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Schaubitum, der mit Salz- statt Süßwasser hergestellt wurde. Zeynep Tomruk präsentiert ihre Arbeit, mit der sie, Jonas Bock und Florian Luc Heyne den 1. Platz in der Sparte »Jugend forscht« im Bereich Arbeitswelt gewonnen haben. Foto: Bauhaus-Universität Weimar/ Matthias Eckert

Seifenblasen aus Zuckerrübensirup, Hilfsmittel zur Arthrose-Früherkennung oder Waldbrände mit KI vorhersagen: Regionalsieger*innen von »Jugend forscht« an der Bauhaus-Universität Weimar ausgezeichnet

Die Gewinner*innen des 30. Regionalwettbewerbs Mittelthüringen »Jugend forscht« stehen fest: Am 26. Februar wurden insgesamt 15 Erstplatzierte sowie zwei Regionalsieger*innen für das beste interdisziplinäre Projekt gekürt, die sich für den Landeswettbewerb Thüringen qualifiziert haben.

Konferenzraum mit Personen

Mitglieder der Europäischen Hochschulallianz BAUHAUS4EU kommen im März zum Projektauftakt erstmals in Weimar zusammen

Zehn Universitäten in neun europäischen Ländern: Anfang Januar fiel der Startschuss für die EU-geförderte Allianz »BAUHAUS4EU«. Das Ziel der länderübergreifenden Kooperation unter der Federführung der Bauhaus-Universität Weimar ist es, neue innovative und digitale Lehrformate zu entwickeln sowie die Internationalisierung zu stärken. Die Bauhaus-Universität Weimar, die als Konsortialführerin das Projekt leitet, lädt vom 11. bis 13. März 2025 nun über 70 Beteiligte aus Europa zu einem Kick-Off-Treffen nach Weimar ein.

Universitätsbibliothek bei Nacht - Wettbewerbsbeitrag beim Fotowettbewerb »Reading the World«. Foto: Yaswanth Kadiri

Medienetat im Wandel: Open Access verändert Ausgaben der Universitätsbibliothek

Die Universitätsbibliothek der Bauhaus-Universität Weimar zieht Bilanz für das Jahr 2024: Durch die Umstellung des wissenschaftlichen Publikationswesens auf Open Access, also den freien Zugang zu wissenschaftlichen Werken, hat es im vergangenen Jahr große Veränderungen im Erwerbungsetat der Weimarer Universitätsbibliothek gegeben. Die Bibliothek hat in der Vergangenheit vor allem zwischen Ausgaben für gedruckte und elektronische Medien unterschieden, 2024 sind die Publikationskosten als größerer eigenständiger Bereich hinzugekommen. Diese Verschiebung macht deutlich, dass die Bibliothek zunehmend zu einer Serviceeinrichtung für wissenschaftliches Publizieren wird.

Die Abschlusspräsentation am 12. Februar 2025 in Suhl zog zahlreiche Interessierte an, darunter auch die Bürgermeister und Vertreter*innen der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft (KAG) für ein Oberzentrum Südthüringen. Foto: Anton Brokow-Loga

Semesterprojekt schlägt neue Wege für die Zusammenarbeit von Südthüringer Kommunen vor

Im Rahmen eines Studienprojektes untersuchten Studierende der Urbanistik der Bauhaus-Universität Weimar, wie die Zusammenarbeit zwischen den Städten Suhl und Zella-Mehlis wahrgenommen wird und welche Potenziale in der interkommunalen Kooperation liegen. Zum Ende des Wintersemesters 2024/25 haben sie nun die Ergebnisse des Studienprojektes »Transformation durch Kooperation? Suhl und Zella-Mehlis im neuen Oberzentrum Südthüringen« vorgestellt.

Internationale Studierende bei der Bauhaus Spring School auf dem Campus der Bauhaus-Universität Weimar. Foto: Carlos Santos

Rekordbeteiligung bei der Bauhaus Spring School 2025

Vom 27. Februar bis 7. März bringt die Bauhaus Spring School zum vierten Mal Studierende aus ganz Europa zusammen: Mit 226 Teilnehmenden der Bauhaus-Universität Weimar und ihrer europäischen Partneruniversitäten verzeichnet das internationale Kurzzeitprogramm in diesem Jahr so viele Anmeldungen wie noch nie. In zehn interdisziplinären Kursen aus den Bereichen Architektur und Urbanistik, Kunst und Gestaltung sowie Medien und Kultur haben die Studierenden die Möglichkeit, kreativ zusammenzuarbeiten und sich interkulturell zu vernetzen. Zur Abschlusspräsentation am 7. März, ab 14 Uhr, sind Besucher*innen herzlich auf den Campus der Bauhaus-Universität Weimar eingeladen.

