Multimediales Erzählen - Seminar bei Aline Helmcke (©Bauhaus-Universität Weimar, Foto: Candy Welz)

Von Denkfabriken und Laboratorien: Der kurze Überblick.

Das Studium der Medienkunst/Mediengestaltung bietet einerseits eine Ausbildung in künstlerischen und gestalterischen Medienberufen. Andererseits ist es auch Denkfabrik und Laboratorium: damit neue, mediale Formen und Formate entstehen. Damit Antworten gefunden werden auf die drängenden Fragen einer global agierenden Welt.

Theorie und Praxis gehen dabei Hand in Hand: Die künstlerische Gestaltung unseres medialen Alltags wird verknüpft mit den wissenschaftlichen Reflexionen der Medienwissenschaft sowie den technischen Grundlagen der Medieninformatik – Interdisziplinarität genießt einen hohen Stellenwert. Diese Studiensituation an der Fakultät Medien ist in Deutschland einzigartig. Hinzu kommt eine komfortable Infrastruktur: Es gibt Ateliers und Werkstätten. Es gibt das Medienhaus mit eigenem Fernsehstudio. Es gibt das Audio-Produktionsstudio. Und es gibt das „Digital Bauhaus Lab“, den Forschungs- und Laborbau der Bauhaus-Universität. Beste Voraussetzungen für eine optimale Ausbildung.

Im Studiengang lehren die folgenden Professorinnen und Professoren:

Diese Fächer werden begleitet durch wissenschaftliche und technische Lehrangebote aus den Bereichen Medienwissenschaft und Medieninformatik.

Im Radiostudio (©Bauhaus-Universität Weimar, Foto: Candy Welz)

»The responsibility of the artist is not to give answers. It is to ask questions.«

Robert Wilson, Gastprofessor an der Bauhaus-Universität Weimar (2011-2012)

Von neuen Öffentlichkeiten und zwischenmenschlichen Beziehungen: der Bachelor-Studiengang Medienkunst/Mediengestaltung.

Es geht um Informationen. Um mediale Informationen. Wie kann man sie verbreiten, wie kann man sie verarbeiten? Wie kann man Zukunft und Fiktionen denken und umsetzen? Oder Medienereignisse selbst kreieren, über die andere diskutieren? Oder neue Öffentlichkeiten entwickeln, kommunikative Räume, für zwischenmenschliche Beziehungen die Schnittstellen entwerfen? Sie sollen auch dabei helfen, die Objekte der Zukunft zu designen. Sie können auch gern die Medienkunst revolutionieren. Und, so ganz nebenbei: das Fernsehen und Radio noch dazu. Wissenschaft, Technik und Kunst schließen einander dabei nicht aus. Sie gehören unbedingt zusammen. Das hat Tradition in Weimar. 

Konkret: Im Bachelor-Studiengang Medienkunst/Mediengestaltung erwarten Sie kleine Gruppen und individuelle Projekte, praktische Übungen und ungewöhnliche Arbeitsweisen – künstlerisch, technisch und organisatorisch. Nah am medialen Alltag.

Das Auditive und das Visuelle, das Ereignishafte, das Konzeptuelle, das Interaktive: Die Bereiche greifen ineinander, die Kombinationsmöglichkeiten sind vielfältig. Das ist das einzigartige Profil. Das ist die Medienkunst/Mediengestaltung der Bauhaus-Universität Weimar.

Von Anfängern und Fortgeschrittenen: der Studienablauf.

Im Animationsstudio (©Bauhaus-Universität Weimar, Foto: Candy Welz)

Zunächst legt das zweisemestrige Grundstudium den Schwerpunkt auf technisch-praktische Grundlagenvermittlung. Wie bediene ich eine Kamera? Was ist eigentlich ein Hörspiel? Was sammelt sich in meinem Musterkoffer? Was soll das Handy der Zukunft alles können? Soll es noch mehr Funktionen haben? Soll es vielleicht sogar gut riechen? Stellen Sie Fragen. Probieren Sie aus. Spinnen Sie rum.
Anschließend folgt das viersemestrige Fachstudium mit stärkerer thematischer Ausrichtung. Sie werden sich auf einen künstlerischen Bereich konzentrieren können, dabei Inhalte vertiefen und experimentelle Ausdrucksformen kennen lernen. Sie werden wissenschaftliche Erkenntnisse durch Ihre Kunst hinterfragen und transformieren. Frei wählbare Veranstaltungen aus den Bereichen der Medienwissenschaft und Medieninformatik liefern den Blick über den Tellerrand. Ebenso natürlich externe Praktika und Aufenthalte an internationalen Universitäten, die unterstützt und anerkannt werden.  

