Geschichte
Zwischen Herkunft und Zukunft
Die Geschichte der Bauhaus-Universität Weimar reicht bis ins Jahr 1860 zurück. Ihre Wurzeln liegen in der Großherzoglichen Kunstschule und der später von Henry van de Velde aufgebauten Kunstgewerbeschule. 1919 gründete Walter Gropius im heutigen Hauptgebäude der Universität das Staatliche Bauhaus. Künstlerinnen, Gestalterinnen und Architekt*innen aus verschiedenen Ländern und Disziplinen entwickelten hier neue Formen des Lehrens, Lernens und Gestaltens und machten Weimar zu einem zentralen Ort der internationalen Moderne.
Die Entwicklung der Hochschule ist geprägt von gesellschaftlichem Wandel, neuen fachlichen Ausrichtungen und dem Zusammenspiel unterschiedlicher Disziplinen. Heute verbindet die Bauhaus-Universität Weimar Architektur und Urbanistik, Bau und Umwelt, Kunst und Gestaltung sowie Medien. Der Name »Bauhaus« steht dabei nicht nur für ihr historisches Erbe, sondern auch für Offenheit, Experimentierfreude und interdisziplinären Austausch.
»Das Bauhaus mit seinen Stätten in Weimar, Thüringen, und Dessau, Sachsen-Anhalt, steht für die sogenannte Bauhaus-Schule der Architektur, die zwischen 1919 und 1933 revolutionäre Ideen der Baugestaltung und Stadtplanung durchsetzte. Die Bauten der Bauhaus-Professoren von Walter Gropius bis Hannes Meyer, Lazlo Moholy-Nagy bis Wassily Kandinsky begründeten den Bauhaus-Stil, der die Architektur des 20. Jahrhunderts entscheidend geprägt hat.«
Gespräche zur Hochschulgeschichte
Die »Gespräche zur Hochschulgeschichte« sind ein Format im Rahmen der Alumni-Gespräche, ein Gemeinschaftsprojekt von Alumni Büro, Archiv der Moderne und Universitätsbibliothek.
Bisher fanden Gespräche zur Hochschulgeschichte mit Dr. Klaus Uhlig, Prof. Christian Schädlich, Michael Siebenbrodt, Prof. Gerd Zimmermann, Dr. Jörg Brauns, Dr. Heiko Schultz, Prof. Hans-Ulrich Mönnig und Prof. Liz Bachhuber statt.