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Studierende der Bauhaus-Universität Weimar präsentieren die Konstruktionselemente des neuen Messestandes für die Leipziger Buchmesse 2026. Der Entwurf entstand im interdisziplinären Bauhaus-Modul »typotopie« unter Leitung von Prof. Dr. Michael Hermann und Torsten Müller. Foto: Professur Konstruktives Entwerfen und Tragwerkslehre

Bauhaus goes Leipzig: Studierende entwerfen neuen Buchmessestand

Holz, Textil und Licht bilden die Konstruktion, Typografie die erzählerische Struktur. Am Ende steht das gemeinsame Ziel: Die Bauhaus-Universität Weimar auf der Buchmesse 2026 in Leipzig. Mit dieser Mission starteten 15 Studierende ins Wintersemester 2025/26. Unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Michael Hermann und Torsten Müller, Professur für Konstruktives Entwerfen und Tragwerkslehre, entstanden im Rahmen des interdisziplinären Bauhaus-Moduls »typotopie« fünf experimentelle Entwürfe. Umgesetzt wird ein Konzept der Studierenden Petter Bolstad, Nina Siegle und Ngoc Truc Phuong Nguyen.

Logo des Graduiertenkollegs »Gewohnter Wandel«. Copyright: hla.studio

Weiter wohnen wie gewohnt? Internationale Tagung an der Bauhaus-Universität Weimar beleuchtet Transformation des Wohnens

Wie verändert sich Wohnen in Zeiten multipler Krisen? Welche Wechselwirkungen bestehen zwischen gesellschaftlichem Wandel und der materiellen Gestaltung von Architektur, Quartieren und Infrastrukturen? Diesen Fragen widmet sich am 7. und 8. Mai 2026 die Tagung »Weiter wohnen wie gewohnt? Gesellschaftliche Transformation und räumliche Materialisierung des Wohnens« an der Bauhaus-Universität Weimar.

Farben aus der Natur (1. Preis »Jugend forscht junior« Chemie): Emilija Zunic präsentiert selbst hergestellte Pflanzenfarben – gewonnen aus Beeren, Gewürzen und Kräutern. Foto: Bauhaus-Universität Weimar/ Matthias Eckert

Turbokompost, Algen-Biokraftstoff und Drohnen zur Blütenbestäubung: Regionalsieger*innen von »Jugend forscht« an der Bauhaus-Universität Weimar ausgezeichnet

Die Gewinnerinnen des 31. Regionalwettbewerbs Mittelthüringen »Jugend forscht« stehen fest: Insgesamt 17 Erstplatzierte sowie zwei Regionalsieger*innen für die besten interdisziplinären Projekte wurden am Mittwoch, 25. Februar, ausgezeichnet und haben sich für den Landeswettbewerb Thüringen qualifiziert. Mit kreativen Ideen zu Nachhaltigkeit, Medizin, Ressourcenschutz und Digitalisierung überzeugten 110 Schüler*innen aus 16 Schulen und drei Schülerforschungszentren die Jury.

Für ihre Masterarbeit zum Thema Genehmigungsverfahren für Großraum- und Schwertransporte (GST) im Bauwesen wurde Absolventin Claudia Föllmer mehrfach ausgezeichnet. Bauhaus-Universität Weimar, Foto: Thomas Müller

Masterarbeit zur Digitalisierung in der Baulogistik ausgezeichnet

Die Genehmigungsverfahren für Großraum- und Schwertransporte (GST) im Bauwesen sind komplex und zeitaufwendig. Dies geht aus einer Analyse von Claudia Föllmer, Absolventin der Bauhaus-Universität Weimar, hervor. In ihrer Masterarbeit entwickelte die Baumanagerin eine praxistaugliche Digitalisierungsstrategie mit dem Ziel, die gesamte Prozesskette zu beschleunigen. Dafür gewann sie am 11. Februar 2026 den Förderpreis des Verbands der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik e. V. (VDBUM) in der Kategorie »Projekte aus Universitäten und Hochschulen« bei einem Branchentreff in Willingen.

Medienrat nimmt Arbeit auf – Experten und Geschäftsstelle an der Bauhaus-Universität Weimar vorgestellt

Am heutigen 11. Februar 2026 ist der neu eingerichtete Medienrat erstmals zusammengetreten. Vorgestellt wurden das sechsköpfige Expertengremium sowie die Geschäftsstelle des Medienrates in der Medienvilla der Bauhaus-Universität Weimar durch Staatssekretärin Heike Raab, Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und für Europa und Medien, Koordinatorin der Rundfunkkommission, und den Chef der Thüringer Staatskanzlei und Medienminister Stefan Gruhner. Zudem wurde die notwendige Kooperationsvereinbarung zwischen dem Freistaat Thüringen und der Bauhaus Universität Weimar unterzeichnet.