Die Regelstudienzeit für den Bachelor-Studiengang Medienkunst/Mediengestaltung beträgt sechs Semester. Nach Anfertigung und Verteidigung der Bachelorarbeit verleiht die Fakultät Kunst und Gestaltung den akademischen Grad »Bachelor of Fine Arts«.

Von Regisseuren, Sounddesignern und Medienkünstlern: die Berufsfelder.

Entwerfen und entscheiden, selbst gestalten oder gestalten lassen, frei oder fest beschäftigt: Mit dem Studiengang Medienkunst/Mediengestaltung stehen Ihnen viele Möglichkeiten offen. Sie werden dort arbeiten, wo ein kreativer und kritischer Umgang mit medialen Möglichkeiten gefordert ist: in Redaktionen, Schnitträumen und künstlerischen Laboratorien; am Schreibtisch, im Atelier oder ganz weit draußen.

Eine kleine, unvollständige Liste der Berufschancen, die Ihnen der Studiengang bietet:

  • Filmproduktion, Regie, Kamera, Licht, Schnitt, SFX in den Bereichen Spielfilm, Animationsfilm und Dokumentarfilm
  • freischaffender Designer
  • Kurator für Kunst- und Medienfestivals
  • Künstler auf dem freien Kunstmarkt
  • Radio-Journalismus, Redaktion, Hörspiel und Feature, Autor, Regie, Sound- Produktion, Klangkunst
  • Redakteur und Verantwortliche in der Unterhaltungs- und Informationsindustrie (Fernsehen, Spiel, Internet, Radio, Freizeitgestaltung, Interface-Design)
  • Tätigkeit im akademischen Umfeld
  • Sounddesign und computergestützte Komposition
  • TV-Regie, TV-Redaktion, TV-Journalismus
  • Web Design/Interface Design, Grafik Design
Ein Stoptrick-Film entsteht (©Bauhaus-Universität Weimar, Foto: Candy Welz)

Was leistet der Master-Studiengang Medienkunst/Mediengestaltung?

Kunst schaffen, Medien gestalten, Experimente wagen – und zwar mit offenem Blick für die Gegenwart und zukunftsorientiert, das ist die Philosophie des Studiengangs Medienkunst/Mediengestaltung an der Bauhaus-Universität Weimar. Organisatorisches und technisches Wissen wird dabei ebenso vermittelt wie kreative und analytisch-kritische Kompetenz: Die Verknüpfung sehr verschiedener Bereiche steht im Mittelpunkt. Und all das ist Grundvoraussetzung für eine spätere, kreative Tätigkeit auf dem weiten Feld der Medien – ob in fester Anstellung oder in selbstständiger Arbeit. Das primäre Ziel ist es, Gestalterpersönlichkeiten auszubilden, die den Alltag und die mediale Welt künstlerisch und praktisch mit ihrem Wissen und ihrer Kreativität bereichern, ja, sie mitbestimmen.

Inhalte: Welche Möglichkeiten bietet mir das Studium?

Inhalte: Welche Möglichkeiten bietet mir das Studium?

Workshop: Oskar Sala 2010 - Subharmonische Tage Weimar (©Bauhaus-Universität Weimar, Foto: Anja Erdmann, Maxie Götze)

Den persönlichen Ausdruck suchen – die eigene Handschrift finden, das ist eines der wesentlichen Anliegen des Masterstudiums Medienkunst/Mediengestaltung. Fundamentale Grundkenntnisse aus einem vorherigen Hochschulstudium oder aus der Berufspraxis werden weiter ausgebaut, kreative Potenziale fruchtbar gemacht. Wer seinen künstlerischen oder gestalterischen Arbeitsschwerpunkt schon gefunden hat, der kann seine Arbeit im Rahmen des freien Wahlangebots intensivieren: Der Studierende hat die Chance, sich seinen individuellen Bereich zu suchen – in den Arbeitsgebieten der einzelnen Professuren. Die Auseinandersetzung mit den künstlerischen Zielen und Vorstellungen geschieht projektorientiert und interdisziplinär; auch andere Module aus den weiteren Studiengängen der Universität gehören dazu und können ins Studium eingebracht werden.

