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Paul Schultze-Naumburg (Foto: wikimedia-commons)
Erstellt: 30. Juli 2015

Save the Date – Wissenschaftliches Kolloquium

Kulturreformer – Rassenideologe – Hochschuldirektor. Der lange Schatten des Paul Schultze-Naumburg. Das für 2019 anstehende Jubiläum der Bauhaus-Gründung nimmt das Bauhaus-Institut für Geschichte und Theorie der Architektur und der Planung der Bauhaus-Universität Weimar zum Anlass, sich verstärkt mit der Geschichte der eigenen Hochschule zu beschäftigen. Reflektiert wird insbesondere auch die Entwicklung der Institution nach dem Weggang des Bauhauses mit Fokus auf den Persönlichkeiten, die als Direktoren und Lehrer das Profil der Hochschule nachhaltig geprägt haben.

Nach einer ersten Tagung im April 2014, die sich mit Ernst Neufert beschäftigte, wird vom 03. bis 04. Dezember ein wissenschaftliches Symposium die durch den Nationalsozialismus geprägte Epoche als „Staatliche Hochschulen für Baukunst, bildende Künste und Handwerk“  in den Blick nehmen. Im Fokus des Symposiums steht ihr damaliger Direktor Paul Schultze-Naumburg, der die Architekturhochschule mit einem konträren Konzept zur Moderne in Richtung einer heimatschutzorientierten Handwerklichkeit neu ausrichten wollte.

In drei thematischen Panels soll zum einen die ambivalente Persönlichkeit Schultze-Naumburgs als Kulturreformer, Rassenideologe und Architekt thematisiert werden, zum anderen wird das didaktische und ideologische Profil der Weimarer Hochschule unter seinem Direktorat genauer betrachtet. Nicht zuletzt werden Wirkung und Nachleben dieser auch heute noch schwierigen Persönlichkeit diskutiert.

 

Programm und Hinweise zur Anmeldung .pdf

Wir würden uns freuen, Sie im Dezember an der Bauhaus-Universität Weimar begrüßen zu dürfen.

 

Ansprechpartner:

Bauhaus-Universität Weimar
Professur Denkmalpflege und Baugeschichte

Prof. Dr. Hans-Rudolf Meier
Dr. Daniela Spiegel

Geschwister-Scholl-Str. 8
99423 Weimar

Tel. +49 (0) 3643/58 3129
E-Mail: daniela.spiegel@uni-weimar.de