Neue Folge im BAUHAUS4EU-Podcast: Was tut sich an der Bauhaus-Universität Weimar?
Nach dem Forum ist vor dem Forum: Wo steht die BAUHAUS4EU Allianz nach eineinhalb Jahren und welche Entwicklungen werden an der Bauhaus-Universität Weimar und den neun Partneruniversitäten nun verstärkt sichtbar? In einer neuen Folge des BAUHAUS4EU-Podcasts blickt Dr. Tonia Schmitz, Secretary General der Allianz, auf das BAUHAUS4EU-Forum Ende Juni 2026 in Katowice zurück und gibt einen Ausblick auf die nächsten Projektphasen.
Einmal im Jahr treffen sich die Mitarbeitenden der Allianz zum großen B4EU-Forum. Nach der ersten Ausgabe im portugiesischen Castelo Branco fand das diesjährige Treffen bei den polnischen Partnern in Katowice statt. Während das erste Projektjahr in erster Linie als »Designphase«, also dem Aufbau gemeinsamer Strukturen und Prozesse, diente, befindet sich die Allianz inzwischen mitten in der Implementierungsphase.
Als koordinierende Hochschule trägt die Bauhaus-Universität Weimar eine besondere Verantwortung innerhalb der Allianz. Entsprechend lag der Fokus des lokalen Projektteams in Weimar vor allem auf dem Aufbau der gemeinsamen Arbeitsstrukturen: Im ersten Jahr gab es so viel zu tun, »dass wir an unserer eigenen Institution leider nicht so präsent sein konnten, wie wir es uns gewünscht hätten«, räumt Schmitz im Podcast ein. Das soll sich nach der Sommerpause ändern.
Zum einen starten dann die ersten Lehrangebote, die im Rahmen von BAUHAUS4EU entwickelt wurden. Lehrende der Bauhaus-Universität Weimar beteiligen sich mit insgesamt fünf Kursen: Zwei davon sind Regional Living Labs, die über zwei Semester hinweg praxisorientierte Projekte mit regionalem Bezug umsetzen. Hinzu kommen drei European BAUHAUS Courses, die Studierenden aller Partneruniversitäten offenstehen und interdisziplinär angelegt sind. Ergänzt wird das Angebot durch einen studentisch entwickelten Kurs, der den Zusammenhang von sozialem Zusammenhalt und ökologischem Bewusstsein in Thüringen thematisiert.
Darüber hinaus plant das BAUHAUS4EU-Team der Bauhaus-Universität Weimar eine hochschulweite Informationsveranstaltung. Sie richtet sich sowohl an bereits im Projekt engagierte Hochschulangehörige als auch an Interessierte, die die Allianz und ihre Angebote näher kennenlernen möchten. Weitere Informationen hierzu folgen. Dabei soll unter anderem aufgezeigt werden, wo das Projekt bereits wirkt und wie viele Mitglieder der Universität inzwischen dazu beitragen.
Welche Bilanz Dr. Tonia Schmitz nach eineinhalb Jahren BAUHAUS4EU zieht und warum sie die Allianz als langfristige Chance für die europäischen Partneruniversitäten versteht, hört ihr in der aktuellen Podcastfolge auf Spotify: https://open.spotify.com/episode/3hYsyRLt5hYg6wa7bw3cYL
Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Lena-Marie Euba (lena-marie.euba[at]uni-weimar.de), zuständig für Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit innerhalb der Bauhaus4EU Allianz.
Über BAUHAUS4EU
Die BAUHAUS4EU-Allianz vereint 10 Mitgliedsuniversitäten und 67 assoziierte Partner aus ganz Europa und bildet einen gemeinsamen europäischen Campus und eine lebendige Lerngemeinschaft mit 124.000 Studierenden und 10.000 Mitarbeitern. Geleitet von einer gemeinsamen Strategie verpflichten sich die Partneruniversitäten, ihre transnationale Zusammenarbeit durch gemeinsame Bildungsangebote zu vertiefen und eine europäische Identität zu fördern, die auf dem Prinzip der Einheit in der Vielfalt basiert.
Durch die Verbesserung der Karrierechancen, die Förderung des lebenslangen Lernens und die Befähigung von Studierenden und Mitarbeiter*innen, sich mit den entscheidenden Themen unserer Zeit auseinanderzusetzen, leistet BAUHAUS4EU Pionierarbeit für ein neues Modell der europäischen Hochschulbildung – eines, das regionale Ökosysteme stärkt, Innovationen anregt und eine nachhaltige Zukunft für alle schafft.
BAUHAUS4EU ist ein von der Europäischen Union gefördertes Projekt.
