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Erstellt: 12. November 2007

Was Rotkäppchen mit einer Bioethanolfabrik verbindet

Prämierung von Absolventenarbeiten auf Graduiertenfeier

Rotkäppchen und der süße Brei finden sich in der Konzeption einer alternativen Kinderpsychiatrie der Absolventin Lina Müller. Neben diesem Feuerwerk der Phantasie wurde das Modell einer Umnutzung der Erfurter Barfüßerkirche durch Uwe Reder mit einer Anerkennung durch die Thüringer Architektenkammer ausgezeichnet. Die Preise für die besten drei Abschlussarbeiten der Fakultät Architektur gingen an den Entwurf der Schließung einer städtebaulichen Lücke „Combrai-Canal de Saint Quentin“ von Anna Leipholz und Anne Krins, an den Entwurf einer Bioethanolfabrik Aschersleben von Arno Schone und an den Entwurf einer Diözesanbibliothek in Madrid durch Gilta Koch. Eine „hervorragende und sehr hohe Qualität“ bescheinigte der Präsident der Architektenkammer Thüringens, Hartmut Strube, den Abschlussarbeiten an der Fakultät Architektur. „Diese wunderbaren Absolventen sollen unsere eingefahrenen Büros aufrütteln und dafür vermitteln wir ihnen die Praxis“, sagte Strube.

Beinahe 200 Absolventen haben in diesem Jahr ihren Abschluss an der Fakultät Architektur der Bauhaus-Universität Weimar absolviert. Dazu zählen die ersten drei Master of Scienes in Architecture und fünf Bachelor of Scienes in Architecture. Bei der Graduiertenfeier am Freitag im Audimax der Universität wurden die Bachelor, Master und Diplomanden vom Rektor der Bauhaus-Universität, Prof. Gerd Zimmermann und dem Dekan der Fakultät Architektur, Prof. Bernd Rudolf in einer feierlichen Zeremonie verabschiedet. Als zukünftige Aufgabe der „neuen Kollegen“ bezeichnete der Rektor Zimmermann „den Entwurf architektonischer Bilder als Chiffren der Gesellschaft“. So wie sich das historische Bauhaus der Schaffung symbolfähiger Ikonen ihres Zeitalters widmete, so sei dies nun die tägliche Herausforderung von Absolventen der Bauhaus-Universität.

Die 38 besten Abschlussarbeiten, darunter die von der Architektenkammer prämierten, sind noch bis zum 25. November im Hauptgebäude der Bauhaus-Universität in der Geschwister-Scholl-Straße zu sehen.

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