Medieninformationen

Von der Verpackung zur Ressource - und nicht zum Abfall im Fluss: Wie dieser Übergang gelingen kann, untersucht BLUE PRISM gemeinsam mit Partnern in Nepal und Bangladesch. Bauhaus-Universität Weimar, Foto: Senta Berner.

Umweltschutz: Forschungsinitiative aus Weimar reduziert Plastikmüll in Meeren

Rund 5,26 Millionen Euro investiert das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) in das internationale Forschungsprojekt »BLUE PRISM« unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr.-Ing. Eckhard Kraft, Professur Ressourcenwirtschaft, an der Bauhaus-Universität Weimar. Ziel ist es, die lokale Kreislaufwirtschaft in Nepal und Bangladesch zu unterstützen, um Kunststoffabfälle in Flüssen und Meeren zu reduzieren.

Eine Frau blickt in eine aufgehängte rechteckige Metallkonstruktion. Auf der gegenüberliegenden Seite ist das Gesicht eines Mannes im Inneren der Konstruktion zu sehen.

Was Fledermäuse, Olivenbäume und KI verbindet: Bauhaus-Universität Weimar bei der Ars Electronica 2026

Die Bauhaus-Universität Weimar bleibt ihrer Tradition treu: Vom 9. bis 13. September 2026 präsentieren Studierende und Lehrende der Medienkunst/Mediengestaltung ihre Arbeiten auf der Ars Electronica, einem der renommiertesten Kunstfestivals. Unter dem Titel »Relational Interactions« zeigen die Professuren »Gestaltung Medialer Umgebungen« und »Akustische Ökologien« fünf Projekte, die untersuchen, wie Menschen, Lebewesen, Materialien und Technologien miteinander interagieren und sich gegenseitig beeinflussen.

Beatrice Sauerbrey, neue Geschäftsführerin des Medienrats, im Portrait

Beatrice Sauerbrey übernimmt Geschäftsführung des Medienrats

Zum 15. August 2026 tritt die neue Geschäftsführerin des Medienrats ihr Amt an: Nach einem mehrstufigen Bewerbungs- und Auswahlverfahren wird Beatrice Sauerbrey den weiteren Aufbau der Geschäftsstelle mit Sitz an der Bauhaus-Universität Weimar verantworten. Die Geschäftsstelle unterstützt den Medienrat organisatorisch sowie fachlich und koordiniert seine wissenschaftlichen Arbeitsprozesse.

Im Vordergrund eine Blumenwiese, im Hintergrund das Hauptgebäude der Bauhaus-Universität Weimar.

Deutscher Nachhaltigkeitspreis: Bauhaus-Universität Weimar als grüne Bildungsinstitution gewürdigt

Nachhaltigkeit ist für die Bauhaus-Universität Weimar ein zentrales Ziel: Durch konkrete Maßnahmen in Lehre, Forschung und Betrieb sollen Klima- und Umweltbelastungen reduziert werden. Neben der energetischen Sanierung von Universitätsgebäuden, steht ein bewusster Umgang mit Ressourcen im Fokus. Forschungs- und Lehrprojekte zum Thema Nachhaltigkeit befördern zudem den Wissenstransfer in der Region. Honoriert wurden diese Bestrebungen von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. mit einer Nominierung in der Kategorie nachhaltige »Schulen und Hochschulen« 2026.

Aus über 50 Ländern reisen rund 260 Teilnehmende nach Weimar an die Bauhaus-Universität. Foto: Carlos Santos

Deutsch lernen, kreativ arbeiten, internationale Perspektiven gewinnen: Bauhaus Summer School 2026 startet in Weimar

Vom 2. August bis 29. August 2026 wird die Bauhaus-Universität Weimar erneut zum internationalen Treffpunkt: Rund 260 Teilnehmende aus über 50 Ländern kommen zur Bauhaus Summer School nach Weimar. In Sprach- und Fachkursen verbinden sie akademisches Lernen mit interkulturellem Austausch. Zur öffentlichen Abschlusspräsentation am Freitag, 28. August, ab 14 Uhr, sind Besucher*innen herzlich auf den Campus der Bauhaus-Universität Weimar eingeladen.

Das Bauhaus steht für Neugier, Weltoffenheit, Experimentierfreude, Wissenschafts- und Kunstfreiheit. Symboldbild des belebten Uni-Campus zur summaery2026. Bauhaus-Universität Weimar, Foto: Thomas Müller

Solidarität mit der Stiftung Bauhaus Dessau

Mit einem offenen Brief an die Mitarbeiter*innen der Stiftung Bauhaus Dessau setzt der Senat der Bauhaus-Universität Weimar ein klares Signal, um die Wissenschafts- und Kunstfreiheit als Errungenschaft freier, demokratischer Gesellschaften zu stärken. Anlass ist die bevorstehende Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.

Jakob Elias Meyer steht mit verschränkten Armen vor einer Installation aus Holzlatten und einem großen Kunststoffbehälter. In einer Hand hält er einen Blumenstrauß und eine leuchtend gelbe Urkunde.

Lyonel Kunstpreis 2026 geht an Jakob Elias Meyer

Der Freie-Kunst-Absolvent Jakob Elias Meyer erhielt am Freitag, 10. Juli 2026, für seine Arbeit »Subsistenzprovisorium« den Lyonel Kunstpreis 2026. Die mit 2.000 Euro dotierte Auszeichnung wird seit 2019 für künstlerische Abschlussarbeiten an der Fakultät Kunst und Gestaltung der Bauhaus-Universität Weimar vergeben. Der Lyonel-Verein zur Förderung von Kunst, Gestaltung und Kultur (Lyonel e.V.) lobt den Preis aus.

Grafische Idee und Entwicklung: Leonard Behre und Mona Kerntke; grafische Umsetzung: Sun Möller-Park

XV. Internationales Bauhaus-Kolloquium veröffentlicht Programm – interdisziplinäre Konferenz diskutiert politische Bedingungen der Wissensproduktion

Forschung gilt als Grundlage von Wissen: Doch was bedingt und bedeutet Forschen heute? Wer entscheidet, welche Fragen gestellt, welche Methoden anerkannt und welche Themen gefördert werden? Und wie verändern technologische Infrastrukturen, Künstliche Intelligenz und gesellschaftliche Konfliktlinien das Forschen? Diesen Fragen widmet sich das XV. Internationale Bauhaus-Kolloquium, das vom 4. bis 7. November 2026 an der Bauhaus-Universität Weimar stattfindet. Unter dem Titel »Politics of Research« bringt die englischsprachige Konferenz rund 130 internationale Forschende aus Architektur und Stadtplanung, Kunst und Gestaltung sowie Medien- und Kulturwissenschaften zusammen, um über die politischen, institutionellen und gesellschaftlichen Bedingungen von Forschung zu diskutieren. Das Konferenzprogramm ist ab sofort online verfügbar, gleichzeitig ist die Anmeldung zur Konferenz geöffnet.