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Erstellt: 14. Januar 2010

Digitales Experimentieren und Gestalten in öffentlichen Medien-Workshops

Im medien.laden werden Studierende der Bauhaus-Universität Weimar eine Woche lang mit Jugendlichen zu den Themen Grafikdesign, Film & Photographie sowie Animation & Audio-Produktion arbeiten. Für einzelne Workshops sind noch Plätze verfügbar, einen Info-Termin gibt es am Samstag in der Weimarer Innenstadt.

24 Studierende der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar bereiteten unter Leitung des Juniorprofessors Ben Sassen seit Oktober das Projekt medien.laden vor. Vom 25.01. bis 29.01.2010 präsentieren sie nun das Ergebnis: eine spannende Workshopwoche mit und für Jugendliche im Jugendclub Waggong in Weimar West. Schulklassen der Herder- und der Pestalozzischule sowie der Thuringia International School nehmen an den Vormittags-Workshops teil, die Nachmittags- und Wochenendtermine sind offen für alle Interessierten. Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos.

Seit kurzem sind auch die medien.laden-Plakate und -Flyer mit ihren bunten „Medienmonstern“ überall in Weimar zu sehen. Die selbst gebauten (Papp-)Monster sind auch bei den Veranstaltungen am Samstag, 16. Januar, ab 14 Uhr auf dem Weimarer Theaterplatz dabei. Dort besteht die Möglichkeit, mit den Organisatoren einen Stop-Motion-Trickfilm zu drehen und sich über das Projekt medien.laden zu informieren.

Die Studierenden werden in den Workshops gemeinsam mit den Jugendlichen experimentieren und arbeiten und unabhängig von sozialem Hintergrund oder Vorkenntnissen den kreativen Umgang mit digitaler Technik ausprobieren und erlernen. In den Workshops werden sie ihre an der Fakultät Medien erworbenen Kenntnisse aus verschiedenen Bereichen der Medientechnologie, Kunst, Medienkunst, Grafikdesign, Fotografie, Video und Komposition vermitteln.

Der Student und Mitinitiator Simon Tretter erklärt die Motivation zu dem ambitionierten Projekt: „Die Idee war, einen Raum für die Weimarer Öffentlichkeit zu schaffen, in der mit Medien ‚gespielt’ werden kann. Dank der technischen Entwicklungen der letzten Jahre und der freien Verfügbarkeit der Werkzeuge ist es heute jedem möglich, vom Konsumenten zum Produzenten medialer Inhalte zu werden. Genau bei diesem Rollentausch möchten wir behilflich sein.“

Dass man heute selbst Medien produzieren kann, ist vor allem dem technischen Fortschritt zu verdanken – sogar in einfachen Mobiltelefonen findet sich eine Kamera und die Möglichkeit zu Tonaufnahmen.
Ein wichtiges Ziel der Organisatoren ist daher, dass jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer die erlernten Inhalte auch weiterhin anwenden sowie Anreize an andere Mitschüler und Freunde weitergeben kann. Dies setzt voraus, mit frei zugänglicher und kostenloser Software zu arbeiten. „Durch freie Software ist es möglich, die Programme jedem legal zur Verfügung zu stellen“, so der Student Jan Dittrich. „Es soll allen Teilnehmern unabhängig von Ihrem finanziellen Hintergrund möglich sein, sich an der Medienwelt zu beteiligen“

Weitere Informationen: medien.laden
Kontakt für Interessierte: medien.laden@web.de

Pressekontakt:
Jan Dittrich (Sprecher von Projekt medien.laden)
jan.dittrich@uni-weimar.de
Tel: 0176-21806079

Für Rückfragen steht Ihnen auch Antje Klahn, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Fakultät Medien, unter 0 36 43/58 37 06 oder per E-Mail unter antje.klahn@uni-weimar.de jederzeit gern zur Verfügung.
(14.01.2010)

Kontakt
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Pressesprecherin
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Luise Ziegler
Mitarbeiterin Medienarbeit
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