Das Sportangebot des USZ ist so angelegt, dass es den Interessen eines möglichst großen Kreises von Studierenden und Bediensteten entspricht.
Im Universitätssportzentrum werden die Interessen der Bauhaus-Universität Weimar und die der Hochschule für Musik »Franz Liszt« kooperativ gelöst.

Das vorliegende Sportprogramm enthält Sport- und Bewegungsangebote, die überwiegend breitensportlich orientiert sind.

Wir gehen davon aus, dass Motive zur Gesunderhaltung, Fitness, Geselligkeit und der individuelle Leistungsfortschritt gegenüber Motiven der Leistungsüberbietung im Wettkampf oder des Hochleistungssports überwiegen. Für eine besondere Organisationsformhalten wir das Sporttreiben in Eigenregie der Teilnehmer. Insbesondere in den sogenannten traditionellen Spielsportarten Fußball, Volleyball, Basketball, Handball u.a. wacht kein Schiedsrichter über die Einhaltung der Regeln. Das Miteinander funktioniert bestens durch Kompromissbereitschaft und die Übereinkunft in Bezug auf die eigenen Ansprüche und Bedürfnisse mit denen der anderen Teilnehmer. Vorhandene Leistungsunterschiede werden dabei berücksichtigt.  Insgesamt also eine Form des sportlichen Miteinanders, die fair, kooperativ und kommunikativ erlebt werden kann.

Eine Anzahl von Sport- und Bewegungsangeboten sind so angelegt, dass neue Erfahrungen und Grundkenntnisse vermittelt werden, vor dem Hintergrund, den natürlichen Bewegungsdrang zu fördern und sich in bisher unbekannten sportlichen Bewegungen zu probieren.

Außerdem gibt es Angebote mit verstärkt sportfachlicher Anleitung. So werden den Übungs- und Trainingsgruppen spezielle Techniken, taktische Kenntnisse und die Theorie der Sportarten vermittelt. Anregungen zum individuellen, lebensbegleitenden Sporttreiben sowie Kenntnisse zu Sicherheitsfragen vervollständigen dieses Anliegen. Wettkämpfer bzw. leistungsorientierte Sportler finden ein Betätigungsfeld in vielen traditionellen und neuen Sportarten, entweder bei Meisterschaften innerhalb des Thüringer Hochschulsports oder als Mitglieder des Hochschulsportvereins.

Zahlreiche Turniere und Wettbewerbe auf Hochschulebene werden als verbindendes Element zwischen Studierenden verschiedener Fakultäten und zu den Bediensteten der Universität gesehen. Hierbei erweist sich der Sport als Drehscheibe für universitäre Kommunikation und Kontakte.

Vom allgemeinen deutschen hochschulsportverband (adh) werden in vielen Sportarten Deutsche Hochschulmeisterschaften organisiert. Das Bildungsprogramm des adh sichert durch seine Angebote, auch für Übungsleiter, die notwendigen Qualifikationsnachweise und berücksichtigt Trends und neue Formen des Sporttreibens. Die Bauhaus-Universität Weimar gehört dem adh an und kann kostengünstig interessierten Studierenden die Teilnahme am Wettstreit der Besten und an Bildungskursen ermöglichen.

Auch den Mitarbeitern der dem USZ angeschlossenen Studieneinrichtungen  steht das gesamte Spektrum der Sport- und Bewegungsangebote zur Verfügung.

Zu beachten wäre lediglich, dass bestimmte Voraussetzungen für die Anerkennung als Betriebssport  auf der Grundlage des SGB VII gegeben sein müssen (siehe Versicherungsschutz).