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Wasserstoff als Teil der Lehre: An der Bauhaus-Universität Weimar entwickelten Studierende der Umweltingenieurwissenschaften unter anderem eine innovative Robotikplattform, die mit einer Wasserstoff-Brennstoffzelle betrieben wird und kleinere Gegenstände transportieren kann. Bauhaus-Universität Weimar, Foto: Thomas Müller

Mobilitäts- und Energiewende vor Ort: Wasserstoffbus »Walter Gropius« in Weimar

Die Transformation von Mobilität und Energieversorgung gehört zu den zentralen Herausforderungen der Gegenwart. Kommunale Unternehmen wie die Stadtwirtschaft Weimar GmbH übernehmen hierbei eine Vorreiterrolle, indem sie innovative Technologien mit wissenschaftlicher Begleitung, unter anderem durch die Bauhaus-Universität Weimar, unter realen Bedingungeneinsetzen. Erlebbar wird die enge Verbindung von Wissenschaft, Lehre und kommunaler Praxis am Beispiel des Wasserstoffbusses »Walter Gropius«, welcher ab 8. April 2026 mit neuer Gestaltung durch Weimar fährt.

Die Preisträger*innen v.l.n.r. Theresa Paskert, Maria Hartmann, Prof. Eckhard Kraft, Gloria Kohlhepp, Hayder Alsaad, Gregor Biastoch und Prof. Silvio Beier vor der VertiKKA in der Coudraystraße 10, Foto: Bauhaus-Universität Weimar

Bauhaus-Universität Weimar für Forschung an der »Vertikalen KlimaKlärAnlage« ausgezeichnet

Erstmals wurden am 20. März 2026 in Berlin die »Tilia Awards« für Projekte aus Wissenschaft und Praxis vergeben, die neue Wege im Umgang mit urbanen Räumen aufzeigen. Aus über 150 Einreichungen gingen 24 Preisträger*innen hervor, darunter die Bauhaus-Universität Weimar gemeinsam mit dem Institut für Angewandte Bauforschung Weimar, welche den Preis in der Kategorie » Akademische Arbeiten und Forschung« erhielten. Prämiert wurde das interdisziplinäre Forschungsprojekt »GrayToGreen« für die Kombination aus vertikaler Begrünung und Grauwasserreinigung.

Den Schinkelpreis in der Kategorie Städtebau erhält »DAZWISCHENstadt Luckenwalde«: Perspektive der Alten Wache (Entwurf: Till Pulst, Emil Kuenzer, Jorik Flohr und Jesse Puhan-Schulz)

Herausragender Erfolg beim AIV-Schinkel-Preis 2026

Großer Erfolg für die Bauhaus-Universität Weimar: Architekturstudierende haben den AIV-Schinkel-Preis 2026 in der Kategorie »Städtebau« gewonnen. Der Wettbewerb, ausgelobt durch den Architekten- und Ingenieur-Verein (AIV) zu Berlin und Brandenburg, zählt zu den renommiertesten Nachwuchspreisen für Planer*innen im deutschsprachigen Raum. Nach Weimar gehen auch der Sonderpreis »Interdisziplinär und nachhaltig bauen« und zwei lobende Erwähnungen. Die offizielle Preisverleihung findet am Freitag, 13. März 2026, im Stadttheater Luckenwalde im Rahmen eines Festakts statt.

Foto: Carlos Santos

Internationales Lehrformat wächst weiter: Fünf Jahre Bauhaus Spring School

Vom 12. bis 21. März 2026 bringt die Bauhaus Spring School erneut Studierende aus ganz Europa in Weimar zusammen und feiert zugleich ihr fünfjähriges Bestehen. Seit 2022 vernetzt das internationale Lehrformat der Bauhaus-Universität Weimar erfolgreich Studierende mit Teilnehmenden europäischer Partneruniversitäten. Zum Jubiläum erreicht das Programm einen neuen Höchststand: Mit insgesamt elf interdisziplinären Kursen werden so viele Angebote wie noch nie angeboten.

Luftansicht des Campusgeländes der Bauhaus-Universität Weimar als Teil der Bauhaus-Stätten Weimar als UNESCO-Welterbe. Foto: Bauhaus-Universität Weimar / Thomas Müller

30 Jahre UNESCO-Welterbe: Jubiläum des Bauhaus-Erbes in Weimar

Im Jahr 1996 wurde den Bauhaus-Stätten in Weimar und Dessau der Status eines UNESCO-Welterbes verliehen. Die Anerkennung und Aufnahme in die Liste des UNESCO-Welterbes war ein bedeutender Schritt, um das Bauhaus dauerhaft im internationalen kulturellen Gedächtnis zu verankern. Die Aufnahme war ebenso zentral für den nachhaltigen Erhalt und die öffentliche Vermittlung des Bauhaus-Erbes. Zahlreiche Akteur*innen haben über viele Jahre hinweg mit Engagement und Beharrlichkeit dazu beigetragen, dass die historischen Stätten bewahrt, wissenschaftlich aufgearbeitet und in zeitgemäßen Ausstellungs- und Vermittlungsformaten präsentiert werden.