Die Schwerpunkte im Einzelnen:

 

 

Überblick: Wie ist das Studium aufgebaut?

Überblick: Wie ist das Studium aufgebaut?

Im ersten bis dritten Semester gehören jeweils ein Projektmodul der künstlerischen Gestaltung, zwei Fachmodule aus dem Angebot des Studiengangs Medienkunst/Mediengestaltung, ein wissenschaftliches Modul aus dem Angebot der Fakultät Medien und drei freie Module als Belegleistung zum Studiengang. Für das vierte Semester ist die Masterarbeit vorgesehen. Ein Teilstudium im Ausland empfiehlt sich, besonders, wenn während des Bachelorstudiums kein Auslandssemester absolviert wurde. Hierfür bietet die Fakultät zahlreiche namhafte Partner weltweit.

Die Regelstudienzeit des Master-Studiengangs Medienkunst/Mediengestaltung beträgt vier Semester. Nach Anfertigung und Verteidigung der Masterarbeit verleiht die Fakultät Kunst und Gestaltung den akademischen Grad »Master of Fine Arts«.

Was leistet der Master-Studiengang Medienkunst/Mediengestaltung?

Ein Stoptrick-Film entsteht (©Bauhaus-Universität Weimar, Foto: Candy Welz)

Was leistet der Master-Studiengang Medienkunst/Mediengestaltung?

Kunst schaffen, Medien gestalten, Experimente wagen – und zwar mit offenem Blick für die Gegenwart und zukunftsorientiert, das ist die Philosophie des Studiengangs Medienkunst/Mediengestaltung an der Bauhaus-Universität Weimar. Organisatorisches und technisches Wissen wird dabei ebenso vermittelt wie kreative und analytisch-kritische Kompetenz: Die Verknüpfung sehr verschiedener Bereiche steht im Mittelpunkt. Und all das ist Grundvoraussetzung für eine spätere, kreative Tätigkeit auf dem weiten Feld der Medien – ob in fester Anstellung oder in selbstständiger Arbeit. Das primäre Ziel ist es, Gestalterpersönlichkeiten auszubilden, die den Alltag und die mediale Welt künstlerisch und praktisch mit ihrem Wissen und ihrer Kreativität bereichern, ja, sie mitbestimmen.

Im Studiengang werden die folgenden internationalen Studienprogramme angeboten:

Media Art and Design (MAD) - englischsprachiges Studienprogramm im Master-Studiengang Medienkunst/Mediengestaltung

Das englischsprachige Studienprogramm Media Art and Design (MAD) ist analog zum Master-Studiengang Medienkunst/Mediengestaltung aufgebaut. 

Ein Stoptrick-Film entsteht (©Bauhaus-Universität Weimar, Foto: Candy Welz)

Was leistet der Master-Studiengang Medienkunst/Mediengestaltung?

Kunst schaffen, Medien gestalten, Experimente wagen – und zwar mit offenem Blick für die Gegenwart und zukunftsorientiert, das ist die Philosophie des Studiengangs Medienkunst/Mediengestaltung an der Bauhaus-Universität Weimar. Organisatorisches und technisches Wissen wird dabei ebenso vermittelt wie kreative und analytisch-kritische Kompetenz: Die Verknüpfung sehr verschiedener Bereiche steht im Mittelpunkt. Und all das ist Grundvoraussetzung für eine spätere, kreative Tätigkeit auf dem weiten Feld der Medien – ob in fester Anstellung oder in selbstständiger Arbeit. Das primäre Ziel ist es, Gestalterpersönlichkeiten auszubilden, die den Alltag und die mediale Welt künstlerisch und praktisch mit ihrem Wissen und ihrer Kreativität bereichern, ja, sie mitbestimmen.

Inhalte: Welche Möglichkeiten bietet mir das Studium?

