Aktuelles

Studierende der Bauhaus-Universität Weimar präsentieren die Konstruktionselemente des neuen Messestandes für die Leipziger Buchmesse 2026. Der Entwurf entstand im interdisziplinären Bauhaus-Modul »typotopie« unter Leitung von Prof. Dr. Michael Hermann und Torsten Müller. Foto: Professur Konstruktives Entwerfen und Tragwerkslehre

Bauhaus goes Leipzig: Studierende entwerfen neuen Buchmessestand

Holz, Textil und Licht bilden die Konstruktion, Typografie die erzählerische Struktur. Am Ende steht das gemeinsame Ziel: Die Bauhaus-Universität Weimar auf der Buchmesse 2026 in Leipzig. Mit dieser Mission starteten 15 Studierende ins Wintersemester 2025/26. Unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Michael Hermann und Torsten Müller, Professur für Konstruktives Entwerfen und Tragwerkslehre, entstanden im Rahmen des interdisziplinären Bauhaus-Moduls »typotopie« fünf experimentelle Entwürfe. Umgesetzt wird ein Konzept der Studierenden Petter Bolstad, Nina Siegle und Ngoc Truc Phuong Nguyen.

»winding&binding« – Textile Kreisläufe als gelebte Baukultur

An der Bauhaus-Universität Weimar entsteht derzeit im Rahmen des Seminars der Professur Bauformenlehre »winding&binding« eine großformatige Textilinstallation aus recycelten Alt-Textilien. Studierende der Fakultät Architektur und Urbanistik verwandeln gemeinsam mit zwei 9. Klassen des Goethegymnasium Weimar einen Raum im Hauptgebäude temporär in eine offene Textilwerkstatt.

Thüringens Wirtschaftsministerin Colette Boos-John (Mitte) überreicht den Förderbescheid über knapp 5,5 Millionen Euro an Prof. Horst-Michael Ludwig, Prof. Peter Benz (beide Bauhaus-Universität Weimar), Prof. Carsten Könke (MFPA) sowie Robert Fetter (IAB) (v.l.n.r.). Foto: Thomas Müller

Innovationszentrum für nachhaltiges Bauen entsteht in Weimar: Wirtschaftsministerin Boos-John übergibt Förderbescheide über insgesamt rund 5,5 Millionen Euro

Thüringen bündelt und verstärkt seine Kompetenzen in der Bautechnologie. Am »Thüringer Innovationszentrum für die Zukunft des Bauens« (ThIZ-BAU) sollen künftig ressourcenschonende und nachhaltige Baustoffe und Bauprozesse entwickelt und neue Produkte und Technologien in die industrielle Anwendung überführt werden. Als ersten Schritt dazu übergab Thüringens Wirtschaftsministerin Colette Boos-John heute in Weimar drei Förderbescheide über insgesamt knapp 5,5 Millionen Euro (EFRE- und Landesmittel) an die beteiligten Forschungseinrichtungen – das F.-A.-Finger-Institut für Baustoffkunde an der Bauhaus-Universität Weimar (BUW) (0,9 Millionen Euro), das Institut für Angewandte Bauforschung Weimar gGmbH (IAB) (2,5 Millionen Euro) und die Materialforschungs- und -prüfanstalt (MFPA) (2,1 Millionen Euro). Die Mittel fließen insbesondere in die Anschaffung von Forschungsgeräten. Alle drei Einrichtungen werden gemeinsam Träger des neuen Innovationszentrums sein.

Thüringens Wirtschaftsministerin Colette Boos-John (Mitte) überreicht den Förderbescheid über knapp 5,5 Millionen Euro an Prof. Horst-Michael Ludwig, Prof. Peter Benz (beide Bauhaus-Universität Weimar), Prof. Carsten Könke (MFPA) sowie Robert Fetter (IAB) (v.l.n.r.). Foto: Thomas Müller

Innovationszentrum für nachhaltiges Bauen entsteht in Weimar: Wirtschaftsministerin Boos-John übergibt Förderbescheide über insgesamt rund 5,5 Millionen Euro

Thüringen bündelt und verstärkt seine Kompetenzen in der Bautechnologie. Am »Thüringer Innovationszentrum für die Zukunft des Bauens« (ThIZ-BAU) sollen künftig ressourcenschonende und nachhaltige Baustoffe und Bauprozesse entwickelt und neue Produkte und Technologien in die industrielle Anwendung überführt werden. