Archiv

In Ilmenau werden Probefahrten mit dem P:Mover durchgeführt und die dabei gesammelten Daten wissenschaftlich ausgewertet. Foto: Technische Universität Ilmenau

Automatisiertes und vernetztes Fahren im ÖPNV: Chancen für Thüringen

Insbesondere in ländlichen Regionen bieten selbstfahrende Shuttle- und Rufbus-Systeme die Möglichkeit, Mobilitätsangebote flexibler, bedarfsgerechter und wirtschaftlicher zu gestalten. Wie diese in Thüringen und darüber hinaus eingesetzt werden könnten, wird an verschiedenen Modellprojekten in Saalfeld-Rudolstadt, Bad Berka, Ilmenau und Weimar erprobt und wissenschaftlich ausgewertet. Gebündelt werden die Aktivitäten im neu entstehenden Kompetenzzentrum für automatisiertes und vernetztes Fahren (AVF) im öffentlichen Personennahverkehr unter Federführung der Professur Verkehrssystemplanung der Bauhaus-Universität Weimar.

3. Platz für Boot »La Reine« mit Isabell Wehner und Marten Otto. Foto: Informationszentrum Beton GmbH

Betonkanu-Regatta 2026: Studierende aus Weimar landen erneut auf dem Siegertreppchen

Am 19. und 20. Juni fand die 20. Betonkanu-Regatta in Brandenburg an der Havel statt. Mehr als 1.000 Studierende reisten an den Beetzsee, um im sportlichen Wettkampf gegeneinander anzutreten. Insgesamt paddelten 64 Damen-, 73 Herren- sowie 43 Mixed-Teams um den Sieg – die Studierenden der Bauhaus-Universität Weimar erreichten dreimal das Finale und ergatterten zweimal Bronze. Für die außergewöhnliche Gestaltung der Betonboote im Zwiebel-Look wurde die Bauhaus-Universität Weimar mit dem ersten Platz ausgezeichnet.

Dr. Horst Henrici war elf Jahre lang Kanzler an der Bauhaus-Universität Weimar. Foto: Matthias Eckert

Universitätsversammlung beschließt Abwahl des Kanzlers

Die Universitätsversammlung der Bauhaus-Universität Weimar hat am 22. Juni 2026 der Abwahl von Dr. Horst Henrici als Kanzler der Universität mit der nach Thüringer Hochschulgesetz erforderlichen Mehrheit zugestimmt. Seine Amtszeit endet mit Ablauf desselben Tages. Vor der Abstimmung wurde Dr. Henrici im Rahmen einer Anhörung Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben.

Design: Ames Grund, Hannes Altmann, August Guccione

Save the date: Bauhaus-Universität Weimar lädt zur Jahresschau summaery2026

Vom 9. bis 12. Juli 2026 verwandelt sich der Campus der Bauhaus-Universität Weimar wieder in einen Ort voller Ausstellungen, Diskussionen und Begegnungen. Studierende und Lehrende aller Fakultäten präsentieren bei der Jahresschau »summaery2026« mehr als 150 Projekte und Forschungsergebnisse aus dem vergangenen Studienjahr. Das Motto liefert die Fakultät Medien: »prompt‽«, ein Begriff, der auf Künstliche Intelligenz anspielt und zugleich als Anstoß für neue Ideen sowie als Eingabe für kreative Prozesse verstanden werden kann.

Foto: Elisa Kirbst

TURN Conference 2026 an der Bauhaus-Universität Weimar: Wenn Lernen zum Erfahrungsraum wird

Am 24. und 25. September 2026 findet die TURN Conference 2026 an der Bauhaus-Universität Weimar statt. Unter dem Motto »Experiential TURN – Erfahrungsräume für zukunftsfähiges Lernen« lädt die Konferenz Studierende, Lehrende, Mitarbeitende aus Didaktik und Lehrsupport, Hochschulleitungen sowie gesellschaftliche Akteur*innen dazu ein, Hochschullehre gemeinsam neu zu denken. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Collage mit drei ausgezeichneten Projekten der Fakultät Kunst und Gestaltung beim ADC Talents Award 2026: Oben links ist Nina Buschendorfs Installation »Sexismus gibt es erst seit 23 Stunden.« mit langen, farbig bedruckten Stoffbahnen zu sehen, oben rechts Xiaoyi Jins Ginflasche »TRIADISCHER GIN« mit Lentikular-Etikett. Unten zeigt die Collage Phuong Mai Dos Arbeit »VOXAIPE – Decoded« mit zwei Monitoren, auf denen Informationen zum Projekt und ein aus Stimme erzeugtes Alphabet dargestellt sind.

