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31. Regionalwettbewerb »Jugend forscht« Mittelthüringen an der Bauhaus-Universität Weimar

Maximale Perspektiven für junge Forschung: Regionalwettbewerb »Jugend forscht Mittelthüringen« an der Bauhaus-Universität Weimar

Am Mittwoch, 25. Februar 2026, lädt die Bauhaus-Universität Weimar gemeinsam mit der Materialforschungs- und Prüfanstalt (MFPA) Weimar zum 31. Regionalwettbewerb »Jugend forscht Mittelthüringen« ein: Unter dem Motto »Maximale Perspektiven« stellen Schüler*innen aus der Region im Hauptgebäude der Universität ihre Forschungsarbeiten vor und widmen sich aktuellen Fragen aus Wissenschaft und Technik. Besucher*innen haben ab 14 Uhr die Gelegenheit, die Projekte vor Ort zu erkunden und mit den jungen Forscher*innen ins Gespräch zu kommen.

Thüringens Wirtschaftsministerin Colette Boos-John (Mitte) überreicht den Förderbescheid über knapp 5,5 Millionen Euro an Prof. Horst-Michael Ludwig, Prof. Peter Benz (beide Bauhaus-Universität Weimar), Prof. Carsten Könke (MFPA) sowie Robert Fetter (IAB) (v.l.n.r.). Foto: Thomas Müller

Innovationszentrum für nachhaltiges Bauen entsteht in Weimar: Wirtschaftsministerin Boos-John übergibt Förderbescheide über insgesamt rund 5,5 Millionen Euro

Gemeinsame Medieninformation mit dem TMWLLR: Thüringen bündelt und verstärkt seine Kompetenzen in der Bautechnologie. Am »Thüringer Innovationszentrum für die Zukunft des Bauens« (ThIZ-BAU) sollen künftig ressourcenschonende und nachhaltige Baustoffe und Bauprozesse entwickelt und neue Produkte und Technologien in die industrielle Anwendung überführt werden. Als ersten Schritt dazu übergab Thüringens Wirtschaftsministerin Colette Boos-John heute in Weimar drei Förderbescheide über insgesamt knapp 5,5 Millionen Euro (EFRE- und Landesmittel) an die beteiligten Forschungseinrichtungen – das F.-A.-Finger-Institut für Baustoffkunde an der Bauhaus-Universität Weimar (BUW) (0,9 Millionen Euro), das Institut für Angewandte Bauforschung Weimar gGmbH (IAB) (2,5 Millionen Euro) und die Materialforschungs- und -prüfanstalt (MFPA) (2,1 Millionen Euro). Die Mittel fließen insbesondere in die Anschaffung von Forschungsgeräten. Alle drei Einrichtungen werden gemeinsam Träger des neuen Innovationszentrums sein.

Foto: Amayu Wakoya Gena

Buchneuerscheinung: »Ein Experiment in Holz und Energie – Bauhaus Energy Hub«

Die Bauhaus-Universität Weimar steht seit jeher für experimentelles Arbeiten, interdisziplinäres Denken und das Lernen am realen Projekt. Der Experimentalbau »Bauhaus Energy Hub« ist ein herausragendes Beispiel für diesen universitären Anspruch. Geplant und umgesetzt von Studierenden unterschiedlicher Fachrichtungen versteht sich das Gebäude zugleich als Arbeitsraum, Lernumgebung und Reallabor. Am 19. Januar 2026 erscheint im Bauhaus-Universitätsverlag eine umfassende Dokumentation dieses außergewöhnlichen Lehr- und Forschungsprojekts.

Ein Roboterarm setzt einen Ziegelstein auf eine Ziegelmauer und wird dabei von einer roten Laserlinie ausgerichtet. Im Hintergrund hält eine Person mit Warnweste und Handschuhen ein Tablet in einem teilweise errichteten oder sanierten Gebäude.

Smart Bauen und Sanieren: Bauhaus-Universität Weimar erprobt Robotik im Handwerk

Kleine und mittelständische Handwerksbetriebe stehen vor wachsenden Herausforderungen. Umbau und Sanierung im Bestand werden zunehmend komplexer, der Zeitdruck steigt und der Fachkräftemangel verschärft sich. Digitale Werkzeuge und robotische Systeme versprechen Entlastung. Doch wie lassen sich die neuen Technologien so einsetzen, dass sie Handwerker*innen im Alltag tatsächlich helfen? Diese Frage untersucht ein interdisziplinäres Forschungsteam der Bauhaus-Universität Weimar im Projekt »Handwerk der Zukunft«. Vom europäischen Sozialfonds erhalten die Forschenden dafür von 2026 bis 2028 ca. eine Million Fördermittel.