Seit September 2024 leitet Patrick Staubach die Professur Geotechnik an der Bauhaus-Universität Weimar. Foto: Mattias Eckert

Professur für Geotechnik in Weimar neu besetzt: Antrittsvorlesung am 19. Februar

Am 1. September 2024 wurde Patrick Staubach zum Universitätsprofessor für Geotechnik an der Bauhaus-Universität Weimar ernannt. Im Laufe seiner akademischen Karriere spezialisierte er sich auf numerische Methoden und Anwendungen, insbesondere im Bereich Offshore-Windenergieanlagen. Anlässlich seiner Berufung lädt Prof. Staubach alle Interessierten zur öffentlichen Antrittsvorlesung am 19. Februar 2025 um 16.30 Uhr in den Hörsaal A in der Marienstraße 13 ein. Thematisiert werden »Beiträge der Geotechnik im Hinblick auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts«.

»Marine Fossil«, 1976. Fotograf: Fritz Goro

Ein Pionier der Wissenschaftsfotografie im 20. Jahrhundert: Ausstellung an der Bauhaus-Universität Weimar gibt Einblicke in das Schaffen von Fritz Goro

Fritz Goro (1901–1986) studierte in den Jahren 1921 und 1922 am frühen Bauhaus in Weimar und avancierte später in den USA zu einem der bedeutendsten Wissenschaftsfotografen. Die Bauhaus-Universität Weimar würdigt Goros außergewöhnlichen Beitrag zur Wissenschaftsfotografie und zeigt ab dem 6. März 2025 im Foyer der Universitätsbibliothek die Ausstellung »Fritz Goro: Fotografie zwischen Kunst und Wissenschaft«. Präsentiert werden Arbeiten aus fünf Jahrzehnten, die zentrale Stationen seiner Karriere beleuchten, die geprägt ist von seiner jüdisch-deutsch-amerikanischen Exilgeschichte.

Blick in einen Atelierraum im Hauptgebäude zur Semesterschau go4spring der Fakultät Architektur und Urbanistik an der Bauhaus Universität Weimar. Foto: Thomas Müller

Semesterabschluss-Ausstellung »go4spring« der Fakultät Architektur und Urbanistik

Vom 13. bis 16. Februar 2025 öffnet die Fakultät Architektur und Urbanistik der Bauhaus-Universität Weimar ihre Türen zur Semesterabschluss-Ausstellung. Studierende und Lehrende präsentieren rund 40 Projekte, die im laufenden Semester entstanden sind. Dabei greifen viele der Arbeiten aktuelle architektonische, stadt- und landschaftsplanerische sowie gesellschaftspolitische Fragestellungen auf, zum Beispiel zur nachhaltigen Stadtentwicklung, zum Bauen im Bestand oder zum ländlichen Wandel.

Pilotprojekt »Materialverteiler« startet an der Bauhaus-Universität Weimar

An der Bauhaus-Universität Weimar startet ein Pilotprojekt zur Förderung nachhaltiger Stoffkreisläufe: der »Materialverteiler«. Das Projekt möchte Studierenden und Lehrenden einen Ort bieten, an dem wiederverwertbare Materialien gesammelt und kostenlos zur weiteren Nutzung bereitgestellt werden. Ziel ist es, im Architektur- und Urbanistikstudium Ressourcen zu schonen, Abfall zu reduzieren und die Studierenden finanziell zu entlasten.

v.l.n.r.: Eva Martha Eckkrammer, Präsidentin der DFH, Emilia Terodde, EMK-Alumna und Claude-Anne Savin, ARTE (Jacek Ruta/DFH-UFA)

Erfolg in Serie: Absolventin der Europäischen Medienkultur mit Exzellenzpreis der Deutsch-Französischen Hochschule geehrt

Zum dritten Mal in Folge erhält eine Alumna des binationalen Studiengangs Europäische Medienkultur (EMK) der Bauhaus-Universität Weimar den Exzellenzpreis der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH): Emilia Terodde wurde in diesem Jahr für ihre herausragende Bachelorarbeit »Hörbare Abwesenheit. Der Sound als Träger der Erinnerung in ›The Zone of Interest‹« prämiert. Die feierliche Preisverleihung fand am 30. Januar 2025 in der Französischen Botschaft in Berlin statt.

30. Regionalwettbewerb »Jugend forscht« Mittelthüringen an der Bauhaus-Universität Weimar

Junge Talente erforschen die Welt von morgen: Regionalwettbewerb »Jugend forscht Mittelthüringen« an der Bauhaus-Universität Weimar

Unter dem Motto »Macht aus Fragen Antworten« findet der 30. Regionalwettbewerb von »Jugend forscht« für Mittelthüringen am Mittwoch, 26. Februar 2025, an der Bauhaus-Universität Weimar statt. Bereits zum dritten Mal veranstaltet die Universität gemeinsam mit der Materialforschungs- und Prüfanstalt (MFPA) Weimar den renommierten Nachwuchswettbewerb.

