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Bauhaus.Module Sommersemester 2020

Auch für die Bauhaus.Module ist der Semesterstart auf den 04. Mai 2020 verschoben. Ob und wie dann tatsächlich alle Lehrveranstaltungen der Bauhaus.Module starten können, wird sich in den kommenden Tagen herausstellen. Das nachstehend abgebildete Lehrangebot ist daher als vorläufig zu betrachten. Vielen Dank für das Verständnis und eine gesunde kommende Zeit wünscht das Bauhaus.Module-Team. Stetig aktualisierte Informationen zum Coronavirus an der Bauhaus-Universität Weimar gibt es unter folgendem Link. mehr erfahren →
[Grafik_Titel Speitkamp Videoansprache SoSe2020]
Videoansprache Prof. Dr. Winfried Speitkamp

»Wie gestalten wir zusammen das Sommersemester 2020 an der Bauhaus-Universität Weimar?«
Videoansprache des Präsidenten der Bauhaus-Universität Weimar zur aktuellen Lage.
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Was sind die Bauhaus.Module?

Die Bauhaus.Module interpretieren das Lehrangebot der Bauhaus-Universität Weimar neu und ergänzen es um inter- und transdisziplinäre Veranstaltungen. mehr erfahren →
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About the Weather (Ba)

ECTS

About the Weather (Ba)

Verantwortliche: Dipl.-Ing. Jessica Anja Christoph, Prof. Dipl.-Ing. Verena Beckerath, Master of Science Hanna Maria Schlösser

Die Dynamik des Wetters übt eine faszinierende Kraft auf uns aus. In der täglichen Berichterstattung und Diskussion – von der Wettervorhersage bis hin zum Klimawandel – ist es allgegenwärtig und zunehmend auch bedrohlich. About the Weather ist ein interdisziplinäres projektbegleitendes Seminar für Studierende aller Studiengänge und Fakultäten an der Bauhaus-Universität Weimar. Das Seminar thematisiert die Frage, wie wir innerhalb unserer jeweiligen disziplinären Projektarbeit und gleichermaßen im transdisziplinären Austausch mit anderen Fachrichtungen eine konstruktive Haltung zum Klima entwickeln und uns in die Diskussion zu einem gesellschaftlichen Wandel einbringen können. Wir erörtern den Zusammenhang von Wetter, Klima und Design und nehmen unterschiedliche Perspektiven zwischen Architektur und Urbanistik, Kunst und Gestaltung, Medien und den Ingenieurwissenschaften ein. Luft, Wärme, Sonne, Wind, Wasser, Evaporation und Transpiration, Atmung, Kälte und Komfort werden mit dem Raum in einen unmittelbaren Zusammenhang gebracht und für die Projektarbeit zugänglich gemacht. Das Seminar, das in enger Kooperation mit Nadir Abdessemed durchgeführt wird, besteht aus einem zweitägigen Workshop, einer Zwischenkritik und einer Abschlusspräsentation mit dem Ziel, die Ergebnisse der Teilnehmer*innen während der Summaery 2020 gemeinsam zu präsentieren. Das Seminar wird entsprechend den Anforderungen der Teilnehmer*innen Englisch und/ oder Deutsch durchgeführt.

Nadir Abdessemed ist Ingenieur bei Transsolar in Stuttgart. Er arbeitet mit international erfolgreichen Architekturbüros an urbanen, freiräumlichen und architektonischen Projekten auf der ganzen Welt. Nadir ist außerdem in bescheidenere Projekte involviert, vom 6-Quadratmeter-Haus bis hin zu Entwicklungsprojekten für Masterpläne und Universitätsgebäude in Afrika. Seine Arbeit dreht sich um das Verständnis thermodynamischer Prozesse in Innen- und Außenräumen. Er ist von der Interaktion zwischen Materialien, Gebäuden und Landschaften mit Sonne, Luft und Wasser fasziniert und hat zusammen mit Tetsuo Kondo aus Tokio die Installation Cloudscapes während der 12. Architekturbiennale 2010 in Venedig entworfen und realisiert. Nadir unterrichtet regelmäßig als Dozent am Department of Landscape Architecture, Graduate School of Design, Harvard University. Sein Beitrag wird darin bestehen, Grundlagenwissen zu vermitteln und gemeinsam mit den Studierenden interdisziplinäre und maßstabsübergreifende Zusammenhänge herzustellen.

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Bauhaus Modul: Feministische Stadt (Ba)

ECTS

Bauhaus Modul: Feministische Stadt (Ba)

Verantwortliche: Prof. Dr.-Ing. Barbara Schönig, Tabea Carlotta Latocha, Lena Wegmann

Bauhaus Modul: Feministische Stadt

Wie würde eine Stadt aussehen, wenn Sie feministisch, queer und intersektional gemacht wäre? Kritische Perspektiven auf ein Miteinander in Stadt und Land.

Neben Awareness und savespaces eröffnen feministische Perspektiven Möglichkeiten unsere materialisierte Umwelt neu zu denken. Dabei stellen sie die bestehenden gesellschaftlichen Hierarchien und Ungerechtigkeiten in Frage und suchen nach real existierenden Alternativen. Im Seminar erarbeiten wir in theoretischen Inputs, praktischen Workshops sowie einer Exkursion nach Berlin, was Stadt mit Feminismus zu tun hat. Da Interdisziplinarität immanenter Bestandteil solcher Ansätze ist, bietet eine Auseinandersetzung mit ihnen Gelegenheit für disziplinübergreifenden Austausch. Es gilt explorativ nachzuvollziehen, wie gesellschaftliche Verhältnisse Reproduktion, Care und Maintenance strukturieren. Wer macht Stadt und wie können wir gemeinsam eine gerechte Zukunft gestalten?

Seminarplan & Lernziele - Je 2 Sitzungen:
Care (Grundlagen: Gender, Reproduktion, Gesellschaftskritik) Kritik & Raum (Theorien zu Wahrnehmung & Geographie) Gast: Anne Vogelpohl Aktivismus (Protestzeichen machen für Weimar)

Exkursion Berlin - Feminismus als räumliches Phänomen

Arbeit (je Studienfach Rolemodels, Arbeitsweisen), Kurzreferate & Interne Gäste: Gender- & Diversitätsbeauftragte BUW Klima & Justice (Intersektionalität, Dekolonialismus) BPoC Environmental Climate Justice Kollektiv Material (Materieller Feminismus & Ausstellung) Gäste: Spolka/ fem_arc

Abgabeleistung: Beitrag zur Ausstellung (mind. 1 A2 Plakat od. freies Format)

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Interactive Spacial Media Design _ Hands-on workshop

ECTS

Interactive Spacial Media Design _ Hands-on workshop

Verantwortliche: Dr.-Ing. Sabine Zierold, N.N. Prüfungsleistung: Am Ende des Kurses werden alle Arbeiten digital abgegeben. Die Bewertung erfolgt mit Note.

Instructor: Dipl.-Ing. Stefan Kraus / The Node Institute, Dr. Sabine Zierold

Media Architecture is characterized by the overlap of physical structures and more or less virtual media and information layers that complement each other. Just as much as a physical structure needs to take the laws of physics, materials and environmental conditions into account, the interactive media engines need to be carefully designed and skillfully engineered to achieve a smooth, functional and inspiring experience for the users. The use of realtime engines like VVVV, TouchDesigner, OpenFrameworks or Unity demands - just like Architecture – an approach that oscillates between design and engineering. In a three day, intense workshop, the participants will learn to use the visual programming environment TouchDesigner, a software known to be on the forefront of hybrid media installations that incorporate sensors, 3D realtime rendering, lighting, data bases, lasers, audio and robotics into holistic experiences. Being more of a programming language then a design software it is essential to convey a basic understanding that enables the students to move on with their own ideas. Further more it is important to give students guidelines what can be achieved with limited experience and technical as well as budgetary constrains to avoid frustrations and impossible designs at a later stage. To that end the workshop includes two more days at later stages in the project, in which consultations about the students design projects empower them to define a realistic approach that doesn't compromise the original idea, yet can be implemented within the constrains of the project.

Day 1 – 3 In this intense weekend workshop, students will receive an introduction into visual programming with TouchDesigner. Beginning with a general overview of the applications TouchDesigner is being used for, explaining benefits and risks, the workshop continues to establish basic techniques of interactive design and programming strategies in TouchDesigner. This includes working with 2D textures generators, expands into procedural modeling as well as optimization of assets like 3D models, media files and data structures. Further more students will understand how to connect external input like live camera feeds, sensors, audio and data sources to their content engines as well as control the outer world through actuators and more specifically control protocols like OSC, MIDI, DMX/Artnet, Serial and Ambisonics. Techniques like projection and LED mapping, geometry instancing and channel wrangling are put into context and shown as nothing but parts of an overall approach that can be extended once understood. Technical information is always related to design challenges. Best practices from real world productions are established as a framework in which creative freedom can flourish while avoiding traps along the individual pathway.

Day 4 When the students have worked out tangible design ideas, they consult with the instructor to discuss further proceedings. The aim is to create awareness for potential inconsistencies, misunderstandings and threats in their approach and thus guarantee a smooth design process with a realistic horizon.

Day 5 In a final consultation, leading up to the production process, the instructor makes sure that each project can be achieved. He fills in knowledge gaps and safeguards the quality and stability of the final results in coordination with the students and the project supervisors.

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Radverkehrsanlagen

ECTS Projekt DE

Radverkehrsanlagen

Di. 09:15 bis 11:30, wöchentlich
Mi. 11:00 bis 12:30, wöchentlich | 08.04.2020 bis 08.07.2020
Mi. 13:00 bis 14:30, Einzeltermin | am 01.04.2020
Verantwortliche: Prof. Dr.-Ing. Max Uwe Plank-Wiedenbeck, Julius Uhlmann, Master of Science Wido Hamel, Dr.-Ing. Steffen de Rudder Prüfungsleistung: Die Bewertung erfolgt auch der Grundlage des Beleges und eines Exkursionsberichtes mit Präsentation.

Im Rahmen des Projekts "Radverkehrsanlagen" lernen die Studierenden die Grundlagen der Planung und des Entwurfs von Radverkehrsanlagen kennen. Neben der Vermittlung der Planungsgrundlagen steht in diesem Projekt auch das eigene Erleben von Radverkehrsinfrastruktur und ein reflektiver Diskurs über Planungsphilosophien im Fokus.

Das Projekt gliedert sich in drei Teile:

  • Vorlesung/Übung "Innerortsstraßen" mit Beleg "Entwurf eines Innerstädtischen Knotenpunkts"
  • Projekttreffen zur Vor- und Nachbereitung der Exkursion
  • Exkursion in die Niederlande (2.-5.5.2020 - Pfingstwoche)
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Climate Action: Permakultur und lokales Wirtschaften im urbanen Raum/…

1812 ECTS Projekt DE EN

Climate Action: Permakultur und lokales Wirtschaften im urbanen Raum/ Climate Action: Permaculture and local economy in urban space

Fr. 13:30 bis 16:30, wöchentlich Verantwortliche: Jun.Prof. Dr.phil. Alexandra Regan Toland, Prof. Dr.rer.pol.habil. Jutta Emes, Dr.-Ing. Steffen de Rudder, Prof. Dr.-Ing. Eckhard Kraft, Master of Science Tonia Annick Schmitz Prüfungsleistung: Schriftliche und zeichnerische Ausarbeitung zur Projektidee und zum wissenschaftlichen Hintergrund, dem Entwurfsprozess und den erzielten Ergebnissen, zusammenfassende Visualisierung der Ergebnisse in einem Video (3 Minuten, in englischer Sprache)
 

Die Studierenden befassen sich fakultätsübergreifend in gemischten Teams (4-5 Studierende) mit Lösungen zur Klimakrise und erstellen ein Ausstellungsprojekt für die UN-Klimakonferenz 2020 („United Nations Climate Change Conference”).
Die in den verschiedenen Gruppen erarbeiteten Projekte werden in einem Auswahlverfahren von einer Weimarer Jury begutachtet.
Die Gewinnergruppe wird zur Klimakonferenz eingeladen (9. - 19. November 2020 in Glasgow, Großbritannien) und stellt das Projekt dort aus.

Themenbezogen ist das Ziel die Erarbeitung von:

  • Markt- & Stakeholder-Analyse, Potentialermittlung
  • Erarbeitung von Umweltkommunikationskonzepten und -Interventionen durch Kunst und Gestaltung
  • Städtebaulicher Entwurf
  • Ökobilanz zu positiven/negativen Umweltauswirkungen

Der Zugang zum Thema wird über kurze Input-Vorlesungen, Exkursionen und moderierte Wahrnehmungsübungen gewährleistet.

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Raum und Sequenzielles Denken für die Fenstergestaltung des…

ECTS

Raum und Sequenzielles Denken für die Fenstergestaltung des Christus-Pavillons im Kloster Volkenroda

Mo. 09:15 bis 12:30, Einzeltermin | am 06.04.2020
Do. 09:15 bis 12:30, wöchentlich
Verantwortliche: M.F.A. Ana Maria Vallejo Cuartas, Prof. Dr.phil. Andrea Dreyer Prüfungsleistung: Präsentation, Modell oder Video des Konzeptes, Portfolio des Konzeptes, Referat (Wissenschaftsmodul)

Das Projekt beschäftigt sich mit der neuen Gestaltung der Fenstervitrine im Umgang des Christus-Pavillons in Volkenroda. Die Studierenden beschäftigen sich mit dem Thema Fenstergestaltung im kirchlichen Raum, Kunst am Bau, Licht-Material-Raum, sequenziellen Denken und bereiten Kurzreferaten vor, die während des einwöchigen Workshops vom 10.-15.05.20 in Volkenroda vorgestellt werden. Während dieser Zeit werden die Studierenden in Gruppen Konzepte für die neue Gestaltung unter dem Thema Natur, Mensch, Technik erarbeiten. Nach dem Workshop werden die Entwürfe konkretisiert und künstlerisch weiterentwickelt, um sie im Rahmen der Summaery zu präsentieren.

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Vom Feld auf die Haut - Die textile Kette und Nachhaltigkeit verstehen…

ECTS

Vom Feld auf die Haut - Die textile Kette und Nachhaltigkeit verstehen (Theorie)

Mo. 17:00 bis 18:30, wöchentlich Verantwortliche: Prof. Dr.-Ing. Silvio Beier, Rebecca Erika Hilbel, Katharina Mänz Prüfungsleistung: Präsentation

Konventionelle Baumwolle vs. Regionalen Hanffasern - Was kann Nachhaltigkeit bedeuten in Zeit der Fast Fashion?

In diesem Bauhaus.modul wird die Komplexität der (intransparenten) textilen Lieferkette untersucht und ein Bewusstsein für Schwachstellen geschaffen. Ziel ist es, im Laufe des Seminars den gesamten Lebenszyklus eines Kleidungsstücks zu verstehen und zu hinterfragen.

Studierende aller Fachbereiche sind eingeladen am Modul teilzunehmen. Aspekte des Umweltschutzes werden aus einfach verständlicher ingenieurtechnischer Sicht, aber auch aus ethischen und sozialen Perspektiven analysiert sowie unter künstlerisch, gestalterischen Gesichtspunkten betrachtet.

Das Fachmodul/Werkmodul kann unabhängig von dem Praxismodul: „Vom Feld auf die Haut“ belegt werden. Im Verbund werden 6LP erreicht.

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Vom Feld auf die Haut - Umsetzung von nachhaltigen Konzepten für die…

ECTS

Vom Feld auf die Haut - Umsetzung von nachhaltigen Konzepten für die Bekleidungsindustrie (Praxis)

Mo. 18:30 bis 20:00, wöchentlich Verantwortliche: Prof. Dr.-Ing. Silvio Beier, Rebecca Erika Hilbel, Katharina Mänz Prüfungsleistung: Abgabe einer Dokumentation in schriftlicher und/oder digitaler Form

4,99€ Billig T-Shirt oder fair produzierte Bio-Baumwoll Ecofashion? Greenwashing, Ökotrend oder fairstainability? Wie viel Nachhaltigkeit tragen wir direkt auf unserer Haut? Wir nähern uns dem Thema aus dem Kreislauf heraus und fangen bei den Rohstoffen an. Welche Materialen werden eingesetzt und wie können die Prozesse ganzheitlicher verbessert werden?

Dafür sollen Lösungen gesucht, Alternativen getestet und Experimente gewagt werden. Ob Kleidertausch, Wasserfilterung, Faserproduktion oder ein Konzeptentwurf, praktische Ideen sind gefragt. Im Rahmen des Seminars sollen eigene Umsetzungen oder Konzepte zu möglichen Formaten etc. entwickelt werden. Dabei wollen wir ergebnisoffen und prozessorientiert arbeiten mit den diversen Expertisen, die die Studierenden der verschiedenen Fachrichtungen mitbringen.

Das Fachmodul/Werkmodul sollte im Zusammenhang mit dem theoretisch orientierten Modul „Die textile Kette und Nachhaltigkeit verstehen” belegt werden und baut auf dieses auf. Im Verbund werden 6LP erreicht.

