Transformationsplan für die Bauhaus-Universität Weimar – TraFo 2030

TraFo 2030

Projektbeschreibung

Die Bauhaus-Universität Weimar übernimmt mit ihrem Transformationsplan Verantwortung als Bildungs- und Forschungseinrichtung und stellt die Weichen für eine nachhaltige Zukunft. Ziel ist es, die Universität in den Bereichen Energie, Mobilität und Lebensqualität zukunftsfähig auszurichten. Der Transformationsplan bildet den Ausgangspunkt für eine umfassende Weiterentwicklung im Sinne von Nachhaltigkeit und Klimaschutz. 

Im Fokus stehen dabei die folgenden zentralen Handlungsfelder: 

  1. Konzeption klimaneutrale Energieversorgung
    Das Teilprojekt zur klimaneutralen Energieversorgung hat übergeordnet das Ziel zur Erstellung einer umfassenden Konzeptstudie, die den Weg zu einer vollständig klimaneutralen Energieversorgung der Universität bis zum Jahr 2050 aufzeigt.
     
  2. Freiraumplanung Campus
    Die Außenanlagen der Bauhaus-Universität Weimar umfassen rund 10 Hektar Grundstücksfläche an drei Campusstandorten – Flächen, die täglich von Studierenden, Lehrenden und Beschäftigten genutzt werden und vielfältige Funktionen erfüllen: Erschließung, Aufenthalt, informellen Austausch, Experimente und vieles mehr. TraFo 2030 nimmt diese Flächen nun erstmals in den Fokus einer integrativen, campusweiten Freiraumplanung. Im Rahmen von TraFo 2030 beauftragt die Universität ein spezialisiertes Landschaftsarchitekturbüro mit der Erarbeitung einer umfassenden Freiraumstudie. Ziel ist ein Campus, der nicht nur funktioniert, sondern auch als lebendiges Beispiel für nachhaltiges Gestalten erfahrbar wird: klimaresilient, artenreich und mit hoher Aufenthaltsqualität – für alle, die hier lernen, lehren und arbeiten.
     
  3. Energiemonitoring & EMAS-Zertifizierung 
    Die Einführung eines Energiemonitoringsystems ist integraler Bestandteil des Energiemanagementsystems, welches aktuell gemäß ISO 50.001 aufgebaut wird. Als zentrales Element des Transformationsplans wird die bestehende Zähler- und Dateninfrastruktur so erweitert, dass Energieverbräuche für Strom, Wärme, Kälte und Wasser weitgehend gebäudescharf erfasst werden können. Parallel dazu wird eine Energiemonitoringsoftware implementiert, die eine automatisierte Speicherung, Verarbeitung und Analyse der erfassten Daten ermöglicht. Dies schafft die notwendige Grundlage, um wesentliche Energieverbraucher systematisch zu identifizieren und darauf aufbauend gezielte Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs abzuleiten. Das Energiemanagementsystem unterstützt damit zukünftig die Universität bei der kontinuierlichen Verbesserung der energiebezogenen Leistung und trägt so zu den Umwelt- und Klimaschutzzielen bei.
     
  4. Betriebliches Mobilitätskonzept
    In enger Abstimmung mit dem Dezernat Gebäudemanagement entwickelt die Professur Verkehrssystemplanung im Rahmen des Projekts ein betriebliches Mobilitätsmanagementkonzept für die Universität. Im Mittelpunkt steht die Erarbeitung eines Leitbilds sowie eine umfassende Bestands- und Bedarfsanalyse.
    Die Basis bildet eine Online-Befragungen zum Thema Mobilität unter allen Studierenden und Mitarbeitenden der Universität. Daran wird sich noch eine qualitative Erhebungsmethode in Form von Fokusgruppen anschließen. Zudem werden aktuell Verkehrserhebungen des ruhenden Verkehrs auf den Parkflächen der Universität durchgeführt.

Fördermittelgeber

Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur 

Im Rahmen der Landesmittel Strategie- und Innovationsbudget (SIB) 

Laufzeit

Dezember 2025 - Dezember 2026