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Bauhaus-Universität Weimar feiert zehnjähriges Jubiläum der Schreibnächte

Jährlich im Juni kommen Schreibinteressierte in der Universitätsbibliothek zusammen, um sich gemeinsam mit Expert*innen über die Tiefen der Recherche, Leseerlebnisse oder Schreibblockaden auszutauschen. Mit neuem Namen und frischem Design blickt die »Schreibnacht« nach zehn Jahren und über 300 Angeboten zurück zu den Anfängen des Schreibens. Unter dem Motto »Rewind« widmet sich die 10. Schreibnacht der Bauhaus-Universität Weimar am 13. Juni, von 18 bis 24 Uhr insbesondere dem Scheitern als Teil des Schreibprozesses. Die Teilnahme an allen Angeboten ist kostenfrei, Universitätsmitglieder wie auch Gäste sind herzlich eingeladen.

Zwischen den Mörtel wurde die Bewehrung eingelegt. Nach einer Woche werden die Betonkanus ausgeschalt und sind einsatzfähig. Foto: Friederike Gladitz

Betonkanu-Regatta 2024: Weimarer Studierende laden zur Bootstaufe

1994 traten die ersten Betonkanus aus Weimar bei der Regatta in Heilbronn an. Damals noch ohne Platz auf dem Siegertreppchen, wurden die studentischen Teams der Bauhaus-Universität Weimar im Laufe der letzten 30 Jahre immer erfolgreicher. 2024 geht erstmalig ein Boot aus Recycling-Beton an den Start. Am Mittwoch, 5. Juni, findet um 13.30 Uhr im Schwanseebad Weimar eine öffentliche Testfahrt statt.

Die internationale Tagung »Nothing Matters. On Negative Objects, Spaces, and Relations« findet vom 13. bis 15. Juni 2024 an der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar statt.

Medienwissenschaftliche Konferenz »Nothing Matters« fragt nach dem Verhältnis zu negativen Objekten, Räumen und Beziehungen

Vom 13. bis 15. Juni 2024 widmet sich eine internationale Konferenz im Fachbereich Medienwissenschaft an der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar der Materialität des Nichts. Wissenschaftler*innen aus Deutschland, den USA, UK und den Niederlanden untersuchen dabei wie sich das Nichts in verschiedenen Medien wie Film, Literatur und Spiel materialisiert und welche Praktiken das Nichts überhaupt erst entstehen lassen.

Veranstaltungsplakat zum Vortrag »How a nail built the world« von Roma Agrawal. Foto: Steve Ullathorne

Ingenieurin, Autorin, Vorbild – am 30. Mai hält Roma Agrawal einen Vortrag in Weimar

Die Bauingenieurin Roma Agrawal wurde berühmt durch ihre Mitarbeit an Londons »The Shard«, dem höchsten Turm Westeuropas. Über die Jahre entdeckte die gebürtige Inderin, der die mathematisch-naturwissenschaftliche Begabung in die Wiege gelegt wurde, eine neue Leidenschaft: Kommunikation. Mit TEDx-Vorträgen, Büchern, Podcasts und TV-Formaten möchte sie Begeisterung für das Ingenieurwesen und Technik wecken. Am Donnerstag, 30. Mai 2024, 17 Uhr, hält sie eine öffentliche Vorlesung an der Bauhaus-Universität Weimar. Alle Interessierten sind herzlich zum Vortrag »How a nail built the world« in die Marienstr. 13, Hörsaal A, eingeladen. Vortragssprache ist Englisch.

Was und wie kann ich an der Bauhaus-Universität Weimar studieren? Antworten gibt der Hochschulinformationstag am 1. Juni 2024

Die Bauhaus-Universität Weimar öffnet am Samstag, 1. Juni 2024, von 9 bis 15 Uhr ihre Türen zum diesjährigen Hochschulinformationstag. Welche Studienrichtung ist die richtige für mich? Wie finanziere ich mein Studium? Was erwartet mich in der Stadt Weimar und auf dem Campus? Diese und weitere Fragen beantworten die Mitarbeitenden der Bauhaus-Universität Weimar und des Studierendenwerks Thüringen ab 9 Uhr im Foyer der Mensa am Park, Marienstraße 15. An verschiedenen Infoständen erhalten Besucher*innen allgemeine und fachspezifische Informationen zur Studienorientierung.

