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Ingenieurwissenschaften und technisch-naturwissenschaftliche Disziplinen sind der Schlüssel, um Thüringen als zukunftsfähigen Innovationsstandort zu stärken. Bauhaus-Universität Weimar Foto: Thomas Müller

»Future FormING« - Tag der Ingenieurwissenschaften am 17. Juni in Weimar

Am Mittwoch, 17. Juni 2026 laden die Stadt Weimar und die Bauhaus-Universität Weimar gemeinsam mit den Hochschulen der Allianz Thüringer Ingenieurwissenschaften, Unternehmen, Forschungseinrichtungen und politischen Akteur*innen zum »Tag der Ingenieurwissenschaften Thüringen« ein. Von 9 bis 18 Uhr rückt die Veranstaltung die Bedeutung der Ingenieur- und MINT-Disziplinen für die wirtschaftliche, technologische und gesellschaftliche Entwicklung Thüringens in den Mittelpunkt. Mit dabei: Die Thüringer Wirtschaftsministerin Colette Boos-John und Star-Bauingenieur Werner Sobek.

Solidarität im postdigitalen Zeitalter: Die Bauhaus-Universität Weimar erforscht mit Förderung der VolkswagenStiftung, wie digitale Infrastrukturen gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken oder gefährden können. Foto: Bauhaus-Universität Weimar, Marcus Glahn

Was hält uns zusammen? Weimarer Medienwissenschaftlerin erhält Förderung der VolkswagenStiftung für Forschung zu Solidarität im postdigitalen Zeitalter

Solidarität ist in aller Munde – doch was bedeutet der Begriff noch, wenn soziale Medien Spaltung verstärken und demokratische Infrastrukturen unter Druck geraten? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das neue Forschungsprojekt »Infrastructuring Solidarity: Towards Careful Abolition – A Post-digital Media Theory of Solidarity« von Jun.-Prof. Dr. Jasmin Degeling, Bauhaus-Universität Weimar, und Dr. Maja Figge, mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Die VolkswagenStiftung fördert das Vorhaben im Rahmen ihrer Förderlinie »Aufbruch – Neue Forschungsräume für die Geistes- und Kulturwissenschaften« über einen Zeitraum von 18 Monaten mit insgesamt 332.321 Euro.

Bei der Betonkanu-Regatta geht es um Schnelligkeit. Wer es schafft, die Boote so zu konstruieren, dass sie leicht und wendig sind, hat einen Wettbewerbsvorteil. Foto: InformationsZentrumBeton GmbH

Betonkanu-Regatta 2026: Weimarer Studierende laden zur Bootstaufe

Alle zwei Jahre ruft die Deutsche Zement- und Betonindustrie zur Betonkanu-Regatta auf. Der 20. Wettbewerb für Sportbegeisterte aus berufsbildenden Schulen, Fachhochschulen, Hochschulen und anderen Institutionen, an denen Betontechnik gelehrt wird, findet vom 19. bis 20. Juni 2026 in Brandenburg an der Havel statt. Auch Studierende der Bauhaus-Universität Weimar sind wieder dabei. Am Mittwoch, den 10. Juni 2026 laden sie Interessierte ein, bei der öffentlichen Taufe und anschließenden Testfahrt der Betonboote um 13.30 Uhr im Schwanseebad Weimar dabei zu sein.

Das Hauptgebäude der Bauhaus-Universität Weimar wurde 1911 nach Plänen von Henry van de Velde als Ateliergebäude errichtet. Bauhaus-Universität Weimar, Foto: Marcus Glahn

30 Jahre UNESCO-Welterbe: Festakt an der Bauhaus-Universität Weimar

1996 wurden die Van-de-Velde-Bauten der Bauhaus-Universität Weimar und das Haus Am Horn in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Anlässlich dieses Jubiläums veranstaltet die Stadt Weimar gemeinsam mit der Klassik Stiftung Weimar und der Bauhaus-Universität Weimar einen Festakt, der im Rahmen des diesjährigen UNESCO-Welterbe-Tages am 7. Juni 2026 von 11 bis 13 Uhr im Maurice-Halbwachs-Auditorium in der Universitätsbibliothek stattfindet.

Perspektive in die Lernlandschaft. Entwurfsverfasserinnen: Mara Steinert und Sophia Frischmuth

Zwei studentische Teams beim »wa award 2026« ausgezeichnet

Erfolg für die Fakultät Architektur und Urbanistik der Bauhaus-Universität Weimar: Gleich zwei studentische Teams wurden beim renommierten »wa award 2026«, dem wichtigsten Ideenwettbewerb für den architektonischen Nachwuchs, prämiert. In dem internationalen Teilnehmerfeld mit mehr als 100 Studierenden aus über 30 Hochschulen setzten sich die Arbeiten durch und erhielten einen Preis sowie eine Anerkennung.