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Das Bild als Erinnerung - AI + Bilder

18 ECTS Projektmodul DE

Das Bild als Erinnerung - AI + Bilder

Mo. 09:15 bis 19:00 Uhr, ungerade Woche | ab 06.04.20 Bauhausstraße 9a - Gestalterisches Zentrum 001 Verantwortliche: Prof. Ursula Damm, Dr. phil. Alexander König Prüfungsleistung: Regelmäßige Anwesenheit und Mitarbeit (maximal erlaubtes Fehlen 1/5 der Zeit)

In Gruppenarbeit wird ein set-up entwickelt, in welchem wir ein System der künstlichen Intelligenz (AI), ein sog. GAN, mit Bild- und Videomaterial trainieren.
Dieses System wird in der Lage sein, beliebigen visuellen Input (prozedural und auf Musik reagierend) in die Stilistik des trainierten Materials zu übertragen. Das
Endresultat wir ein aufführungsfähiges, interaktives Live-Visual-System sein, das kreative Ausdrucksweisen mit den modernen Möglichkeiten einer AI verbindet.
Dabei soll erfahrbar gemacht werden, warum eine solche Technologie niemals einen Künstler ersetzen können, jedoch wie jedes andere Tool neue Möglichkeiten
für kreative Prozesse bereitstellt. Die innere Funktionsweise von AI-Systemen wird offengelegt und exemplarisch verdeutlicht.

Das Modul besteht aus drei Schichten:

- es eine Einführung in Machine Learning unter Verwendung von GANs und der Entwicklung eines interaktiven Frontends in Touchdesigner, welches auf Musik reagiert.
- Methoden zur interdisziplinären Zusammenarbeit im Sinne der Philosophie Gilbert Simondons und eine kreative Auseinandersetzung mit dem Thema AI
- es ermöglicht den Teilnehmern kritisch und reflektierend an dem aktuellen Diskurs über AI zu partizipieren.
 

Voraussetzungen der Teilnehmer aus mind. 1 Bereics:

Programmierung (Python)
Visual Programming (Touchdesigner/Processing/VVVV etc.)
Generative Soundproduktion /Audio (MAX/Ableton /reaper etc.)
Machine Learning (Tensorflow)
Medientheorie
UX/UI/Design

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Project Management in Multicultural Teams

ECTS Seminar EN

Project Management in Multicultural Teams

Mi. 16:00 bis 17:00, Einzeltermin | am 01.04.2020
Mi. 15:00 bis 18:30, Einzeltermin | am 15.04.2020
Mi. 15:00 bis 18:30, Einzeltermin | am 22.04.2020
Mi. 15:00 bis 18:30, Einzeltermin | am 06.05.2020
Mi. 15:00 bis 18:30, Einzeltermin | am 13.05.2020
Mi. 15:00 bis 18:30, Einzeltermin | am 17.06.2020
Mi. 15:00 bis 18:30, Einzeltermin | am 24.06.2020
Verantwortliche: M.A. Kathryn Arsenault, Kristiina Oelsner, Magister Artium Franziska Kindmann Prüfungsleistung: Active class participation and project presentation.

Project Management in Multicultural Teams

 

The knowledge of how to start and manage a project systematically is essential, be it for professional contexts or community service projects.

In today’s digital and globalized world, the knowledge of project management and knowing how to work together in multicultural teams is crucial.

Both of these elements strengthen teams through the addition of diverse approaches and viewpoints. Without them, projects can end in frustration, delays, or the loss of contacts.

 

The aim of this course is to combine project management and multicultural teamwork by providing theoretical knowlede of project management skills and practical project work experiences in diverse groups. With the addition of intercultural communication and reflection of teamwork processes, this course aims to improve the understanding of how to successfully work together in heterogeneous groups.

The course brings students together in interdisciplinary and multicultural teams to work together on individual group projects.

 

The course is made up of the following elements:

  • Project management: project planning, project lifecycle, project funding and marketing, project risk analysis, monitoring and controlling a project
  • Multicultural teamwork: teambuilding, communication and aspects of successful teamwork in a multicultural group
  • Challenges and strategies of English as a foreign language in team and project communication

 

As digitalization and geographical distance both play important roles in today’s economy, some parts of the course will take place online.

 

The course is open for international and German students and will be taught in English.

 

Students are expected to come up with concrete project ideas. These can be cultural, social or connected to their fields of study.

 

To register for the course, please send an e-mail to: kristiina.oelsner@uni-weimar.de  

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BIENEN AM BAUHAUS

ECTS

BIENEN AM BAUHAUS

Mo. 11:00 bis 16:00, wöchentlich | ab 06.04.2020
Fr. 10:30 bis 12:00, Einzeltermin | am 03.04.2020
Verantwortliche: Jun.Prof. Dr.phil. Alexandra Regan Toland Prüfungsleistung: Aktive Teilnahme, Abschlusspräsentation (z.B. Ausstellung an der Summaery), Hausarbeit / schriftliche Ausarbeitung, Referat / Vortrag.

Lehrende: (Jun) Prof. Dr. Alexandra Toland, Katja-Marie Voigt, Elisa Dierson und eingeladenen Gäste

Im Modul BIENEN AM BAUHAUS wird gemeinsam mit Studierenden unterschiedlicher Fachgebiete ein nachhaltiger, experimenteller Universitätsbienenstand als Forschungs- und Lernort eingerichtet. Das Projekt befasst sich inhaltlich mit Überlegungen zur Effizienz und Suffizienz anhand der Metapher des Bienenstocks. Zu den theoretischen Positionen gehören Vorstellungen über Animal-Aided Design (Hauck, Weisser), Companion Species (Haraway), kritische Betrachtungen von Ökosystemleistungen und Bestäubungspolitik, Schwarmintelligenz, sowie die geschlechtsspezifische und (post)koloniale Geschichte der Bienenhaltung in Europa. Zu der praktischen Arbeit werden Grundlagen der Imkerei und Bienenbiologie vermittelt und ein Bienenstand mit 2 bis 4 Bienenvölkern aufgebaut. Bienenhaltung in aktuellen Kunst-, Design- und Architekturprojekten wird untersucht und verschiedene Bienenstockmodelle und wesensgemäße Haltungen entworfen und erprobt (finger Frankfurt, Moabees Berlin). Schließlich soll ein zukunftsträchtiges Betreibungsmodell für den Bienenstand entwickelt werden. Wie kann der Bienenstand auf Dauer betrieben werden? Wie stehen der Wert des Honigs, Wachses und der Bestäubungsleistung, der Wert der Arbeit und der Geldwert zueinander im Verhältnis? Ziel des Projektes ist es, den Studierenden neue Perspektiven auf Bienenhaltung im Kontext des Klimawandels zu ermöglichen, alte Technologien der Imkerei weiterzugeben und gleichzeitig zum Schutz der lokalen Ökosystemleistungen in Weimar beizutragen.

Die Lehrenden, die sowohl experimentell als auch klassisch seit mehreren Jahren imkern, bringen Fachexpertise mit und versichern eine wesengemäße Haltung der Tiere. Professor Toland hält seit 2013 Bienen mit ihrem Partner Ulf Kypke im Biosphärenreservat Schorfheide Chorin. Elisa Dierson und Katja Marie Voigt haben seit 2012 mehrere experimentelle Bienenstände aufgebaut und arbeiten künstlerisch in Kooperation mit Honigbienen. Sie sind Gründungsmitglieder der Künstlerinnen und Imkerinnengruppe Moabees und betreiben einen Bienenstand am ZK/U Berlin. Katja Marie Voigt ist Ph.D Kandidatin an der Bauhaus Universität im Fachbereich Freie Kunst.
Eine Zusammenarbeit mit dem Deutsches Bienenmuseum Weimar sowie Imkerverein Weimar ist angestrebt.

Die Lehrveranstaltung steht Studierenden verschiedener Disziplinen offen, verlangt nicht nach speziellem Vorwissen, ist methodisch-didaktisch so konzipiert, dass eine erfolgreiche Teilnahme von Studierenden unterschiedlicher Disziplinen möglich ist, möchte Methoden und/oder Methodologien für Studierende verschiedener Disziplinen greifbar und nutzbar machen, lädt zu einer Auseinandersetzung mit dem historischen Bauhaus und/oder dem Bauhaus-Erbe ein, hat einen regionalen Bezug, fällt in den Bereich der Persönlichkeitsentwicklung, setzt sich kritisch und reflektierend mit aktuellen gesellschaftspolitischen Fragen auseinander.

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BREW - Brauhaus regenerativ: experimentelle Wertschöpfungsketten

6 ECTS Wiss. Modul DE

BREW - Brauhaus regenerativ: experimentelle Wertschöpfungsketten

Mi. 13:30 bis 16:45, Einzeltermin | am 29.04.2020
Mi. 13:30 bis 16:45, Einzeltermin | am 13.05.2020
Do. 13:30 bis 16:45, wöchentlich | 16.04.2020 bis 09.07.2020
Do. 13:30 bis 18:00, Einzeltermin | am 30.04.2020
Do. 13:30 bis 16:45, Einzeltermin | am 16.04.2020
Fr. 11:00 bis 11:30, Einzeltermin | am 03.04.2020
Verantwortliche: Dr.phil. Alexander Schwinghammer, Master of Science Tonia Annick Schmitz, Prof. Dr.-Ing. Eckhard Kraft, Prof. Dr.rer.pol.habil. Matthias Maier Prüfungsleistung: Präsentation, schriftliche Arbeiten, Note

Lehrende:

Schmitz, Tonia, M.Sc., M.Sc. (verantwortlich)

Stadler, Patrick, M.A. (verantwortlich)

Schwinghammer, Alexander, Dr. VertretProf. (verantwortlich)

Gregor Biastoch, B.Sc. (begleitend)

Maier, Matthias, Prof. Dr. (begleitend)

Kraft, Eckard, Prof. Dr. (begleitend) 

 

 

Um innovative Denkansätze zu entwickeln, werden im Rahmen der Lehrveranstaltung verschiedene Gestaltungsansätze (Cradle-to-Cradle, Recycling, Upcycling, Zero-Waste, etc.) am Beispiel des Brauereigewerbes getestet, mit Blick auf ihre ökologischen Auswirkungen untersucht (Ökobilanz), visualisiert (Infografik) und am praktischen Beispiel (Brauerei) umgesetzt. Folgende Forschungsfragen sind untersuchungsleitend:

 

  • Wie lässt sich Konsumverhalten über Informationsvermittlung und Design beeinflussen?
  • Wo kann eine 'grüne' Gestaltung im Brauereigewerbe ansetzen?
  • Wie lassen sich Nachhaltigkeitsmomente für ein fortschrittliches Brauhandwerk und das Bier von morgen erzeugen?
  • Braucht es statt einem über 500 Jahre alten Reinheitsgebots ein Nachhaltigkeitsgebot von 2020?

 

In Zusammenarbeit mit der lokalen Brauindustrie werden die Studierenden aktuelle Produktionsprozesse in den Blick nehmen und deren Roh- und vermeintlichen Abfallstoffe untersuchen, um Erfahrungen und Einblicke in Wertschöpfungsketten zu erhalten, die als Grundlage für die gestalterische Praxis dienen. Basierend auf ihren jeweiligen Analysen entscheiden die Studierenden, in welchem Rahmen sie in die Produktionsabläufe eingreifen und eigene Wertschöpfungsketten für nachhaltige Produkte und Praktiken entwickeln.

 

 

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"Architektur ist nicht verhandelbar"

ECTS Seminar DE

"Architektur ist nicht verhandelbar"

Di. 17:00 bis 18:30, wöchentlich | 07.04.2020 bis 30.06.2020
Fr. 12:00 bis 14:00, Einzeltermin | am 03.04.2020
Verantwortliche: Dipl.-Ing. Clemens Helmke, Prof. Dipl.-Ing. Heike Büttner-Hyman, Dipl.-Ing. Daniel Guischard, Dipl.-Ing. Laura Stroszeck Prüfungsleistung: Testat

„Architektur heißt Baukunst und vereinigt in ihrem Namen zwei Begriffe: die Kunst des Könnens, das Beherrschen des praktischen, nützlichen Faches und die Kunst des Schönen.”
 Peter Behrens  „Es steht also fest, daß die gesamte Baukunst auf sechs Elementen beruht.
Diese sind: Die Gegend (regio), der Grund (area), die Einteilung (partitio),
die Mauer (paries), die Decke (tectum) und die Öffnung (apertio).” Leon Battista Alberti

Workshop Studio_Bauhaus 100 "Ökonomie der Aufmerksamkeit"

ECTS

Workshop Studio_Bauhaus 100 "Ökonomie der Aufmerksamkeit"

Do. 11:00 bis 12:30, wöchentlich | 23.04.2020 bis 30.04.2020
Fr. 12:00 bis 14:00, Einzeltermin | am 03.04.2020
Verantwortliche: Dipl.-Ing. Clemens Helmke, Prof. Dipl.-Ing. Heike Büttner-Hyman, Dipl.-Ing. Daniel Guischard, Dipl.-Ing. Laura Stroszeck Prüfungsleistung: Testat

Im Rahmen des „Workshop-Studio“ findet im Sommersemester 2020 eine fachübergreifende Kooperation statt mit:

Prof. Dr. Georg Franck (angefragt) Mathematiker / Ökonom / Volkswirt / Philosoph / Architekt / Entwickler von Software / Unternehmer im Bereich der Entwicklung räumlicher Informationssysteme / Ordinarius für digitale Methoden in Architektur und Raumplanung

Technische Universität Wien, Institut für Architekturwissenschaften

„Aus wissenschaftlicher Sicht sind Subjektivität und Arbitrarität geradezu synonym. Fragen des Geschmacks - sei es des individuellen oder des konventionellen - sind aus dieser Sicht Scheinfragen, die es gilt, entweder fallen zu lassen oder in solche aufzulösen, die sich logisch oder empirisch beantworten lassen. Die These von der Arbitrarität architektonischer Qualität verlor nicht, sondern gewann noch an Bedeutung, als die Vorstellungen der Verwissenschaftlichung des architektonischen Denkens erst einmal ausgeträumt war. Sie wurde bestimmend für die Hauptrichtung der nachmodernen Architektur (...). Die dekonstruktivistische Philosophie stellt eine Fundamentalkritik an den Träumen wissenschaftlicher und logischer Letztfundierung dar. Sie bezieht sich in ihrer Kritik auf einen Grundzug der Sprache, nämlich auf das arbiträre Verhältnis zwischen Zeichen und Bezeichnetem. Linguistisch bedeutet Arbitrarität soviel, daß nichts an der Form als solcher auf inhaltliche Eigenschaften deutet, daß also das Wort „Stuhl“ nicht wie ein Stuhl auszusehen braucht und das Wort „Hund“ nicht wie ein Hund klingt. Die Beziehung zwischen Zeichen und Bezeichnetem ist rein konventionell und in diesem Sinne willkürlich. Die fundamentale Kritik an logischer Fundierbarkeit und sprachlicher Objektivierbarkeit hat zu dem interessanten Versuch geführt, die Selbstverständlichkeiten des architektonischen Denkens als insgeheim metaphysisch zu entlarven und mit gestalterischem Effekt in den Grundfesten zu erschüttern.“(1)

(1)_ Erschienen in: Hintergrund 14, Texte zum 9. Wiener Architektur Kongress, Architekturzentrum Wien, März 2002

Das „Workshop-Studio“, welches eng mit dem Seminar und den Projekten des Lehrstuhls verknüpft ist, findet als Blockveranstaltung in Weimar/Berlin statt. Die Teilnahme ist offen für alle Fachbereiche der BUW. Unser „Workshop-Studio“, das bereits seit den Semestern 2018/19 stattfand, ermöglicht den Studierenden interdisziplinär in verschiedenen Aufgabenbereichen und Formaten an dessen Realisierung mitzuarbeiten sowie sich mit freien Themen in den Forschungsprozess einzubringen. Die Teilnahme an der Koordinierung, die Mitwirkung bei der Organisation von Ausstellungen, Veranstaltungen und Dokumentation ist sehr erwünscht.

Spekulatives Design: Cibus ex Futura

6 ECTS Wiss. Modul DE

Spekulatives Design: Cibus ex Futura

Fr. 12:00 bis 12:30, Einzeltermin | am 03.04.2020
Fr. 09:15 bis 16:00, Einzeltermin | am 17.04.2020
Fr. 09:15 bis 16:45, Einzeltermin | am 08.05.2020
Fr. 09:15 bis 16:45, Einzeltermin | am 29.05.2020
Fr. 09:15 bis 16:45, Einzeltermin | am 12.06.2020
Fr. 09:15 bis 16:45, Einzeltermin | am 19.06.2020
Fr. 09:15 bis 16:45, Einzeltermin | am 26.06.2020
Fr. 09:15 bis 16:45, Einzeltermin | am 03.07.2020
Verantwortliche: Dr.phil. Alexander Schwinghammer Prüfungsleistung: Präsentation, audiovisuelle Dokumentation, schriftliche Arbeit, Note

Ist Spekulationsfähigkeit eine zentrale Kompetenz für das 21. Jahrhundert? Angesichts der scheinbaren Zunahme der Unberechenbarkeit globaler Entwicklungen und der Erosion von als stabil erachteten Verhältnissen erscheint dies naheliegend. Szenarien, insbesondere abwegige, auf den ersten Blick sehr unwahrscheinliche Zukunftsprojektionen, helfen dabei, nicht völlig ziellos und immer wieder überrascht durch den Lauf der Geschichte zu stolpern. Auch das Design ist dementsprechend aufgefordert, möglichen Zukünften anhand von konkreten Entwürfen Form und Inhalt zu geben.

 

In der Lehrveranstaltung werden wir uns mit den verschiedenen Perspektiven des Zukunftsentwurfs zu beschäftigen. Unter den Stichworten Spekulation, Szenario, Prototyp arbeiten wir an Auseinandersetzungen mit verschiedenen Formen der Zukunftsprojektionen (z.B. Science-Fiction, Foresight, Szenario-Technik), um uns bei der Erarbeitung eigener Entwürfe zu unterstützen. Die produktive Nutzung von Spekulation für den Designprozess ist die arbeitspraktische Grundlage, Verhältnisse zu simulieren und Zusammenhänge zu entwickeln, die noch nicht den Raum des Faktischen betreten haben und somit vielleicht noch vermeid- oder herbeiführbar sind.

