Antragsverfahren Erasmus+

Um im Sinne des Erasmus+ Programms förderfähig zu sein, muss der Auslandsaufenthalt mindestens 2 Tage dauern (ohne Reisetage). Gefördert wird i.d.R. bis zu einer Woche.

Vor dem Aufenthalt:

  • Mobility Agreement (Weiterbildung, ohne Lehre)
  • Mobility Agreement (Lehre im Ausland)
    Mit diesem Dokument stimmen Sie Ihr Vorhaben mit der Partneruniversität ab. Bitte füllen Sie dieses komplett aus, unterschreiben es, schicken es (per E-Mail) an den Austauschpartner und lassen es von diesem ebenfalls unterzeichnen. Anschließend senden Sie es bitte (zusammen mit dem Dienstreiseantrag und dem Antrag auf Genehmigung einer Auslandsreise (Auslandsdienstreiseantrag)) an das International Office. Nach Eingang des Mobility Agreements wird Ihnen das Grant Agreement zugesandt und die Finanzierung im Dienstreiseantrag bestätigt.
  • Grant Agreement (Zuwendungsvertrag)
    Grant Agreements werden für jede Mobilität individuell generiert. Nach Erhalt des ausgefüllten Mobility Agreements wird Ihnen das Grant Agreement zugesandt, welches Sie bitte unterzeichnen und an das International Office zurücksenden.
    Wenn uns das unterschriebene Grant Agreement vorliegt, wird Ihnen 70% der bewilligten Förderung überwiesen.

Während des Aufenthaltes:

Nach dem Aufenthalt:

  • Teilnehmerbericht (Weiterbildung, ohne Lehre)
  • Dozentenbericht (Lehre im Ausland)
    Nach Beendigung des Aufenthaltes bitten wir Sie, den Teilnehmerbericht bzw. Dozentenbericht auszufüllen und an das International Office zu senden. Außerdem werden Sie von der EU-Kommission per E-Mail aufgefordert, einen kurzen Online-Bericht auszufüllen (multiple choice).
    Wenn der Online-Bericht bei der EU eingegangen ist, dürfen wir Ihnen die restlichen 30% der Förderung überweisen.

 

Hinweis zur Abrechnung der Reise:

Trotz der Förderung über Pauschalen muss die Reise wie jede andere Dienstreise bei der Reisekostenstelle abgerechnet werden (nur für angestellte Mitarbeiter der Universität). Reichen Sie dabei bitte die Nachweise über die entstandenen Reise- und Aufenthaltskosten mit ein.

Sollten die tatsächlichen Kosten über den ausgezahlten Pauschalen liegen, ist die Differenz von Ihnen zu tragen (oder Sie vereinbaren vorab eine supplementäre Förderung über Ihre Fakultät/Ihren Bereich - diese darf aber nicht aus EU-Mitteln stammen).

Wenn die tatsächlichen Kosten niedriger ausfallen, müssen Sie die Differenz nicht zurückzahlen. Der Differenzbetrag wird aber als sozialversicherungspflichtiges Einkommen an die Zentrale Gehaltsstelle gemeldet und Ihnen werden dafür die entsprechenden Steuern abgezogen.

Reise- und Aufenthaltspauschalen werden bei der Abrechnung als Gesamtsumme den Gesamtkosten gegenübergestellt und nicht je für sich betrachtet.

Antragsverfahren außerhalb Europas

Bei Aufenthalten außerhalb Europas muss die Reise nicht nur der Fort- und Weiterbildung, sondern auch der Stärkung der Beziehung zur Partneruniversität dienen. Ein Antrag über den Fonds Internationale Kooperationen gestellt werden.