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Newsletter 4.2017


1. Debatte "Zukunft des Lesens, Zukunft des Buches"

Die diesjährigen Weimarer Lesarten gingen am 7. April mit einer Podiumsdiskussion über die Zukunft des Lesens und die Zukunft des Buches im Audimax der Bauhaus-Universität zu Ende. Mit einem Gastbeitrag in der "Thüringischen Landeszeitung" hatte unser Bibliotheksdirektor, Dr. Frank Simon-Ritz, im Vorfeld bereits für Diskussionen gesorgt. Die Diskussion soll über die Debattenseite auf der Internetseite "Literaturland Thüringen" weitergeführt werden. Sie sind herzlich eingeladen, sich mit einem eigenen Beitrag zu beteiligen.


2. Weitere Daten in BibSearch eingebunden

Seit seiner Einführung am 17.02.2017 erfreut sich unser Discovery Service BibSearch stetig wachsender Beliebtheit. Bereits in den ersten beiden Monaten ist es uns gelungen, die Datenbasis, auf die der neue Service zugreift, erheblich zu erweitern. Jetzt konnten wir auch die Erschließungsdaten der wichtigsten Nationallizenzen, an denen sich die Universitätsbibliothek beteiligt hat, in BibSearch integrieren. Das bedeutet, dass beispielsweise die Erschließungsdaten für Zeitschriften aus den Verlagen Springer (für den Zeitraum 1860 bis 2000), Elsevier (1934-1994) und Wiley (1832-2005) komplett für die Recherche zur Verfügung stehen. Damit wurden auch die Zugriffsmöglichkeiten auf die entsprechenden Volltexte erheblich erweitert.


3. »Reformation Studies«: Zugang zu fünf Kollektionen des Wissenschaftsverlags Brill

Passend zum Reformationsjahr bietet die UB Weimar im Rahmen von Nationallizenzen campusweit Zugang zu verschiedenen Sammlungen des Pakets »Reformation Studies« des Brill Verlags. Sie können hier auf relevante Quellen zur Erforschung des Zeitalters der Reformation und Konfessionalisierung zugreifen, die teilweise einen anderweitig nur unzureichend abgedeckten Spezialbedarf bedienen.
Informationen und Zugang zu den fünf Kollektionen finden Sie hier:

Conrad Gessner's Private Library
78 Titel der rekonstruierten Privatbibliothek von Conrad Gessner (1515-65)

Hungarian Reformation Online
98 in Deutschland kaum verbreitete Titel zur Reformation in Ungarn

Anti-Calvin Online
94 Titel mit Schwerpunkt katholischer Schriften gegen Calvin in Frankreich

Huguenots
121 Originalschriften der französischen Hugenotten von den Anfängen in den 1530er Jahren bis zum Ende des 16. Jahrhunderts

Italian Reformation, Part 1
145 in Deutschland wenig verbreitete Titel zur Reformation in Italien.

Diese Nachweise finden Sie natürlich auch in unserem Discovery Service BibSearch.


4. »Reformationsportal Mitteldeutschland«: ein Gemeinschaftsprojekt zur Erforschung der Reformation

Eine weitere gute Möglichkeit zur Erforschung der Reformation bietet das »Reformationsportal Mitteldeutschland«. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt verschiedener Archive und Bibliotheken mit dem Ziel, ausgewählte Quellen aus den mitteldeutschen Kernlandschaften der Reformation für eine breite Öffentlichkeit im Internet zugänglich zu machen. Wie sah sie aus, die Bannandrohungsbulle gegen Martin Luther? Wie ein Ablassbrief? Wie fand Reformation in meiner Gemeinde statt? Auf diese und andere Fragen können Sie hier Antworten finden.


5. Kunstprojekt »Denkraum Weimar«

Zum Reformationsjubiläum setzt die Stadt Weimar von April bis Oktober 2017 gemeinsam mit den Künstlerinnen Anke Heelemann und Luise Dettbarn ein umfangreiches, mehrteiliges Projekt in der Weimarer Innenstadt um. Im Zentrum des Jahresprojekts steht die Gretchenfrage »Nun sag, wie hast du´s mit der Religion?« Daraus wurden 12 Fragen abgeleitet, die auf dafür hergestellten Postkarten von der Weimarer Bevölkerung und ihren Gästen beantwortet werden können. Jede Frage ist einer historischen Persönlichkeit Weimars zugeordnet, welche sich ebenfalls auf den Karten und im Stadtraum wiederfinden. Seit dem 7. April liegen diese Postkarten auch bei uns an der Ausleihtheke aus und Sie sind herzlich eingeladen, an dem Projekt teilzuhaben. Auch die Figur Friedrich Schillers, die an der Glasfläche zur Steubenstraße zu sehen ist sowie ein Lutherschatten im Bereich der Treppenstufen zur Schützengasse stehen in Zusammenhang mit diesem Projekt.


6. »Logobook«: ein digitales Logo-Archiv

Um sich inspirieren zu lassen, greifen Grafikdesigner gerne auf Logo-Archive und -Sammlungen zurück. Als frei zugängliche Online-Ressource ging nun Logobook an den Start. Hier werden ausschließlich schwarz-weiße Logos nach 1950 gesammelt, die nach unterschiedlichsten Merkmalen gesucht werden können. Und wer ein wichtiges Logo vermisst, kann es den Seitenbetreibern sogar per E-Mail vorschlagen. Sie finden die Datenbank auch über das Datenbank-Infosystem (DBIS).


7. Schließung der Bibliothek während der Osterfeiertage

Bitte beachten Sie, dass die Universitätsbibliothek Weimar einschließlich der Zweigbibliothek Baustoffe/Naturwissenschaften von Freitag, 14.04.2017 bis Montag, 17.04.2017 (einschließlich Samstag) geschlossen bleibt.


Stefanie Röhl
Sachgebietsleiterin
Informationsdienstleistungen