 

Der thematische Fokus der Lehrveranstaltung liegt auf der Gestaltung zukünftiger Esskulturen. Essen (dazu gehören unter anderem Lebensmittel, Ernährungsgewohnheiten, Essensformen, staatliche und ökonomische Regelstrukturen, sowie ökologische Bedingungen) stellt im Feld des spekulativen Designs ein besonderes Element dar, an dem sich das Alltägliche des Zukünftigen zeigen kann. Im Kurs geht es darum, die Rolle von Objekten und Systemen in unserem Alltag in Frage zu stellen, Prototypen zu entwerfen und zu berücksichtigen, was der Alltag für Menschen unter verschiedenen kulturellen und sozioökonomischen Bedingungen bedeutet. Ein Ziel des Seminars ist es daher, Nahrungszukünfte zu entwerfen und für diese Präsentationen in Text und Bild zu entwickeln.

 

Die Teilnehmenden werden im Lauf der Lehrveranstaltung mit Ansätzen der Trendforschung, des spekulativen Designs, der Ethno-Fiction und der Szenarioentwicklung vertraut gemacht.

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Fenstergestaltung im kirchlichen Raum-Material und Form

ECTS

Fenstergestaltung im kirchlichen Raum-Material und Form

Mo. 09:15 bis 12:30, wöchentlich | 06.04.2020 bis 29.06.2020 Verantwortliche: Dr.-Ing. Sabine Zierold Prüfungsleistung: Am Ende des Kurses werden die Referate digital abgegeben. Die Bewertung erfolgt mit Note.

Das Seminar beschäftigt sich mit dem Thema der Fenstergestaltung im kirchlichen Raum. Schwerpunkte sind der unterschiedliche Einsatz von Material und Form und Methoden wie zeitgenössische Glasmalerei oder Drucktechniken.

Anlass ist die geplante Neugestaltung der Fenstervitrinen im Umgang des Christus-Pavillons in Volkenroda, geplant von gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner für die Expo 2000 in Hannover. Die Fenstervitrinen sind zum Thema „Mensch-Natur-Technik“ mit künstlichen und natürlichen Materialien befüllt und sollen neu gestaltet werden.

Auf der Grundlage eines vorbereiteten Semesterapparates in der Universitätsbibliothek erarbeiten die Studierenden eine Recherche und bereiten Kurzreferate vor, die während des einwöchigen Workshops vom 10.-15.05.20 in Volkenroda vorgestellt werden. Ausgewählte Themen der Referate sind z.B. Kunst am Bau, Fenstergestaltung im kirchlichen Raum, Licht-Material-Raum, serielles Denken und die Vitrine vor und präsentieren diese zum Workshop in Volkenroda.

 

Die Studierenden erhalten für den Workshop kostenlose Unterkunft und Vollverpflegung in der Klosteranlage Volkenroda. Die Anreise erfolgt am 10.05. und die Vorträge werden am 11.05.20 den Beteiligten präsentiert.

 

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Das Bild als Erinnerung – AI + Bilder (BA)

ECTS

Das Bild als Erinnerung – AI + Bilder (BA)

Mo. 09:15 bis 19:00, ungerade Woche | ab 06.04.2020 Verantwortliche: Prof. Ursula Damm, Dr. phil. Alexander König Prüfungsleistung: Regelmäßige Anwesenheit und Mitarbeit (maximal erlaubtes Fehlen 1/5 der Zeit)

In Gruppenarbeit wird ein set-up entwickelt, in welchem wir ein System der künstlichen Intelligenz (AI), ein sog. GAN, mit Bild- und Videomaterial trainieren.
Dieses System wird in der Lage sein, beliebigen visuellen Input (prozedural und auf Musik reagierend) in die Stilistik des trainierten Materials zu übertragen. Das
Endresultat wir ein aufführungsfähiges, interaktives Live-Visual-System sein, das kreative Ausdrucksweisen mit den modernen Möglichkeiten einer AI verbindet.
Dabei soll erfahrbar gemacht werden, warum eine solche Technologie niemals einen Künstler ersetzen können, jedoch wie jedes andere Tool neue Möglichkeiten
für kreative Prozesse bereitstellt. Die innere Funktionsweise von AI-Systemen wird offengelegt und exemplarisch verdeutlicht.

Das Modul besteht aus drei Schichten:

- es eine Einführung in Machine Learning unter Verwendung von GANs und der Entwicklung eines interaktiven Frontends in Touchdesigner, welches auf Musik reagiert.
- Methoden zur interdisziplinären Zusammenarbeit im Sinne der Philosophie Gilbert Simondons und eine kreative Auseinandersetzung mit dem Thema AI
- es ermöglicht den Teilnehmern kritisch und reflektierend an dem aktuellen Diskurs über AI zu partizipieren.
 

Voraussetzungen der Teilnehmer aus mind. 1 Bereics:

Programmierung (Python)
Visual Programming (Touchdesigner/Processing/VVVV etc.)
Generative Soundproduktion /Audio (MAX/Ableton /reaper etc.)
Machine Learning (Tensorflow)
Medientheorie
UX/UI/Design

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Das Bild als Erinnerung – AI + Bilder

ECTS

Das Bild als Erinnerung – AI + Bilder

Mo. 09:15 bis 19:00, ungerade Woche | ab 06.04.2020 Verantwortliche: Prof. Ursula Damm, Dr. phil. Alexander König Prüfungsleistung: Regelmäßige Anwesenheit und Mitarbeit (maximal erlaubtes Fehlen 1/5 der Zeit)

In Gruppenarbeit wird ein set-up entwickelt, in welchem wir ein System der künstlichen Intelligenz (AI), ein sog. GAN, mit Bild- und Videomaterial trainieren.
Dieses System wird in der Lage sein, beliebigen visuellen Input (prozedural und auf Musik reagierend) in die Stilistik des trainierten Materials zu übertragen. Das
Endresultat wir ein aufführungsfähiges, interaktives Live-Visual-System sein, das kreative Ausdrucksweisen mit den modernen Möglichkeiten einer AI verbindet.
Dabei soll erfahrbar gemacht werden, warum eine solche Technologie niemals einen Künstler ersetzen können, jedoch wie jedes andere Tool neue Möglichkeiten
für kreative Prozesse bereitstellt. Die innere Funktionsweise von AI-Systemen wird offengelegt und exemplarisch verdeutlicht.

Das Modul besteht aus drei Schichten:

- es eine Einführung in Machine Learning unter Verwendung von GANs und der Entwicklung eines interaktiven Frontends in Touchdesigner, welches auf Musik reagiert.
- Methoden zur interdisziplinären Zusammenarbeit im Sinne der Philosophie Gilbert Simondons und eine kreative Auseinandersetzung mit dem Thema AI
- es ermöglicht den Teilnehmern kritisch und reflektierend an dem aktuellen Diskurs über AI zu partizipieren.
 

Voraussetzungen der Teilnehmer aus mind. 1 Bereics:

Programmierung (Python)
Visual Programming (Touchdesigner/Processing/VVVV etc.)
Generative Soundproduktion /Audio (MAX/Ableton /reaper etc.)
Machine Learning (Tensorflow)
Medientheorie
UX/UI/Design

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Die Lesbarkeit der Welt

ECTS

Die Lesbarkeit der Welt

Mo. 10:00 bis 15:00, wöchentlich | ab 06.04.2020 Verantwortliche: Prof. Dipl.-Designer Burkhart Scheven, Masihne Patricia Rasuli Prüfungsleistung: Note

Die Welt ist 2020 von so komplexen Prozessen und Systemen geprägt, dass es mehr denn je der Übersetzung vieler Informationen zum Verständnis für alle Zielgruppen bedarf.
Diese Aufgabe liegt vor allem in der Hand von Gestaltern, denn sie sind in der Lage komplexe Datensätze visuell so aufzubereiten, dass sie für alle lesbar werden. Dabei gilt es zu vermeiden, dass Informationen der Ästhetik geopfert werden, wie leider häufig zu beobachten ist. Die Schwerpunkte des Fachkurses „Die Lesbarkeit der Welt” liegen auf der Grenze zwischen Wissenschaft, Journalismus und Design. Die Studierenden sollen die Fähigkeit entwickeln, abstrakte Fakten, überraschende Alltäglichkeiten oder bisher unentdeckte Zusammenhänge einem weiten Publikum zugänglich zu machen. Dabei beschränken wir uns nicht formal, sondern nutzen alle Disziplinen der modernen Gestaltung, sei es Grafikdesign, Produktentwurf, Installation oder Animation. Gastreferenten aus den Bereichen des Wissenschaftsjournalismus und Informationsdesigns sollen uns dabei unterstützen, das nötige Know-How für die Aufgaben zu gewinnen.
Es sind Workshops geplant, die Studierenden aller Disziplinen grundlegende Gestaltungstechniken wie Siebdruck oder Modellbau vermitteln.
Thematisch werden wir im Laufe des Semesters der Dramaturgie des sich erweiternden Radius’ folgen, also vom persönlichen Alltag hin zu regionalen Themen und schlussendlich zu globalen Zusammenhängen.

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The struggle is part of the story - fotografisches Storytelling

ECTS

The struggle is part of the story - fotografisches Storytelling

Mo. 13:00 bis 17:00, wöchentlich | ab 06.04.2020 Verantwortliche: Prof. Ursula Damm, B. F. A. Julia Albrecht Prüfungsleistung: Regelmäßige Anwesenheit, studentische Kurzvorträge, Abschlusspräsentation zur Bauhaus Summaery (maximal erlaubte Fehltage: 3)

Geschichten werden durch viele verschiedene Ausdrucksformen erzählt und dabei haben sich viele Möglichkeiten etabliert, mit denen man reale oder abstrakte Ereignisse erzählen kann. Wenn man diesen Aspekt rein in der Fotografie betrachtet, finden sich auch hier die Möglichkeiten, sich selbst die nüchternsten Sachinformationen in das Gedächtnis zu prägen. Dabei erzählt sich eine Geschichte am einfachsten in einer Bildserie, gleich ob stringent oder abstrakt. The concept sells the story. In manchen Fällen reicht sogar nur eine Fotografie aus, um eine ganze Geschichte zu erzählen. Je mehr Bilder hinzugefügt werden, umso umfangreicher kann diese werden.

In diesem Kurs geht es vor allem darum, die Aspekte des fotografischen Storytellings zu veranschaulichen und den Studenten Wege zu ebnen, ihre eigenen Geschichten, Konflikte, Thematiken oder Sachverhältnisse auszudrücken. Diese können dabei von unterschiedlicher Natur sein. Was möchtest du erzählen? Was fasziniert dich?

Oftmals brennt in uns eine ganz eigene Geschichte, die uns fesselt und wir gerne befreien möchten. Eine Passion, die uns hilft, oftmals die besten fotografischen Geschichten zu erzählen. Doch wie erkenne ich den richtigen Augenblick für meine Geschichte? Es erfordert manchmal eine gewisse Ausdauer und Ambition für die Thematik. Es ist Geduld gefragt und die sorgfältige Beobachtung der eigenen Umwelt. Man muss lernen, die Geschichte im Alltag zu erkennen, oder man plant diese und setzt Sie im entsprechendem Setting in Szene.

Der Fachkurs findet jede Woche, in regelmäßigen Abständen, statt. Zu Beginn werden verschiedenen künstlerische Ansätze des Storytellings, so wie fotografische Grundlagen erklärt, um eine gemeinsame Basis zu schaffen. Die Studenten sollen sich schon am Anfang des Kurses auf ihre eigene Geschichte konzentrieren und diese im Laufe des Semesters tiefgründig ausarbeiten.

Gegen Ende des Kurses wird es einen Workshop mit dem Fotograf, Verleger und Gründer des „Dienacht-Magazin" Calin Kruse geben.

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Smart Cities (Ba)

ECTS

Smart Cities (Ba)

Mo. 13:30 bis 16:45, wöchentlich | 06.04.2020 bis 29.06.2020 Verantwortliche: Prof. Dr.phil.habil. Max Welch Guerra

Im Zuge des digitalen Zeitalters ist der menschliche Alltag grundlegenden Veränderungen unterworfen. Ebenso dramatisch verändert die Digitalisierung aber auch die bebaute Umwelt. Die Einbettung digitaler Informationen in Substanzen und Prozesse stellt neue methodische Ansprüche an Policymaker, Designer*innen, Sozialforscher*innen und Ingenieur*innen, zwingt diese aber auch zu einer kritischen Reflexion. Im Zentrum steht dabei ein Begriff, der gegenwärtig als Allheilmittel bei der Konzeption urbaner Räume angepriesen wird, die ”smartness” einer Stadt. Der in den 1990er-Jahren entstandene Terminus ”Smart City” wurde schnell zum Synonym für die Automatisierung und Optimierung urbaner Prozesse. Den v.a. von verschiedenen multinationalen Konzernen propagierten Begriff kritisieren Vertreter der kritischen Theorie als utopische und apolitische Stadtplanung, die die Gefahr einer Zuspitzung sozialer Ungleichheiten ausblende. Im Zentrum des Seminars stehen zwei Fragenkomplexe: Was charakterisiert eine ”Smart” City? Auf welchen Konzepten baut sie auf und was sind ihre sozio-kulturellen und politischen Potenziale und Risiken? Studierende erarbeiten sich diese Kenntnisse auf der Basis von Case Studies und gemeinsamen Diskussionen. Welche Auswirkungen hat die technologische Entwicklung auf die Meta-narrative des Verständnisses der Stadt? Wie wird der Begriff der ”smartness” operationalisiert, was ist der historische Kontext und warum ist eine kritische Reflexion des Begriffes unerlässlich.

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Smart Cities - Der Schlüssel zur Lösung aller urbanen Probleme?

ECTS

Smart Cities - Der Schlüssel zur Lösung aller urbanen Probleme?

Mo. 13:30 bis 16:45, wöchentlich | 06.04.2020 bis 29.06.2020 Verantwortliche: Prof. Dr.phil.habil. Max Welch Guerra

Im Zuge des digitalen Zeitalters ist der menschliche Alltag grundlegenden Veränderungen unterworfen. Ebenso dramatisch verändert die Digitalisierung aber auch die bebaute Umwelt. Die Einbettung digitaler Informationen in Substanzen und Prozesse stellt neue methodische Ansprüche an Policymaker, Designer*innen, Sozialforscher*innen und Ingenieur*innen, zwingt diese aber auch zu einer kritischen Reflexion. Im Zentrum steht dabei ein Begriff, der gegenwärtig als Allheilmittel bei der Konzeption urbaner Räume angepriesen wird, die ”smartness” einer Stadt. Der in den 1990er-Jahren entstandene Terminus ”Smart City” wurde schnell zum Synonym für die Automatisierung und Optimierung urbaner Prozesse. Den v.a. von verschiedenen multinationalen Konzernen propagierten Begriff kritisieren Vertreter der kritischen Theorie als utopische und apolitische Stadtplanung, die die Gefahr einer Zuspitzung sozialer Ungleichheiten ausblende. Im Zentrum des Seminars stehen zwei Fragenkomplexe: Was charakterisiert eine ”Smart” City? Auf welchen Konzepten baut sie auf und was sind ihre sozio-kulturellen und politischen Potenziale und Risiken? Studierende erarbeiten sich diese Kenntnisse auf der Basis von Case Studies und gemeinsamen Diskussionen. Welche Auswirkungen hat die technologische Entwicklung auf die Meta-narrative des Verständnisses der Stadt? Wie wird der Begriff der ”smartness” operationalisiert, was ist der historische Kontext und warum ist eine kritische Reflexion des Begriffes unerlässlich.

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Bau dir deine Arbeit! Schreiben, Quellen, Stil - Einführung in das…

ECTS Seminar DE

Bau dir deine Arbeit! Schreiben, Quellen, Stil - Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten

Mo. 13:30 bis 15:00, wöchentlich | 06.04.2020 bis 06.07.2020 Verantwortliche: Dr.phil. Susanne Kirchmeyer, Luise Lubk, Dr.phil. Magister Artium Franziska Matthes, Susann Hippler, Dipl.-Kulturwiss.(Medien) Dana Horch Prüfungsleistung: Es wird keine Note vergeben. Sie können 3 LP (ohne Note) erwerben oder den Kurs fakultativ belegen mit Teilnahmebestätigung.
Um den Kurs erfolgreich abzuschließen, sind folgende Voraussetzungen notwendig:
Regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungsterminen (mind. 9 von 12 Sitzungen) Teilnahme an mind. einer Wahlveranstaltung Mitarbeit im Kurs Erfolgreiche Abgabe von mind. 3 Aufgaben in moodle

Gemeinsam werden Schritt für Schritt die verschiedenen Phasen des wissenschaftlichen Arbeitens erarbeitet, u.a. Kriterien und Merkmale wissenschaftlichen Arbeitens, wissenschaftliche Recherche, Literaturverwaltung, Schreibprozesse, Zeitmanagement, Präsentation von Ergebnissen. Die wöchentlichen Pflichttermine werden durch Workshops und themenverwandte Universitätsveranstaltungen ergänzt. Ziel ist es, dass Sie über das Semester hinaus kreativ, experimentell, aber sicher und nachhaltig wissenschaftliche Texte schreiben lernen.

 

Die Anmeldung erfolgt über die Website des Career Service bis zum 17.04.2020. Fragen können per Mail an Dana Horch gerichtet werden.

 

Die Lehrveranstaltung wird für Studierende aller Studiengänge und aller Semester angeboten.

