Beispiele

Sina Dressler: Spreepark Berlin, Bachelorthesis Architektur

 

 


Anna Schlund: Ernährungsplanung als Aufgabe der Stadtplanung, Bc.Urb.

Anna Schlund, Bachelorthesis Urbanistik: Ernährungsplanung als Aufgabe der Stadtplanung 

Der Ausgangspunkt der Arbeit war die Forschungsfrage: „Durch welche planerischen Ansätze kann Urbane Agrikultur in das Stadtgefüge europäisch geprägter Städte integriert werden, um einen positiven Beitrag zum städtischen Ernährungssystem zu leisten?“

Um eine Beantwortung der Forschungsfrage zu leisten, wurde diese anhand von vier abgeleiteten Thesen, die argumentativ aufeinander aufbauen, im Verlauf der Arbeit untersucht:

1. Eine Umstrukturierung des heutigen Ernährungssystems ist notwendig und muss in Zusammenarbeit mit den Städten geschehen.

2. Ernährungsplanung sollte als Aufgabenfeld der Stadtplanung erkannt und anerkannt werden.

3. Urbane Agrikultur kann als Teil der Ernährungsplanung einen positiven Beitrag zum städtischen Ernährungssystem leisten.

4. Die Entwicklung planerischer Instrumente ist von zentraler Bedeutung, wenn esum die Sicherstellung von Flächen und Förderung von Projekten Urbaner Agrikultur geht.

Ziel der Arbeit ist es, mit Unterstützung der aufgelisteten Thesen die Forschung unter der Annahme durchzuführen, dass es vor dem Hintergrund der Ernährungskrise notwendig ist, Ernährungsplanung als Aufgabe der Stadtplanung zu begreifen und in diesem Rahmen planerische Instrumente zu entwickeln, die es möglich machen, Projekte Urbaner Agrikultur gezielt in die Stadtentwicklung zu integrieren.


Max Theye: Küstenschutz im Umbruch?, Bc.Urb.

Im nordwesteuropäischen Raum stellt der durch den Klimawandel ausgelöste Anstieg des Mee-resspiegels und hiermit einhergehende höhe-re Sturmfluten eine immer extremer werdende Gefahr dar. Getroffen wird eine Region, in der die Menschen über Jahrhunderte dem Meer Land abgerungen haben. Traditionell herrscht hier ein komplexes Wechselspiel anthropogener und na-türlicher Kräfte. Wie lässt sich dieses Verhältnis angesichts gewaltiger Veränderungen in Zukunft austarieren?

Das Elbeästuar ist Teil dieser nordwesteuropäischen Küstenlandschaft und der Untersuchungsraum dieser Arbeit. Die fast 200 von Gezeiten beeinflussten Flusskilometer und ihr Hinterland bilden das hierzulande wohl dynamischste Äs-tuargebiet. Die Region ist dicht besiedelt, die Metropole Hamburg ist die zweitgrößte Stadt Deutschlands und der dortige Hafen einer der größten Europas. Konkurrierende Ansprüche an den Raum und Flächennutzungskonflikte sind somit unausweichlich. Gleichzeitig erstreckt sich das Hinterland der Elbe über drei Bundesländer, Schleswig-Holstein, Niedersachsen sowie die Freie und Hansestadt Hamburg, was vor dem Hintergrund der föderalen Struktur Deutschlands eine weitere Herausforderung für den Küstenschutz vermuten lässt.

Wie kann der Küstenschutz in der  Elbeästuarregion angesichts steigender  Meeresspiegel und eines erhöhten Risikos  durch Sturmfluten zukünftig gestaltet
werden?