Ausgezeichnet mit dem Universitätspreis 2025 der Bauhaus-Universität Weimar
Die studentische Abschlussarbeit “Das Land der Kleinteiligkeit” setzt sich mit der Rolle von Architektur in sich entleerenden ländlichen Räumen auseinander und untersucht, wie diese Räume von den dort lebenden Menschen wahrgenommen, produziert und erlebt werden. Ausgangspunkt der Arbeit ist eine kritische Selbstreflexion der eigenen Position als Architekturschaffende sowie die Frage nach den sozialen, kulturellen und emotionalen Dimensionen peripherer Räume.
Im Zentrum steht die Entwicklung eines architektur-ethnografischen Ansatzes, der klassische Analyseinstrumente bewusst erweitert. Durch intensive Vor-Ort-Recherchen im Thüringer Wald, präzise Landschaftsbeobachtungen und persönliche Interviews mit lokalen Akteur*innen werden räumliche Strukturen ebenso wie subjektive Wahrnehmungen sichtbar gemacht. Ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit ist die filmische Dokumentation, die als eigenständiges Forschungs- und Vermittlungsmedium entwickelt wurde und neue, niedrigschwellige Formen der architektonischen Kommunikation eröffnet.
Die Arbeit versteht Architektur nicht isoliert, sondern als Teil komplexer sozialer und kultureller Gefüge. Durch die Verbindung von schriftlicher Reflexion, filmischer Darstellung und kuratorischem Denken entsteht ein Projekt mit hohem Ausstellungspotenzial, das über den akademischen Kontext hinaus wirksam ist und einen breiten gesellschaftlichen Diskurs ermöglicht.
Masterthesis Architektur M.Sc.
Betreuung: Prof. Dr.-Ing. Sigrun Langner, Jun.-Prof. Dr. Dorothee Rummel, Noa Wilhelmi, Dr. Mara Trübenbach
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