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Graphics & Animation

6 ECTS Wiss. Modul EN

Graphics & Animation

Mo. 15:15 bis 16:45, wöchentlich | ab 06.04.2020
Mo. 16:30 bis 19:30, wöchentlich | ab 06.04.2020
Verantwortliche: Prof. Dr.phil. Charles Albert Wüthrich, M.F.A. Gianluca Pandolfo Prüfungsleistung: Beleg, finale Abgabe und mündl. Prüfung

Das Ziel der Veranstaltungen ist die interdisziplinäre Vermittlung ästhetischer und technischer Aspekte der Computergrafik und -Animation von der Theorie bis in die Praxis.

Die Veranstaltung besteht aus einer eigens für Medienkünstler / Gestalter entwickelten Vorlesung und einer Übung, in der Künstler und Informatiker interdisziplinär zusammen arbeiten können.

In der Vorlesung werden die Studenten mit den nötigen technischen Details versorgt.

Die Übung wird von M.F.A Gianluca Pandolfo geleitet und deckt sowohl technische als auch ästhetische Grundlagen ab (Modellieren, Rendern, Animieren). Gearbeitet wird mit Blender 3D. Ziel der Übung ist die Fertigstellung eines einminütigen 3D-Animationsfilms als finale Abgabe.

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Climate Action Award 2020: Permakultur und lokales Wirtschaften im…

12 ECTS Projekt

Climate Action Award 2020: Permakultur und lokales Wirtschaften im urbanen Raum

Di. 09:15 bis 16:45, wöchentlich | 07.04.2020 bis 30.06.2020 Verantwortliche: Dr.-Ing. Steffen de Rudder, Prof. Dr.rer.pol.habil. Jutta Emes
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Kommunikation und Präsentation (Ba)

3 ECTS Übung

Kommunikation und Präsentation (Ba)

Di. 11:00 bis 12:30, wöchentlich | 07.04.2020 bis 30.06.2020 Verantwortliche: Prof. Dr.-Ing. Bernd Nentwig, N.N., Dipl.-Ing. Klaus Schmitz-Gielsdorf

Einübung von Kommunikation und Präsentation der eigenen Person und den eigenen Entwürfen und Plänen von Architektinnen und Architekten vor verschiedenen Gremien, wie einem Stadtrat, einem Bauausschuss, einer Wettbewerbsjury, einem Firmenvorstand, einem privatem Bauherrn oder einer Professorin oder einem Professor an der Uni oder auch als Teil eines größeren Planungsteams.

Ziel des Tutoriums

Ziel des Tutoriums soll zunächst sein, einen Prozess der Selbstreflektion über die eigene Art der Kommunikation und Präsentation in Gang zu setzen, um sich dann gegebenenfalls, falls man zu der Erkenntnis kommt, dass es Optimierungsbedarf gibt, mit den Möglichkeiten der Optimierung zu befassen. Es soll nicht Ziel sein, einen bestimmtem Präsentationsstil zu lernen, sondern jeder soll versuchen sich selbst zu reflektieren und seinen individuellen und authentischen Stil der Selbstdarstellung und der Darstellung der eigenen Arbeit zu finden. Es soll aber ein Stück weit bewusstwerden, wie man „rüberkommt“ und „ankommt“ und man soll sich der Frage stellen, ob man so rüberkommt und ankommt, wie man sich das vorstellt und vielleicht wünscht und inwieweit Fremdbild und Eigenbild übereinstimmen.

Notwendigkeit

Die Notwendigkeit der Kommunikations- und Präsentationsfähigkeit als überfachliche Kompetenz wird oft unterschätzt. Es nützen die besten Ideen und die fleißigste Arbeit nicht viel, wenn es an der Fähigkeit der Vermittlung und am Bewusstsein, dass die Vermittlung eine wichtige Rolle spielt, um Ideen auch umzusetzen, fehlt. Auch gerade in der Architektur, im Planen und Bauen, ist die Schulung der Kommunikationsfähigkeit wichtig, weil das Gelingen des komplexen Prozesses mit der Vielzahl der Beteiligten aus unterschiedlichsten Bereichen von einer klaren, zielgerichteten, sozial sensiblen und aufmerksamen, alle Akteure angemessen einbeziehenden Kommunikation abhängt. Darüber hinaus entstehen gute Ideen und Projekte oft erst aus einer gelungenen Kommunikation, die verschiedene Kompetenzen, Personen, Fachgebiete, Teilprojekte und Interessen zusammenbringt.

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Understanding Movement

3 ECTS Seminar EN

Understanding Movement

Di. 13:30 bis 15:00, wöchentlich | ab 07.04.2020 Verantwortliche: Dr.phil. Sigrid Leyssen Prüfungsleistung: course paper on a topic of your choice, related to the course theme (in English or German), short in class presentations.

Der Filmwissenschaftler Tom Gunning hat argumentiert, dass Bewegung, erstaunlicher Weise, schon lange der blinde Fleck der Filmwissenschaft gewesen ist. Dieses Seminar veranschaulicht verschiedene Ansätze zum Verständnis von Bewegung und Medien: das Sehen von Bewegung, die technische Produktion von Bewegtbildern, die Ausführung von Körperbewegungen - und die spezifischen Kenntnisse, die in jedem dieser Bereiche involviert sind. Wir erforschen, wie Bewegung in verschiedenen Disziplinen untersucht wurde: in der Geschichte der Wahrnehmungsforschung, der Arbeitspsychologie, der Didaktik, der Kunst, der Filmwissenschaft, des Designs oder auch der Technikgeschichte. Im Seminar untersuchen wir, wie unterschiedliche Bewegungsverständnisse die Herangehensweise an Medientechnologien beeinflusst haben und umgekehrt, wie die Auswirkungen neuer Medientechnologien das Verständnis von Bewegung veränderten. Wir lesen aktuelle Literatur aus der Geschichte der Bewegungswissenschaften (siehe unten), analysieren historische Texte und Materialien und untersuchen die Rekonstruktion einiger historischer Experimente.

Zusammen mit dem Seminar "The Impression of Reality in the Lab" bildet dieses Seminar das MA-Studienmodul Medienwelten. Dieses Seminar wird als Bauhaus-Seminar angeboten und steht allen interessierten Studierenden offen. Besonders willkommen sind Studierende aus den Bereichen Medienwissenschaft, Medienarchitektur, Informatik und Kunst und Design. Der Kurs wird in englischer Sprache angeboten. Kursvoraussetzungen: Wöchentliche Lesungen, aktive Teilnahme am Unterricht, Kursarbeit zu einem Thema eigener Wahl, das mit dem Kursthema zusammenhängt (auf Englisch oder Deutsch), kurze Präsentationen im Unterricht.

Listening Culture

ECTS

Listening Culture

Di. 15:15 bis 18:30, wöchentlich | ab 07.04.2020
10:00 bis 19:00, Block | 05.05.2020 bis 06.05.2020
10:00 bis 19:00, Block | 19.05.2020 bis 20.05.2020
Verantwortliche: Prof. Magister Artium Nathalie Singer, Prof. Dr.phil. Christiane Voss Prüfungsleistung: Teilnahme am Plenum und an den Workshops, Lektüre der vorgeschriebenen Texte, Fertigstellung einer eigenen künstlerische-gestalterischen Arbeit (für MKG)

„Listening Cultures” erforscht im Rahmen eines interdisziplinären Projektmoduls zwischen Medienwissenschaften und Medienkunst die theoretischen und praktischen Grundlagen des Hörens. Das Projekt soll sowohl Einblick in grundlegende Theorien der "Listening Cultures" geben (gemeinsame Lektüre und Analyse) als auch in wichtige historische Schulen des Hörens einführen (Praxisseminare). Dabei werden neue Methoden im Bereich der Hörkulturen gemeinsam ausprobiert und erschlossen: Hörpraktiken als Grundlage für akustische Komposition, Gestaltung von Lebenswelten und im Sinne der Persönlichkeitsentwicklung. Im Fokus des Projekts steht die kritische, medienphilosophische und künstlerische Auseinandersetzung mit der Rolle der Kulturtechnik des Hörens für audiovisuelle Medien im digitalen Zeitalter und ihrer Verantwortung für den gesellschaftlichen Wandel.

Zur Einführung in die international und historisch anerkannten Schulen des Hörens werden jeweils ganztägige Workshops mit Spezialisten der Methoden stattfinden: Die Komponistin und Pionierin elektroakustischer, bzw. konkreter Musik Beatriz Ferreyra arbeitete im Paris der 70er Jahren mit Pierre Schaeffer an einer Systematisierung von Klangobjekten. Sie wird mit Hörübungen und Stimmexperimenten in diese Schule einführen.

Die Komponisten Michael Reiley und Paolo Thorsten-Nagel werden Einblicke in die von der US-amerikanischen Komponistin Pauline Oliveros entwickelten Praxis des „Deep Listening” geben und Techniken des Field Recordings und der Sonic Photography vermitteln.

Begleitet wird das Projekt durch praktische Tutorien in Aufnahme- und Studiotechnik als Unterstützung für die Umsetzung künstlerischer Soundscape-Kompositionen oder Radiokunststücke.

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Listening Cultures

ECTS

Listening Cultures

Di. 15:15 bis 18:30, wöchentlich | ab 07.04.2020 Verantwortliche: Prof. Magister Artium Nathalie Singer, Prof. Dr.phil. Christiane Voss Prüfungsleistung: 20-25 seitige schriftliche Hausarbeit und Präsenz bei Workshops sowie im Plenum; Bereitschaft zur Lektüre und Präsentation von Referaten.

Das Projektmodul stellt einen ersten Versuch dar, zukünftige interdisziplinäre Kurse, angesiedelt zwischen Theorie und Praxis inhaltlich und methodisch für die Lehre auszuloten. Das Projekt soll sowohl Einblick in grundlegende Theorien der "Listening Cultures" geben (Lektüre) als auch in wichtige historische Schulen des Hörens einführen (Praxisseminare).
Dabei sollen neue didaktische Methoden im Bereich der Hörkulturen ausprobiert und erschlossen werden, die in Zukunft im Sinne der Bauhaus.Module für Studenten aller Fachdisziplinen offen stehen (Hörpraktiken als Grundlage für Gestaltung von Lebenswelten, Persönlichkeitsentwicklung).
Im Fokus des Projekts steht die kritische, medienphilosophische und künstlerische Auseinandersetzung mit der Rolle der Kulturtechnik des Hörens in und von audiovisuellen Medien im digitalen Zeitalter und ihrer epistemischen, ontologischen ästhetischen und politischen Dimensionen.
Genaue Titel, Inhalte, Zeitplanungen erfolgen Anfang April.

Theorie der Architektur

3 ECTS Vorlesung DE EN

Theorie der Architektur

Di. 17:00 bis 18:30, wöchentlich | 07.04.2020 bis 30.06.2020 Verantwortliche: Prof. Dr.-Ing. Jasper Matthias Cepl Prüfungsleistung:  
 

Diese Vorlesungsreihe beschäftigt sich mit ausgewählten theoretischen und gesellschaftspolitischen Problemstellungen aus der Geschichte und Gegenwart, die die Gestaltung und Konzeption von Architektur veränderte. Anhand beispielhafter Schnittstellen soll untersucht werden, inwiefern neue philosophische Überlegungen im Zusammenspiel mit politischen, kulturellen und technologischen Transformationen Konflikte und Widersprüche hervorgebracht haben, die einen philosophischen Gedankenaustausch auch in der Architektur notwendig machten und damit auf die Gestaltung und Funktion der Architektur Einfluss nahmen.

Architektur wird in diesem Zusammenhang selbst ein Dispositiv indem sie Veränderungen und soziale Zusammenhänge beansprucht und lesbar macht. Aber sie stellt auch ein streitbares Instrument dar, das solche Neuordnungen selbst vorantreibt. Eine Betrachtung eines Werkes der Architektur und seine Einordnung in den Kontext einer Modernisierungsgeschichte erscheint dabei ebenso wichtig wie ein Verständnis der Medien, in denen diese Architektur vermittelt und verändert wird.

Anliegen dieser Vorlesungsreihe ist es, den potentiellen Einflussbereich und die Wirkungsweisen des Berufs zu erkennen, denn Architektur kann zu zeitgenössischen Fragen, Dilemmas und Widersprüchen in unserer Gesellschaft durchaus Positionen beziehen. Anhand einer Betrachtung von historischen und gegenwärtigen radikalen pädagogischen Projekten und kultur-politischen Diskursen, soll auf die Vielfalt der Handlungsspielräume von Architekten und Planern eingegangen werden, sich mit den Planungs-und Gestaltungshegemonien einer Gesellschaft kritisch auseinanderzusetzen.

Als Teil eines sich ständig verändernden geopolitischen Gefüges muss Architektur sich in neuen transnationalen und globalen Zusammenhängen, vernetzten Ökonomien und sich verändernden Landschaften und Naturräumen verstehen. Es geht darum auch um theoretische Konzepte, wechselseitige Lernprozesse zwischen den Kulturen und politischen Regimen zu verstehen. Es stellen sich somit neue Fragen zu den Möglichkeiten der Dokumentation und Erfassung von Architektur und ihren Möglichkeiten, sich an der Entwicklung neuer Methoden der Wissensproduktion und seiner Vermittlung zu beteiligen

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The Impression of Reality in the Lab

3 ECTS Seminar EN

The Impression of Reality in the Lab

Di. 19:00 bis 20:30, wöchentlich | ab 07.04.2020 Verantwortliche: Dr.phil. Sigrid Leyssen Prüfungsleistung: course paper on a topic of your choice, related to the course theme (in English or German), short in class presentations

Der Realitätseindruck ist schon seit langem ein wichtiges Thema der Film- und Medienwissenschaft. In den letzten Jahren nehmen die Technologien der Virtuellen und Erweiterten Realität neue, weiterreichende Formen an. Mit der Integration von 3D-Objekten und Umgebungen, die Möglichkeit der freien Bewegung, verschiedene Aktionen und Interaktionen, aber auch die Rolle von Sozialität und Sprache, werden VR und AR in verschiedene Richtungen über das Visuelle und Auditive hinaus erweitert. Diese Technologien erforschen, was es sonst noch bedeuten könnte, einen Eindruck von der Realität zu schaffen. Sie machen es wichtig, immer wieder neu zu überdenken, was die Kraft dieses besonderen Eindrucks ist, was bei seiner Entstehung wichtig ist, und wie sich dies im Laufe der Zeit verändert hat.
Wie können wir die Geschichte und Zukunft des Realen verstehen? In diesem Seminar bringen wir den Eindruck der Realität zurück in die Labors, in denen sie untersucht und geformt wurde: Labors in Informatikabteilungen oder Filmstudios, Psychologielabors oder Kunststudios. Wir betrachten die Geschichte der Erprobung von VR-Technologien und wissenschaftlichen oder auch künstlerischen Experimente, um zu verstehen, wie der Eindruck der Realität bei diesen Untersuchungen verstanden wurde. Dieses Seminar ist ein Leseseminar, das aber auch einige praktische Methoden integriert. Wir werden Schlüsseltexte aus der Geschichte des Realitätseindrucks aus der Film- und Medienwissenschaft lesen und diese in Beziehung zu Texten, Experimenten und Technologien von Experimentalpsychologen, Informatikern und Künstlern setzen. Wir versuchen besser zu verstehen, wie es sich im Laufe der Zeit verändert hat, welche Medienpräsentationen als real erlebt werden, in der Hoffnung das es uns erlauben wird die heutigen Entwicklungen und ihre Herausforderungen besser zu verstehen.
Zusammen mit dem Seminar "Understanding Movement" bildet dieses Seminar das MA-Studienmodul Medienwelten. Als Bauhaus-Seminar steht dieses Seminar allen interessierten Studierenden offen, wobei insbesondere Studierende aus Medienwissenschaft, Medienarchitektur, Informatik, Kunst und Design willkommen sind. Der Kurs wird in englischer Sprache angeboten. Kursvoraussetzungen: Wöchentliche Lesungen, aktive Teilnahme am Unterricht, Kursarbeit zu einem Thema eigener Wahl, das mit dem Kursthema zusammenhängt (auf Englisch oder Deutsch), kurze Präsentationen im Unterricht.

Ich träumte unsere Körper als Raum (Ba)

ECTS

Ich träumte unsere Körper als Raum (Ba)

Mi. 09:15 bis 10:45, wöchentlich | 08.04.2020 bis 01.07.2020 Verantwortliche: Prof. Dipl.-Ing. Verena Beckerath, Paul Knopf Prüfungsleistung: Abschlusspräsentation, Hausarbeit/ schriftliche Ausarbeit, Performance, aktive Teilnahme
3 – 6 ECTS

Räume erlegen Körpern Ordnungen und Hierarchien auf. In ihrer Beschaffenheit reproduzieren und konstruieren sie normative und non-normative Körperbilder. Sie konstituieren räumliches Recht, doch behindern zumeist Bewegungen und schreiben Körpern Rollen, Verhaltensweisen sowie Präsenzen zu. Im Posthumanismus werden die körperlichen Normen des Humanismus dekonstruiert, welche kontinuierlich Gewalt gegenüber nicht-normativen Körperschaften ausüben. In der Auseinandersetzung mit zuvor von der Definition des sogenannten Menschen exkludierten Subjekten wird ein hybrider, posthumaner Körper konstruiert. Anstatt weitere Gestaltungsprinzipien und Normen aufzustellen – à la vitruvianischer Mann, Neufert, Übermensch – und um mehr als integrative Designlösungen zu schaffen, verstehen wir das Seminar als Ort partizipativer, inklusiver, inter- und transdisziplinärer Experimente zu Körpern und Räumen im Kontext Weimars. Soziale und räumliche Gerechtigkeit sowie Nicht-Normativität aller sehen wir als entwerferisch-kreatives Potential. Unsere eigenen Körper sollen erweitert und sensibilisiert werden, um damit unsere vorgefassten und gelehrten Sichtweisen sowie Praktiken auf Körper und Räume im Alltag anzufechten. Die Beobachtungen möchten wir zusammen mit Expert*innen und Aktivist*innen diskutieren und reflektieren. Das Seminar und dessen öffentlich zugängliche Ergebnisse sollen ein Beitrag „für eine offene Gesellschaft und das friedliche Miteinander in Vielfalt und Freiheit“ sein.

