250.000 Euro Forschungsförderung
Mit fast 250.000 EURO aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wird in den kommenden zwei Jahren das Verbundprojekt „Methodenentwicklung zur verbesserten Vorhersage von extremen Hochwasserscheitelabflüssen auf Basis historischer Daten“ der Universität Erfurt (Physische Geographie) und der Bauhaus-Universität Weimar (Institut für Wasserwesen) gefördert. Das Verbundprojekt ist in die Vernetzungsaktivitäten des BMBF - Förderschwerpunktes „Risikomanagement extremer Hochwasserereignisse“ eingebunden.
Hauptziel des interdisziplinären Projektes, das die Teilprojekte „TP 1: Historie“ (Erfurt) und „TP 2: Hydraulik“ (Weimar) beinhaltet, ist es, durch die Einbeziehung historischer Pegeldaten und einer Analyse von Hochwasserereignissen an der Unstrut vor 1920, die zur Festlegung von Hochwasserwahrscheinlichkeiten notwendigen Datenreihen um etwa 100 Jahre zu verlängern. Durch die Analyse der verlängerten Zeitreihen und vergleichende numerische Simulationen werden verbesserte Aussagen zu Ursachen, Verlauf und zum Schadensausmaß von Hochwasserereignissen und damit eine erhöhte Hochwassersicherheit erzielt.
Kontakt:
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Hack
Leitung des Instituts für Wasserwesen
Tel. 03643 / 58 44 78
E-Mail: hans-peter.hack@bauing.uni-weimar.de
Weitere Informationen:
Link zum Institut für Wasserwesen
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