Veranstaltungshinweis: Werkstattgespräch am 16. April 2010, 18 Uhr
Bernhard Post spricht über die Geschichte der Großherzoglichen Kunstschule Anfang des 20. Jahrhunderts
In seinem Vortrag „Mäzenatentum oder Staatsräson?“ zeichnet Dr. Bernhard Post, Leiter des Thüringischen Hauptstaatsarchivs Weimar, die Entwicklung der fürstlichen Kunstschule zur Staatlichen Hochschule des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach zwischen 1900 und 1914 nach. Dabei beschreibt er die einflussreichen Persönlichkeiten des damaligen Weimars und schildert eine Gesellschaft im Umbruch.
Das erste Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts in Weimar war geprägt von der Suche nach neuen Wegen in der Kunst wie auch einer Neuorientierung der akademischen Ausbildung. Im Rodin-Skandal kumulierte die Auseinandersetzung zwischen den Vertretern des Neuen Weimar und denen der etablierten Kunstszene.
Hat Großherzog Wilhelm Ernst (reg. 1901-1918) den Auftrag seines Großvaters Carl Alexander, die Großherzogliche Kunstschule zu schützen und zu fördern, erfüllt oder war er ein Bankrotteur, wie häufig behauptet wird? Bedeutete die Niederlage Harry Graf Kesslers in Weimar zugleich den Abbruch innovativer Ideen in der künstlerischen Ausbildung? Diesen und weiteren Fragestellungen geht Bernhard Post in seinem Vortrag auf den Grund.
Veranstaltungsdaten:
Werkstattgespräch zur Bauhaus-Universität Weimar
Freitag, 16. April 2010, 18 Uhr
Mäzenatentum oder Staatsräson?
Von der fürstlichen Kunstschule zur staatlichen Hochschule
Referent: Dr. Bernhard Post, Leiter des Thüringischen Hauptstaatsarchivs Weimar
Ort: Bauhaus-Universität Weimar, Van-de-Velde-Bau, Geschwister-Scholl-Straße 7, 99423 Weimar
nächster Vortrag im Rahmen der Werkstattgespräche:
Mittwoch, 5. Mai 2010, 20 Uhr
Michel, Maja und Monika - Zur Geschichte und Aktualität des Designs in der DDR
Referent: Prof. Siegfried Gronert (Bauhaus-Universität Weimar)
Ort: Bauhaus-Universität Weimar, Glaspavillon der Limona, Steubenstraße 8, 99423 Weimar
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