Villa Massimo zu Gast in Weimar: Vortrag von Benedikt Hartl
Mit dem Vortrag von Benedikt Hartl am Mittwoch, 24. Juni 2026, um 17 Uhr im Oberlichtsaal setzt die Fakultät Architektur und Urbanistik die Veranstaltungsreihe mit Beiträgen ehemaliger Romstipendiat*innen der Villa Massimo fort.
Die hochschulöffentliche Reihe wird über zwei Semester von der Fakultät Architektur und Urbanistik organisiert und von Verena von Beckerath, Jan von Brevern und Bernd Schmutz koordiniert. Sie steht im Zusammenhang mit dem Festival »Wo die Zitronen glüh’n – Villa Massimo zu Gast in Weimar«, das vom 23. bis 26. Juli 2026 als Kooperation zwischen der Villa Massimo und Weimarer Kulturinstitutionen stattfinden wird.
Benedikt Hartl ist Architekt. Er wurde wurde 1986 in Traunstein geboren und studierte Architektur an der TU München, der Oslo School of Architecture und an der Ardhi University in Dar es Salaam. Nach seinem Diplom arbeitete er als Architekt in Zürich, Paris und München, bevor er sein eigenes Büro OPPOSITE OFFICE gründete. Das international vielfach ausgezeichnete Architekturbüro beschäftigt sich mit architektonischen Fragestellungen an der Schnittstelle von Umwelt, Politik und Gesellschaft. Hartls Arbeiten wurden in über 100 Ländern veröffentlicht und ausgestellt. Seit 2014 lehrt er an verschiedenen Universitäten in Deutschland, Schweden, Japan und Irland. 2023 war er Gastprofessor am Arusha Technical College in Tansania, seit 2025 lehrt er an der Hochschule Kaiserslautern als Professor für Entwurf, Gestaltung, Experimenteller Raum. 2023 wurde er in die Junge Akademie an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und in die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina aufgenommen, darüber hinaus wurde er mit dem Weißenhof Architekturförderpreis ausgezeichnet. Er war Artist-in-Resident bei der Josef and Anni Albers Foundation, 2024/25 war er Stipendiat der Villa Massimo in Rom.
Der Vortrag ist in die Ringvorlesung zum Thema Nachhaltigkeit eingebunden, die sich an Studierende des zweiten Semesters im Bachelorstudiengang Architektur richtet. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Villa Massimo
Der Rompreis Villa Massimo und das Stipendium der Deutschen Akademie Rom Casa Baldi gelten als die bedeutendsten Auszeichnungen für deutsche und in Deutschland wirkende Künstler*innen. Jeweils für zehn Monate vergibt der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Wolfram Weimer, den Rompreis Villa Massimo an neun von vier Fachjurys für die Bereiche Architektur, Bildende Kunst, musikalische Komposition und Literatur ausgewählte Persönlichkeiten oder Kollektive. Die Rompreisträger*innen gehören zu den wichtigsten Impulsgeber*innen der deutschen Kulturwelt. Die Komponisten*innen, Schriftsteller*innen, Architekten*innen und Bildenden Künstler*innen leben in großzügigen Ateliers mit anliegender Wohnung. Ihnen soll der Aufenthalt in Rom Inspiration und künstlerische Orientierung ohne finanzielle Engpässe ermöglichen.
Weitere Informationen zur Villa Massiomo finden Sie auf der Website:
www.villamassimo.de