Bestehendes neu gedacht: Gespräch zur Eröffnung der Ausstellung zum »Studienpreis Konrad Wachsmann«

Die Entwicklung von Ideen für den Umbau des Gebäudebestandes sowie dessen und die Um- bzw. Nachnutzung ist eine zentrale Aufgabe künftiger Architekt*innen. Auch die Fakultät Architektur und Urbanistik der Bauhaus-Universität Weimar widmet sich – verstärkt diesem Thema in Lehre und Forschung. Hintergrund ist neben der klimapolitischen Notwendigkeit das grundhafte Umdenken im Bau- und Planungssektor, die in dem Zusammenhang geforderte Bauwende und die Etablierung einer neuen Umbaukultur.

Eine Gruppe von Personen steht vor einer Ziegelwand

Gewinner*innen des Startup-Programmes neudeli-Fellowship im Sommersemester 2024 stehen fest

Am 26. April 2024 sind in der Thüringer Aufbaubank in Erfurt die Gewinner*innen im Startup-Programm neudeli Fellowship ausgewählt worden. Mit der Förderinitiative unterstützt die Gründerwerkstatt neudeli der Bauhaus-Universität Weimar Studierende, Mitarbeitende und Alumni, die innovative Ideen und technologische Ansätze mit wirtschaftlichem Potenzial vorantreiben möchten.

Politische Situationen im Vergleich: 1924 / 2024

Das Internationale Heritage-Zentrum an der Bauhaus-Universität Weimar widmet sich am 6. Mai im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Debating Heritage« den bevorstehenden Landtagswahlen in Thüringen und insbesondere der Frage nach der Vergleichbarkeit der Situationen von 1924 und 2024.

Auf dem Gelände der Vereinsbrauerei Apolda befindet sich eine Wasserstofftankstelle sowie ein Brennstoffzellen-Gabelstapler, der Leergut transportiert. Foto: Bauhaus-Universität Weimar, Professur Energiesysteme

Wasserstofftag Apolda - Zukunftstechnologien schon heute erleben

Unter Federführung der Professur Energiesysteme an der Bauhaus-Universität Weimar entstand in Apolda ein nachhaltiges Wasserstoff-Versorgungssystem für die Vereinsbrauerei der Thüringer Kreisstadt . Am 26. April 2024 können Interessierte die Wasserstoffanlagen von 13 bis 17 Uhr erstmals öffentlich besichtigen. Ergänzend vermittelt eine Pop-Up-Ausstellung auf dem Brauereigelände Hintergrundinformationen zur Elektrolyse und der Bedeutung von Wasserstoff als Energieträger. Der Eintritt ist frei.

Vom 25. April bis 14. Juli 2024 gastiert die Wanderausstellung Queens of Structure an der Bauhaus-Universität Weimar. Grafik: Rahel Melis

»Queens of Structure«: Vorbilder für junge Bauingenieurinnen

Mit einer Open-Air-Ausstellung und begleitenden Gastvorträgen rückt die Bauhaus-Universität Weimar im Sommersemester 2024 die Leistungen weiblicher Führungskräfte im Ingenieurwesen in den Fokus. Gezeigt werden 18 Portraits von erfolgreichen Bauingenieurinnen, die vor allem Frauen ermutigen sollen, eine Ingenieurslaufbahn einzuschlagen. Zur Vernissage am 25. April ist die Ingenieurin Agnes Weilandt zu Gast und referiert über die spannende Frage: Wie wollen wir zukünftig planen und bauen?

Internationale Studierende während der Bauhaus Summer School in der Innenstadt von Weimar. Foto: Dezernat Internationale Beziehungen

Bauhaus-Universität Weimar erhält mehr als eine Million Euro für die Arbeitsmarktintegration internationaler Studierender

Mit fast 30 Prozent hat die Bauhaus-Universität Weimar einen überdurchschnittlich hohen Anteil an internationalen Studierenden. Ein Teil von ihnen verbleibt nach dem Studienabschluss in Thüringen und geht in die Wirtschaft, doch längst nicht die Mehrzahl. Nur einem Drittel gelingt der Berufseinstieg in Deutschland und speziell Thüringen. Um dies zu ändern und langfristig mehr ihrer internationalen Absolvent*innen in den regionalen und nationalen Arbeitsmarkt zu integrieren, erhält die Bauhaus-Universität Weimar nun eine Förderung von über eine Million Euro aus dem Programm »FIT - Förderung internationaler Talente zur Integration in Studium und Arbeitsmarkt« des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD).

