemester 2025 mit Rhythmus, Klang und Heilung beschäftigt.

Produktdesignstudenten mit lobender Erwähnung bei Rimowa Design Prize ausgezeichnet

Niels Cremer und Tom Kemter sind am Dienstag, 13. Mai 2025, mit einer lobenden Erwähnung im Rahmen der Verleihung des Rimowa Design Prize ausgezeichnet worden. Mit »Standalone«, ihrem Re-Design der klassischen Unterarmgehstütze, konnten sie die Jury überzeugen. Für ihren Entwurf erhalten die Produktdesignstudenten der Bauhaus-Universität Weimar ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro.

Im Hörsaal A in der Marienstraße 13 informieren Mitarbeitende über Studienmöglichkeiten, Studiengänge und Rahmenbedingungen. Foto: Thomas Müller

Was und wie kann ich an der Bauhaus-Universität Weimar studieren? Antworten gibt der Hochschulinformationstag am 24. Mai 2025

Die Bauhaus-Universität Weimar öffnet am Samstag, 24. Mai 2025, von 9 bis 15 Uhr ihre Türen zum diesjährigen Hochschulinformationstag. Welche Studienrichtung ist die richtige für mich? Wie finanziere ich mein Studium? Was erwartet mich in der Stadt Weimar und auf dem Campus? Diese und weitere Fragen beantworten die Mitarbeitenden der Bauhaus-Universität Weimar und des Studierendenwerks Thüringen ab 9 Uhr im Foyer der Mensa am Park, Marienstraße 15. An verschiedenen Infoständen erhalten Besucher*innen allgemeine und fachspezifische Informationen zur Studienorientierung.

Porträt von Prof. Dr. Guido Morgenthal - er ist ab sofort neuer Vizepräsident für Forschung und Projekte an der Bauhaus-Universität Weimar. Foto: Matthias Eckert

Prof. Dr. Guido Morgenthal wird Vizepräsident für Forschung und Projekte an der Bauhaus-Universität Weimar

Am Mittwoch, 7. Mai 2025, hat der Senat den neuen Vizepräsidenten im Präsidium der Bauhaus-Universität Weimar bestätigt: Prof. Dr. Guido Morgenthal wird in den nächsten drei Jahren das Amt des Vizepräsidenten für Forschung und Projekte bekleiden. Die Senatsmitglieder stimmten in ihrer Sitzung dem Vorschlag des Präsidenten Prof. Peter Benz mit großer Mehrheit zu. Der bisherige Vizepräsident Prof. Dr. Timon Rabczuk hatte sein Amt aus persönlichen Gründen niedergelegt. In seiner Sitzung verabschiedete der Senat Prof. Rabczuk und Präsident Prof. Peter Benz dankte ihm für sein Engagement in den vergangenen zwei Jahren. Mit der Wahl von Prof. Morgenthal ist das Präsidiumsteam nun wieder vollständig.

Buchvorstellung »Städtebau im Nationalsozialismus«

Wie wurde Städtebau im Nationalsozialismus zum Instrument von Macht, Ausgrenzung und Krieg? Welche Rolle spielte er im Vergleich zu anderen autoritären Regimen in Europa zwischen 1933 und 1945? Antworten auf diese Fragen gibt eine neue, umfangreiche Publikation, die am 16. Mai, 18 Uhr, im Bauhaus-Museum Weimar der Öffentlichkeit vorgestellt wird.

»Zukunft der Künstlichen Intelligenz« – Einladung zur dritten Veranstaltung der Reihe »BEYOND NOW ⸺ Zukunftsfragen der Gesellschaft« am 8. Mai

Die dritte Ausgabe der Veranstaltungsreihe rückt die Künstliche Intelligenz (KI) in den Mittelpunkt. So erscheinen die Möglichkeiten, die durch Künstliche Intelligenz entstehen, manchmal ungeheuerlich, fast magisch. In rasantem Tempo verändern sich durch sie digitalisierte Bereiche des Lebens – die KI erscheint omnipräsent und omnipotent. Dabei stellen sich Fragen, die sich nur interdisziplinär beantworten lassen und die auch auf das grundsätzliche Verhältnis von Technik und Gesellschaft zurückverweisen – die Gäste versuchen, auf der Veranstaltung Antworten zu finden und zu formulieren.