TURN Conference 2026: Call for Participation bis 28. Februar

Unter dem Motto »Experiential Turn – Erfahrungsräume für zukunftsfähiges Lernen« lädt die Bauhaus-Universität Weimar zur diesjährigen TURN Conference ein: Am 24. und 25. September 2026 dreht sich alles um »Experiential Learning«. Darunter wird ein nachhaltiger Lernprozess verstanden, bei dem Wissen aus konkreten Erfahrungen erwächst. Diese werden reflektiert, theoretisch gefasst und durch erneutes Ausprobieren weiterentwickelt. Das sogenannte Erfahrungslernen prägt somit nicht nur den Lernprozess, sondern auch die Art und Weise, wie Wissen generiert und Erkenntnisse hervorgebracht werden. Interessierte können ab sofort bis zum 28. Februar 2026 Beiträge einreichen.

Design: Cissy Hecht

»Es gibt also keine Erinnerung ohne Wahrnehmung«: Neuerscheinung im Bauhaus-Universitätsverlag würdigt Maurice Halbwachs’ Denken und Schaffen

Im Dezember 2024 hatte die Bauhaus-Universität Weimar mit einer Festveranstaltung ihr Auditorium Maximum zu Ehren des französischen Soziologen und Philosophen in »Maurice-Halbwachs-Auditorium« umbenannt. Der Festakt am 4. Dezember 2024 umfasste zahlreiche Reden prominenter Wissenschaftler*innen – diese sind ab sofort in dem Band »Es gibt also keine Erinnerung ohne Wahrnehmung« / »Il n’y a donc pas de souvenir sans perception« nachzulesen, der gerade im Bauhaus-Universitätsverlag erschienen ist.

Zwei Gold- und zwei Silbermedaillen würdigen die innovativen Bauverfahren der Bauhaus-Universität Weimar. Foto: Katrin Linne

Bauhaus-Universität Weimar erhält vierfache Auszeichnung für innovative Bauverfahren

Mit ihrer anwendungsorientierten Spitzenforschung zu ressourcenschonenden Baustoffen und zukunftsweisenden Bauweisen war die Bauhaus-Universität Weimar im November 2025 auf der internationalen Fachmesse iENA – Ideen, Erfindungen, Neuheiten vertreten: Vier Patentanmeldungen wurden nun mit zwei Gold- und zwei Silbermedaillen ausgezeichnet. Bei der Preisverleihung am 11. Dezember 2025 an der Technischen Universität Ilmenau bekamen die Wissenschaftler*innen die Medaillen und Urkunden feierlich überreicht.

Die öffentliche Weihnachtsvorlesung findet im Seminarraum A in der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar statt. Foto: Thomas Müller

Zwischen Code und Kerzenschein: Einladung zur Weihnachtsvorlesung der Weimarer Informatik

Künstliche Intelligenz schreibt Texte in Sekundenschnelle, fasst Inhalte treffsicher zusammen und liefert Antworten auf die vermeintlich komplexesten Fragen. Ihre Ergebnisse wirken meist überzeugend, flüssig und äußerst plausibel. Doch wie verlässlich sind sie eigentlich? Die Weimarer Informatik nimmt aktuelle KI-Systeme zum Anlass, ihren Output kritisch zu hinterfragen: nach Sinn, Korrektheit und den Folgen für unser eigenes Denken. Am 18. Dezember 2025, 17 Uhr, lädt die Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar zur traditionellen Weihnachtsvorlesung in die Bauhausstraße 11 ein.

Zwischen Goethe, Bauhaus und blinden Flecken: Neue Studie zeigt, wie Weimar als Weltkulturerbe wahrgenommen wird

Weimar ist gleich doppelt UNESCO-Welterbe: als Ort der »Klassik« und als Teil des seriellen Welterbes »Bauhaus und seine Stätten in Weimar, Dessau und Bernau«. Doch wie wirkt diese Kulturlandschaft eigentlich auf Einwohner*innen und Gäste? Dieser Frage geht ein öffentlicher, englischsprachiger Vortrag im Rahmen der Reihe »Debating Heritage« des Internationalen Heritage-Zentrums der Bauhaus-Universität Weimar am 18. Dezember 2025, 17.30 Uhr nach.

Ihab Al-Rikabi, DAAD-Preisträger 2025 der Bauhaus-Universität Weimar. Foto: Angye Diener

Ihab Al-Rikabi erhält DAAD-Preis 2025

Der diesjährige Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD-Preis) geht an den Promotionsstudenten Ihab Al-Rikabi aus dem Irak. Er wird für sein herausragendes Engagement in sozialen, gesellschaftlichen und interkulturellen Belangen an der Bauhaus-Universität Weimar ausgezeichnet.