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Ästhetik des "Bauhaus Ulm" (Ba)

ECTS

Ästhetik des "Bauhaus Ulm" (Ba)

Mi. 09:15 bis 10:45, wöchentlich | 08.04.2020 bis 01.07.2020 Verantwortliche: Prof. Dr.-Ing. Jasper Matthias Cepl Prüfungsleistung: Abschlusspräsentation zu einem Unterthema

Die Hochschule für Gestaltung Ulm ging nach dem zweiten Weltkrieg aus dem Bauhaus hervor. Jedoch entstand eine Hochschule mit gänzlich anderen Anforderungen an Studierende sowie deren Arbeiten, einer gänzlich andren Ästhetik. In diesem Seminar wird oberflächlich in ästhetische Theorie eingeführt, um anschließend die Ergebnisse der Hochschule zu untersuchen. Dazu werden Dokumente, Schriften und Publikationen untersucht sowie Absolventen zu Vorträgen eingeladen. Allem voran steht die These, dass auch die ausgeprägte Interdiszipinarität der HfG Grund für deren Handschrift war.

Schwerpunkt der Untersuchung sind Schriften von Tomás Maldonado, Max Bense sowie der studentischen Zeitschrift "Ulm".

Weiterführende Fragen sind die Kontinuität des Bauhauses in Ulm sowie ökologische Aspekte der Designtheorie.

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Wim Wenders und der neue deutsche Film

3 ECTS Seminar DE

Wim Wenders und der neue deutsche Film

Mi. 09:15 bis 10:45, wöchentlich | ab 08.04.2020 Verantwortliche: Dr.phil. Simon Christopher Frisch Prüfungsleistung: Einführungsvortrag zu einer Kinovorführung eines Films Mi, 19 h im Mon Ami

Wim Wenders, der in diesem Jahr 75 Jahre alt wird, ist einer der wichtigsten Filmemacher der Kinogeschichte. Er gehört zu den Begründern des Neuen Deutschen Films in den 1970er Jahren. Im Kern stehen wöchentliche Sichtungen von Filmen von Filmen von Wim Wenders im Kino Mon ami mit anschließenden Besprechung im Kino. Dabei geht es um die Einübung eines unmittelbaren, spontanen analytischen Blicks von Filmen ohne zusätzliche Geräte und um die Entwicklung eines Blicks für Werkzusammenhang eines Autors.

Die Veranstaltung ist verzahnt mit einem Drehbuchprojekt von Lena Liberta: "Absolute Beginners – Auf dem Weg zum Erstling". An mehreren Terminen nehmen die Drehbuchstudierenden an den Sichtungen im Kino statt und bringen die Perspektive der Praxis in die Filmbesprechungen ein.

Das Seminar eignet sich sehr gut, die in den Einführungsmodulen gewonnenen Seherfahrungen der Filmanalyse und Filmgeschichte – ganz gleich ob nun im 3. oder 5. Semester – zu vertiefen und den eigenen filmischen Blick zu schärfen und zu verfeinern. Es geht darum, die unmittelbaren Seherfahrungen, Beobachtungen und die persönlichen Empfindungen aus dem Filmerlebnis klar und nachvollziehbar zum Ausdruck zu bringen. Die Entwicklung und Einübung einer klaren Sprache über Filme schult und sensibilisiert den Blick für filmische Vorgänge. JedeR Studierende erarbeitet eine Einführung für eine Einführung zu einer öffentlichen Vorführung im Kino, diese Einführung ist zugleich Prüfungsleistung für das Seminar.

Im zum Modul gehörigen Seminar "Junger Deutscher Film heute" werden wir junge deutsche FilmemacherInnen zu Gast haben mit ihren Filmen.

Die digitale Reorganisation von Medienkonzernen

3 ECTS Vorlesung DE

Die digitale Reorganisation von Medienkonzernen

Mi. 09:15 bis 10:45, wöchentlich | ab 08.04.2020 Verantwortliche: Jun.Prof. Dr.phil. Christopher Buschow Prüfungsleistung: Klausur, Mitarbeit

„Wer beherrscht die Medien?“ fragten Lutz Hachmeister und Günther Rager erstmals im Jahr 1997. Seinerzeit fiel ihre Analyse eindeutig aus: multinationale Medienkonzerne wie Bertelsmann, Time Warner, Walt Disney, Vivendi oder Axel Springer. Diese Großunternehmen waren Gegenstand gesellschaftlicher Kontroversen um Medien- und Meinungsmacht -- und zugleich schillernde Anziehungspunkte für zahlreiche Berufseinsteiger*innen. Mit der Digitalisierung hat sich dies verändert: Welche marktliche und gesellschaftliche Bedeutung kommt etablierten Medienkonzernen heute überhaupt noch zu? Wie positionieren sie sich unter veränderten Wettbewerbsbedingungen? Ist diesen Unternehmen die „digitale Transformation“ gelungen?

Die Vorlesung betrachtet gegenwärtige Reorganisationsprozesse von  Medienkonzernen. Analysiert, fallstudienartig vertieft und kritisch eingeordnet werden ihr Verhältnis zu und ihre Rolle in der Plattformökonomie, ihre veränderten Strategien auf Produkt- und Geschäftsmodellebene sowie der damit einhergehende Umbau von Organisationsstrukturen und -prozessen. Hierbei werden unterschiedliche theoretische Ansätze der Organisations- und Managementforschung herangezogen.

Die Studierenden lernen am Beispiel traditionsreicher Medienunternehmen  zentrale Herausforderungen im Management der digitalen Transformation zu verstehen und zu beschreiben sowie vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Theorien zu erklären und kritisch zu reflektieren. Die Veranstaltung richtet sich im Rahmen des Bauhaus.Semesters explizit an alle Studierenden der Bauhaus-Universität Weimar. Belegungsvoraussetzungen:

* Erstes Vorwissen im Bereich Digitalisierung (z.B. auf wirtschaftlicher, technischer, rechtlicher oder politischer Ebene)

* Ausgeprägtes (wissenschaftliches oder persönliches) Interessen an den Implikationen der Digitalisierung für Medien, Wirtschaft und Gesellschaft

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Junger Deutscher Film heute

3 ECTS Seminar DE

Junger Deutscher Film heute

Mi. 11:00 bis 12:30, wöchentlich | ab 08.04.2020 Verantwortliche: Dr.phil. Simon Christopher Frisch Prüfungsleistung: Einführungsvortrag zu einer Kinovorführung eines Films Mi, 19 h im Mon Ami

In zwei Sonderterminen werden wir junge deutsche FilmemacherInnen zu Gast haben, um mit ihnen über ihre Filme und über die Herausforderungen und die Situation des jungen deutschen Kinos sprechen. Die Veranstaltung ist verzahnt mit dem Drehbuchprojekt von Lena Liberta: "Absolute Beginners – Auf dem Weg zum Erstling". Angestrebt wird ein sich gegenseitig anregender Blickwechsel von Theorie und Praxis in Forschung und Gestaltung.

NOVA art space

ECTS

NOVA art space

Mi. 11:00 bis 16:00, wöchentlich | ab 08.04.2020 Verantwortliche: M.A. Katharina Miriam Wendler Prüfungsleistung: Durchführung von praktischen Ausstellungsprojekten

NOVA ist eine Plattform für zeitgenössische Kunst und für aktuelle Fragen künstlerischer Praxis und ihrer (Re)Präsentation. In Ausstellungen und anderen experimentellen Formaten widmet sich NOVA dem Diskurs von, mit und über die Künste.

Der Ausstellungsraum NOVA wurde im SoSe 2019 unter Leitung von Katharina Wendler in fakultätsübergreifender Zusammenarbeit mit Studierenden entwickelt und verbindet die akademische Lehre mit der praktischen künstlerischen wie kuratorischen Arbeit an konkreten Projekten. Im vergangenen Jahr wurden hier vier Ausstellungen erfolgreich zur Umsetzung gebracht.

Studierende aller Fachbereiche sind eingeladen, sich im Rahmen der Lehrveranstaltung NOVA art space an diesem Projekt zu beteiligen und mit ihren Kompetenzen einzubringen. Auf diese Weise arbeiten Künstler*innen, Architekt*innen, Gestalter*innen, Vermittler*innen usw. gemeinsam an einem konkreten Projekt, nämlich an einem Ausstellungsraum.

NOVA verfolgt das Ziel, die künstlerische Arbeit an der Bauhaus-Universität durch Ausstellungen und andere Formate in die Öffentlichkeit zu tragen und die Studierenden gleichzeitig mit Akteuren des Kunstfelds außerhalb der Universität in Zusammenarbeit zu bringen. Wir wollen, entsprechend der Arbeit einer professionellen Institution, Ausstellungen konzipieren und durchzuführen.
Die Studierenden können Kompetenzen u.a. in der Planung, Koordination und Kommunikation und Betreuung der ausstellenden Künstler*innen entwickeln, beschäftigen sich mit der räumlichen Gestaltung und Architektur im Ausstellungskontext, und damit, wie man Kunst transportiert, verpackt, hängt, stellt, beleuchtet, kurz: am besten präsentiert. Sie entwickeln Fähigkeiten in der Dokumentation- und Archivarbeit, in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie der Vermittlung von Kunst.

Zur einführenden und weiterführenden Lektüre steht in der Bibliothek ein Semesterapparat bereit (Nr. 13).

ACHTUNG: Die Mitarbeit bei NOVA erfordert großen Einsatz und die Bereitschaft, auch außerhalb der regulären Seminarzeit (z.B. bei Abendveranstaltungen) anwesend zu sein und Aufgaben zu übernehmen. Interessent*innen sollten das gesamte Semester über in Weimar sein.

Zur Teilnahme bitte eine E-Mail (katharina.miriam.wendler@uni-weimar.de) mit Studienhintergrund, Interessen und ggf. Ausstellungserfahrung schicken

Climate Justice Now! (Ba)

3 ECTS Seminar DE

Climate Justice Now! (Ba)

Mi. 18:30 bis 20:00, ungerade Woche | 08.04.2020 bis 22.04.2020
Mi. 18:30 bis 20:00, Einzeltermin | am 13.05.2020
Mi. 18:30 bis 20:00, Einzeltermin | am 27.05.2020
Mi. 18:30 bis 20:00, Einzeltermin | am 03.06.2020
Mi. 18:30 bis 20:00, Einzeltermin | am 17.06.2020
Mi. 18:30 bis 20:00, Einzeltermin | am 01.07.2020
Verantwortliche: Master of Science Anton Nathanael Brokow-Loga

Der vom Menschen verursachte Klimawandel ist zweifellos längst Realität. Doch er betrifft nicht alle Teile der Welt gleich: Während die Verantwortlichen für den Ausstoß an klimaschädlichen Treibhausgasen in den Ländern des globalen Nordens sitzen, treffen die Auswirkungen wie Dürreperioden, Überschwemmungen, Wirbelstürme oder den Anstieg des Meeresspiegels vor allem die Menschen im Globalen Süden. Wir alle müssen jetzt handeln! Und auch die Universität muss ihrer Rolle als Entwicklungsort zukunftsweisender Ideen gerecht werden und zwar (auch) auf einer gesellschaftspolitischen Ebene. Im Dezember 2019 hat der Senat der Bauhaus Universität Weimar den Beschluss zur Klimaneutralität verabschiedet. Um die Arbeit dieser mit der Universitätsöffentlichkeit zu unterstützen, streben wir die theoretische und praktische Auseinandersetzung mit Expert*innen aus Wissenschaft, Politik und Kunst an. Wir fragen uns dabei:

Wie ist die Klimafrage als Maxime des Handelns zu etablieren?  Wie sieht die Universität der Zukunft aus? Wie geht nachhaltige Lehre? Wie beeinflusst die Weltgeschichte das Klima und die heute bestehenden Ungerechtigkeiten? Und was sind wichtige Ereignisse in der Geschichte der Emissionen, die uns bis heute beeinflussen? Da eine Beziehung zwischen Verkehr und Gesellschaft nicht zu leugnen ist, rückt auch das Thema solidarischer Mobilität in den Fokus. Auch der Bedarf und Verbrauch aller Beteiligten am Unialltag darf nicht vergessen werden. Inwieweit kann man den Verbrauch von verschiedenen Instanzen, insbesondere der Politik aus lenken und so nachhaltig gestalten? Welche Rolle spielt die Digitalisierung in der Klimakrise und wie sehen Ansätze digitaler Klimagerechtigkeit aus?

Deshalb wollen wir mit Vorträgen von Expert*innen untersuchen, was der Beitrag unserer Uni zur Klimagerechtigkeit sein kann. So können wir in einem Diskussionsraum zusammen neue Lösungsansätze zur Klimakrise und den damit verbundenen Ungerechtigkeiten finden. Der Seminarprozess und die Beschäftigung der Teilnehmer*innen soll in freier und selbstgewählter Form in einem Ausstellungsbeitrag enden. Climate Justice Now!

Diese Lehrveranstaltung ist für alle offen. Ein Ablaufplan der Ringvorlesung wird zum Semesteranfang veröffentlicht. Die Bewerbung für das Bauhaus.Modul erfolgt über Bison. Bei weiteren Fragen meldet euch unter teresa.marie.geyer@uni-weimar.de.

 

Einführung in die Medienwissenschaft für…

6 ECTS Seminar DE

Einführung in die Medienwissenschaft für Medienkünstler/Mediengestalter & Medieninformatiker

Do. 13:30 bis 16:45, wöchentlich | ab 09.04.2020 Verantwortliche: Dr.phil. Simon Christopher Frisch Prüfungsleistung: Regelmäßige Teilnahme, Lektüre der Texte, Moderation von Sitzungen, Bereitschaft zur Teilnahme an Exkursionen und Sondersitzungen, Modulabschluss: Hausarbeit

Was ist eigentlich die Praxis der Theorie? Welches konkrete Handwerk hat die Wissenschaft?

In dem Studienmodul lernen wir die für die Medienwissenschaft in Weimar relevanten Autoren, Theorien und Medienkonzepte kennen. Vor allem aber üben wir die medienwissenschaftliche Perspektive auf Phänomene und Formate unserer mittelbaren und unmittelbaren Umgebung ein. Wichtig sind dabei konkrete Gegenstände, konkrete Fragen, konkrete Methoden. Dazu wird es Exkursionen auch an Samstagsterminen geben.

BauHausBühne (Ba)

ECTS

BauHausBühne (Ba)

Fr. 13:30 bis 16:45, wöchentlich | 10.04.2020 bis 03.07.2020 Verantwortliche: Dipl.-Ing. Klaus Schmitz-Gielsdorf

Im kommenden Sommersemester 2020 soll eine neue BauHausBühne ins Leben gerufen werden. Das heißt, Studierende aller Fakultäten bereiten ein Bühnenstück vor, das zur Summaery 2020 aufgeführt werden soll.

Das Stück soll selbst entwickelt werden und die Tradition der Bühne am Bauhaus weiterführen bzw. wieder aufgreifen, ohne dass eine Reproduktion von historischen Produktionen, etwa von Oscar Schlemmer, der im Jubiläumsjahr ausreichend gewürdigt wurde, angestrebt wird.

Alle Fertigkeiten und Themen der verschiedenen Fakultäten und ihrer Studierenden sollen in das Projekt eingehen. Sei es die Ingenieurskunst und das Organisationsvermögen der Studierenden der Fakultät Bauingenieurswesen, die Entwurfs- und Designmöglichkeiten der Architekten und Urbanisten, die Kreativität der Kunstfakultät oder die Themen der Fakultät Medien. Das Ergebnis ist vorstellbar als eine Mischung aus Performance, Lesung, Bühnenarchitektur und Videokunst, der Prozess soll aber ergebnisoffen gestartet werden. Um das Vorhaben nicht zu überfrachten, kann auch etwas relativ Kurzes, mit angemessenem Aufwand Herstellbares entstehen. Zum Lernprozess soll auch das Entwickeln eines Projektes mit unterschiedlichsten Beteiligten unter Einschätzung der realistischen Möglichkeiten im gegeben Kosten- und Zeitrahmen gehören. Denkbar wäre auch, den Prozess selbst zu thematisieren. Wie kann es gelingen mit Vertretern so verschiedener Professionen und Studienrichtungen eine Verständigung herbeizuführen? Wie kann man die Perspektive von anderen Menschen mit anderen Interessen, kulturellen Prägungen und Zielen einnehmen und sich über ein gemeinsames Projekt verständigen?

Darüber hinaus sollen ganz praktisch die Werkzeuge der Studierenden der anderen Fakultäten kenngelernt werden, sei es eine bestimmte Software, ein Terminplanprogramm oder ein Pinsel für Ölfarbe. Aber auch die Möglichkeit „Bühnenerfahrung” zu sammeln soll genutzt werden , also vor Publikum zu präsentieren, zu sprechen und gesehen zu werden. Am Schluss soll ein aufführbares, zeigbares Projekt entstehen.

Workshop wird im Rahmen der Bauhaus.Module angeboten.