Studierende der Bauhaus-Universität Weimar präsentieren die Konstruktionselemente des neuen Messestandes für die Leipziger Buchmesse 2026. Der Entwurf entstand im interdisziplinären Bauhaus-Modul »typotopie« unter Leitung von Prof. Dr. Michael Hermann und Torsten Müller. Foto: Professur Konstruktives Entwerfen und Tragwerkslehre

Bauhaus goes Leipzig: Studierende entwerfen neuen Buchmessestand

Holz, Textil und Licht bilden die Konstruktion, Typografie die erzählerische Struktur. Am Ende steht das gemeinsame Ziel: Die Bauhaus-Universität Weimar auf der Buchmesse 2026 in Leipzig. Mit dieser Mission starteten 15 Studierende ins Wintersemester 2025/26. Unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Michael Hermann und Torsten Müller, Professur für Konstruktives Entwerfen und Tragwerkslehre, entstanden im Rahmen des interdisziplinären Bauhaus-Moduls »typotopie« fünf experimentelle Entwürfe. Umgesetzt wird ein Konzept der Studierenden Petter Bolstad, Nina Siegle und Ngoc Truc Phuong Nguyen.

Logo des Graduiertenkollegs »Gewohnter Wandel«. Copyright: hla.studio

Weiter wohnen wie gewohnt? Internationale Tagung an der Bauhaus-Universität Weimar beleuchtet Transformation des Wohnens

Wie verändert sich Wohnen in Zeiten multipler Krisen? Welche Wechselwirkungen bestehen zwischen gesellschaftlichem Wandel und der materiellen Gestaltung von Architektur, Quartieren und Infrastrukturen? Diesen Fragen widmet sich am 7. und 8. Mai 2026 die Tagung »Weiter wohnen wie gewohnt? Gesellschaftliche Transformation und räumliche Materialisierung des Wohnens« an der Bauhaus-Universität Weimar.

Farben aus der Natur (1. Preis »Jugend forscht junior« Chemie): Emilija Zunic präsentiert selbst hergestellte Pflanzenfarben – gewonnen aus Beeren, Gewürzen und Kräutern. Foto: Bauhaus-Universität Weimar/ Matthias Eckert

Turbokompost, Algen-Biokraftstoff und Drohnen zur Blütenbestäubung: Regionalsieger*innen von »Jugend forscht« an der Bauhaus-Universität Weimar ausgezeichnet

Die Gewinnerinnen des 31. Regionalwettbewerbs Mittelthüringen »Jugend forscht« stehen fest: Insgesamt 17 Erstplatzierte sowie zwei Regionalsieger*innen für die besten interdisziplinären Projekte wurden am Mittwoch, 25. Februar, ausgezeichnet und haben sich für den Landeswettbewerb Thüringen qualifiziert. Mit kreativen Ideen zu Nachhaltigkeit, Medizin, Ressourcenschutz und Digitalisierung überzeugten 110 Schüler*innen aus 16 Schulen und drei Schülerforschungszentren die Jury.

Für ihre Masterarbeit zum Thema Genehmigungsverfahren für Großraum- und Schwertransporte (GST) im Bauwesen wurde Absolventin Claudia Föllmer mehrfach ausgezeichnet. Bauhaus-Universität Weimar, Foto: Thomas Müller

Masterarbeit zur Digitalisierung in der Baulogistik ausgezeichnet

Die Genehmigungsverfahren für Großraum- und Schwertransporte (GST) im Bauwesen sind komplex und zeitaufwendig. Dies geht aus einer Analyse von Claudia Föllmer, Absolventin der Bauhaus-Universität Weimar, hervor. In ihrer Masterarbeit entwickelte die Baumanagerin eine praxistaugliche Digitalisierungsstrategie mit dem Ziel, die gesamte Prozesskette zu beschleunigen. Dafür gewann sie am 11. Februar 2026 den Förderpreis des Verbands der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik e. V. (VDBUM) in der Kategorie »Projekte aus Universitäten und Hochschulen« bei einem Branchentreff in Willingen.

Medienrat nimmt Arbeit auf – Experten und Geschäftsstelle an der Bauhaus-Universität Weimar vorgestellt

Am heutigen 11. Februar 2026 ist der neu eingerichtete Medienrat erstmals zusammengetreten. Vorgestellt wurden das sechsköpfige Expertengremium sowie die Geschäftsstelle des Medienrates in der Medienvilla der Bauhaus-Universität Weimar durch Staatssekretärin Heike Raab, Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und für Europa und Medien, Koordinatorin der Rundfunkkommission, und den Chef der Thüringer Staatskanzlei und Medienminister Stefan Gruhner. Zudem wurde die notwendige Kooperationsvereinbarung zwischen dem Freistaat Thüringen und der Bauhaus Universität Weimar unterzeichnet.