Grafik: Universitätskommunikation

Studieren an der Bauhaus-Universität Weimar? Antworten gibt der Hochschulinformationstag am 30. Mai 2026

Am Samstag, 30. Mai 2026, von 9 bis 15 Uhr, bietet die Bauhaus-Universität Weimar einen umfassenden Überblick in ihr Studienangebot: Welche Studienrichtung ist die richtige für mich? Wie finanziere ich mein Studium? Was erwartet mich in der Stadt Weimar und auf dem Campus? Diese und weitere Fragen beantworten die Mitarbeitenden der Bauhaus-Universität Weimar und des Studierendenwerks Thüringen ab 9 Uhr im Foyer der Mensa am Park, Marienstraße 15. An verschiedenen Infoständen erhalten Besucher*innen allgemeine und fachspezifische Informationen zur Studienorientierung.

Hochhäuser in Toronto. Copyright: Pixabay, https://pixabay.com/de/photos/architektur-geb%c3%a4ude-flagge-toronto-4843615/

Öffentlicher Abendvortrag: Wohnen im Hochhaus als Spiegelbild gesellschaftlicher Transformation

In einem öffentlichen, englischsprachigen Abendvortrag beleuchtet Prof. Dr. Ute Lehrer am 7. Mai 2026, ab 18.15 Uhr, am Beispiel des kanadischen Toronto globale Hochhaus-Trends als dominierende Wohnform des 21. Jahrhunderts. Der Vortrag findet im Rahmen der Tagung des DFG-Graduiertenkollegs »Gewohnter Wandel« und des Instituts für Europäische Urbanistik an der Bauhaus-Universität Weimar statt.

v.l.n.r. Prof. Peter Benz, Präsident der Bauhaus-Universität Weimar, Daniel Böhme, Vorstand/COO der NT Neue Technologien AG, Dr. Charlene Wündsch, Leiterin Gründungswerkstatt neudeli der Bauhaus-Universität Weimar, und Christian Neuenfeld, Referent Digitalisierung, NT Neue Technologien AG. Foto: Thomas Müller

Bauhaus-Universität Weimar und NT.AG starten Kooperation zur Förderung KI-basierter Gründungsvorhaben

Die Bauhaus-Universität Weimar und das Thüringer IT-Unternehmen NT Neue Technologie AG intensivieren ihre Zusammenarbeit im Bereich Gründung und Innovation. Ziel der Kooperation ist es, technologieorientierte Gründungsvorhaben – insbesondere im Bereich Künstliche Intelligenz, Softwareentwicklung und datenbasierter Geschäftsmodelle – künftig gezielter zu unterstützen.

Der Umbau zentraler Infrastrukturen – von Strom- und Wärmenetzen bis hin zum öffentlichen Verkehr – erfordert in den kommenden Jahren Investitionen in Milliardenhöhe. Dies stellt insbesondere kommunale Unternehmen vor große Herausforderungen. Foto: AdobeStock (Bildungslizenz, 207127901)

Energiewende in Thüringen: Tagung zur Finanzierung der Infrastruktur

Der Umbau zentraler Infrastrukturen – von Strom- und Wärmenetzen bis hin zum öffentlichen Verkehr – erfordert in den kommenden Jahren Investitionen in Milliardenhöhe. Insbesondere kommunale Unternehmen wie Stadtwerke stellt dies vor große Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund veranstaltet die Professur Infrastrukturwirtschaft und -management (IWM) an der Bauhaus-Universität Weimar in Kooperation mit der Thüringer Aufbaubank sowie der Landesgruppe Thüringen des Verbandes kommunaler Unternehmen am 28. April 2026 von 10 bis 17 Uhr in Erfurt die Tagung »Infrastruktur- und Daseinsvorsorge-Politik in Thüringen«. Als Vortragende und Teilnehmer an Diskussionsrunden nehmen Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen an der Tagung Teil. Keynote-Speakerin ist Finanzministerin Katja Wolf.

Rauminstallation aus schaumartigem Material, die sich verzweigt im Raum ausbreitet, in einem unfertigen Innenraum

Spuk im Hochhaus: Studierende der Freien Kunst erforschen Wohn- und Lebenspuren im »Blumenblock« auf der Landesgartenschau 2026

Was passiert, wenn Kunst in leergezogene Plattenbauwohnungen einzieht und die Spuren vergangener Leben freilegt? Mit der Ausstellung »Spuk im Hochhaus« beteiligen sich Studierende der Freien Kunst der Bauhaus-Universität Weimar an der Landesgartenschau in Leinefelde-Worbis. Im dritten Obergeschoss des sogenannten »Blumenblocks« untersuchen sie die Spuren ehemaliger Bewohner*innen und fragen nach Formen des Wohnens, Erinnerns und Zusammenlebens. Die Ausstellung ist während der gesamten Laufzeit der Landesgartenschau von Donnerstag, 23. April 2026 bis Sonntag, 11. Oktober 2026 zu sehen.

