Gold statt Braun & Hörgeschichten des Widerstands: Bauhaus-Universität Weimar beteiligt sich am 8. Mai
Am 8. Mai heißt es wieder: »Gold statt Braun – für ein weltoffenes Thüringen«. Die Bauhaus-Universität Weimar beteiligt sich auch in diesem Jahr am landesweiten Aktionstag, der am 81. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Respekt und Toleranz setzt.
Goldene Plakate und Buttons zum Mitnehmen
Für alle, die sich beteiligen möchten, ohne eine Rettungsdecke aufzuhängen, stehen goldene Plakate und Buttons zum Mitnehmen bereit. Beide Formate liegen ab dem 7. Mai an verschiedenen Orten auf dem Campus aus:
- Amalienstraße 13 (EG/Durchgang)
- Bauhaus.Atelier
- Coudraystraße 13A (Sprachenzentrum)
Die Auslage erfolgt jeweils zu den regulären Öffnungszeiten. Auch der Balkon und der Vorplatz des Hauptgebäudes werden wieder goldfarben gestaltet und machen auf die Aktion aufmerksam.
Parallel dazu unterstützt die Bauhaus-Universität Weimar ein weiteres Projekt, das am 8. Mai startet: Das audionarrative Geschichtsprojekt »Widerstand. Hörgeschichten aus Thüringen 1939–1945«, realisiert von der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora sowie dem Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus Weimar.
Im Mittelpunkt stehen zwölf Hörgeschichten aus Thüringen, die von widerständigem Handeln, Solidarität und Mitmenschlichkeit während des Zweiten Weltkriegs erzählen und per QR-Code auf dem Smartphone sowie im Rahmen von Installationen in Weimar und Nordhausen zu erleben sein werden. Die audionarrative sowie technische Umsetzung liegt bei der Agentur FUNKHAUS ost aus Weimar. Ergänzt wird das Projekt durch künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum, entwickelt von der Weimarer Künstlerin Anke Heelemann. Ihre Interventionen sollen dafür sorgen, dass Menschen in unerwarteten Alltagssituationen auf die Hörgeschichten stoßen.
Auch in der Universitätsbibliothek sowie der Bauhausstraße 11 werden die Hörgeschichten zugänglich gemacht und laden dort per QR-Code direkt zum Anhören ein.
Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie unter: https://www.stiftung-gedenkstaetten.de/reflexionen/reflexionen-2026/widerstand
