Belo Horizonte - Brasilien (Foto: Annekathrin Knigge)

An der Bauhaus-Universität Weimar haben Sie viele Möglichkeiten, ins Ausland zu gehen - sei es zum Studium oder für ein Praktikum. Wir unterstützen Sie dabei gerne!

Ein Auslandsaufenthalt bietet Ihnen die Chance, den eigenen Horizont zu erweitern. Zusätzlich zum fachlichem Gewinn haben Sie die einmalige Möglichkeit, einen Einblick in das Leben eines anderen Volkes zu gewinnen, eine neue Kultur kennen zu lernen und Sprachkompetenz zu erlangen, die Sie auf anderem Wege kaum erreichen könnten. Anregungen finden Sie hier.

Das International Office vergibt Erasmus+ Mobilitätszuschüsse und berät Studierende zur Finanzierung Ihres Auslandsaufenthaltes. Über das PROMOS-Programm des DAAD werden Zuschüsse für Auslandsvorhaben gewährt, die in keinem anderen strukturierten Förderprogramm (z. B. Erasmus+) oder einem anderen DAAD-Programm förderbar sind.

Informationen des DAAD zum ERASMUS+ finden Sie hier:

Informationen des DAAD zum ERASMUS+ finden Sie hier:

Unter dem Dach des EU-Bildungsprogramms Erasmus+ werden folgende Mobilitätsmaßnahmen gefördert:

  • Auslandsstudium für Studierende (SMS)
  • Auslandspraktikum für Studierende (SMP)
  • Mobilität von Lehrenden
  • Mobilität von Personal

Erasmus+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. In Erasmus+ werden die bisherigen EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend und Sport sowie die europäischen Kooperationsprogramme im Hochschulbereich zusammengefasst. Das Programm enthält drei Leitaktionen:
Leitaktion 1 – Lernmobilität von Einzelpersonen
Leitaktion 2 – Zusammenarbeit zur Förderung von Innovation und zum Austausch von be-währten Verfahren
Leitaktion 3 – Unterstützung politischer Reformen

Erasmus+ ist mit einem Budget in Höhe von rund 14,8 Mrd. Euro ausgestattet. Mehr als vier Millionen Menschen werden bis 2020 von den EU-Mitteln profitieren. Das auf sieben Jahre ausgelegte Programm soll Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit verbessern und die Modernisierung der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung und der Kinder- und Jugendhilfe voranbringen. Informationen zum Erasmus+ finden Sie auf der Webseite der Europäischen Kommission:
http://ec.europa.eu/programmes/erasmus-plus/index_en.htm

Mit den Fördermitteln wird vor allem die Mobilität in Europa und voraussichtlich ab 2015 in geringerem Umfang auch mit anderen Teilen der Welt gestärkt. Bis zum Jahr 2020 sollen rund zwei Millionen Studierende von Erasmus+ profitieren, darunter über eine Viertelmillion aus Deutschland. Einbezogen werden dabei Studierende in allen Studienzyklen bis ein-schließlich der Promotion, die ein Teilstudium oder Praktikum im Ausland absolvieren möch-ten. Erstmals können die Studierenden dabei im Bachelor, Master und Doktorat jeweils bis zu 12 Monate gefördert werden. Um den finanziellen Anreiz für einen Auslandsaufenthalt zu erhöhen, wird zudem der monatliche Mobilitätszuschuss für die Studierenden angehoben, insbesondere für Gastländer mit höheren Lebenshaltungskosten. Praktika im Ausland sind künftig auch nach Studienabschluss möglich. Schließlich bietet Erasmus+ Studierenden, die ein ganzes Master-Studium in Europa absolvieren möchten, die Möglichkeit, dafür ein zins-günstiges Darlehen aufzunehmen. Die bisherige Exzellenz-Förderung von Erasmus Mundus, die das ganze Master-Studium von hervorragenden Studierenden in ausgewählten europäi-schen Masterprogrammen mit gemeinsamem Abschluss unterstützt, wird unter Erasmus+ fortgesetzt.

Erasmus+ trägt zudem zur weiteren Internationalisierung der Hochschulen mit der Förderung von Kurzzeitdozenturen und Weiterbildungsaufenthalten für das Lehr- bzw. Verwaltungsper-sonal bei. Weiterhin können die Hochschulen Unternehmenspersonal aus dem Ausland zu Lehraufenthalten einladen und sich nun außerdem mit anderen europäischen Partnern (auch aus dem nicht-akademischen Bereich) an multilateralen Strategischen Partnerschaften betei-ligen und gemeinsam innovative Projekte entwickeln (z. B. im Bereich der Curriculum-Entwicklung oder zu bildungsbereichsübergreifenden The-men). Für die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft bietet Erasmus+ Förderung in den neuen Wissensallianzen an. Hochschulen, die sich im Bereich des Kapazitätenaufbaus in Drittlän-dern engagieren wollen, können dies in den internationalen Hochschulpartnerschaften des Programms tun.

Die Fördermittel für die meisten Mobilitätsmaßnahmen und die Strategischen Partnerschaften werden in den 33 Programmländern (28 EU-Länder, Island, Liechtenstein, FYR Mazedonien, Norwegen, Türkei) von den Nationalen Agenturen vergeben. In Deutschland nimmt diese Aufgabe wie bisher der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) wahr.

§  „Haftungsklausel

„Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung [Mitteilung] trägt allein der Verfasser [DAAD]; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.“


§  Verweis auf DAAD
 
Weitergehende Information und Beratung zu den Erasmus+ Mobilitätsmaßnahmen erhalten Sie beim
Deutschen Akademischen Austauschdienst
Nationale Agentur für EU-Hochschulzusammenarbeit
Kennedyallee 50
53115 Bonn
Tel.: +49(0)228/882-8877
Fax: +49(0)228/882-555
E-Mail: erasmus[at]daad.de
Homepage: www.eu.daad.de

 

 

Erasmus+ und Austauschstudium

Sie möchten einen Teil ihres Studiums im Ausland verbringen? Dann können Sie für ein bis zwei Semester als Erasmus Studierender oder Austauschstudierender an eine unserer ca. 200 Partneruniversitäten gehen.

Einen Überblick über die Austauschplätze an unseren Partnerhochschulen, grundsätzliche Überlegungen für die Planung eines Auslandssemesters, den Bewerbungsprozess sowie Informationen zur Vor- und Nachbereitung Ihres Auslandsaufenthaltes bietet Ihnen unsere Webseite.

Auslandspraktikum

Sie möchten ein Praktikum im Ausland absolvieren? Dann können Sie eine Reihe von Programmen nutzen, die Ihnen die Vermittlung von einem Auslandspraktikum erleichtern.

Einen Überblick über mögliche Programme zur Vermittlung oder finanzielle Unterstützung von Auslandspraktika bietet Ihnen unsere Webseite.

Forschung & Lehre im Ausland

Mit dem Programm STA können Dozenten gefördert werden, die beabsichtigen, an einer europäischen Partnerhochschule zu lehren.

Einen Überblick bietet Ihnen unsere Webseite.

Weiterbildungsmöglichkeiten von Hochschulpersonal im Ausland

Als unterstützende Maßnahme zur Internationalisierung der Hochschulen sind Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen von deutschem Hochschulpersonal (Dozenten und Verwaltungspersonal) an europäische Hochschulen und an ausländische Unternehmen/Einrichtungen möglich.

Einen Überblick bietet Ihnen unsere Webseite.