Zwei nebeneinander stehende Monitore vor weißem Stoffhintergrund. Links ein dunkles Interface von VOXAIPE, rechts eine helle Seite mit generierten Buchstabenformen.

Stimme in dynamische Schrift verwandeln: Studentin der Visuellen Kommunikation beim DDC ausgezeichnet

Das digitale Typografie-Projekt »VOXAIPE – Decoded« von Mai Do wurde im Wettbewerb des Deutschen Design Club (DDC) ausgezeichnet. In der Kategorie »Digital Talents« überzeugte das innovative, KI-gestützte Typografie-Design-Tool durch konzeptionelle Originalität und gestalterische Qualität. Ihre Arbeit untersucht, wie künstliche Intelligenz Stimme in visuelle Form übersetzen kann.

Am FIB werden Grundlagenforschung sowie angewandte Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet Baustoffe, Sanierung und Recycling mit den Schwerpunkten Zement, Mörtel, Beton, Gips, Polymere und Holz durchgeführt. Bauhaus-Universität Weimar, Foto: Guido Werner

Hidden Champion: Wie der Standort Weimar die Baustoffforschung seit Jahrzehnten prägt

Mit über 60 Mitarbeiter*innen und Drittmitteleinnahmen in Millionenhöhe ist das F.A. Finger-Institut für Baustoffkunde (kurz: FIB) die aktuell forschungsstärkste Einrichtung der Bauhaus-Universität Weimar. Gegründet 1995 reichen seine Wurzeln bis in die 1940er Jahre zurück, als Namensgeber Friedrich August Finger das neuartige Forschungs- und Lehrgebiet aufbaute. Gemeinsam mit dem Institut für Angewandte Bauforschung (IAB) und der Materialforschungs- und Prüfanstalt (MFPA) soll der Innovationsstandort Weimar ab 2026 zum Bundesbauforschungszentrum ausgebaut und klimaneutrales Bauen aktiv vorangetrieben werden. Bei einem Festakt zum 30. Jubiläum werden dieser und weitere Meilensteine des FIB gewürdigt.

Veranstaltungsplakat. Copyright: Jens Weber, Foto: Max Schmidt

Harald Lesch über die Energie-Revolution: Vortrag im Maurice-Halbwachs-Auditorium der Bauhaus-Universität Weimar

Im Maurice-Halbwachs-Auditorium der Bauhaus-Universität Weimar findet am Montag, 8. Dezember 2025, um 19 Uhr der Vortrag »Erneuerbare Energie – die unerkannte Revolution« von Harald Lesch statt. Der renommierte Astrophysiker und Naturphilosoph gilt als einer der bekanntesten Wissenschaftskommunikatoren Deutschlands und begeistert mit verständlichen, leidenschaftlichen Einblicken in komplexe Themen.

Veranstaltungsplakat. Grafik: Andrea Nicolò

Internationale Konferenz »Planet Uncanny« beleuchtet das Unheimliche in Technik, Natur und Gesellschaft

Die Welt wirkt zunehmend unheimlich: Künstliche Intelligenzen erzeugen weitgehend selbstständig Bilder und Texte, Pflanzen reagieren überraschend komplex auf ihre Umwelt und die Erde selbst präsentiert sich als eigenwillige Akteurin. Vom 3. bis 5. Dezember 2025 lädt das DFG-geförderte Forschungsprojekt »Animismus/Maschinismus« zur transdisziplinären Konferenz »Planet Uncanny« nach Weimar ein, um genau diesen Irritationen nachzugehen. Im Bauhaus-Museum Weimar diskutieren Wissenschaftler*innen und Künstler*innen, wie sich vertraute Rollen zwischen Mensch, Maschine und Natur in einer veränderten Welt neu ordnen.

Die Studierenden bespielen während der TeleVisionale eine Monitorwand aus Röhrenfernsehern mit frisch geschnittenem Material direkt vom Festival. Foto: Halina Schiefer

Bauhaus-Universität Weimar kooperiert mit Film- und Serienfestival TeleVisionale

Das Film- und Medienfestival TeleVisionale findet in diesem Jahr vom 1. bis 5. Dezember 2025 in Weimar und damit in unmittelbarer Nachbarschaft zur Bauhaus-Universität Weimar statt. Ein schöner Anlass, mit dem traditionsreichen Festival, das in diesem Jahr erstmals in Weimar stattfindet, Projekte zu initiieren, mit denen Studierende das Programm und die Festivalwoche bereichern. Mit dabei: die Fakultät Medien sowie die Fakultät Kunst und Gestaltung.