Der kleine Vand-de-Velde-Bau (Foto: Jonas Tegtmeyer)
van-de-Velde-Werkstatt (Foto: Jonas Tegtmeyer)

Die Gründung der Fakultät Gestaltung im Herbst 1993 durch Lucius Burckhardt ist als konsequentes Resultat von Überlegungen und Konzepten zur kreativen Praxis und deren Vermittlung zu sehen.

Gerade in Weimar, der Hauptstadt deutscher Klassik, wurden neben der Bewahrung etablierten Kulturgutes auch neue Formen des Kunstunterrichts propagiert, als deren herausragendste und innovativste Form das Bauhaus in Erscheinung trat.

80 Jahre nach Errichtung dieser weltberühmten Institution gilt es aber, im Lichte der Gegenwart die wesentlichen Unterschiede des Unterrichts anzusprechen. Der seit einigen Jahrzehnten zu konstatierende Verzicht auf letzte und allgemein gültige Wahrheiten und Lösungsvorschläge fordert den Kreativen mehr denn je, Sinn und Zweck seiner Initiativen und Maßnahmen zu überdenken und den optimalen Einsatz seiner Mittel zu finden.

Dieses verstärkte Problembewusstsein lässt sich dabei in allen Sparten beobachten, von den so genannten angewandten Bereichen bis zur »freien« Kunst, von der Formgebung der Alltagskultur bis zur Inkarnation geistig philosophischer Inhalte. Vielfach sind Thematik und mediale Möglichkeiten aber auch grenzüberschreitend, ähnlich oder sogar identisch.

Seit dem 1. April 2016 ist die neu strukturierte Fakultät in Fakultät Kunst und Gestaltung umbenannt.

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