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Facing New Odysseys - die Philosophie intelligenter Maschinen…

ECTS

Facing New Odysseys - die Philosophie intelligenter Maschinen entdecken

Mo. 16:00 bis 17:30, wöchentlich | ab 13.04.2020 Verantwortliche: Prof. Dr. techn. Jan Sebastian Willmann, Dr.phil. Simon Christopher Frisch, Ludwig David Lorenz Prüfungsleistung: Vortrag, Hausarbeit (4.000-6.000 Wörter) sowie eigener Ausstellungsbeitrag

Das Bauhaus.Modul „Facing New Odysseys“ ist als Forschungsseminar konzipiert und richtet sich an Studierende aller Fakultäten. Zentral steht die Untersuchung der Beziehung zwischen Mensch und Maschine im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz und Kybernetisierung. Utopische/dystopische Filmprojekte aus dem letzten Jahrhundert verdeutlichen eine grundlegende Transformation dieser Beziehung, beispielsweise Stanley Kubricks "2001: A Space Odyssey" (1968). Durch die besondere Gewichtung fachübergreifender Diskurse und Erkenntnisinteressen werden Studierende aller Fakultäten einbezogen und zur Partizipation motiviert. Der methodische Schwerpunkt des Bauhaus.Moduls liegt in der Verknüpfung von theoretisch-historischen als auch entwerferisch-experimentellen Ansätzen für die Erarbeitung eigener diskursiver Beiträge (z.B. filmische Analysen, räumliche Experimente, schriftliche Abhandlungen etc.). Die Studierenden werden dabei in die Lage versetzt, im Bauhaus-typischen Spannungsbereich zwischen Mensch und Technik eigene Forschungsinteressen zu entwickeln, diesen selbständig und über disziplinäre Grenzen hinweg nachzugehen und gemeinsam zu neuartigen gestalterischen Perspektiven zu gelangen. 

Die Ergebnisse des Bauhaus.Moduls sollen in einen eigenen Ausstellungsbeitrag für die Summaery 2020 einfließen und einen reflektierten Diskurs an der Bauhaus-Universität Weimar bezüglich technischer Innovation, ihrer Gestaltung und ihren ethischen Implikationen nachhaltig stärken.

Atlas der Datenkörper

ECTS

Atlas der Datenkörper

Di. 10:00 bis 12:00, wöchentlich | ab 14.04.2020 Verantwortliche: Prof. Dipl.-Designer Andreas Mühlenberend Prüfungsleistung: Teilnahme am Seminar, Abschlusspräsentation, Ausstellung

Lehrende:

M.A. Johannes Breuer

M.A. Dipl. Freie Kunst, Marlene Bart

Prof. Dipl. Des. Andreas Mühlenberend (Tutor der Veranstaltung)

 

Welche Mess- und Bildgebungsverfahren gibt es für den menschlichen Körper? Welche Daten sammeln wir (bewusst und unbewusst) über uns und wie werden diese dargestellt? Welchen Einfluss ihre Visualisierungen auf unser Verständnis von Körpern? Das Seminar möchte die Entstehung von ’Körperkartografien’ erforschen. Dazu werden historische, wie rezente Instrumente der Körpervermessung und Körperdarstellung untersucht und eigene Werkzeuge dazu entwickelt. Auf Grundlage der gewonnenen Bilder und durch Instrumente wie EKG und Hirnstrommesser gewonnen Daten, sollen eigene ’Körperkarten’ entstehen. Dabei adressiert das Seminar die Problematik eines ’Postmedialen Zeitalters’, in welchem durch die Omnipräsenz elektronischer Medien der Umgang mit diesen so alltäglich geworden ist, dass die Entstehung der Daten dazu tendiert unsichtbar zu bleiben. Als Künstler*in oder Gestalter*in, welche die Welt bewusst formen, ist es daher essentiell, diese zu erkennen und gezielt zu beeinflussen. Durch das Ausführen einer eigenen Körperkartographie, auf Grundlage von selbst erzeugten Daten, werden die Mechanismen einer Medienkonstruktion erfahrbar. Das Ziel ist es die Fähigkeit zu erlangen, Medien als ’gemachtes’ und ’Körper-Konzepte Machendes’ zu erkennen, zu gestalten und auf für Außenstehende sichtbar zu machen. Die Lehrveranstaltung „Atlas der Daten-Körper” ist als interdisziplinäres Theorie-Praxis Seminar für die Fachbereiche Kunst und Gestaltung, Architektur und Urbanistik sowie Medien angelegt.

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Stadt erzählen I. Kulturelle Überlieferungen - oder: Die Texte der…

ECTS

Stadt erzählen I. Kulturelle Überlieferungen - oder: Die Texte der Stadt

Di. 19:00 bis 20:30, wöchentlich | ab 14.04.2020 Verantwortliche: Prof. Dr.phil.habil. Jörg Paulus, Marc Weiland Prüfungsleistung: Regelmäßige Teilnahme, Präsentation, Projektarbeit

Die gegenwärtige Wahrnehmung und Deutung des städtischen Raums ist untrennbar verbunden mit den kulturellen Imaginationen und Narrativen, die sich auf ihn beziehen und häufig auch in ihm produziert werden. Was und wie eine Stadt ist (und entsprechend auch: was sie vermeintlich nicht ist), das wissen wir (auch) aufgrund ihrer diversen symbolischen Gestaltungen und medialen Vermittlungen. Gerade die Großstadt, aber nicht nur diese, kann als eine Anhäufung von Texten verstanden werden. Dabei ist sie vor allem im 20. Jahrhundert zum Sinnbild der Moderne geworden. In ihr finden sich die zentralen Figuren und Schauplätze moderner kultureller und künstlerischer Produktionen; an und in ihr bilden sich neue Formen des literarischen und medialen Erzählens aus.
Im ersten Teil des Moduls lesen wir die Texte der Stadt. Anhand eines Blicks in die Geschichte und Gegenwart des literarischen und medialen Erzählens der (kleinen wie auch großen) Stadt analysieren wir die spezifisch mit ihr verbundenen Bilder und Narrative: In welcher Weise erzählen sie welche Art von Geschichten? Was für Figuren treten dabei in Erscheinung und in welchen Verhältnissen stehen sie zu den spezifischen Räumen, in denen sie sich befinden? Wie unterscheiden sich diese von anderen literarischen Räumen und mit welchen spezifischen Codierungen sind sie verbunden?
Dies bildet auch den Ausgangspunkt für den zweiten Teil des Moduls, der sich dann vor allem in praktischer Perspektive und Projektarbeit mit den Narrativen der Stadt beschäftigen wird.

Writing on my own - Über die eigene künstlerische Praxis schreiben

ECTS

Writing on my own - Über die eigene künstlerische Praxis schreiben

Mi. 13:30 bis 16:45, Einzeltermin | am 15.04.2020
Mi. 13:30 bis 16:45, gerade Woche | 29.04.2020 bis 10.06.2020
Mi. 13:30 bis 16:45, ungerade Woche | 17.06.2020 bis 01.07.2020
Verantwortliche: M.A. Christian Oliver Sinn, Prof. Dr.phil.habil. Michael Lüthy Prüfungsleistung: Referat und schriftliche Projektarbeit bis 30. September 2020.

„Bitte fügen Sie ein Abstract über Ihre künstlerische Praxis bei.“

Dieser Satz steht in vielen Ausschreibungen für Stipendien, Künstleraufenthalte und Ausstellungen. Doch wie schreibe ich über die eigene Arbeit? Gemeinsam lesen wir künstlerische Manifeste, Abstracts für verschiedenste Ausschreibungen, Pressetexte und Galerieinformationen, um eine theoretische Grundlage über die verschiedenen Textformen im künstlerischen Feld zu bekommen.
In diesem Seminar sollen sich die Gedanken über das eigene künstlerische Werk in Schriftform materialisieren und die Student*innen schreiben über das eigene Werk, um sich professionell etablieren zu können.
In den Doppelsitzungen steht im ersten Teil die Lektüre der unterschiedlichen Texte im Vordergrund. Im zweiten praktischen Teil stellen die Studierenden ihre künstlerische Praxis vor und wir sprechen gemeinsam über die von ihnen verfassten Texte.

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bauhaus.mobil

ECTS

bauhaus.mobil

Mo. 17:00 bis 18:30, wöchentlich | 20.04.2020 bis 13.07.2020
Mi. 17:00 bis 18:30, Einzeltermin | am 15.04.2020
Verantwortliche: Prof. Dr.-Ing. Max Uwe Plank-Wiedenbeck, Julius Uhlmann, Philipp Oz Kohl, Wiebke Mros Prüfungsleistung: Erarbeitung und Umsetzung eines Projekts im Kontext nachhaltige Mobilität im Rahmen der summaery der Bauhaus-Universität Weimar. Die Erarbeitung/Umsetzung soll dokumentiert werden und ist im Verlauf des Semesters in einer Zwischen- und Endpräsentation vorzustellen.

»Wollen, erdenken, erschaffen wir gemeinsam die Mobilität der Zukunft!« Unter diesem Motto geht im Rahmen der Bauhaus.Module das studentische Lehrprojekt bauhaus.mobil in eine neue Runde. Die Kursteilnehmenden sollen sich gemeinsam kritisch mit den aktuellen Mobilitätsentwicklungen im Kontext Klimawandel und Nachhaltigkeit auseinandersetzen und es sollen Projekte und Ideen entstehen, die auf spannende Weise aufzeigen, wie wir den vorhandenen Herausforderungen begegnen können.

Passend dazu steht auch die summaery 2020 im Zeichen des Klimaschutz – ein Aspekt, der durch nachhaltige Mobilität entscheidend beeinflusst werden kann. Die in bauhaus.mobil erdachten Ideen sollen hier eine passende Bühne finden und das Programm um z.B. (Mitmach-)Aktionen, Filme oder Diskussionen ergänzen, das im Rahmen der summaery die Chancen nachhaltiger Fortbewegung aufzeigt. Studierende aller Fakultäten sollen, unter fachlicher Betreuung, in interdisziplinären Kleingruppen und in selbstständiger Arbeit Ideen ausarbeiten und diese im Rahmen der summaery umsetzen.

Du bist technisch oder handwerklich, künstlerisch oder gestalterisch begabt, willst neben all den theoretischen Modulen auch etwas Praktisches erschaffen oder hast einfach nur Lust, deine Ideen endlich verwirklichen zu können? Dann bist du bei bauhaus.mobil genau richtig!

Kontakt: philipp.oz.kohl[at]uni-weimar.de, wiebke.Mros[at]uni-weimar.de

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Entrepreneurship & Innovation

6 ECTS Seminar DE

Entrepreneurship & Innovation

Do. 13:30 bis 16:45, wöchentlich | ab 16.04.2020 Verantwortliche: M.A. Charlene Wündsch, M.A. Josephine Zorn Prüfungsleistung: Präsentationen & Projektbericht

Die rasante Beschleunigung von Veränderungsdynamiken in Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Umwelt stellt die Menschen permanent vor neue Herausforderungen. Ob Digitalisierung der Lebenswelt, der wachsende Mobilitätsbedarf oder Klimaschutz: Die vielfältigen Probleme unserer Zeit bedürfen innovativer Lösungsansätze und „Macherinnen” und „Macher”, die diese hervorbringen.

Im Bauhaus.Modul „Entrepreneurship & Innovation” entwickeln die Studierenden in interdisziplinären Teams innovative Lösungsansätze für reale Problemstellungen. Im Modul werden u. a. Elemente des Design Thinking, Business Modelling, Prototyping sowie Lean Startup vermittelt und für die Entwicklung nutzerzentrierter Innovationen iterativ eingesetzt. Die Studierenden setzen sich aktiv mit unternehmerischen und strategischen Aspekten ihres Innovationsprojektes auseinander. Das Lehrformat stärkt unternehmerisches Denken und Handeln sowie die Umsetzungskompetenz in Hinblick auf Projekte und Ideen.

Im Sommersemester 2020 wird das Bauhaus.Modul „Entrepreneurship & Innovation” als Kooperation zwischen der Gründerwerkstatt neudeli und Bauhaus.Mobility realisiert. Ziel ist die Kreation und Erprobung von Produkt- und Dienstleistungsinnovationen in den Themenfeldern „Next Generation Mobility”, „Intelligente Verkehrssysteme” sowie „Stadtklima & Luftqualität”. Bei den Innovationschallenges werden die Teams von namenhaften Unternehmenspartnern (u.a. Siemens, Bosch, Deutsche Telekom) unterstützt.

Die Lehrveranstaltung wird für Studierende des Bachelors (fortgeschrittenes Studium), Masters, Diploms und Staatsexamens angeboten. Die Personenzahl ist auf max. 18 Personen beschränkt. Die Anmeldung erfolgt durch ein kurzes Motivationsschreiben (max. eine halbe DIN A4 Seite) mit Angabe zum fachlichen Hintergrund bis zum 22. März 2020 an neudeli@uni-weimar.de.

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Queer (feminist) Cinema

ECTS

Queer (feminist) Cinema

Do. 17:00 bis 20:00, wöchentlich | ab 16.04.2020 Verantwortliche: N.N., Dipl.-Mediengestalter Nicola Alice Hens Prüfungsleistung: Hausarbeit, Video Essay (+ Dokumentation der praktischen Arbeit) oder Ähnliches
Note

Was kann Queer Feminist Cinema sein? Wie werden queer-feministische Themen in Filmen umgesetzt? Was macht einen Film (queer-)feministisch und wie spiegelt sich dies in der Ästhetik wider? Und wie können wir queer- feministische Filme machen? In unserem Bauhaus.Modul wollen wir auf all diese Fragen eingehen und versuchen Antworten zu finden, neue Fragen aufzuwerfen und vor allem zu diskutieren! Das Modul wird im Kern aus Filmsichtungen aus dem Bereich Queer Cinema mit anschließenden Diskussionen bestehen. Gerahmt wird dies mit theoretischem Input aus den Bereichen Feministische Filmtheorie sowie (New) Queer Cinema. Außerdem soll ein Workshop mit externen Referent*innen realisiert werden, um praktischen und inhaltlichen Input zu verbinden. Das Modul soll einen Überblick zu der Thematik geben, offen sein für eine experimentelle Auseinandersetzung mit den Filmen sowie Theorie und Praxis verbinden.

Als Abgabe kann daher entweder eine eigene Videoarbeit (experimentell/dokumentarisch/videoessay) gelten oder eine Hausarbeit, die sich mit einem Aspekt vom Queer Feminist Cinema beschäftigt. Wir wollen unseren eigenen Weg finden über Filme zu sprechen und mit ihnen zu arbeiten.
Ein weiterer Blocktermin für die Praxis wird in der ersten Sitzung festgelegt. 

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Aesthetics of Civil resistance - Learning from youth protests…

ECTS

Aesthetics of Civil resistance - Learning from youth protests Globally

Do. 17:00 bis 20:00, wöchentlich | 16.04.2020 bis 09.07.2020 Verantwortliche: M.F.A. Ina Weise

From Chile to Hong Kong young people are on the streets for democratic, social and environmental rights. The protesters are using methods of cultural production to protest against the authorities. They invented symbolic languages to share their concerns with the world or to communicate amongst each other. These can be seen in the usage of hand signs in Hong Kong protest or how Chilean protestors appropriated the indigenous ‘Mapuche’ flag to demonstrate against neoliberalism. These actions use culture as a weapon to become voices of the people in political conflicts.  Bauhaus is a classic example for ideological endurance in oppressive times. The name fortitudes until this day for one century but can it become a symbol of resistance with contemporary methods for the future? Our interest lies in cultural activism as a way of learning. In the module we aim to create a platform for exchanging our international and interdisciplinary knowledge. It will be structured by mediums as dress, architecture, music, food, etc. For each class there will be a theoretical input followed by practical implications. International guests as researchers, theoreticians and activists will be invited to share their knowledge in the proposed topic. We envision the outcome as a collective multi-media publication that shares all the strategies and thoughts developed during the seminar. This publication will be spread through our international network for the oppressed communities around the world.

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Sustain: Umwelt(en) und Nachhaltigkeit(en)

ECTS DE

Sustain: Umwelt(en) und Nachhaltigkeit(en)

Do. 18:00 bis 20:00, Einzeltermin | am 16.04.2020
Do. 18:00 bis 20:00, wöchentlich | ab 16.04.2020
Verantwortliche: Dr.phil. Alexander Schwinghammer Prüfungsleistung: Präsentation, schriftliche Arbeiten, 

Das Bauhaus war in Weimar angetreten, um neue Formensprachen zu entwickeln, Handwerk und Kunst zusammenzuführen und durch die Integration technischer Möglichkeiten und handwerklicher Kenntnisse eine alternative, sozial verpflichtete Modernität zu ermöglichen. 
100 Jahre später wollen wir dieses Momentum in die heutige Zeit wenden und ausgehend von den Themenfeldern „Umwelt“ und „Nachhaltigkeit“ die Wechselwirkungen von handwerklichem Tun, gestaltender Praxis, technischer Möglichkeiten und gesellschaftlichen Herausforderungen unter den Bedingungen des 21. Jahrhunderts untersuchen.

 

Neue Materialitäten, mediales Handeln, Ernährung, urbanes Leben, veränderte Alltäglichkeiten, Anforderungen der Versorgungssicherheit, neue Sichbarkeiten und visuelle Praktiken oder Re-Konfigurationen von Produktion und Konsumption stellen beispielhaft die Orientierungspunkte für Orte der Auseinandersetzung dar, die wir im Rahmen dieser Vortragsreihe erkunden wollen.

