Thesis Themen

Bewerbung für Thesisarbeiten und freie Projekte

Untenstehend finden sich nähere Informationen zu den von uns angebotenen Thesisthemen. Gerne betreuen wir, wie in jedem Semester, aber auch eigene wissenschaftliche und entwerferische Thesisthemen oder freie Projekte und freuen uns über Ihre Themenvorschläge.

Eine Vorbesprechung mit den Mitarbeiterinnen des Lehrstuhls ist für jede Arbeit Pflicht. Im Wintersemester 26/27 werden wir 5 Arbeiten betreuen.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungen bis spätestens 1.09.2026 per E-Mail als pdf an Susann Zabel, susann.zabel[at]uni-weimar.de (Sekretariat). Zur Bewerbung bitte Lebenslauf, Kurzportfolio (max. 3 Projekte) und ein kurzes Motivationsschreiben einreichen, sowie ein kurzes Exposé/Abstract zum Thema. Die Auswahl durch die Professur erfolgt eine Woche später.

Bitte vergessen Sie nicht, sich zusätzlich im Online-Portal der Fakultät einzutragen und gleichzeitig den Antrag auf Zulassung zur Thesis im Prüfungsamt bei Frau Schneider einzureichen. Die Anmeldung erfolgt zu Beginn des Wintersemesters, damit die Präsentationen am Ende des Semesters stattfinden können.

Musikgymnasium Belvedere

Das Musikgymnasium Belvedere ist einer der wichtigsten Schulbauten der jüngeren Zeit in Thüringen. 1995/96 nach Entwurf von Thomas van den Valentyn und Seyed Mohammad Oreyzi errichtet, ist es ein qualitativ hochwertiges Zeugnis der Architektur der 1990er Jahre. Es verbindet in interessanter Art und Weise Ideen und Motive der antiken Architektur und der Klassischen Moderne zu einer spannungsvollen Synthese. 

Die exemplarische Bedeutung als wichtiger Vertreter seiner Zeit und die künstlerische Qualität des architektonischen Entwurfs legen eine Denkmaleigenschaft nahe. Um die Denkmalwerte präzise erfassen und benennen zu können, bedarf es einer eingehenden Analyse des Bauwerks.

Ausgangspunkt ist eine Beschreibung des Gebäudes, seiner Materialität, räumlichen Struktur und Ausstattung sowie seines städtebaulichen Kontextes. Fragen, die sich stellen, sind die nach der Eigenart des Bauwerks, seiner Zeittypik, aber auch dem Zusammenhang von Form und Funktion. Wie ist bpsw. der Rückbezug auf Ikonen der Moderne wie der Villa Savoye von Le Corbusier oder antike Motive wie die Arena zu bewerten? Welches Konzept von Schule liegt dem Entwurf zugrunde? Schließlich ist das Gebäude in die Entstehungszeit, den (Spezial-)Schulbau der Zeit und das Œuvre der Architekten einzuordnen.

Ziel der Arbeit ist es, die Denkmalwerte dieses Bauwerks herauszuarbeiten. Das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie unterstützt die Bearbeitung fachlich beratend.

Plätze: 1 Bearbeiter:in Bachelor oder Master Architektur

Hinweis: Für Bearbeiter:innen im Bachelor wird die (erfolgte) Teilnahme am Seminar „Einführung in die Denkmalpflege“ empfohlen.

Katholische Kirche St. Martini Erfurt

Die barock überformte St. Martini Kirche in der Brühler Straße 55 in Erfurt soll im Herbst 2026 als Kirchort stillgelegt und einer anderen Nutzung zugeführt werden. Es ist angedacht, die Kirche zukünftig als Taufkirche, Kolumbarium und ggf. auch als Pilgerherberge zu nutzen. Gesucht sind Denkanstöße und Ideen.

Plätze: bis zu 2 Bearbeiter:innen Bachelor oder Master Architektur

Für Bearbeiter:innen im Bachelor wird die (erfolgte) Teilnahme am Seminar „Einführung in die Denkmalpflege“ empfohlen.

Ehemaliges Kaufhaus Apolda

Das ehemalige Kaufhaus in der August-Bebel-Str. 2, Ecke Am Brückenborn, in Apolda ist ein denkmalgeschütztes Jugendstil-Gebäude.

Ziel der Arbeit ist es, auf Grundlage einer denkmalpflegerischen Analyse und Bewertung des Bauwerks, einen Entwurf für die Weiternutzung zu entwickeln. Das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie unterstützt die Bearbeitung fachlich beratend.

Plätze: 1 -2 Bearbeiter:innen Bachelor oder Master Architektur

Hinweis: Für Bearbeiter:innen im Bachelor wird die (erfolgte) Teilnahme am Seminar „Einführung in die Denkmalpflege“ empfohlen.

Ehemalige Goetheschule Jena

Die ehemalige Goetheschule in der Hugo-Schrade-Straße 1, Jena-Winzerla, ist eine Plattenbauschule vom Typ Gera, die letzte die in Jena errichtet und in Betrieb genommen wurde und außerdem noch weitgehend im Originalzustand erhalten ist. Seit 2022 stet das Gebäude leer. 2024 wurde das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt.

Ziel der Arbeit ist es, auf Grundlage einer denkmalpflegerischen Analyse und Bewertung des Bauwerks, einen Entwurf für die Weiternutzung z.B. als Begegnungszentrum zu entwickeln. Die Untere Denkmalschutzbehörde Jena und das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie unterstützen die Bearbeitung fachlich beratend.

Plätze: 1 -2 Bearbeiter:innen Bachelor oder Master Architektur

Hinweis: Für Bearbeiter:innen im Bachelor wird die (erfolgte) Teilnahme am Seminar „Einführung in die Denkmalpflege“ empfohlen.