Medieninformationen

Den Schinkelpreis in der Kategorie Städtebau erhält »DAZWISCHENstadt Luckenwalde«: Perspektive der Alten Wache (Entwurf: Till Pulst, Emil Kuenzer, Jorik Flohr und Jesse Puhan-Schulz)

Herausragender Erfolg beim AIV-Schinkel-Preis 2026

Großer Erfolg für die Bauhaus-Universität Weimar: Architekturstudierende haben den AIV-Schinkel-Preis 2026 in der Kategorie »Städtebau« gewonnen. Der Wettbewerb, ausgelobt durch den Architekten- und Ingenieur-Verein (AIV) zu Berlin und Brandenburg, zählt zu den renommiertesten Nachwuchspreisen für Planer*innen im deutschsprachigen Raum. Nach Weimar gehen auch der Sonderpreis »Interdisziplinär und nachhaltig bauen« und zwei lobende Erwähnungen. Die offizielle Preisverleihung findet am Freitag, 13. März 2026, im Stadttheater Luckenwalde im Rahmen eines Festakts statt.

Foto: Carlos Santos

Internationales Lehrformat wächst weiter: Fünf Jahre Bauhaus Spring School

Vom 12. bis 21. März 2026 bringt die Bauhaus Spring School erneut Studierende aus ganz Europa in Weimar zusammen und feiert zugleich ihr fünfjähriges Bestehen. Seit 2022 vernetzt das internationale Lehrformat der Bauhaus-Universität Weimar erfolgreich Studierende mit Teilnehmenden europäischer Partneruniversitäten. Zum Jubiläum erreicht das Programm einen neuen Höchststand: Mit insgesamt elf interdisziplinären Kursen werden so viele Angebote wie noch nie angeboten.

Luftansicht des Campusgeländes der Bauhaus-Universität Weimar als Teil der Bauhaus-Stätten Weimar als UNESCO-Welterbe. Foto: Bauhaus-Universität Weimar / Thomas Müller

30 Jahre UNESCO-Welterbe: Jubiläum des Bauhaus-Erbes in Weimar

Im Jahr 1996 wurde den Bauhaus-Stätten in Weimar und Dessau der Status eines UNESCO-Welterbes verliehen. Die Anerkennung und Aufnahme in die Liste des UNESCO-Welterbes war ein bedeutender Schritt, um das Bauhaus dauerhaft im internationalen kulturellen Gedächtnis zu verankern. Die Aufnahme war ebenso zentral für den nachhaltigen Erhalt und die öffentliche Vermittlung des Bauhaus-Erbes. Zahlreiche Akteur*innen haben über viele Jahre hinweg mit Engagement und Beharrlichkeit dazu beigetragen, dass die historischen Stätten bewahrt, wissenschaftlich aufgearbeitet und in zeitgemäßen Ausstellungs- und Vermittlungsformaten präsentiert werden.

Studierende der Bauhaus-Universität Weimar präsentieren die Konstruktionselemente des neuen Messestandes für die Leipziger Buchmesse 2026. Der Entwurf entstand im interdisziplinären Bauhaus-Modul »typotopie« unter Leitung von Prof. Dr. Michael Hermann und Torsten Müller. Foto: Professur Konstruktives Entwerfen und Tragwerkslehre

Bauhaus goes Leipzig: Studierende entwerfen neuen Buchmessestand

Holz, Textil und Licht bilden die Konstruktion, Typografie die erzählerische Struktur. Am Ende steht das gemeinsame Ziel: Die Bauhaus-Universität Weimar auf der Buchmesse 2026 in Leipzig. Mit dieser Mission starteten 15 Studierende ins Wintersemester 2025/26. Unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Michael Hermann und Torsten Müller, Professur für Konstruktives Entwerfen und Tragwerkslehre, entstanden im Rahmen des interdisziplinären Bauhaus-Moduls »typotopie« fünf experimentelle Entwürfe. Umgesetzt wird ein Konzept der Studierenden Petter Bolstad, Nina Siegle und Ngoc Truc Phuong Nguyen.

Logo des Graduiertenkollegs »Gewohnter Wandel«. Copyright: hla.studio

Weiter wohnen wie gewohnt? Internationale Tagung an der Bauhaus-Universität Weimar beleuchtet Transformation des Wohnens

Wie verändert sich Wohnen in Zeiten multipler Krisen? Welche Wechselwirkungen bestehen zwischen gesellschaftlichem Wandel und der materiellen Gestaltung von Architektur, Quartieren und Infrastrukturen? Diesen Fragen widmet sich am 7. und 8. Mai 2026 die Tagung »Weiter wohnen wie gewohnt? Gesellschaftliche Transformation und räumliche Materialisierung des Wohnens« an der Bauhaus-Universität Weimar.

Farben aus der Natur (1. Preis »Jugend forscht junior« Chemie): Emilija Zunic präsentiert selbst hergestellte Pflanzenfarben – gewonnen aus Beeren, Gewürzen und Kräutern. Foto: Bauhaus-Universität Weimar/ Matthias Eckert

Turbokompost, Algen-Biokraftstoff und Drohnen zur Blütenbestäubung: Regionalsieger*innen von »Jugend forscht« an der Bauhaus-Universität Weimar ausgezeichnet

Die Gewinnerinnen des 31. Regionalwettbewerbs Mittelthüringen »Jugend forscht« stehen fest: Insgesamt 17 Erstplatzierte sowie zwei Regionalsieger*innen für die besten interdisziplinären Projekte wurden am Mittwoch, 25. Februar, ausgezeichnet und haben sich für den Landeswettbewerb Thüringen qualifiziert. Mit kreativen Ideen zu Nachhaltigkeit, Medizin, Ressourcenschutz und Digitalisierung überzeugten 110 Schüler*innen aus 16 Schulen und drei Schülerforschungszentren die Jury.