Thüringen stärkt Hochschulgründungen: Fördermittelbescheid für »StarTH« übergeben
Mit der symbolischen Übergabe des Fördermittelbescheids an das Thüringer Hochschulgründungsnetzwerk "StarTH" setzt der Freistaat Thüringen ein klares Zeichen für Innovation, Unternehmergeist und die Zukunftsfähigkeit des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Thüringen.
Im Rahmen eines Termins an der Friedrich-Schiller-Universität Jena übergab Thüringens Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Christian Tischner, den Fördermittelbescheid an Vertreterinnen und Vertreter der acht Thüringer Hochschulstandorte. Entgegengenommen wurde dieser gemeinsam mit Prof. Dr. Andreas Marx, Präsident der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Vorsitzender des »StarTH«-Beirats.
Mit der Förderung wird die hochschulübergreifende Gründungsförderung in Thüringen langfristig gestärkt. Ziel ist es, Studierende, Forschende und Alumni dabei zu unterstützen, innovative Ideen in erfolgreiche Gründungen zu überführen und wissenschaftliche Erkenntnisse in gesellschaftliche und wirtschaftliche Anwendungen zu bringen.
»Die Summe zeigt, dass die Universitäten und Hochschulen aus unserer Sicht zu den wichtigsten Innovationstreibern im Land gehören«, betonte Minister Tischner bei der Übergabe. Dabei gehe es um weit mehr als die Unterstützung einzelner Start-ups: »Es geht um etwas Größeres, das wir fördern und unterstützen wollen. Einen Strukturwandel, der schon im Studium beginnt. Rein in eine Gründungskultur.«
Bildergalerie, Fotos: Thüringer Hochschulgründungsnetzwerk / Universität Jena
StarTH vernetzt die Gründungsservices aller acht Thüringer Hochschulen und begleitet Gründungsinteressierte von der ersten Idee bis zur Umsetzung. Durch die enge Zusammenarbeit entstehen hochschulübergreifende Angebote, neue Qualifizierungsformate und wertvolle Netzwerke zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.
»Wir möchten den Trichter noch vergrößern und zeigen, was möglich ist, und den Output weiter vorantreiben«, erklärt StarTH-Koordinator Matthias Piontek. »Alle Stufen einer Hochschulangehörigkeit werden bei uns unterstützt – vom Bachelor über den Master bis hin zu Doktorandinnen und Doktoranden, Professorinnen und Professoren und sogar Alumni. Wir schaffen die Verbindung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.«
Auch die Gründungswerkstatt neudeli der Bauhaus-Universität Weimar ist Teil des StarTH-Netzwerks und bringt ihre langjährige Erfahrung in der Unterstützung innovativer und kreativer Gründungsvorhaben ein. Gemeinsam arbeiten die acht Thüringer Hochschulen daran, Gründungspotenziale sichtbar zu machen, Talente zu fördern und den Innovationsstandort Thüringen nachhaltig zu stärken.
Wir freuen uns auf die kommenden Jahre der Zusammenarbeit und darauf, noch mehr Gründungsideen auf ihrem Weg in die Praxis zu begleiten.




