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Erstellt: 02. Februar 2005

Preisverleihung für den Entwurf der Schiedsrichtertribüne der Betonkanuregatta

Die Bauhaus-Universität Weimar und das Unternehmen HeidelbergCement kürten gestern die Preisträger für den Entwurf der Schiedsrichtertribüne der 10. Betonkanuregatta in Heidelberg.

Als Sieger ging der Entwurf von Stephanie Hirth, Catherine Lourme und Davide Tocco aus der Juryberatung hervor. Die drei Studenten zeigten in ihrem Modell ein leichtes, mobiles Faltwerk mit freiem Tribünendach. Als Besonderheit ihres Konzeptes wird der Dachüberhang und die gesamte Konstruktion mit Wassertanks ausbalanciert.
Der Siegerentwurf soll noch in diesem Jahr realisiert und am Ufer des Neckars in Betrieb genommen werden.

Sechs Entwürfe wurden innerhalb des Projektes „Die Kunst der Falte“ im Wintersemester gemeinsam von Studierenden der Architektur und des Bauingenieurwesens an der Bauhaus-Universität angefertigt. HeidelbergCement war als Ausrichter der Betonkanuregatta 2005 maßgeblich in die Entwurfsarbeiten integriert. Nicht nur die fachübergreifende Lernerfahrung sondern auch Preisgelder von insgesamt 1.350 Euro winkten als Lohn der Arbeit für die teilnehmenden Studenten.

Vor der Preisverleihung wurden die Arbeiten den Mitgliedern der Jury und Studierenden der Bauhaus-Universität präsentiert. In der anschließenden Diskussion mit den anwesenden Professoren und Gästen zeigte sich, das neben einem innovativen architektonischen Konzept auch Kriterien wie einfache Montage und ausgeklügelte Verbindungstechnologien der einzelnen Bauteile die Aufmerksamkeit auf sich zogen. Verschnürungen, Reißverschlüsse und Klettverbindungen für Betonbauteile! Da kamen selbst ausgewiesene Fachleute ins Staunen. Ebenso wurden Faserbewehrungen und Hochleistungsmörtel vorgeschlagen, womit die Dicke der Betonelemente auf nur fünf Millimeter reduziert werden könne.

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