Plakat zur Ausstellung

»zero is the moon« – Universitätsgalerie »nova space« präsentiert neue Ausstellung

Vom 24. April bis 11. Juni 2024 stellen Studierende und externe Künstler*innen unter dem Titel »zero is the moon« Arbeiten aus, die sich mit den Möglichkeiten eines Neuanfangs auseinandersetzen. Interessierte sind herzlich zur Eröffnung am Dienstag, 23. April 2024, 18 Uhr, in die temporären Räumlichkeiten des »nova space« – der Universitätsgalerie der Bauhaus-Universität Weimar – in der Berkaer Straße 11 eingeladen!

Das Jubiläumsjahr steht unter dem Motto »Plan B«.

Nachhaltigkeit im Fokus: Weimarer Ingenieur*innen setzen auf »Plan B«

Vor 70 Jahren wurde die Fakultät Bauingenieurwesen an der Hochschule für Architektur und Bauwesen (HAB), heute Bauhaus-Universität Weimar, gegründet. Seither haben sich die Anforderungen der Baubranche stark verändert. Um Herausforderungen wie der Energie- und Klimakrise, der Digitalen Revolution und dem Fachkräftemangel im Ingenieurbereich zu begegnen, wird die Fakultät ab April 2024 unter verändertem Namen strategisch neu ausgerichtet. Zukünftig setzen Forschung und Lehre verstärkt auf nachhaltiges und ressourcenschonendes Bauen.

Logo zum Podcast »Zwischen Magie und Handwerk«. Grafik: Andreas Wolter

Macht Lehren glücklich? Bauhaus-Universität Weimar veröffentlicht ab April den neuen Podcast »Zwischen Magie und Handwerk«

Mit der Vorlesungszeit im Sommersemester startet an der Bauhaus-Universität Weimar ein Novum in der Hochschullandschaft. Am Montag, 8. April 2024, erscheint unter dem Titel »Zwischen Magie und Handwerk« der deutschlandweit erste Podcast in dieser Art zum Thema Hochschullehre und Lernen. In dem Podcast sprechen Lehrende der Bauhaus-Universität Weimar mit Dr. Simon Frisch, Vizepräsident für Lehre und Lernen an der Bauhaus-Universität Weimar und Host des Podcasts, sehr persönlich über ihre Lehrerfahrungen, ihre didaktischen Methoden und ihre Freude am Unterrichten.

Abbildung von einer Person, die auf dem Lastenroller steht

Produktdesignerinnen für Lastenroller vom Rat für Formgebung ausgezeichnet

Für ihren Lastenroller »Mantis« sind die Bauhaus-Studentinnen Esther Betz, Elisa Bessega und Sylvia Chen im Designwettbewerb »one&twenty« ausgezeichnet worden. Mit dem internationalen Wettbewerb ehrt der Rat für Formgebung jährlich herausragende Designstudierende und Absolvent*innen aus den Bereichen Produktdesign und Lifestyle.

Mithilfe des mobilen »3D-RealityCapture-ScanLab« wird Goethes Kleidung digitalisiert. Foto: Thomas Müller

Goethes Kleidung in 3D: Historische Kleidung durch digitale Abbilder besser verstehen

In einem Kooperationsprojekt zwischen der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar und der Klassik Stiftung Weimar digitalisieren Wissenschaftler*innen historische Kleidungsstücke. Dabei kommt das sogenannte »3D-RealityCapture-ScanLab« zum Einsatz. Dieses liefert mithilfe von Digitalkameras ein realitätsgetreues Abbild von Goethes Kleidungsstücken. In einem aufwendigen Verfahren werden 3D-Modelle erzeugt, die helfen, durch die Kleidung das Leben und die Persönlichkeit Goethes noch besser zu verstehen und diese Exponate einem breiten Publikum zugänglich macht.