Media Council members: Prof. Anne Bartsch, Prof. Jeanette Hofmann (Deputy Chair), Prof. Annika Sehl, Nathalie Wappler (Chair), Prof. Boris Alexander Kühnle, Peter Müller (from left to right). Credit: Bauhaus-Universität Weimar, photo: Matthias Eckert

Medienrat nimmt unter Vorsitz von Nathalie Wappler seine Arbeit auf

Heute, 14. April 2026, hat sich der auf Grundlage des Medienstaatsvertrags im Dezember 2025 neu geschaffene Medienrat konstituiert. Das unabhängige Gremium befasst sich mit der Qualität und der Weiterentwicklung des öffentlich-rechtlichen Medienangebots in Deutschland. Nathalie Wappler, die scheidende Direktorin des Schweizer Fernsehens SRF, wurde einvernehmlich zur Vorsitzenden des Medienrates und Jeanette Hofmann, Politikwissenschaftlerin und Professorin für Internetpolitik an der FU Berlin, zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Am 20. April wird der Grundstein für das »Innovationszentrum-Bau« in Weimar gelegt. Mit dabei: Elisabeth Kaiser, Ostbeauftragte der Bundesregierung sowie Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt und Wirtschaftsministerin Colette Boos-John. Bauhaus-Universität Weimar (FIB), Foto: Guido Werner

Thüringer Innovationszentrum für die Zukunft des Bauens: Grundsteinlegung in Weimar

Am 20. April beginnt ein neues Kapitel am Bauforschungsstandort Weimar: Auf rund 4.300 Quadratmetern Nutzfläche entsteht im Ortsteil Tröbsdorf ein modernes Technikum für nachhaltiges Bauen. Das »Innovationszentrum-Bau« wird vom IAB – Institut für Angewandte Bauforschung Weimar gGmbH realisiert und wird die Zusammenarbeit mit der Bauhaus-Universität Weimar sowie der Materialforschungs- und -prüfanstalt (MFPA) Weimar weiter stärken. Ziel ist es, bestehende Kompetenzen zu bündeln und Forschungsergebnisse schneller in die industrielle Anwendung zu überführen. Zur feierlichen Grundsteinlegung werden hochrangige Gäste erwartet, darunter Elisabeth Kaiser, Ostbeauftragte der Bundesregierung sowie Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt und Wirtschaftsministerin Colette Boos-John.

Teilnehmerinnen der Studie markieren Screenshots von Online-Modeplattformen und benennen zentrale Kritikpunkte wie fehlende Preisinformationen, eingeschränkte Bilddarstellungen sowie eine geringe Vielfalt an Körperformen und Hauttönen. Bild: Eva Hornecker

Wenn der Klick den Körper trifft: Weimarer Wissenschaftlerinnen zeigen, wie Online-Modeplattformen das Selbstbild von Frauen prägen

Das Kleid auf dem Bildschirm, mehrere Größen zur Auswahl, mit einem Klick in den Warenkorb: Und doch gibt es diesen Moment, in dem die Entscheidung stockt. Passt es wirklich? Werde ich mich darin wohlfühlen? Sieht es an mir so aus wie auf dem Bild? Online-Modeplattformen beeinflussen das Selbstbild von Frauen stärker als bislang angenommen: Eine aktuelle Studie der Bauhaus-Universität Weimar zeigt, dass digitale Shopping-Erlebnisse tief in die Körperwahrnehmung eingreifen – mit Folgen für Nutzerinnen, Wirtschaft und Umwelt. Die Forschung wird auf der renommierten CHI-Konferenz 2026 vom 13. bis 17. April 2026 in Barcelona vorgestellt und ausgezeichnet.