Im Forschungsprojekt Lantmark an der Bauhaus-Universität Weimar forschen Wissenschaftler*innen des Fachbereichs Medieninformatik zu digitalen Wasserzeichen in der KI. Bild: Fraunhofer IDMT, generiert mit DALL-E 3 (OpenAI) durch Patrick Aichroth

Digitale Wasserzeichen helfen dabei, KI-generierte Texte zu identifizieren

Ob Chatbots, Sprachassistenten oder automatische Texterstellung – die Künstliche Intelligenz schreibt an vielen Stellen mit. Wie aber lässt sich nachweisen, welchen Ursprung ein Text hat – ob er von einem Menschen stammt oder durch ein Computerprogramm generiert wurde? Können unsichtbare Wasserzeichen helfen, Autorschaftsinformation unterzubringen? Antworten auf diese Fragen sucht das neue Forschungsprojekt »Lantmark«, das Anfang April 2025 an der Bauhaus-Universität Weimar gestartet ist und vom BMBF mit ca. 1 Mio. Euro gefördert wird.

Erdbeben, Überschwemmungen, Stürme – extreme Wetterlagen und Naturkatastrophen stellen Bauingenieur*innen vor große Herausforderungen. Aktuelle Forschungsergebnisse präsentieren die Studierenden unter anderem bei der summaery. Bauhaus Universität Weimar, Foto: Thomas Müller

Fortschritt durch Bildung: DAAD fördert internationale Fachkräfte aus Weimar

Rund 850.000 Euro stellt der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) dem englischsprachigen Masterstudiengang »Natural Hazards and Risks in Structural Engineering« (NHRE) an der Bauhaus-Universität Weimar zur Verfügung. Bis 2032 fließen die Fördermittel in Vollstipendien für Studierende aus Entwicklungs- und Schwellenländern sowie jährliche Zuschüsse für Tutorien. Im Rahmen des Masterstudiums erwerben die Stipendiaten das technische Know-how für Planung, Bau und Sanierung in Risikogebieten. Nach erfolgreichem Studienabschluss sollen die internationalen Fach- und Führungskräfte das Wissen in ihre Heimatländer tragen und diese nachhaltig weiterentwickeln.

»Zukunft der Demokratie« – Einladung zur zweiten Veranstaltung der Reihe »BEYOND NOW ⸺ Zukunftsfragen der Gesellschaft« am 24. April

Der zweite Teil der Veranstaltungsreihe widmet sich vielfältigen Fragen rund um die Zukunft unserer Demokratie. Demokratie ist nicht vom Himmel gefallen und sie ist kein Selbstläufer. Für die Bauhaus-Universität in Weimar sind die Erfahrungen des Nationalsozialismus, der DDR, der Wiedervereinigung und Nachwendezeit prägend und beeinflussen das Demokratieverständnis, wie die letzten Wahlen gezeigt haben. Wie sollten Hochschulen, wie sollte die Bauhaus-Universität Weimar damit umgehen?

In der syrischen Stadt Aleppo wurden viele Gebäude durch den Krieg zerstört. In Zukunft sollen sie nachhaltig wiederaufgebaut werden. Symbolbild von Adobe Stock, Foto: Torsten Pursche.

Wiederaufbau nach dem Krieg – Perspektiven für ein nachhaltiges Syrien

Mindestens zwei Millionen Gebäude wurden in Syrien durch den Krieg zerstört – Dabei handelt es sich überwiegend um Bauwerke, die als Beton- oder Stahlkonstruktion errichtet wurden. Wie aus den Trümmern wertvolle Rohstoffe recycelt und zum Wiederaufbau genutzt werden können, thematisiert ein internationaler Workshop am 24. und 25. April 2025 in Weimar. Rund 100 Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, darunter die Vereinten Nationen (UN), werden erwartet.

Logo des Themenjahres 2025 »BEYOND NOW ⸺ Umwelten«. Grafik: Universitätskommunikation

»Beyond Now«: Zehn Projekte fördert die Bauhaus-Universität Weimar innerhalb ihres Themenjahres

Zum Beginn des Sommersemesters, am Donnerstag, 3. April 2025, hat die Bauhaus-Universität Weimar erstmals ihre sechs Semester umfassenden Jahresthemen vorgestellt. Im aktuellen Themenschwerpunkt »Beyond Now ⸺ Umwelten« rückt sie gezielt Projekte und Akteur*innen in den Mittelpunkt, die sich in Forschung und Lehre, Wissenschaft und Kunst mit der Wechselwirkung zwischen Lebewesen und ihren materiellen sowie immateriellen Umwelten beschäftigen.