Ansicht auf die Weimarer Medienvilla

Medienrat als Kontrollinstanz für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird vorgestellt: Einladung zum Kick-off am 11. Februar in Weimar

Der Reformstaatsvertrag zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk hat die Einrichtung eines Medienrats als neue Kontrollinstanz für den ÖRR vorgesehen. Das sechsköpfige Gremium aus unabhängigen Expertinnen und Experten soll künftig regelmäßig die Auftragserfüllung durch ARD, ZDF und Deutschlandradio bewerten und die Weiterentwicklung und Verbesserung des öffentlich-rechtlichen Angebots in den Blick nehmen. Die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder haben sich auf ihrer Konferenz im Dezember 2025 für die Ansiedlung der Geschäftsstelle an der Bauhaus-Universität Weimar, als Universität mit renommierter Medienfakultät, entschieden.

31. Regionalwettbewerb »Jugend forscht« Mittelthüringen an der Bauhaus-Universität Weimar

Maximale Perspektiven für junge Forschung: Regionalwettbewerb »Jugend forscht Mittelthüringen« an der Bauhaus-Universität Weimar

Am Mittwoch, 25. Februar 2026, lädt die Bauhaus-Universität Weimar gemeinsam mit der Materialforschungs- und Prüfanstalt (MFPA) Weimar zum 31. Regionalwettbewerb »Jugend forscht Mittelthüringen« ein: Unter dem Motto »Maximale Perspektiven« stellen Schüler*innen aus der Region im Hauptgebäude der Universität ihre Forschungsarbeiten vor und widmen sich aktuellen Fragen aus Wissenschaft und Technik. Besucher*innen haben ab 14 Uhr die Gelegenheit, die Projekte vor Ort zu erkunden und mit den jungen Forscher*innen ins Gespräch zu kommen.

Thüringens Wirtschaftsministerin Colette Boos-John (Mitte) überreicht den Förderbescheid über knapp 5,5 Millionen Euro an Prof. Horst-Michael Ludwig, Prof. Peter Benz (beide Bauhaus-Universität Weimar), Prof. Carsten Könke (MFPA) sowie Robert Fetter (IAB) (v.l.n.r.). Foto: Thomas Müller

Innovationszentrum für nachhaltiges Bauen entsteht in Weimar: Wirtschaftsministerin Boos-John übergibt Förderbescheide über insgesamt rund 5,5 Millionen Euro

Gemeinsame Medieninformation mit dem TMWLLR: Thüringen bündelt und verstärkt seine Kompetenzen in der Bautechnologie. Am »Thüringer Innovationszentrum für die Zukunft des Bauens« (ThIZ-BAU) sollen künftig ressourcenschonende und nachhaltige Baustoffe und Bauprozesse entwickelt und neue Produkte und Technologien in die industrielle Anwendung überführt werden. Als ersten Schritt dazu übergab Thüringens Wirtschaftsministerin Colette Boos-John heute in Weimar drei Förderbescheide über insgesamt knapp 5,5 Millionen Euro (EFRE- und Landesmittel) an die beteiligten Forschungseinrichtungen – das F.-A.-Finger-Institut für Baustoffkunde an der Bauhaus-Universität Weimar (BUW) (0,9 Millionen Euro), das Institut für Angewandte Bauforschung Weimar gGmbH (IAB) (2,5 Millionen Euro) und die Materialforschungs- und -prüfanstalt (MFPA) (2,1 Millionen Euro). Die Mittel fließen insbesondere in die Anschaffung von Forschungsgeräten. Alle drei Einrichtungen werden gemeinsam Träger des neuen Innovationszentrums sein.

Foto: Amayu Wakoya Gena

Buchneuerscheinung: »Ein Experiment in Holz und Energie – Bauhaus Energy Hub«

Die Bauhaus-Universität Weimar steht seit jeher für experimentelles Arbeiten, interdisziplinäres Denken und das Lernen am realen Projekt. Der Experimentalbau »Bauhaus Energy Hub« ist ein herausragendes Beispiel für diesen universitären Anspruch. Geplant und umgesetzt von Studierenden unterschiedlicher Fachrichtungen versteht sich das Gebäude zugleich als Arbeitsraum, Lernumgebung und Reallabor. Am 19. Januar 2026 erscheint im Bauhaus-Universitätsverlag eine umfassende Dokumentation dieses außergewöhnlichen Lehr- und Forschungsprojekts.