Studentinnen der Bauhaus-Universität Weimar überzeugen beim ADC Talent Award 2026

Drei Studentinnen der Fakultät Kunst und Gestaltung haben beim ADC Talent Award 2026 begehrte ADC-Nägel gewonnen: Nina Buschendorf erhielt für »Sexismus gibt es erst seit 23 Stunden« einen silbernen Nagel, ein weiterer silberner Nagel ging an Xiaoyi Jin für »TRIADISCHER GIN« und Mai Do wurde für »VOXAIPE – Decoded« mit einem bronzenen Nagel ausgezeichnet. Acht weitere Arbeiten erhielten insgesamt neun Auszeichnungen.

Ingenieurwissenschaften und technisch-naturwissenschaftliche Disziplinen sind der Schlüssel, um Thüringen als zukunftsfähigen Innovationsstandort zu stärken. Bauhaus-Universität Weimar Foto: Thomas Müller

»Future FormING« - Tag der Ingenieurwissenschaften am 17. Juni in Weimar

Am Mittwoch, 17. Juni 2026 laden die Stadt Weimar und die Bauhaus-Universität Weimar gemeinsam mit den Hochschulen der Allianz Thüringer Ingenieurwissenschaften, Unternehmen, Forschungseinrichtungen und politischen Akteur*innen zum »Tag der Ingenieurwissenschaften Thüringen« ein. Von 9 bis 18 Uhr rückt die Veranstaltung die Bedeutung der Ingenieur- und MINT-Disziplinen für die wirtschaftliche, technologische und gesellschaftliche Entwicklung Thüringens in den Mittelpunkt. Mit dabei: Die Thüringer Wirtschaftsministerin Colette Boos-John und Star-Bauingenieur Werner Sobek.

Solidarität im postdigitalen Zeitalter: Die Bauhaus-Universität Weimar erforscht mit Förderung der VolkswagenStiftung, wie digitale Infrastrukturen gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken oder gefährden können. Foto: Bauhaus-Universität Weimar, Marcus Glahn

Was hält uns zusammen? Weimarer Medienwissenschaftlerin erhält Förderung der VolkswagenStiftung für Forschung zu Solidarität im postdigitalen Zeitalter

Solidarität ist in aller Munde – doch was bedeutet der Begriff noch, wenn soziale Medien Spaltung verstärken und demokratische Infrastrukturen unter Druck geraten? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das neue Forschungsprojekt »Infrastructuring Solidarity: Towards Careful Abolition – A Post-digital Media Theory of Solidarity« von Jun.-Prof. Dr. Jasmin Degeling, Bauhaus-Universität Weimar, und Dr. Maja Figge, mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Die VolkswagenStiftung fördert das Vorhaben im Rahmen ihrer Förderlinie »Aufbruch – Neue Forschungsräume für die Geistes- und Kulturwissenschaften« über einen Zeitraum von 18 Monaten mit insgesamt 332.321 Euro.

Bei der Betonkanu-Regatta geht es um Schnelligkeit. Wer es schafft, die Boote so zu konstruieren, dass sie leicht und wendig sind, hat einen Wettbewerbsvorteil. Foto: InformationsZentrumBeton GmbH

Betonkanu-Regatta 2026: Weimarer Studierende laden zur Bootstaufe

Alle zwei Jahre ruft die Deutsche Zement- und Betonindustrie zur Betonkanu-Regatta auf. Der 20. Wettbewerb für Sportbegeisterte aus berufsbildenden Schulen, Fachhochschulen, Hochschulen und anderen Institutionen, an denen Betontechnik gelehrt wird, findet vom 19. bis 20. Juni 2026 in Brandenburg an der Havel statt. Auch Studierende der Bauhaus-Universität Weimar sind wieder dabei. Am Mittwoch, den 10. Juni 2026 laden sie Interessierte ein, bei der öffentlichen Taufe und anschließenden Testfahrt der Betonboote um 13.30 Uhr im Schwanseebad Weimar dabei zu sein.

