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Auftakttreffen des ARL-Arbeitskreises „Wasser für wen? Wassergerechte räumliche Planung in der Klimakrise“

Wasserknappheit, Nutzungskonkurrenzen und Unsicherheit: Was noch vor wenigen Jahren als Ausnahme galt, wird zum Normalzustand der räumlichen Planung. Mit diesen Themen hat sich der neu gegründete Arbeitskreis „Wasser für wen? Wassergerechte räumliche Planung in der Klimakrise“ der Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft (ARL) beim Auftakttreffen am 9. und 10. April 2026 in Weimar beschäftigt.

„Debating Heritage“: Veranstaltungsreihe zu Kulturerbethemen wird fortgesetzt

Im Juni und Juli 2026 lädt die Veranstaltungsreihe „Debating Heritage des Internationalen Heritage-Zentrum der Bauhaus-Universität in Weimar immer mittwochs, 18:30 Uhr zu spannenden Vorträgen und Diskussionen ein. Im Fokus stehen aktuelle Fragen zu Kulturerbe, Baukultur und den Herausforderungen des digitalen Zeitalters. und der Universitätsbibliothek Weimar veranstaltet.

Öffentlicher Abendvortrag: Wohnen im Hochhaus als Spiegelbild gesellschaftlicher Transformation

In einem öffentlichen, englischsprachigen Abendvortrag beleuchtet Prof. Dr. Ute Lehrer am 7. Mai 2026, ab 18.15 Uhr, am Beispiel des kanadischen Toronto globale Hochhaus-Trends als dominierende Wohnform des 21. Jahrhunderts. Der Vortrag findet im Rahmen der Tagung des DFG-Graduiertenkollegs »Gewohnter Wandel« und des Instituts für Europäische Urbanistik an der Bauhaus-Universität Weimar statt.

»Wohnungsfrage StadtLand« – Baukulturgespräch in Apolda

Am 28. April 2026 lädt die Stiftung Baukultur Thüringen in Kooperation mit dem DFG-Graduiertenkolleg Gewohnter Wandel der Bauhaus-Universität Weimar und der Goethe-Universität Frankfurt zum Baukulturgespräch »Wohnungsfrage StadtLand« in den Eiermannbau Apolda ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht eine der drängendsten Herausforderungen im Freistaat: der gleichzeitige Bedarf an neuem Wohnraum in den Städten und zunehmender Leerstand im ländlichen Raum.

»Forestmade meet up Art Buddies« – Ausstellung und Workshops im Weimar Atrium

Als sozial-ökologisches Projekt im Rahmen von Beyond-Now erkundet »Forestmade« fortlaufend die Möglichkeiten, die der Wald bereithält: What does the forest make? What can be made by the forest? How can forests connect art and people? Mit diesen Fragen im Gepäck wird das Projekt vom 24. bis 30. März 2026 offiziell mit einer Ausstellung eröffnet. In Zusammenarbeit mit der Initiative »Künstler Buddies mal treffen« entsteht die Abschlussausstellung »Forestmade meet up Art Buddies«.

Weiter wohnen wie gewohnt? Internationale Tagung zur Wohnungsfrage

Am 7. und 8. Mai 2026 findet die internationale Tagung „Weiter wohnen wie gewohnt?“ in der Universitätsbibliothek statt und bietet Austausch für (Nachwuchs-)wissenschaftler*innen sowie Praxisakteure aus Planung, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft, die sich mit aktuellen Wohnungsfragen befassen.

Abschlusspräsentation des Studienprojekte »Umkämpfte Räume«

Die Professur für Sozialwissenschaftliche Stadtforschung der Bauhaus-Universität Weimar lädt am 3. Februar 2026 zur Abschlusspräsentation des Studienprojekts »Umkämpfte Räume: Zwischen rechter Raumnahme und zivilgesellschaftlichem Widerstand in Thüringen« ein, das im Wintersemester 2025/2026 durchgeführt wurde.

Neuerscheinung »Caring City – Potenziale für nachhaltige und soziale Stadtentwicklung«

In den letzten Jahren hat die »Caring City« als Konzept zur Überwindung der vielfältigen Care-Krisen in vielen Städten weltweit Eingang in feministische und städtebauliche Debatten sowie in die Kommunalpolitik gefunden. In einer Studie untersuchten die Autorinnen Sandra Huning, ehemals Vertretungsprofessorin für Stadtplanung an der Bauhaus-Universität Weimar, sowie Hannah Müller, Kollegiatin im Graduiertenkolleg »Gewohnter Wandel« an der Fakultät Architektur und Urbanistik der Bauhaus-Universität Weimar, die Entstehung, Umsetzung und das Potenzial von Caring Cities für eine nachhaltige und sozial gerechte Stadtentwicklungspolitik.

Researching Cities in Europe: Internationales Netzwerktreffen an der Bauhaus-Universität Weimar

Am 5. und 6. Februar 2026 lädt die Bauhaus-Universität Weimar zum internationalen Netzwerktreffen »Researching Cities in Europe – European Urban Studies« ein. Die Veranstaltung bringt Forschende, Lehrende und Studierende aus dem europäischen Hochschulnetzwerk Bauhaus-4 EU sowie aus Partnerinstitutionen außerhalb Europas zusammen. Ziel ist es, aktuelle Fragen der Stadtforschung im internationalen und interdisziplinären Austausch zu diskutieren und das Netzwerk im Bereich Urban Studies weiter zu stärken.

»Between Land and Water« – Buchpublikation erschienen

Mit der englischsprachigen Publikation »Between Land and Water. Narratives of a Water-Based Rurban Landscape« ist ein zentrales Ergebnis des deutsch-chinesischen Forschungsprojekts Urban-Rural Assembly erschienen. Das Buch untersucht die tiefgreifenden Transformationsprozesse der rural-urbanen Flussebene des Yongning in China und leistet einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Debatte um nachhaltige, wasserbasierte Landschaftsentwicklung.

Ausstellungsbild

Tabea Latocha, eine Wohnungsforscherin im Porträt

Dr. Tabea Carlotta Latocha ist seit Mai 2025 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Postdoktorandin an zwei Professuren des IfEU. In Forschung und Lehre beschäftigt sie sich mit der Wohnungsfrage aus einer feministischen, politökonomischen und sozial-ökologischen Perspektive – und verknüpft dabei wissenschaftliche Analyse konsequent mit stadtgesellschaftlichem Engagement. Im Historischen Museum Frankfurt hat sie eine partizipative Sonderausstellung ko-kuratiert, in der eigene Forschungsergebnisse und studentische Beiträge gezeigt werden.

Call for Membership für neuen Arbeitskreis „Wasser für wen? Wassergerechte räumliche Planung in der Klimakrise“

Die Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft (ARL) richtet einen neuen Arbeitskreis zur wassergerechten räumlichen Planung ein und sucht engagierte Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis. Vor dem Hintergrund zunehmender Wasserknappheit und wachsender Konflikte um Wasserressourcen rückt die Frage in den Fokus, wie Wasser zu einem integralen Bestandteil einer gerechten und klimaresilienten räumlichen Planung werden kann. Geleitet wird der Arbeitskreis von IfEU-Postdoktorandin Dr. Gala Nettelbladt, V-Prof. Dr. Tino Petzold (Universitäten Münster & Frankfurt am Main) und Prof. Dr. Antje Bruns (ARL).