Aktuelles

Abschlusspräsentation des Studienprojekte »Umkämpfte Räume«

Die Professur für Sozialwissenschaftliche Stadtforschung der Bauhaus-Universität Weimar lädt am 3. Februar 2026 zur Abschlusspräsentation des Studienprojekts »Umkämpfte Räume: Zwischen rechter Raumnahme und zivilgesellschaftlichem Widerstand in Thüringen« ein, das im Wintersemester 2025/2026 durchgeführt wurde.

Neuerscheinung »Caring City – Potenziale für nachhaltige und soziale Stadtentwicklung«

In den letzten Jahren hat die »Caring City« als Konzept zur Überwindung der vielfältigen Care-Krisen in vielen Städten weltweit Eingang in feministische und städtebauliche Debatten sowie in die Kommunalpolitik gefunden. In einer Studie untersuchten die Autorinnen Sandra Huning, ehemals Vertretungsprofessorin für Stadtplanung an der Bauhaus-Universität Weimar, sowie Hannah Müller, Kollegiatin im Graduiertenkolleg »Gewohnter Wandel« an der Fakultät Architektur und Urbanistik der Bauhaus-Universität Weimar, die Entstehung, Umsetzung und das Potenzial von Caring Cities für eine nachhaltige und sozial gerechte Stadtentwicklungspolitik.

Researching Cities in Europe: Internationales Netzwerktreffen an der Bauhaus-Universität Weimar

Am 5. und 6. Februar 2026 lädt die Bauhaus-Universität Weimar zum internationalen Netzwerktreffen »Researching Cities in Europe – European Urban Studies« ein. Die Veranstaltung bringt Forschende, Lehrende und Studierende aus dem europäischen Hochschulnetzwerk Bauhaus-4 EU sowie aus Partnerinstitutionen außerhalb Europas zusammen. Ziel ist es, aktuelle Fragen der Stadtforschung im internationalen und interdisziplinären Austausch zu diskutieren und das Netzwerk im Bereich Urban Studies weiter zu stärken.

»Between Land and Water« – Buchpublikation erschienen

Mit der englischsprachigen Publikation »Between Land and Water. Narratives of a Water-Based Rurban Landscape« ist ein zentrales Ergebnis des deutsch-chinesischen Forschungsprojekts Urban-Rural Assembly erschienen. Das Buch untersucht die tiefgreifenden Transformationsprozesse der rural-urbanen Flussebene des Yongning in China und leistet einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Debatte um nachhaltige, wasserbasierte Landschaftsentwicklung.

Ausstellungsbild

Tabea Latocha, eine Wohnungsforscherin im Porträt

Dr. Tabea Carlotta Latocha ist seit Mai 2025 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Postdoktorandin an zwei Professuren des IfEU. In Forschung und Lehre beschäftigt sie sich mit der Wohnungsfrage aus einer feministischen, politökonomischen und sozial-ökologischen Perspektive – und verknüpft dabei wissenschaftliche Analyse konsequent mit stadtgesellschaftlichem Engagement. Im Historischen Museum Frankfurt hat sie eine partizipative Sonderausstellung ko-kuratiert, in der eigene Forschungsergebnisse und studentische Beiträge gezeigt werden.

Call for Membership für neuen Arbeitskreis „Wasser für wen? Wassergerechte räumliche Planung in der Klimakrise“

Die Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft (ARL) richtet einen neuen Arbeitskreis zur wassergerechten räumlichen Planung ein und sucht engagierte Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis. Vor dem Hintergrund zunehmender Wasserknappheit und wachsender Konflikte um Wasserressourcen rückt die Frage in den Fokus, wie Wasser zu einem integralen Bestandteil einer gerechten und klimaresilienten räumlichen Planung werden kann. Geleitet wird der Arbeitskreis von IfEU-Postdoktorandin Dr. Gala Nettelbladt, V-Prof. Dr. Tino Petzold (Universitäten Münster & Frankfurt am Main) und Prof. Dr. Antje Bruns (ARL).

Flyer zur Veranstaltung

Einladung Weimarer Stadtgespräch: Zwischen Eigenheim und Erbe – Wohnen in einer Gartenstadt

Viele Menschen träumen davon, in einer Gartenstadt zu leben: grüne Gärten, besondere Architektur, eine lebendige Nachbarschaft. Gartenstädte stehen wegen ihres besonderen städtebaulichen und geschichtlichen Wertes oft unter Denkmalschutz. Wenn das eigene Zuhause Teil eines denkmalgeschützten Ensembles ist, müssen die Interessen von Gemeinschaft und Einzelnem gegeneinander abgewogen werden.

Einladung zum Weimarer Stadtgespräch

Am Mittwoch, 19. November 2025, um 18:00 Uhr, findet das nächste Weimarer Stadtgespräch unter dem Titel »Nachhaltig wärmen, eine öffentliche Aufgabe« statt.

Portrait von Herrn Katsilkis

Keynote speech: Geographies of Ecological Surplus

How does planetary urbanization depend on ‘operational landscapes’ in which the uneven spatial development of the Capitalocene manifests itself? Nikos Katsikis, tenure track assistant professor of urban design at Delft University of Technology, will discuss this question in a keynote speech that is part of the IfEU annual conference entitled ‘Spatial conflicts over socio-ecological transformation’. We cordially invite you to attend the lecture, regardless of whether you are participating in the conference.

Our EUS students are starting their Guided Research Project!

We are saying goodbye to our students from the Master's programme in European Urban Studies, who are setting off on their research semester as part of their Guided Research Project (GRP) – from Erfurt to Marseille, from Barcelona to Lisbon and Leipzig.

Digital lecture: The walkable city

The lecture series Spatial and environmental justice examined the political ecology of socio-ecological transformation conflicts and spatially just solutions from various perspectives. It concludes with a practically orientated lecture on how systematic measures for more walkability can promote public health, environmental justice and a city for all.

Foto von den Akteuren

BEYOND NOW – Weimarer Stadtgespräche zeigen, wie lebendig Stadtentwicklung verhandelt werden kann

Städte stehen unter Druck – ökologisch, sozial, räumlich und finanziell. Doch trotz alledem bieten sie auch Chancen: für neue Formen des Zusammenlebens, für eine gerechtere Verteilung von Ressourcen, für kreative Lösungen im Umgang mit Klimakrise und Wachstum. Genau hier setzen die »Weimarer Stadtgespräche« an. Seit fünf Jahren bringen sie Menschen aus Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen. Nicht im Elfenbeinturm der Theorie, sondern an konkreten Orten, mit greifbaren Themen und einem klaren Ziel: Stadtentwicklung gemeinsam denken.