Workshop: Oskar Sala 2010 - Subharmonische Tage Weimar (©Bauhaus-Universität Weimar, Foto: Anja Erdmann, Maxie Götze)

Den persönlichen Ausdruck suchen – die eigene Handschrift finden, das ist eines der wesentlichen Anliegen des Masterstudiums Medienkunst/Mediengestaltung. Fundamentale Grundkenntnisse aus einem vorherigen Hochschulstudium oder aus der Berufspraxis werden weiter ausgebaut, kreative Potenziale fruchtbar gemacht. Wer seinen künstlerischen oder gestalterischen Arbeitsschwerpunkt schon gefunden hat, der kann seine Arbeit im Rahmen des freien Wahlangebots intensivieren: Der Studierende hat die Chance, sich seinen individuellen Bereich zu suchen – in den Arbeitsgebieten der einzelnen Professuren. Die Auseinandersetzung mit den künstlerischen Zielen und Vorstellungen geschieht projektorientiert und interdisziplinär; auch andere Module aus den weiteren Studiengängen der Universität gehören dazu und können ins Studium eingebracht werden.

Die Schwerpunkte im Einzelnen:

 

 

Überblick: Wie ist das Studium aufgebaut?

Die Regelstudienzeit für das englischsprachige Master-Studienprogramm „Media Art and Design“ (MAD) beträgt vier Semester. Aufbau und Struktur des Studiums sind im Studienplan dargestellt.

Masterprüfung: Schritte auf dem Weg zum M.F.A.

Welche Formalitäten sind bei der Masteranmeldung zu beachten?
Wichtige Informationen zu Fristen, Terminen und Tipps für den
erfolgreichen Studienabschluss finden Sie hier (Pdf).

Im Elektroniklabor (©Bauhaus-Universität Weimar, Foto: Candy Welz)

Integrated International Media Art and Design Studies (M.F.A.)

Gemeinsames Master-Studienprogramm mit der Tongji-University Shanghai

Im Rahmen des Master-Studiengangs Medienkunst/Mediengestaltung bietet die Fakultät Medien in Kooperation mit der Tongji University Shanghai das gemeinsame Master-Studienprogramm Integrated International Media Art and Design Studies (IIMDS) in Weimar und Shanghai an. Das Studienprogramm bietet den Studierenden einen vertieften und qualifizierten Einblick in die Medienlandschaft und in die praktische künstlerisch-gestalterische Arbeit der Länder China und Deutschland. Die Kooperation soll die Absolventinnen und Absolventen auf den globalen Medienmarkt vorbereiten. Das Master-Programm fördert die Befähigung der Studierenden zu interdisziplinärer und internationaler Zusammenarbeit sowie zur interkulturellen Kommunikation.

Die DAAD Förderung des Programms ist ausgelaufen. Eine Zusage zu Stipendien ist somit zurzeit nicht möglich.

Was bietet mir das Studium?

Im Elektroniklabor (©Bauhaus-Universität Weimar, Foto: Candy Welz)

Das Studium beginnt für die Teilnehmenden der Bauhaus-Universität Weimar in Weimar und führt dann im zweiten und dritten Semester nach Shanghai an die Tongji University. Im vierten Semester, das der Vorbereitung und Umsetzung der Masterarbeit dient, kehren die Studierenden wieder an die Bauhaus-Universität Weimar zurück.

Die Schwerpunkte des Studienprogramms im Einzelnen:

Tongji University Shanghai

  • Animation
  • Film/TV
  • Interaction Design
  • Kunst & Kultur Chinas
  • Multimedia Design

Bauhaus-Universität Weimar

 

Alle akademischen Aktivitäten, eingeschlossen alle mündlichen und schriftlichen Leistungen der Studierenden, werden in deutscher oder englischer Sprache durchgeführt. Die Master-Arbeit wird in der Regel in der Muttersprache oder in Englisch verfasst und verteidigt. Sprachkurse Chinesisch sind an der Partneruniversität Bestandteil des Studiums.

Die Regelstudienzeit für das Master-Studienprogramm IIMDS beträgt vier Semester für die Studierenden der Bauhaus-Universität Weimar. Nach Anfertigung und Verteidigung der Masterarbeit verleiht die Fakultät Kunst und Gestaltung der Bauhaus-Universität Weimar den akademischen Grad »Master of Fine Arts«, und die Tongji University Shanghai den Grad eines »Master of Literature«.