Wasserstoff als Teil der Lehre: An der Bauhaus-Universität Weimar entwickelten Studierende der Umweltingenieurwissenschaften unter anderem eine innovative Robotikplattform, die mit einer Wasserstoff-Brennstoffzelle betrieben wird und kleinere Gegenstände transportieren kann. Bauhaus-Universität Weimar, Foto: Thomas Müller

Mobilitäts- und Energiewende vor Ort: Wasserstoffbus »Walter Gropius« in Weimar

Die Transformation von Mobilität und Energieversorgung gehört zu den zentralen Herausforderungen der Gegenwart. Kommunale Unternehmen wie die Stadtwirtschaft Weimar GmbH übernehmen hierbei eine Vorreiterrolle, indem sie innovative Technologien mit wissenschaftlicher Begleitung, unter anderem durch die Bauhaus-Universität Weimar, unter realen Bedingungeneinsetzen. Erlebbar wird die enge Verbindung von Wissenschaft, Lehre und kommunaler Praxis am Beispiel des Wasserstoffbusses »Walter Gropius«, welcher ab 8. April 2026 mit neuer Gestaltung durch Weimar fährt.

Die Preisträger*innen v.l.n.r. Theresa Paskert, Maria Hartmann, Prof. Eckhard Kraft, Gloria Kohlhepp, Hayder Alsaad, Gregor Biastoch und Prof. Silvio Beier vor der VertiKKA in der Coudraystraße 10, Foto: Bauhaus-Universität Weimar

Bauhaus-Universität Weimar für Forschung an der »Vertikalen KlimaKlärAnlage« ausgezeichnet

Erstmals wurden am 20. März 2026 in Berlin die »Tilia Awards« für Projekte aus Wissenschaft und Praxis vergeben, die neue Wege im Umgang mit urbanen Räumen aufzeigen. Aus über 150 Einreichungen gingen 24 Preisträger*innen hervor, darunter die Bauhaus-Universität Weimar gemeinsam mit dem Institut für Angewandte Bauforschung Weimar, welche den Preis in der Kategorie » Akademische Arbeiten und Forschung« erhielten. Prämiert wurde das interdisziplinäre Forschungsprojekt »GrayToGreen« für die Kombination aus vertikaler Begrünung und Grauwasserreinigung.

Den Schinkelpreis in der Kategorie Städtebau erhält »DAZWISCHENstadt Luckenwalde«: Perspektive der Alten Wache (Entwurf: Till Pulst, Emil Kuenzer, Jorik Flohr und Jesse Puhan-Schulz)

Herausragender Erfolg beim AIV-Schinkel-Preis 2026

Großer Erfolg für die Bauhaus-Universität Weimar: Architekturstudierende haben den AIV-Schinkel-Preis 2026 in der Kategorie »Städtebau« gewonnen. Der Wettbewerb, ausgelobt durch den Architekten- und Ingenieur-Verein (AIV) zu Berlin und Brandenburg, zählt zu den renommiertesten Nachwuchspreisen für Planer*innen im deutschsprachigen Raum. Nach Weimar gehen auch der Sonderpreis »Interdisziplinär und nachhaltig bauen« und zwei lobende Erwähnungen. Die offizielle Preisverleihung findet am Freitag, 13. März 2026, im Stadttheater Luckenwalde im Rahmen eines Festakts statt.

Foto: Carlos Santos

Internationales Lehrformat wächst weiter: Fünf Jahre Bauhaus Spring School

Vom 12. bis 21. März 2026 bringt die Bauhaus Spring School erneut Studierende aus ganz Europa in Weimar zusammen und feiert zugleich ihr fünfjähriges Bestehen. Seit 2022 vernetzt das internationale Lehrformat der Bauhaus-Universität Weimar erfolgreich Studierende mit Teilnehmenden europäischer Partneruniversitäten. Zum Jubiläum erreicht das Programm einen neuen Höchststand: Mit insgesamt elf interdisziplinären Kursen werden so viele Angebote wie noch nie angeboten.

Luftansicht des Campusgeländes der Bauhaus-Universität Weimar als Teil der Bauhaus-Stätten Weimar als UNESCO-Welterbe. Foto: Bauhaus-Universität Weimar / Thomas Müller

30 Jahre UNESCO-Welterbe: Jubiläum des Bauhaus-Erbes in Weimar

Im Jahr 1996 wurde den Bauhaus-Stätten in Weimar und Dessau der Status eines UNESCO-Welterbes verliehen. Die Anerkennung und Aufnahme in die Liste des UNESCO-Welterbes war ein bedeutender Schritt, um das Bauhaus dauerhaft im internationalen kulturellen Gedächtnis zu verankern. Die Aufnahme war ebenso zentral für den nachhaltigen Erhalt und die öffentliche Vermittlung des Bauhaus-Erbes. Zahlreiche Akteur*innen haben über viele Jahre hinweg mit Engagement und Beharrlichkeit dazu beigetragen, dass die historischen Stätten bewahrt, wissenschaftlich aufgearbeitet und in zeitgemäßen Ausstellungs- und Vermittlungsformaten präsentiert werden.