 

Genauere Angaben zu den Vorträgen werden auf den Seiten der Fakultät Kunst und Gestaltung und der Professur für Geschichte und Theorie der Visuellen Kommunikation bekannt gegeben.

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Stadt erzählen II. Praktische Impulse - oder: Die Stadt als Text

ECTS

Stadt erzählen II. Praktische Impulse - oder: Die Stadt als Text

Do. 19:00 bis 20:30, wöchentlich | ab 16.04.2020 Verantwortliche: Prof. Dr.phil.habil. Jörg Paulus, Marc Weiland Prüfungsleistung: Regelmäßige Teilnahme, Präsentation, Projektarbeit

Das Jahr 2007 markiert laut Statistik der Vereinten Nationen einen historischen Wendepunkt. Erstmals lebten im globalen Maßstab mehr Menschen in der Stadt als auf dem Land. Tendenz: weiter steigend. Soll doch laut Hochrechnungen im Jahr 2050 das Verhältnis von urbaner und ruraler Weltbevölkerung zwei Drittel zu einem Drittel betragen. Die Lebenswelten werden, so scheint es, immer urbaner. Entsprechend hat sich lange Zeit die mediale und auch wissenschaftliche Aufmerksamkeit vor allem auf die urbanen Zentren, die Großstädte und Metropolen, gerichtet. Aus den Blick geraten sind dabei jedoch diejenigen Orte, die vermeintlich abseits dieser kulturellen und politischen Zentren liegen. Ihnen ist erst in der jüngsten Vergangenheit wieder breitere Aufmerksamkeit zugekommen; und zwar u.a. im Zuge einer medienübergreifenden Konjunktur des Ländlichen sowie sich zuspitzender Heimat-Diskurse.
Im zweiten Teil des Moduls lesen wir die Stadt als Text. Anhand konkreter Projektarbeiten reflektieren wir dabei die symbolischen Vermittlungen und narrativen Prägungen des Städtischen im kulturellen und kollektiven Gedächtnis. Dafür werden wir im Kontext des fakultätsübergreifenden Projekts "Neue Gründerzeit" alltagsweltlichen Stadterzählungen in Altenburg nachspüren: Welche Vergangenheiten, Gegenwarten und Zukünfte fokussieren, archivieren und gestalten sie? Wie nehmen sie ihre Umgebung war und was tradieren und/oder verändern sie in welcher Weise?
Im Zentrum unserer Fragestellungen steht dabei auch das Verhältnis von Fiktion und Wirklichkeit, das wir mit verschiedenen analytischen Methoden und experimentell-praktischen Herangehensweisen thematisieren werden. Bestenfalls lassen sich dabei auch weitere neue Geschichten finden und erfinden.

Das Märkische Viertel, die 68er und die Architekturtheorie (Ba)

3 ECTS Seminar DE

Das Märkische Viertel, die 68er und die Architekturtheorie (Ba)

Fr. 11:00 bis 15:00, Einzeltermin | am 17.04.2020
Fr. 11:00 bis 15:00, wöchentlich | 08.05.2020 bis 15.05.2020
Fr. 11:00 bis 15:00, wöchentlich | 29.05.2020 bis 05.06.2020
Fr. 11:00 bis 15:00, wöchentlich | 19.06.2020 bis 26.06.2020
Verantwortliche: N.N.

Zwischen 1968 und 1974 war das Märkische Viertel in Berlin ein Sammelpunkt linken Protests. Die noch in Bau befindliche Großwohnsiedlung war längst bewohnt, doch es mangelte an Infrastrukturen. Die Mieten waren hoch und der Umzug dorthin nicht immer freiwillig: Ein großer Teil der Bewohner und Bewohnerinnen kam aus den Berliner Stadtteilen Kreuzberg und Wedding, die im Zuge von Kahlschlagsanierungen zu Großbaustellen geworden waren. Diese Zustände führten nicht nur zu Bewohnerprotest, sondern versammelten das ganze Spektrum der 68er-Bewegung vor Ort – bis hin zu künftigen Mitgliedern der RAF, die kurz darauf in den Untergrund verschwanden. Das Märkische Viertel, oder kurz: MV, wurde so zu einem Ort, an dem neue Formen der Kinder- und Jugendarbeit entstanden, Filme gedreht, Mieterstreiks organisiert und marxistische Theorie gelesen wurde. Zugleich war es ein Außenposten der Universitäten: Angehörige der Pädagogischen wie der Technischen Hochschule Berlin waren an der Sicht der„Betroffenen” interessiert und erprobten neue Formen der empirischen Sozialforschung. Die Studentenrevolte versetzte die Architekturfakultäten in Aufruhr und trieb die angehenden Architekten und Architektinnen hinaus aus den Universitäten, um „Stadtteilarbeit” zu machen. Diese politisierte Praxis kam ohne Theorie nicht aus, ja, noch nie zuvor stand die Theorie in der Architektur so hoch im Kurs.

Im Seminar werden wir uns mit aktueller Literatur zum Märkischen Viertel und zum Wohnungs- und Städtebau der 1960er und 70er Jahre beschäftigen ebenso wie mit Primärliteratur und Filmen, die im und zum MV entstanden sind, und uns fragen, was Architekturtheorie damals war und heute sein kann.

Eine Exkursion ins Märkische Viertel ist geplant.

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Heterotopie Ilmpark: Seminar

ECTS

Heterotopie Ilmpark: Seminar

Fr. 11:00 bis 12:30, wöchentlich | 17.04.2020 bis 24.04.2020 Verantwortliche: Prof. Dr.phil.habil. Max Welch Guerra, Master of Science Mats Werchohlad Prüfungsleistung: Teilnahme an den Seminarsitzungen. Zwischenabgabe im Semester. Abschließende kritische, theoretische oder praktische Bearbeitung einer zuvor entwickelten Frage- oder Problemstellung oder Behandlung eines baulichen, gärtnerischen, historischen Gegenstandes mit Bezug zum Park. [In Verbindung mit der Vortragsreihe als 3 - 6 ECTS]

HETEROTOPIEN

„wirkliche Orte, wirksame Orte, die in die Einrichtung der Gesellschaft hineingezeichnet sind, sozusagen Gegenplatzierungen oder Widerlager, tatsächlich realisierte Utopien, in denen die wirklichen Plätze innerhalb der Kultur gleichzeitig repräsentiert, bestritten und gewendet sind…“

„Aber vielleicht ist die älteste dieser Heterotopien mit widersprüchlichen Platzierungen der Garten.“

(Michel Foucault: Andere Räume. Leipzig: Reclam 1992, S. 39 & 42)

Der Park an der Ilm, nationales Kulturgut, Teil des UNESCO-Weltkulturerbes, Erholungsraum und grüne Lunge der Stadt Weimar, befindet sich im Wandel. Durch die Auswirkungen des Klimawandels gerät das Ökosystem des Parks, der alte Baumbestand und die historischen Anlagen in einen prekären Zustand. Damit einher geht nicht nur eine notwendige Neuausrichtung der gärtnerischen wie denkmalpflegerischen Arbeit der für den Park verantwortlichen Klassik-Stiftung Weimar. Erschüttert wird hierdurch ein im Kulturerbe bewahrtes gesellschaftliches Idealbild einer menschlich gestalteten Umwelt, in der sich das Individuum zwischen Natur und Kultur im Einklang empfinden kann.  

Vor diesem Hintergrund wird mit dem Wechsel im Präsidium der Klassik-Stiftung Weimar auch der Park zukünftig stärker ins Zentrum der Betrachtung rücken. Konkret laufen seitens der Stiftung Planungen, den Park als Ausgangsort für ein übergreifendes Themenjahr „Neue Natur“ 2021 in den Fokus zu rücken, zu öffnen und neu zu bespielen. Dabei werden die Ausstellungen, künstlerische Interventionen, ökologische Experimentierräume und Veranstaltungen die Wahrnehmung und das Erscheinungsbild des Parks verändern. Der Park an der Ilm bietet für die Universität eine einzigartige Projektionsfläche und den Raum, in dem und über den sich lokale und globale, soziale und politische Fragestellungen und Entwicklungen verhandeln, erforschen und in neuer Form anstoßen lassen.

Bau-/Praxisseminar GropiusZimmerPavillon (GZP)

3 ECTS Übung DE

Bau-/Praxisseminar GropiusZimmerPavillon (GZP)

Fr. 13:30 bis 16:45, Einzeltermin | am 17.04.2020 Verantwortliche: Dipl.-Künstler/in Julia Heinemann Prüfungsleistung: schriftliche oder dokumentarische Arbeit: 2x3 LP A&U, 6LP VK, FK, PD, M
Die Modulgesamtnote resultiert aus einer Teilnote für aktive Seminarteilnahme sowie aus einer zweiten Teilnote für die Abgabe der schriftlichen oder dokumentarischen Arbeit als Hausarbeit bis zum Ende des jeweiligen Semesters (30.9. bzw. 31.03.) mit einem zuvor zu vereinbarendem Mindestumfang (schriftlich: von 5.000 Wörtern für Studierende im 1. bis 6. Fachsemester beziehungsweise von 8.000 Wörtern für Studierende ab dem 7. Fachsemester).

GZP_ Die gemeinschaftliche Direktorenschaft der Zukunft - als in die Welt zu tragendes Erbe Weimars

Das Demokratie nicht selbstverständlich ist, zeigen die aktuellen politischen Ereignisse im Thüringer Landtag. Wir fragen uns, kann dieses kostbare Erbe in Form einer Rauminstallation Bewusstsein schaffen?

Der Gropius-Zimmer-Pavillon (GZP) ist die abstrakt nachempfundene Raumliniatur des im Hauptgebäude der Bauhaus-Universität Weimar verorteten Direktorenzimmers des Gründungsdirektors, das Gropiuszimmer, dass als die erste gesamtheitliche Raumkompositi­on der Moderne gilt. Anlässlich der Woche der Demokratie, Anfang des Jubiläumsjahres zu 100 Jahre Bauhaus / 100 Jahre Demokratie, wurde der Gropius-Zimmer-Pavillon als Kooperationsprojekt mit dem Deutschen Nationaltheater im Februar 2019 erstmalig auf dem Weimarer Theaterplatz als architektonische Intervention der von Gropius gestalteten Gedenktafel zur Nationalversamm­lung an der Theaterfassade des Deutschen Nationaltheaters in Weimar auf- und gegenüber gestellt.

Die Installation bildet die Kubatur des Direktorenzimmers nach und definiert somit einen öffentlichen Raum im öffentlichen Raum, der Passanten einlädt, ihn für sich zu interpretieren, sich darin aufzuhalten, darin und darüber ins Gespräch zu kommen sowie die Dimensionen der Direktorenschaft einer demokratischen Gesellschaft „weiter“ zudenken. Durch die (ideell aus den massiven Mauern des Hauptgebäudes herausgenommenen) offene Raumgeometrie, die aufgrund des sich vergrößernden Ursprungswürfels aus der Installation heraus gedanklich auf den Theaterplatz größer projiziert werden kann, wird der Raum nicht nur nach außen geöffnet, sondern öffnet auch seine Funktion in die Öffentlichkeit hinein, wo durch die Funktion der Direktorenschaft auf den öffentlichen Raum und damit auf die Öffentlichkeit übergeht und sich ein jeder in der Rolle des Direktors, der Direktorin wiederfindet.

Wem unterliegt die Direktorenschaft/ die Verantwortung/ die Gestaltung des öffentlichen Raumes in einer Demokratie? Anliegen dieser metaphorischen Installation ist das Gewahrwerden der eigenen Rolle in einer demokratiebasierten Gesellschaft. Mit dem Recht auf Mitgestaltung geht auch Verantwortung einher, die uns alle betrifft. In einer Demokratie sind wir keine Zaungäste, sondern Akteure, jeder in seinem Bereich und darüber hinaus, das Gesamtkunstwerk Gesellschaft betreffend.

Aus diesem offenen Direktorenzimmer heraus auf den jeweiligen Standort bezogen fanden etliche Aktionen und Inszenierungen, zu der Frage „Wie gestalten wir gemeinsam die Zukunft?“ statt. Der GZP wanderte im letzten Jahr von dem Ort, an dem sich das Deutsche Volk die Weimarer Verfassung gab auf den Campus der Bauhaus-Universität, in das Foyer des deutschen Hygienemuseums in Dresden bis in die Toskana nach Siena, der Partnerstadt Weimars. Aktuell steht er am Fuße der Cattedrale Metropolitana di Santa Maria Assunta, eines der bedeutendsten Beispiele der gotischen Architektur weltweit. Die nächsten Standorte für das „offene Direktorenzimmer“ sollen die Weimarer Partnerstadt Blois in Frankreich und Trier bieten.

Im Seminar wird es darum gehen, den neuen Standort in Blois in Bezug auf die örtliche Intervention der Rauminstallation zu untersuchen um ihn mit den Bestandgebäuden in eine Art Dialog zu treten zu lassen, der den Standort hinterfragt sowie Impulse stiftete diesen neu zu interpretieren. Ähnlich einem guten Gespräch mit einem zu Gast verweilenden Bekannten, der aufgrund seiner Erfahrungen, Herkunft eine neue Sichtweise auf altbekanntes offenbart. Den Aufbau des Pavillons am Standort im Team zu organisieren, auszuführen und zu dokumentieren, sowie sich inhaltlich der Frage zu widmen welches ungenutzte Potential bietet der öffentliche Raum für offene, demokratische Gesellschaften und was ist das „in die Welt zu tragendes Erbe“ des Bauhauses.

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Gegen Diskriminierung - Workshopreihe zu Diversität und…

ECTS

Gegen Diskriminierung - Workshopreihe zu Diversität und Antidiskriminierung

Fr. 16:00 bis 18:00, Einzeltermin | am 17.04.2020
Fr. 14:00 bis 16:00, Einzeltermin | am 12.06.2020
Fr. 14:00 bis 16:00, Einzeltermin | am 26.06.2020
Sa. 10:00 bis 16:00, Einzeltermin | am 18.04.2020
Sa. 10:00 bis 16:00, Einzeltermin | am 18.04.2020
Sa. 10:00 bis 16:00, Einzeltermin | am 16.05.2020
Sa. 10:00 bis 16:00, Einzeltermin | am 16.05.2020
Sa. 10:00 bis 16:00, Einzeltermin | am 13.06.2020
Sa. 10:00 bis 16:00, Einzeltermin | am 13.06.2020
Verantwortliche: Jun.Prof. Dr.phil. Alexandra Regan Toland Prüfungsleistung: Journal/ Tagebuch, Impulsvortrag

Im Jahr 2019 trat die Antidiskriminierungsrichtlinie der Bauhaus-Universität Weimar in Kraft. Sie soll dazu beitragen, dass keine Person aufgrund von Geschlecht, ethnischer oder sozialer Herkunft, Alter, Behinderung, sexueller Orientierung, Religion oder Weltanschauung benachteiligt oder ausgegrenzt wird.Das Modul möchte sensibilisieren und Studierende aller Disziplinen befähigen, sich aktiv gegen Diskriminierung einzusetzen. Dabei spielt die Auseinandersetzung mit bestehenden Machtstrukturen und mehrheitsgesellschaftlichen Normen als Voraussetzungen von Diskriminierung eine ebenso große Rolle wie die Reflexion der eigenen Vorurteile und diskriminatorischen Praktiken. Das Modul setzt sich somit mit einem aktuellen gesellschaftspolitischen Thema auseinander und vermittelt für die Persönlichkeitsentwicklung wichtige transferable skills wie Sozialkompetenz, Offenheit und kritisches Denken.
Das Modul besteht aus drei Workshops, die unterschiedliche Diskriminierungsformen wie Rassismus, antimuslimischen Rassismus und Sexismus schwerpunktmäßig behandeln. Im Sinne eines peer-to-peer learning werden sie von studentischen Referent*innen durchgeführt, die selbst von Diskriminierung betroffen sind. Die Workshopinhalte werden an mit drei Seminarterminen verknüpft, gemeinsam reflektiert und Ideen für eine diskriminierungssensible und -kritische Universität (und Gesellschaft) entwickelt.

Termine:
17.04. 2020 16:00-18:00
18.04. 2020 10:00-16:00
16.05.2020 10:00-16:00
12.06 2020 14:00-16:00
13.06.2020 10:00-16:00
26.06.2020 14:00-16:00

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Internationale Konferenz

3 ECTS Workshop DE

Internationale Konferenz

bis , Block | 20.04.2020 bis 24.04.2020 Verantwortliche: Dipl.-Ing. Clemens Helmke, Prof. Dipl.-Ing. Heike Büttner-Hyman, Dipl.-Ing. Daniel Guischard, Dipl.-Ing. Laura Stroszeck

Exkursion/ Workshop: Beneluxländer NRW NL B Termine: 17.KW Zeitraum: 20.04-24.04.2020

Exkursion/ Workshop: Berlin Termine: KW Zeitraum: wird noch bekannt gegeben.

Zu eines dieser Themen „die Identität des Selben“, „die Identität des Ähnlichen“, „die Identität des Autonomen“, „die Identität des Anderen“ (1) soll ein Essay verfasst werden.

Unsere Arbeitsweise im Workshop Studio besteht aus verschiedenen Projektionen von denen jede einem bestimmten Text- Photo- Film- oder Video- Material gewidmet ist. Gleichzeitig behandelt der Workshop das „Wesen“ des ausgewählten Trägers, Mediums, das es den Worten, Bildern und Objekten ermöglicht, zu existieren.

Blockveranstaltungen des Workshop Studio_ Bauhaus 100_ B1 Bauhaus.Module sind teilweise in die Exkursion integriert.

