Medieninformationen

Der Umbau zentraler Infrastrukturen – von Strom- und Wärmenetzen bis hin zum öffentlichen Verkehr – erfordert in den kommenden Jahren Investitionen in Milliardenhöhe. Dies stellt insbesondere kommunale Unternehmen vor große Herausforderungen. Foto: AdobeStock (Bildungslizenz, 207127901)

Energiewende in Thüringen: Tagung zur Finanzierung der Infrastruktur

Der Umbau zentraler Infrastrukturen – von Strom- und Wärmenetzen bis hin zum öffentlichen Verkehr – erfordert in den kommenden Jahren Investitionen in Milliardenhöhe. Insbesondere kommunale Unternehmen wie Stadtwerke stellt dies vor große Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund veranstaltet die Professur Infrastrukturwirtschaft und -management (IWM) an der Bauhaus-Universität Weimar in Kooperation mit der Thüringer Aufbaubank sowie der Landesgruppe Thüringen des Verbandes kommunaler Unternehmen am 28. April 2026 von 10 bis 17 Uhr in Erfurt die Tagung »Infrastruktur- und Daseinsvorsorge-Politik in Thüringen«. Als Vortragende und Teilnehmer an Diskussionsrunden nehmen Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen an der Tagung Teil. Keynote-Speakerin ist Finanzministerin Katja Wolf.

Rauminstallation aus schaumartigem Material, die sich verzweigt im Raum ausbreitet, in einem unfertigen Innenraum

Spuk im Hochhaus: Studierende der Freien Kunst erforschen Wohn- und Lebenspuren im »Blumenblock« auf der Landesgartenschau 2026

Was passiert, wenn Kunst in leergezogene Plattenbauwohnungen einzieht und die Spuren vergangener Leben freilegt? Mit der Ausstellung »Spuk im Hochhaus« beteiligen sich Studierende der Freien Kunst der Bauhaus-Universität Weimar an der Landesgartenschau in Leinefelde-Worbis. Im dritten Obergeschoss des sogenannten »Blumenblocks« untersuchen sie die Spuren ehemaliger Bewohner*innen und fragen nach Formen des Wohnens, Erinnerns und Zusammenlebens. Die Ausstellung ist während der gesamten Laufzeit der Landesgartenschau von Donnerstag, 23. April 2026 bis Sonntag, 11. Oktober 2026 zu sehen.

Media Council members: Prof. Anne Bartsch, Prof. Jeanette Hofmann (Deputy Chair), Prof. Annika Sehl, Nathalie Wappler (Chair), Prof. Boris Alexander Kühnle, Peter Müller (from left to right). Credit: Bauhaus-Universität Weimar, photo: Matthias Eckert

Medienrat nimmt unter Vorsitz von Nathalie Wappler seine Arbeit auf

Heute, 14. April 2026, hat sich der auf Grundlage des Medienstaatsvertrags im Dezember 2025 neu geschaffene Medienrat konstituiert. Das unabhängige Gremium befasst sich mit der Qualität und der Weiterentwicklung des öffentlich-rechtlichen Medienangebots in Deutschland. Nathalie Wappler, die scheidende Direktorin des Schweizer Fernsehens SRF, wurde einvernehmlich zur Vorsitzenden des Medienrates und Jeanette Hofmann, Politikwissenschaftlerin und Professorin für Internetpolitik an der FU Berlin, zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Am 20. April wird der Grundstein für das »Innovationszentrum-Bau« in Weimar gelegt. Mit dabei: Elisabeth Kaiser, Ostbeauftragte der Bundesregierung sowie Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt und Wirtschaftsministerin Colette Boos-John. Bauhaus-Universität Weimar (FIB), Foto: Guido Werner

Thüringer Innovationszentrum für die Zukunft des Bauens: Grundsteinlegung in Weimar

Am 20. April beginnt ein neues Kapitel am Bauforschungsstandort Weimar: Auf rund 4.300 Quadratmetern Nutzfläche entsteht im Ortsteil Tröbsdorf ein modernes Technikum für nachhaltiges Bauen. Das »Innovationszentrum-Bau« wird vom IAB – Institut für Angewandte Bauforschung Weimar gGmbH realisiert und wird die Zusammenarbeit mit der Bauhaus-Universität Weimar sowie der Materialforschungs- und -prüfanstalt (MFPA) Weimar weiter stärken. Ziel ist es, bestehende Kompetenzen zu bündeln und Forschungsergebnisse schneller in die industrielle Anwendung zu überführen. Zur feierlichen Grundsteinlegung werden hochrangige Gäste erwartet, darunter Elisabeth Kaiser, Ostbeauftragte der Bundesregierung sowie Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt und Wirtschaftsministerin Colette Boos-John.

