Anfänglich wurde mit dem Aufbau einer Sammlung zu Sachzeugnissen des Staatlichen Bauhaus Weimar und der Kunstgewerbeschule am Lehrstuhl für Theorie und Geschichte der Architektur begonnen.

Anfänglich wurde mit dem Aufbau einer Sammlung zu Sachzeugnissen des Staatlichen Bauhaus Weimar und der Kunstgewerbeschule am Lehrstuhl für Theorie und Geschichte der Architektur begonnen. Eine Kustodie zur Betreuung und Sicherung des Kulturguts an der Hochschule wurde 1986 eingerichtet. In diesen Bestand wurde auch die historisch gewachsene Sammlung aufgenommen und als Altbestand erfasst. 
  
Derzeit [Stand 2014] umfasst die Kunstsammlung etwa 1150 Werke. Genauer sind das etwa 400 Zeichnungen und Grafiken, 120 Gemälde, 125 Plastiken, etwa 40 Münzen bzw. Medaillen, knapp zwanzig Installationen aber auch einzelne Objekte, Möbel und Reproduktionen. Arbeiten aus der Zeit, als es ein kurzzeitiges Bestreben gab die Bauhaus-Idee nach 1945 in Weimar wieder aufleben zu lassen, sind mit Lehrer- und Schülerarbeiten aus der Abteilung Bildende Kunst dokumentiert. Aktuell werden und wurden für die Sammlung auch zeitgenössische Arbeiten von Studierenden angekauft. 
 
Zu den Beständen der Kunstsammlung zählen nicht nur Kunstwerke, sondern auch einzelne Designstücke. Hierzu gehören von Henry van de Velde entworfene Möbel (Inv.-Nr. 901 bis 909 und 911), die als Dauerleihgaben im Stadtmuseum Weimar und im Bauhaus-Museum Weimar stehen, die Möbel, Textilien und Designobjekte des 1999 rekonstruierten Direktorenzimmers (1923/24) aus der Bauhauszeit (Inv.-Nr. 912 bis 924) sowie die im öffentlich Raum aufgestellten Kunstwerke und solche, die mit den Gebäuden verbunden sind. [EB]

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