(1)_Überschriften aus: Tom Schoper, Zur Identität von Architektur, Transcript Verlag, Bielefeld 2010

Figur und Bewegung

ECTS

Figur und Bewegung

09:15 bis 18:30, Block | 20.04.2020 bis 24.04.2020
09:15 bis 18:30, Block | 04.05.2020 bis 05.05.2020
09:15 bis 18:30, Block | 20.04.2020 bis 24.04.2020
09:15 bis 18:30, Block | 04.05.2020 bis 05.05.2020
Verantwortliche: M.A. Aline Helmcke Prüfungsleistung: Regelmäßige Teilnahme an den Übungen und Lehrveranstaltungen, Abschlusspräsentation, Abgabe Semesterarbeit
Note

 Sowohl die Gestaltung als auch die Anwendungsbereiche animierter Figuren im Bereich Bewegtbild sind vielfältig. Sie reichen von abstrakten Formen im künstlerischen Experimentalfilm bis hin zu Figuren im narrativen Animationsfilm, Spieleumgebungen und weiteren anwendungsbezogenen Formaten.

Das Modul setzt sich mit den Designerfordernissen von Figuren in der Animation auseinander. In experimentellen, praktischen Übungen werden zunächst Grundkenntnisse des Character-Designs für die Animation vermittelt und im weiteren Verlauf in kurzen Animationsübungen erprobt. Die Entwürfe werden analog in 2D erarbeitet. Die vermittelten Kenntnisse sind jedoch auch auf digitale 2D oder 3D Animation anwendbar.

Ziel ist es, die Studierenden für die spezifischen Herausforderungen zu sensibilisieren, die mit dem Figurendesign im Bereich Animation verbunden sind.

Das Modul ist interdisziplinär angelegt und findet während der weißen Wochen statt. Es richtet sich an Studierende der Fakultät Kunst und Gestaltung, ist aber auch für Studierende der Fakultät Medien sowie der Fakultät Architektur und Urbanistik belegbar.

Zeichnerische Grundkenntnisse sind unabdingbare Voraussetzung für die Belegung des Kurses. 

 

 

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Das Bild im Recht I

3 ECTS Seminar DE

Das Bild im Recht I

Mo. 13:30 bis 15:00, wöchentlich | ab 20.04.2020 Verantwortliche: N.N. Prüfungsleistung: Anwesenheit und aktive Teilnahme, Vorstellung der vorbereiteten Case-Study u. Verschriftlichung (5 S.), Impulsreferat

In den beiden aufeinander aufbauenden LVs des Studienmoduls »Das Bild im Recht« diskutieren wir im Seminar I die theoretischen Texte, die eine Bildtheorie des Rechts begründet haben, während es im Seminar II um die konkreten Gerichtsfälle geht, die das Bild als Kunst-, Theorie-, und Diskursgegenstand näher bestimmen.

Seminar I Dieses in das Thema »Das Recht im Bild« einführende Seminar gibt zunächst einen Überblick über die verschiedenen Qualitäten und Funktionen, die das Bild im Recht erhält: Es ist imstande, Verfahren zu dokumentieren (Die Gerichtszeichnung) und als Beweismittel das Gegenteil einer Tat zu behaupten. Das Bild im Prozess kann projiziert werden und eröffnet einen neuen Rechtsraum (wie im NSU-Prozess), es kann aber auch einen Tatort visuell begutachten, um eine Ermittlungsmethode in Gang zu bringen (Inaugenscheinnahme) oder das Verfahren an sich nachstellen, um eine Vermittlung des Prozesses in die Öffentlichkeit zu ermöglichen (Reenactment) und im Prozess den Untersuchungsgegenstand in ein detaillierteres Bild zu wandeln, das letztlich zeigt, »dass Recht nicht nur aus Normen und deren Vollzug besteht, sondern sich sowohl kunstvoll als auch bedrückend in unseren Köpfen einnistet, zu Bildern formt und Bilder auslöst.« (M. Stolleis, Für Cornelia Vismann)

Das Bild im Recht II

3 ECTS Seminar DE

Das Bild im Recht II

Mo. 15:15 bis 16:45, wöchentlich | ab 20.04.2020 Verantwortliche: N.N. Prüfungsleistung: Anwesenheit und aktive Teilnahme, Vorstellung der vorbereiteten Case-Study u. Verschriftlichung (5 S.), Impulsreferat

In den beiden aufeinander aufbauenden LVs des Studienmoduls »Das Bild im Recht« diskutieren wir im Seminar I die theoretischen Texte, die eine Bildtheorie des Rechts begründet haben, während es im Seminar II um die konkreten Gerichtsfälle geht, die das Bild als Kunst-, Theorie-, und Diskursgegenstand näher bestimmen.

Seminar II In dem Seminar »Das Bild im Recht II« werden wir Fälle und Gerichtsurteile vorstellen, die eine Entwicklung der (digitalen) Bildtheorie begleitet, institutionalisiert und tangiert haben. Dabei werden nicht nur die asynchrone und systematische Entwicklung einzelner Sujets digitaler Bildrechte, wie z.B. die Geschichte des Urhebergesetzes zum Thema, sondern vor allem die spezifischen Rechtsfälle, die eine gesetzliche Entwicklung erst in Gang gesetzt haben. Ein Beispielfall, der Aspekte einer Bildtheorie im rechtlichen Sinne weitreichend erörtert, ist der Herrenreiter-Fall, mit dem die Möglichkeit eines Schadensersatzanspruchs eröffnet wurde, wenn Bilder durch unbefugten Gebrauch in falschen Kontexten verwendet werden. Diese Gründungsszenarien der Bilderrechte sind im Hinblick auf die Lücken, die es gegenüber dem Digitalen enthält, besonders interessant. Welche Rechte sind betroffen, wenn der Künstler Banksy sein Gemälde versteigert und schreddert und wie regelt die Datenschutzgrundverordnung in ihrem »Recht auf Vergessen« das ordnungsgemäße Verschwinden persönlicher Bilder aus kollektiven Kontexten... Diesen Fragen gehen wir im Seminar nach.

IRRE WORKSHOPS 1 mit Peng! Kollektiv

ECTS

IRRE WORKSHOPS 1 mit Peng! Kollektiv

Di. 10:00 bis 17:00, Einzeltermin | am 21.04.2020
Mi. 10:00 bis 17:00, Einzeltermin | am 22.04.2020
Verantwortliche: Prof. Jana Gunstheimer, Roman Liska

PENG!
Die Aktivist*innen von Peng! hinterfragen die Selbstdarstellung von Konzernen, politische Propaganda und konventionelle Mentalitäten mit subversiven Aktionen und zivilem Ungehorsam. Dabei wenden sie kreative Methoden für mutigen Protest und medienwirksame Wunderwaffen an.


Das Peng! Kollektiv ist der Meinung: Ziviler Ungehorsam ist eine Sache für jede*n! Deswegen werden im Workshop mit Studierenden verschiedene Möglichkeiten der politischen Aktionskunst und des zivilen Ungehorsams erkundet, um sich anschließend der Entwicklung konkreter Ideen zu widmen. In kleinen Gruppen werden diese durch die Konzeptionsphase einer Kampagne begleitet, mögliche Aktionen werden entworfen und gemeinsam diskutiert und dabei das Potenzial eines humorvollen zivilen Ungehorsams ausgelotet.
Dauer: 2 Tage / jeweils 10 - 17 h

Erläuterung des/r Beitrages/Beiträge der externen Lehrperson/en
Die externen Lehrpersonen sind vollumfänglich für die inhaltliche Konzeption und Durchführung der jeweiligen Workshops verantwortlich. Ihre jeweiligen Positionen haben diese im letzten Semester (WS 2019/20) in Form eines Vortrages (IRRE Lecture Series) dargestellt, auf dieser Basis erfolgt die Einladung während der Weißen Wochen im kommenden Semester einen Workshop mit Studierenden durchzuführen. Der Workshop findet während der ersten weißen Woche statt. 

Die Angabe der SWS bzw Gesamtstunden von 12 h bezieht sich auf einen Workshop mit einer Dauer von 2 Tagen, von täglich 10 - 17 h, inkl. je 1 h Mittagspause.

Heterotopie Ilmpark: Ringvorträge

ECTS

Heterotopie Ilmpark: Ringvorträge

Mi. 18:00 bis 19:30, Einzeltermin | am 22.04.2020 Verantwortliche: Prof. Dr.phil.habil. Max Welch Guerra, Master of Science Mats Werchohlad Prüfungsleistung: Kritische, theoretische oder praktische Bearbeitung einer in der Veranstaltungsreihe aufgeworfenen Frage- oder Problemstellung oder Behandlung eines baulichen, gärtnerischen, historischen Gegenstandes mit Bezug zum Park. [3 ECTS - In Verbindung mit dem Seminar als auch als 6 ECTS]

HETEROTOPIEN

„…wirkliche Orte, wirksame Orte, die in die Einrichtung der Gesellschaft hineingezeichnet sind, sozusagen Gegenplatzierungen oder Widerlager, tatsächlich realisierte Utopien, in denen die wirklichen Plätze innerhalb der Kultur gleichzeitig repräsentiert, bestritten und gewendet sind…“

„Aber vielleicht ist die älteste dieser Heterotopien mit widersprüchlichen Platzierungen der Garten.“

(Michel Foucault: Andere Räume. Leipzig: Reclam 1992, S. 39 & 42)

Der Park an der Ilm, nationales Kulturgut, Teil des UNESCO-Weltkulturerbes, Erholungsraum und grüne Lunge der Stadt Weimar, befindet sich im Wandel. Durch die Auswirkungen des Klimawandels gerät das Ökosystem des Parks, der alte Baumbestand und die historischen Anlagen in einen prekären Zustand. Damit einher geht nicht nur eine notwendige Neuausrichtung der gärtnerischen wie denkmalpflegerischen Arbeit der für den Park verantwortlichen Klassik-Stiftung Weimar. Erschüttert wird hierdurch ein im Kulturerbe bewahrtes gesellschaftliches Idealbild einer menschlich gestalteten Umwelt, in der sich das Individuum zwischen Natur und Kultur im Einklang empfinden kann.  

Vor diesem Hintergrund wird mit dem Wechsel im Präsidium der Klassik-Stiftung Weimar auch der Park zukünftig stärker ins Zentrum der Betrachtung rücken. Konkret laufen seitens der Stiftung Planungen, den Park als Ausgangsort für ein übergreifendes Themenjahr „Neue Natur“ 2021 in den Fokus zu rücken, zu öffnen und neu zu bespielen. Dabei werden die Ausstellungen, künstlerische Interventionen, ökologische Experimentierräume und Veranstaltungen die Wahrnehmung und das Erscheinungsbild des Parks verändern. Der Park an der Ilm bietet für die Universität eine einzigartige Projektionsfläche und den Raum, in dem und über den sich lokale und globale, soziale und politische Fragestellungen und Entwicklungen verhandeln, erforschen und in neuer Form anstoßen lassen.

Future Vintage – Sustainable Developments

ECTS

Future Vintage – Sustainable Developments

Mo. 18:30 bis 20:00, Einzeltermin | am 04.05.2020
Mo. 18:30 bis 20:00, Einzeltermin | am 18.05.2020
Mo. 18:30 bis 20:00, Einzeltermin | am 15.06.2020
Mo. 18:30 bis 20:00, Einzeltermin | am 29.06.2020
Verantwortliche: M.F.A. Katrin Steiger

Eine Vorlesungs- und Workshopreihe, die den textilen Diskurs zurück an die Bauhaus-Universität Weimar bringt, textile Historie und zeitgenössische Positionen untersucht und für alle Studierenden der BUW öffnet.

Der thematische Schwerpunkt der Reihe liegt auf textilen Methoden, Techniken und Arbeitsweisen, die nachhaltig, innovativ und zukunftsorientiert sind.

Ziel ist es, offenen Dialog zu fördern, kritische Fragestellungen zu erörtern und den zukunftsorientierten textilen Diskurs an der Bauhaus-Universität Weimar voranzutreiben.

Im Laufe des Sommersemesters 2020 werden Gastvortragende aus den Bereichen Kunst, Design und Wissenschaft eingeladen, die für unterschiedliche Positionen und Denkansätze stehen. Diese Positionen werden im Format einer Gastvorlesung und/oder eines Workshops den Studierenden vermittelt.

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MIND PALACES im Bauhaus-Museum Weimar

ECTS

MIND PALACES im Bauhaus-Museum Weimar

Mi. 16:00 bis 18:00, Einzeltermin | am 27.05.2020 Verantwortliche: Prof. Danica Dakic-Trogemann, Raul Walch, M.F.A. Ina Weise Prüfungsleistung: Creditvergabe

Als Kooperation zwischen Bauhaus-Museum/Klassik Stiftung Weimar und der Bauhaus-Universität Weimar soll die MIND PALACES-Veranstaltungsreihe zu einer innovativen interdisziplinären Plattform zwischen Kunst und Diskurs, zwischen Universität und Museum erprobt und möglichst langfristig etabliert und für die Fakultät Kunst und Gestaltung sowie für die ganze Universität geöffnet werden. Der MFA-Studiengang mit seiner besonderen Internationalität (90% ausländische Studierende) und Erfahrungen mit Kooperationsprojekten vor Ort, regional und international bietet eine herausragende Basis für die interdisziplinäre Weiterentwicklung und Öffnung von MIND PALACES zu anderen Bereichen der Fakultät und der Universität. Gemeinsam mit internationalen Lehrenden und Studierenden der Fakultät Kunst und Gestaltung und der Bauhaus-Universität Weimar, Gästen sowie Bürger*innen wird ein sozial-utopisches Labor im Vortragsraum des Bauhaus-Museums errichtet. Performative Formate der jungen internationalen Künstler*innen und Diskussionen mit eingeladenen Gästen, überführen die im Bauhaus angelegten Werte wie Inklusion, Interdisziplinarität, Internationalität und gesellschaftliche Teilhabe in die Gegenwart, indem sie aktuellen Konflikten, Paradoxen und Widersprüchen einer komplexen Gesellschaft nachgehen.

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IRRE WORKSHOP 2 mit Neue Auftraggeber

ECTS

IRRE WORKSHOP 2 mit Neue Auftraggeber

Mo. 10:00 bis 17:00, Einzeltermin | am 22.06.2020
Di. 10:00 bis 17:00, Einzeltermin | am 23.06.2020
Verantwortliche: Prof. Jana Gunstheimer, Roman Liska

Neue Auftraggeber sind Menschen, die etwas verändern wollen. Sie beauftragen Künstlerinnen und Künstler damit, Kunstwerke zu entwickeln, die in ihrer Stadt oder ihrem Dorf Antworten auf drängende Fragen geben. Ob in Form einer eindrücklichen Musikkomposition, einer ungewöhnlichen Pommesbude oder eines beachtlichen botanischen Gartens. Projekte der Neuen Auftraggeber entstehen überall da, wo sie gebraucht werden. Am Anfang steht Ihr Auftrag. Und weil jeder ein Neuer Auftraggeber werden kann, haben in Europa bereits tausende Menschen hunderte von Projekten umgesetzt.
Dauer: 2 Tage / jeweils 10 - 17 h

Erläuterung des/r Beitrages/Beiträge der externen Lehrperson/en
Die externen Lehrpersonen sind vollumfänglich für die inhaltliche Konzeption und Durchführung der jeweiligen Workshops verantwortlich. Ihre jeweiligen Positionen haben diese im letzten Semester (WS 2019/20) in Form eines Vortrages (IRRE Lecture Series) dargestellt, auf dieser Basis erfolgt die Einladung während der Weißen Wochen im kommenden Semester einen Workshop mit Studierenden durchzuführen. Der Workshop findet während der zweiten weißen Woche statt. 

Die Angabe der SWS bzw Gesamtstunden von 12 h bezieht sich auf einen Workshop mit einer Dauer von 2 Tagen, von täglich 10 - 17 h, inkl. je 1 h Mittagspause.

Der dokumentarische Blick im Rahmen des Bauhaus Moduls - "Gründerzeit…

6 ECTS Fachmodul DE

Der dokumentarische Blick im Rahmen des Bauhaus Moduls - "Gründerzeit und Altenburg"

Mi. 10:00 bis 14:30, Einzeltermin | am 30.09.2020 Verantwortliche: Prof. Dipl.-Künstler/in Jörn Erich Hintzer, N.N. Prüfungsleistung: Note
Eigenverantwortliche Teilnahme, Abgabe einer dokumentarischen filmischen Miniatur bis max. 5 Minuten.

Im Rahmen des Glockenthemas „Neue Gründerzeit in Altenburg” bieten wir ein disziplinübergreifendes Fachmodul mit einem angeschlossenen Workshop im ländlichen Raum an. Uns interessiert der offene Blick auf die Peripherie und den ländlichen Raum und damit verbunden die Frage, welche Geschichten sich bei längerer vorurteilfreier Beobachtung entfalten und wie sich vorgefasste Meinungen verändern.
Sowohl Fachmodul als auch der dreitägige Workshop werden begleitet von der Dokumentarfilmemacherin Elke Lehrenkrauss, die für ihren Film „Lovemobil” für den Deutschen Filmpreis nominiert ist.
Sie wird sowohl in Weimar als auch in Altenburg Studierenden anleiten sich mit den dokumentarischen Methoden auseinanderzusetzen. Das Rahmenprogramm und der Workshop, sowie weiterführende Plenen und kontinuierliche Schnittbegleitung werden unter Mitwirkung der Professur Crossmediales Bewegtbild, Prof. Jörn Hintzer und Elke Lehrenkrauss durchgeführt.
Die Lehrveranstaltung bezieht bewusst Studierende aller Fächer und deren eigene Sichtweisen mit ein.(zb. Architektur, Medienwissenschaft).