Teilnehmerinnen der Studie markieren Screenshots von Online-Modeplattformen und benennen zentrale Kritikpunkte wie fehlende Preisinformationen, eingeschränkte Bilddarstellungen sowie eine geringe Vielfalt an Körperformen und Hauttönen. Bild: Eva Hornecker

Wenn der Klick den Körper trifft: Weimarer Wissenschaftlerinnen zeigen, wie Online-Modeplattformen das Selbstbild von Frauen prägen

Das Kleid auf dem Bildschirm, mehrere Größen zur Auswahl, mit einem Klick in den Warenkorb: Und doch gibt es diesen Moment, in dem die Entscheidung stockt. Passt es wirklich? Werde ich mich darin wohlfühlen? Sieht es an mir so aus wie auf dem Bild? Online-Modeplattformen beeinflussen das Selbstbild von Frauen stärker als bislang angenommen: Eine aktuelle Studie der Bauhaus-Universität Weimar zeigt, dass digitale Shopping-Erlebnisse tief in die Körperwahrnehmung eingreifen – mit Folgen für Nutzerinnen, Wirtschaft und Umwelt. Die Forschung wird auf der renommierten CHI-Konferenz 2026 vom 13. bis 17. April 2026 in Barcelona vorgestellt und ausgezeichnet.

Wasserstoff als Teil der Lehre: An der Bauhaus-Universität Weimar entwickelten Studierende der Umweltingenieurwissenschaften unter anderem eine innovative Robotikplattform, die mit einer Wasserstoff-Brennstoffzelle betrieben wird und kleinere Gegenstände transportieren kann. Bauhaus-Universität Weimar, Foto: Thomas Müller

Mobilitäts- und Energiewende vor Ort: Wasserstoffbus »Walter Gropius« in Weimar

Die Transformation von Mobilität und Energieversorgung gehört zu den zentralen Herausforderungen der Gegenwart. Kommunale Unternehmen wie die Stadtwirtschaft Weimar GmbH übernehmen hierbei eine Vorreiterrolle, indem sie innovative Technologien mit wissenschaftlicher Begleitung, unter anderem durch die Bauhaus-Universität Weimar, unter realen Bedingungeneinsetzen. Erlebbar wird die enge Verbindung von Wissenschaft, Lehre und kommunaler Praxis am Beispiel des Wasserstoffbusses »Walter Gropius«, welcher ab 8. April 2026 mit neuer Gestaltung durch Weimar fährt.

Die Preisträger*innen v.l.n.r. Theresa Paskert, Maria Hartmann, Prof. Eckhard Kraft, Gloria Kohlhepp, Hayder Alsaad, Gregor Biastoch und Prof. Silvio Beier vor der VertiKKA in der Coudraystraße 10, Foto: Bauhaus-Universität Weimar

Bauhaus-Universität Weimar für Forschung an der »Vertikalen KlimaKlärAnlage« ausgezeichnet

Erstmals wurden am 20. März 2026 in Berlin die »Tilia Awards« für Projekte aus Wissenschaft und Praxis vergeben, die neue Wege im Umgang mit urbanen Räumen aufzeigen. Aus über 150 Einreichungen gingen 24 Preisträger*innen hervor, darunter die Bauhaus-Universität Weimar gemeinsam mit dem Institut für Angewandte Bauforschung Weimar, welche den Preis in der Kategorie » Akademische Arbeiten und Forschung« erhielten. Prämiert wurde das interdisziplinäre Forschungsprojekt »GrayToGreen« für die Kombination aus vertikaler Begrünung und Grauwasserreinigung.

Den Schinkelpreis in der Kategorie Städtebau erhält »DAZWISCHENstadt Luckenwalde«: Perspektive der Alten Wache (Entwurf: Till Pulst, Emil Kuenzer, Jorik Flohr und Jesse Puhan-Schulz)

Herausragender Erfolg beim AIV-Schinkel-Preis 2026

Großer Erfolg für die Bauhaus-Universität Weimar: Architekturstudierende haben den AIV-Schinkel-Preis 2026 in der Kategorie »Städtebau« gewonnen. Der Wettbewerb, ausgelobt durch den Architekten- und Ingenieur-Verein (AIV) zu Berlin und Brandenburg, zählt zu den renommiertesten Nachwuchspreisen für Planer*innen im deutschsprachigen Raum. Nach Weimar gehen auch der Sonderpreis »Interdisziplinär und nachhaltig bauen« und zwei lobende Erwähnungen. Die offizielle Preisverleihung findet am Freitag, 13. März 2026, im Stadttheater Luckenwalde im Rahmen eines Festakts statt.