Das Hauptgebäude der Bauhaus-Universität Weimar wurde 1911 nach Plänen von Henry van de Velde als Ateliergebäude errichtet. Bauhaus-Universität Weimar, Foto: Marcus Glahn

30 Jahre UNESCO-Welterbe: Festakt an der Bauhaus-Universität Weimar

1996 wurden die Van-de-Velde-Bauten der Bauhaus-Universität Weimar und das Haus Am Horn in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen. Anlässlich dieses Jubiläums veranstaltet die Stadt Weimar gemeinsam mit der Klassik Stiftung Weimar und der Bauhaus-Universität Weimar einen Festakt, der im Rahmen des diesjährigen UNESCO-Welterbe-Tages am 7. Juni 2026 von 11 bis 13 Uhr im Maurice-Halbwachs-Auditorium in der Universitätsbibliothek stattfindet.

Perspektive in die Lernlandschaft. Entwurfsverfasserinnen: Mara Steinert und Sophia Frischmuth

Zwei studentische Teams beim »wa award 2026« ausgezeichnet

Erfolg für die Fakultät Architektur und Urbanistik der Bauhaus-Universität Weimar: Gleich zwei studentische Teams wurden beim renommierten »wa award 2026«, dem wichtigsten Ideenwettbewerb für den architektonischen Nachwuchs, prämiert. In dem internationalen Teilnehmerfeld mit mehr als 100 Studierenden aus über 30 Hochschulen setzten sich die Arbeiten durch und erhielten einen Preis sowie eine Anerkennung.

Grafik: Universitätskommunikation

Studieren an der Bauhaus-Universität Weimar? Antworten gibt der Hochschulinformationstag am 30. Mai 2026

Am Samstag, 30. Mai 2026, von 9 bis 15 Uhr, bietet die Bauhaus-Universität Weimar einen umfassenden Überblick in ihr Studienangebot: Welche Studienrichtung ist die richtige für mich? Wie finanziere ich mein Studium? Was erwartet mich in der Stadt Weimar und auf dem Campus? Diese und weitere Fragen beantworten die Mitarbeitenden der Bauhaus-Universität Weimar und des Studierendenwerks Thüringen ab 9 Uhr im Foyer der Mensa am Park, Marienstraße 15. An verschiedenen Infoständen erhalten Besucher*innen allgemeine und fachspezifische Informationen zur Studienorientierung.

Hochhäuser in Toronto. Copyright: Pixabay, https://pixabay.com/de/photos/architektur-geb%c3%a4ude-flagge-toronto-4843615/

Öffentlicher Abendvortrag: Wohnen im Hochhaus als Spiegelbild gesellschaftlicher Transformation

In einem öffentlichen, englischsprachigen Abendvortrag beleuchtet Prof. Dr. Ute Lehrer am 7. Mai 2026, ab 18.15 Uhr, am Beispiel des kanadischen Toronto globale Hochhaus-Trends als dominierende Wohnform des 21. Jahrhunderts. Der Vortrag findet im Rahmen der Tagung des DFG-Graduiertenkollegs »Gewohnter Wandel« und des Instituts für Europäische Urbanistik an der Bauhaus-Universität Weimar statt.

v.l.n.r. Prof. Peter Benz, Präsident der Bauhaus-Universität Weimar, Daniel Böhme, Vorstand/COO der NT Neue Technologien AG, Dr. Charlene Wündsch, Leiterin Gründungswerkstatt neudeli der Bauhaus-Universität Weimar, und Christian Neuenfeld, Referent Digitalisierung, NT Neue Technologien AG. Foto: Thomas Müller

Bauhaus-Universität Weimar und NT.AG starten Kooperation zur Förderung KI-basierter Gründungsvorhaben

Die Bauhaus-Universität Weimar und das Thüringer IT-Unternehmen NT Neue Technologie AG intensivieren ihre Zusammenarbeit im Bereich Gründung und Innovation. Ziel der Kooperation ist es, technologieorientierte Gründungsvorhaben – insbesondere im Bereich Künstliche Intelligenz, Softwareentwicklung und datenbasierter Geschäftsmodelle – künftig gezielter zu unterstützen.