Keyvisual der Veranstaltung

Winterwerkschau 2025: Kunst- und Gestaltungsstudierende stellen aus

Bereits zum achten Mal laden die Studierenden der Fakultät Kunst und Gestaltung zur Winterwerkschau ein. Vom 7. bis 9. Februar 2025 haben Gäste die Möglichkeit, exklusive Einblicke in über 50 aktuelle Lehrprojekte zu gewinnen. Im Fokus steht dabei nicht zwangsläufig die fertige Arbeit, auch der Schaffensprozess als solcher ist zu erkennen. Studieninteressierte haben die Möglichkeit, sich am Samstag, 8. Februar 2025, von 10 bis 14 Uhr, ohne Anmeldung über ein künstlerisches oder gestalterisches Studium zu informieren.

Prof. Peter Benz sprach bei der Eröffnungsfeier der Hochschulallianz »BAUHAUS4EU« am 13. Januar 2025 an der Wirtschaftsuniversität Kattowitz. Die Bauhaus-Universität Weimar koordiniert künftig die zehn Allianz-Universitäten. Foto: Anna Gniady

BAUHAUS4EU: Startschuss für Europäische Allianz von zehn Hochschulen unter Federführung der Bauhaus-Universität Weimar gefallen

Die Bauhaus-Universität Weimar hat zum 1. Januar 2025 gemeinsam mit neun europäischen Partneruniversitäten offiziell ihre Hochschulallianz »BAUHAUS4EU« gestartet. In den kommenden vier Jahren erhält die Allianz im Rahmen des Erasmus+-Programms »Europäische Universitäten« insgesamt 14,4 Millionen Euro von der Europäischen Union. Ziel ist es, einen europäischen Campus zu entwickeln, der integrierte Bildungs- und Forschungsprogramme bietet und eine nahtlose Mobilität für mehr als 124.000 Studierende und 10.000 Mitarbeitende ermöglicht.

Kunst und Begegnung im Weimarer Atrium: Skill-Share-Workshops und Ausstellung

Vom 4. bis 11. Februar lockt das Weimarer »Atrium« mit einem besonderen Erlebnis: Studierende der Klasse »Kunst und sozialer Raum« an der Fakultät Kunst und Gestaltung gestalten zwei Ladengeschäfte im Einkaufszentrum. Sie zeigen eine Ausstellung und bieten täglich »Skill-Share-Workshops« an, bei denen die Teilnehmenden Neues lernen und Kontakte knüpfen können. Die Vernissage, eine performative Tour, beginnt am Dienstag, 4. Februar 2025, um 17 Uhr. Treffpunkt ist der rote Teppich vor dem Haupteingang.

In der Marienstraße 13/15 saß von 1935 bis 1945 das sogenannte Landesamt für Rassewesen, das durch seine bürokratische Tätigkeit in NS-Verbrechen involviert war. Heute sind die Häuser Teil der Bauhaus-Universität Weimar. Foto: Jannik Noeske

Bauhaus-Universität Weimar weiht Erinnerungsmedien zur NS-Geschichte ein

Am Internationalen Holocaust-Gedenktag, dem 27. Januar 2025, beendet die Bauhaus-Universität Weimar mit der Einweihung neuer Erinnerungsmedien ihr mehrjähriges Projekt »Erinnerungs- und Informationsmedien auf dem Campus«. Ziel war es, die NS-Geschichte universitärer Gebäude aufzuarbeiten und sichtbar zu machen. Im Fokus haben dabei zwei Gebäude gestanden: die Marienstraße 13/15, einst Sitz des Thüringer Landesamts für Rassewesen, und die Belvederer Allee 6, vormals »Judenhaus«.

Markus Boden von der Bauhaus-Universität Weimar wurde für seinen digitalen BIM-Check vom RKW Kompetenzzentrum und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) ausgezeichnet. Foto: Dana Höftmann

Digitalisierung auf dem Prüfstand: Markus Boden gewinnt IT-Nachwuchswettbewerb

Im Rahmen der Weltleitmesse »BAU 2025« in München wurden am 14. Januar 2025 junge Nachwuchstalente aus der Bauwirtschaft vom RKW Kompetenzzentrum ausgezeichnet. Einer der Preisträger ist Markus Boden, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät Bau und Umwelt der Bauhaus-Universität Weimar. Mit einem kostenlosen Digitalisierungscheck für kleine und mittelständische Unternehmen der Bauindustrie überzeugte er die Jury und gewann den ersten Platz in der Kategorie »Baubetriebswirtschaft«. Noch bis Freitag ist die Universität mit einem Stand auf der Messe vertreten.

Grafik: Bauhaus-Universität Weimar/ Beatrice Girth

Kreativ durchstarten in Thüringen: Wege in die Selbstständigkeit nach dem Studium

Am 22. Januar 2025 laden der Career Service und die Gründungswerkstatt neudeli der Bauhaus-Universität Weimar gemeinsam mit der Thüringer Agentur für die Kreativwirtschaft (THAK) und der Thüringer Agentur für Fachkräftegewinnung (ThAFF) zur Veranstaltung »Should I Stay or Should I Go? – Dein Weg in die kreative Selbstständigkeit in Thüringen nach dem Studium« ein. Von 16 bis 18 Uhr können sich Studierende und Alumni kreativer Studiengänge in der Gründungswerkstatt neudeli über berufliche Perspektiven in Thüringen informieren.