Einladung zum „SPIEGEL-Gespräch – live in der Uni“ mit Volker Schlöndorff
Zum Thema „Zeitgeschichte im Kino: Keine Stille nach dem Schuss?“ lädt die Bauhaus-Universität Weimar am Montag, 15. Dezember 2008, um 18.30 Uhr ins Audimax (Steubenstraße 6) ein
Aktuelle Kino- und TV-Produktionen wie „Der Baader-Meinhof-Komplex“, „Contergan“ oder „Anonyma – Eine Frau in Berlin“ dramatisieren jüngere deutsche Zeitgeschichte. Opfer, Angehörige und andere Betroffene streiten über Persönlichkeitsrechte und erschweren einen freien, künstlerischen Umgang mit Tatsachen.
Im „SPIEGEL-Gespräch – live in der Uni“ diskutiert SPIEGEL-ONLINE-Redakteur Andreas Borcholte mit dem Filmemacher Volker Schlöndorff („Die Blechtrommel“, „Die Stille nach dem Schuss“) über den Konflikt zwischen Dokumentation und Dramatisierung, über die deutsche Befangenheit im Umgang mit der eigenen Geschichte – und die Unterschiede zwischen dem Autorenfilm der siebziger Jahre und dem Neuen Deutschen Film von heute.
Das Bauhaus Film-Institut lädt zum Gründungsempfang im Vorfeld des „SPIEGEL-Gesprächs – live in der Uni“ ein und hat folgendes Rahmenprogramm organisiert:
- Sonntag, 14. Dezember, 19.30 Uhr: Das Kommunale Kino Mon Ami (Goetheplatz 11, 99423 Weimar) zeigt die Schlöndorff-Verfilmung „Die Blechtrommel“ (1979)
- Montag, 15. Dezember, 11.30 Uhr: Empfang zur Gründung des Bauhaus Film-Instituts im CineStar-Kino (Schützengasse 14, 99423 Weimar) und Präsentation der filmischen Arbeit der Bauhaus-Universität Weimar.
- Montag, 15. Dezember, 15.00 Uhr: CineStar – Der Filmpalast zeigt die Schlöndorff-Verfilmung „Die Stille nach dem Schuss“ (2000).
Wir laden Sie herzlich zu den Filmvorführungen (Eintritt: 3 Euro) und der öffentlichen Diskussion mit Volker Schlöndorff ein (Eintritt frei).
Kontakt:
Prof. Wolfgang Kissel
Bauhaus-Universität Weimar
Bauhaus Film-Institut
Telefon: 0 36 43/58 36 06
E-Mail: wolfgang.kissel@medien.uni-weimar.de
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