Der Umbau zentraler Infrastrukturen – von Strom- und Wärmenetzen bis hin zum öffentlichen Verkehr – erfordert in den kommenden Jahren Investitionen in Milliardenhöhe. Dies stellt insbesondere kommunale Unternehmen vor große Herausforderungen. Foto: AdobeStock (Bildungslizenz, 207127901)

Energiewende in Thüringen: Tagung zur Finanzierung der Infrastruktur

Der Umbau zentraler Infrastrukturen – von Strom- und Wärmenetzen bis hin zum öffentlichen Verkehr – erfordert in den kommenden Jahren Investitionen in Milliardenhöhe. Insbesondere kommunale Unternehmen wie Stadtwerke stellt dies vor große Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund veranstaltet die Professur Infrastrukturwirtschaft und -management (IWM) an der Bauhaus-Universität Weimar in Kooperation mit der Thüringer Aufbaubank sowie der Landesgruppe Thüringen des Verbandes kommunaler Unternehmen am 28. April 2026 von 10 bis 17 Uhr in Erfurt die Tagung »Infrastruktur- und Daseinsvorsorge-Politik in Thüringen«. Als Vortragende und Teilnehmer an Diskussionsrunden nehmen Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen an der Tagung Teil. Keynote-Speakerin ist Finanzministerin Katja Wolf.

Rauminstallation aus schaumartigem Material, die sich verzweigt im Raum ausbreitet, in einem unfertigen Innenraum

Spuk im Hochhaus: Studierende der Freien Kunst erforschen Wohn- und Lebenspuren im »Blumenblock« auf der Landesgartenschau 2026

Was passiert, wenn Kunst in leergezogene Plattenbauwohnungen einzieht und die Spuren vergangener Leben freilegt? Mit der Ausstellung »Spuk im Hochhaus« beteiligen sich Studierende der Freien Kunst der Bauhaus-Universität Weimar an der Landesgartenschau in Leinefelde-Worbis. Im dritten Obergeschoss des sogenannten »Blumenblocks« untersuchen sie die Spuren ehemaliger Bewohner*innen und fragen nach Formen des Wohnens, Erinnerns und Zusammenlebens. Die Ausstellung ist während der gesamten Laufzeit der Landesgartenschau von Donnerstag, 23. April 2026 bis Sonntag, 11. Oktober 2026 zu sehen.

Media Council members: Prof. Anne Bartsch, Prof. Jeanette Hofmann (Deputy Chair), Prof. Annika Sehl, Nathalie Wappler (Chair), Prof. Boris Alexander Kühnle, Peter Müller (from left to right). Credit: Bauhaus-Universität Weimar, photo: Matthias Eckert

Medienrat nimmt unter Vorsitz von Nathalie Wappler seine Arbeit auf

Heute, 14. April 2026, hat sich der auf Grundlage des Medienstaatsvertrags im Dezember 2025 neu geschaffene Medienrat konstituiert. Das unabhängige Gremium befasst sich mit der Qualität und der Weiterentwicklung des öffentlich-rechtlichen Medienangebots in Deutschland. Nathalie Wappler, die scheidende Direktorin des Schweizer Fernsehens SRF, wurde einvernehmlich zur Vorsitzenden des Medienrates und Jeanette Hofmann, Politikwissenschaftlerin und Professorin für Internetpolitik an der FU Berlin, zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

Am 20. April wird der Grundstein für das »Innovationszentrum-Bau« in Weimar gelegt. Mit dabei: Elisabeth Kaiser, Ostbeauftragte der Bundesregierung sowie Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt und Wirtschaftsministerin Colette Boos-John. Bauhaus-Universität Weimar (FIB), Foto: Guido Werner

Thüringer Innovationszentrum für die Zukunft des Bauens: Grundsteinlegung in Weimar

Am 20. April beginnt ein neues Kapitel am Bauforschungsstandort Weimar: Auf rund 4.300 Quadratmetern Nutzfläche entsteht im Ortsteil Tröbsdorf ein modernes Technikum für nachhaltiges Bauen. Das »Innovationszentrum-Bau« wird vom IAB – Institut für Angewandte Bauforschung Weimar gGmbH realisiert und wird die Zusammenarbeit mit der Bauhaus-Universität Weimar sowie der Materialforschungs- und -prüfanstalt (MFPA) Weimar weiter stärken. Ziel ist es, bestehende Kompetenzen zu bündeln und Forschungsergebnisse schneller in die industrielle Anwendung zu überführen. Zur feierlichen Grundsteinlegung werden hochrangige Gäste erwartet, darunter Elisabeth Kaiser, Ostbeauftragte der Bundesregierung sowie Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt und Wirtschaftsministerin Colette Boos-John.