Ansicht auf die Weimarer Medienvilla

Medienrat als Kontrollinstanz für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird vorgestellt: Einladung zum Kick-off am 11. Februar in Weimar

Der Reformstaatsvertrag zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk hat die Einrichtung eines Medienrats als neue Kontrollinstanz für den ÖRR vorgesehen. Das sechsköpfige Gremium aus unabhängigen Expertinnen und Experten soll künftig regelmäßig die Auftragserfüllung durch ARD, ZDF und Deutschlandradio bewerten und die Weiterentwicklung und Verbesserung des öffentlich-rechtlichen Angebots in den Blick nehmen. Die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder haben sich auf ihrer Konferenz im Dezember 2025 für die Ansiedlung der Geschäftsstelle an der Bauhaus-Universität Weimar, als Universität mit renommierter Medienfakultät, entschieden.

31. Regionalwettbewerb »Jugend forscht« Mittelthüringen an der Bauhaus-Universität Weimar

Maximale Perspektiven für junge Forschung: Regionalwettbewerb »Jugend forscht Mittelthüringen« an der Bauhaus-Universität Weimar

Am Mittwoch, 25. Februar 2026, lädt die Bauhaus-Universität Weimar gemeinsam mit der Materialforschungs- und Prüfanstalt (MFPA) Weimar zum 31. Regionalwettbewerb »Jugend forscht Mittelthüringen« ein: Unter dem Motto »Maximale Perspektiven« stellen Schüler*innen aus der Region im Hauptgebäude der Universität ihre Forschungsarbeiten vor und widmen sich aktuellen Fragen aus Wissenschaft und Technik. Besucher*innen haben ab 14 Uhr die Gelegenheit, die Projekte vor Ort zu erkunden und mit den jungen Forscher*innen ins Gespräch zu kommen.

Thüringens Wirtschaftsministerin Colette Boos-John (Mitte) überreicht den Förderbescheid über knapp 5,5 Millionen Euro an Prof. Horst-Michael Ludwig, Prof. Peter Benz (beide Bauhaus-Universität Weimar), Prof. Carsten Könke (MFPA) sowie Robert Fetter (IAB) (v.l.n.r.). Foto: Thomas Müller

Innovationszentrum für nachhaltiges Bauen entsteht in Weimar: Wirtschaftsministerin Boos-John übergibt Förderbescheide über insgesamt rund 5,5 Millionen Euro

Gemeinsame Medieninformation mit dem TMWLLR: Thüringen bündelt und verstärkt seine Kompetenzen in der Bautechnologie. Am »Thüringer Innovationszentrum für die Zukunft des Bauens« (ThIZ-BAU) sollen künftig ressourcenschonende und nachhaltige Baustoffe und Bauprozesse entwickelt und neue Produkte und Technologien in die industrielle Anwendung überführt werden. Als ersten Schritt dazu übergab Thüringens Wirtschaftsministerin Colette Boos-John heute in Weimar drei Förderbescheide über insgesamt knapp 5,5 Millionen Euro (EFRE- und Landesmittel) an die beteiligten Forschungseinrichtungen – das F.-A.-Finger-Institut für Baustoffkunde an der Bauhaus-Universität Weimar (BUW) (0,9 Millionen Euro), das Institut für Angewandte Bauforschung Weimar gGmbH (IAB) (2,5 Millionen Euro) und die Materialforschungs- und -prüfanstalt (MFPA) (2,1 Millionen Euro). Die Mittel fließen insbesondere in die Anschaffung von Forschungsgeräten. Alle drei Einrichtungen werden gemeinsam Träger des neuen Innovationszentrums sein.

Foto: Amayu Wakoya Gena

Buchneuerscheinung: »Ein Experiment in Holz und Energie – Bauhaus Energy Hub«

Die Bauhaus-Universität Weimar steht seit jeher für experimentelles Arbeiten, interdisziplinäres Denken und das Lernen am realen Projekt. Der Experimentalbau »Bauhaus Energy Hub« ist ein herausragendes Beispiel für diesen universitären Anspruch. Geplant und umgesetzt von Studierenden unterschiedlicher Fachrichtungen versteht sich das Gebäude zugleich als Arbeitsraum, Lernumgebung und Reallabor. Am 19. Januar 2026 erscheint im Bauhaus-Universitätsverlag eine umfassende Dokumentation dieses außergewöhnlichen Lehr- und Forschungsprojekts.

