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Erstellt: 01. Juni 2022

Ausstellung des Synagogen-Projektes in Hamburg

Eine Ausstellung in Hamburg zeigt vom 13. Juni bis 2. September studentische Entwürfe, die sich mit der Wiederherstellung der Synagogen in Berlin und Hamburg beschäftigen.

Mehr als 140 Bachelor-, Master- und Diplom-Studierende aus Weimar, Dresden, Hamburg und Darmstadt haben in ihren Arbeiten mit Mitteln des architektonischen Entwurfs nach einem baulichen Ausdruck gesucht, der künftigem jüdischen Leben in Deutschland Raum geben kann. Konkreter Gegenstand der Bearbeitung waren die realen Vorhaben zur Wiederherstellung der Synagogen am Fraenkelufer in Berlin, sowie am Joseph-Carlebach-Platz in Hamburg und eines jüdischen Gemeindezentrums an der Poolstraße, ebenfalls in Hamburg.

In Deutschland werden heutzutage immer mehr Synagogen wieder eröffnet oder neu gebaut. Aus gesellschaftlicher wie architektonischer Sicht sind diese Sakralbauten spannende Bauaufgaben und bringen Diskussionsbedarf mit sich. Das Synagogen-Projekt leistet mit konkreten Entwürfen einen anschaulichen Beitrag zur gegenwärtig mit großer Intensität geführten Debatte um den Wiederaufbau von zerstörten Synagogen in Deutschland und der damit einhergehenden Suche nach einem heute angemessenen architektonischen Ausdruck jüdischen Lebens in deutschen Großstädten.

Das Synagogen-Projekt­­­­­. Zum Wiederaufbau von Synagogen in Deutschland

Vernissage Freitag, 10. Juni 2022, 18 Uhr
BDA Galerie Hamburg, Shanghaiallee 6, 20457 Hamburg
Begrüßung: Finn Warncke, 1. Vorsitzender BDA Hamburg
Einführung Das Synagogen-Projekt: Prof. Gesine Weinmiller, HafenCity Universität Hamburg

Laufzeit der Ausstellung 13. Juni bis 2. September 2022
Öffnungszeiten Mo – Do, 10 – 18 Uhr sowie nach Vereinbarung

Weitere Informationen zur Ausstellung

Weitere Informationen zum Synagogen-Projekt

Das Synagogen-Projekt wird getragen von vier Lehrstühlen für Architektur. Beteiligt sind die Technische Universität Darmstadt mit Prof. Wolfgang Lorch, die Technische Universität Dresden mit Prof. Ivan Reimann und Prof. Thomas Müller, die HafenCity Universität Hamburg mit Prof. Gesine Weinmiller und die Bauhaus-Universität Weimar mit Prof. Jörg Springer. Das Synagogen-Projekt wird gefördert mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und des Kreativfonds der Bauhaus-Universität Weimar.

Bericht auf BauNetz

Kontakt
Bauhaus-Universität Weimar

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Pressesprecherin
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