Absolventin der Bauhaus-Universität Weimar erhält Forschungspreis der Deutschen Immobilien Akademie 2009
Zum elften Mal verlieh die Deutsche Immobilien-Akademie (DIA) gemeinsam mit dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Günther Oettinger auf der Gewerbeimmobilienmesse Expo Real in München Anfang Oktober 2009 ihren Forschungspreis.
In der Kategorie „Dissertation“ wurde die Ehrung an Dr. Katrin Fischer von der Bauhaus-Universität Weimar für ihre Arbeit „Lebenszyklusorientierte Projektentwicklung öffentlicher Immobilien als PPP“ übergeben.
Die unter der Betreuung von Prof. Dr.-Ing. Hans Wilhelm Alfen, Professur Betriebswirtschaftslehre im Bauwesen an der Bauhaus-Universität Weimar, entstandene Dissertation Dr. Katrin Fischers wurde von der Jury aufgrund ihrer Lösungsansätze für aktuelle Problemstellungen, ihrer Bereicherung der immobilienökonomischen Forschung und ihres praktischen Nutzens ausgewählt.
Katrin Fischer entwickelt im Rahmen ihrer Arbeit den Value-Management-Ansatz, der neben den Produktions- auch die Koordinationskosten bei der Sanierungsplanung berücksichtigt. Er umfasst die drei Bereiche Gestaltung der Vertrags- und Transaktionsbeziehung, operative Kontrolle und strategische Steuerung. Als Basis für eine ergebnisorientierte Leistungsbeschreibung sieht er die Erstellung eines mit den Nutzern abgestimmten Bedarfskonzeptes bestehend aus Nutzungs-, Betriebs- und Raumkonzept vor. Für die Kontroll- und Steuerungsmöglichkeiten während der Vertragslaufzeit bietet er Vorschläge, wie Leistungsstandards gesichert, aber auch die Koordinationskosten möglichst gering gehalten werden können.
Bisher ist die Situation im öffentlichen Immobilienmanagement dadurch geprägt, dass die einzelnen Wertschöpfungsstufen einer Immobilie nicht optimal aufeinander abgestimmt werden. Höhere Kosten und Qualitätseinbußen führen zu Wertverlusten. Öffentliche Immobilieneigentümer müssen daher entscheiden, ob sie anfallende Leistungen selbst erstellen oder durch Private erbringen lassen. Bisher herrscht die Variante der Eigenerstellung vor. Public Private Partnership (PPP) als eine alternative Beschaffungsvariante der öffentlichen Hand hat in Deutschland in den vergangenen fünf Jahren jedoch erheblich an Bedeutung zugenommen, da sie nachhaltige Effizienzvorteile gegenüber anderen Beschaffungsvarianten bietet.
Kontakt:
Dr. Katrin Fischer
Alfen Consult GmbH
Lisztstr. 4
99423 Weimar
Tel.: 03643 77 129 15
Email: Katrin.Fischer[at]alfen-consult.de
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(19.10.2009)
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