Ein Roboterarm setzt einen Ziegelstein auf eine Ziegelmauer und wird dabei von einer roten Laserlinie ausgerichtet. Im Hintergrund hält eine Person mit Warnweste und Handschuhen ein Tablet in einem teilweise errichteten oder sanierten Gebäude.

Smart Bauen und Sanieren: Bauhaus-Universität Weimar erprobt Robotik im Handwerk

Kleine und mittelständische Handwerksbetriebe stehen vor wachsenden Herausforderungen. Umbau und Sanierung im Bestand werden zunehmend komplexer, der Zeitdruck steigt und der Fachkräftemangel verschärft sich. Digitale Werkzeuge und robotische Systeme versprechen Entlastung. Doch wie lassen sich die neuen Technologien so einsetzen, dass sie Handwerker*innen im Alltag tatsächlich helfen? Diese Frage untersucht ein interdisziplinäres Forschungsteam der Bauhaus-Universität Weimar im Projekt »Handwerk der Zukunft«. Vom europäischen Sozialfonds erhalten die Forschenden dafür von 2026 bis 2028 ca. eine Million Fördermittel.

TURN Conference 2026: Call for Participation bis 28. Februar

Unter dem Motto »Experiential Turn – Erfahrungsräume für zukunftsfähiges Lernen« lädt die Bauhaus-Universität Weimar zur diesjährigen TURN Conference ein: Am 24. und 25. September 2026 dreht sich alles um »Experiential Learning«. Darunter wird ein nachhaltiger Lernprozess verstanden, bei dem Wissen aus konkreten Erfahrungen erwächst. Diese werden reflektiert, theoretisch gefasst und durch erneutes Ausprobieren weiterentwickelt. Das sogenannte Erfahrungslernen prägt somit nicht nur den Lernprozess, sondern auch die Art und Weise, wie Wissen generiert und Erkenntnisse hervorgebracht werden. Interessierte können ab sofort bis zum 28. Februar 2026 Beiträge einreichen.

Design: Cissy Hecht

»Es gibt also keine Erinnerung ohne Wahrnehmung«: Neuerscheinung im Bauhaus-Universitätsverlag würdigt Maurice Halbwachs’ Denken und Schaffen

Im Dezember 2024 hatte die Bauhaus-Universität Weimar mit einer Festveranstaltung ihr Auditorium Maximum zu Ehren des französischen Soziologen und Philosophen in »Maurice-Halbwachs-Auditorium« umbenannt. Der Festakt am 4. Dezember 2024 umfasste zahlreiche Reden prominenter Wissenschaftler*innen – diese sind ab sofort in dem Band »Es gibt also keine Erinnerung ohne Wahrnehmung« / »Il n’y a donc pas de souvenir sans perception« nachzulesen, der gerade im Bauhaus-Universitätsverlag erschienen ist.

Zwei Gold- und zwei Silbermedaillen würdigen die innovativen Bauverfahren der Bauhaus-Universität Weimar. Foto: Katrin Linne

Bauhaus-Universität Weimar erhält vierfache Auszeichnung für innovative Bauverfahren

Mit ihrer anwendungsorientierten Spitzenforschung zu ressourcenschonenden Baustoffen und zukunftsweisenden Bauweisen war die Bauhaus-Universität Weimar im November 2025 auf der internationalen Fachmesse iENA – Ideen, Erfindungen, Neuheiten vertreten: Vier Patentanmeldungen wurden nun mit zwei Gold- und zwei Silbermedaillen ausgezeichnet. Bei der Preisverleihung am 11. Dezember 2025 an der Technischen Universität Ilmenau bekamen die Wissenschaftler*innen die Medaillen und Urkunden feierlich überreicht.

Die öffentliche Weihnachtsvorlesung findet im Seminarraum A in der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar statt. Foto: Thomas Müller

Zwischen Code und Kerzenschein: Einladung zur Weihnachtsvorlesung der Weimarer Informatik

Künstliche Intelligenz schreibt Texte in Sekundenschnelle, fasst Inhalte treffsicher zusammen und liefert Antworten auf die vermeintlich komplexesten Fragen. Ihre Ergebnisse wirken meist überzeugend, flüssig und äußerst plausibel. Doch wie verlässlich sind sie eigentlich? Die Weimarer Informatik nimmt aktuelle KI-Systeme zum Anlass, ihren Output kritisch zu hinterfragen: nach Sinn, Korrektheit und den Folgen für unser eigenes Denken. Am 18. Dezember 2025, 17 Uhr, lädt die Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar zur traditionellen Weihnachtsvorlesung in die Bauhausstraße 11 ein.