Am 07. Dezember 2015 trafen sich Hochschulmanagerinnen und -manager aus ganz Deutschland an der Bauhaus-Universität Weimar, um sich über Erfahrungen, Best Practice und Visionen berufsbegleitender Weiterbildung auszutauschen. Im Mittelpunkt standen Fragen rund um Evaluationsmethoden, Qualitätsmanagement und nachhaltiger Vernetzung.

Den Einstieg lieferte ein Impulsvortrag von Prof. Dr. Heinke Röbken (Universität Oldenburg) zur Qualitätsentwicklung in berufsbegleitenden Studiengängen. Am Beispiel des Projektes MINT-Online zeigte sie, wie für die Fachgebiete Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – kurz MINT – innovative und nachfrageorientierte Konzepte für die berufsbegleitende Qualifizierung entwickelt wurden. In den sich anschließenden Workshops mit Input- und Arbeitsphasen kam ein reger Erfahrungsaustausch zustande, der für die zukünftige Zusammenarbeit fruchtbar gemacht wurde: »Wir fördern den Erfahrungsaustausch in allen Themengebieten, die für wissenschaftliche Weiterbildung wichtig sind und wir entwickeln Unterstützungsangebote«, so Dr. Andreas Mai, der für die Bauhaus Universität Weimar als Projektleiter agiert.Veranstaltet wurde die Tagung im Rahmen des bundesweiten »Netzwerk Offene Hochschulen«, zu deren Koordinatoren auch die Bauhaus-Universität Weimar gehört.

Das »Netzwerk Offene Hochschulen« ist Teil des Programm »Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen« und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Es lebt vom Austausch der über 70 beteiligten Projekte an 119 Wissenschaftseinrichtungen, bündelt deren Interessen und wird von der Idee getragen, dauerhafte kooperative Strukturen in der Weiterbildungslandschaft zu schaffen.

Ansprechpartner: Sebastian Metag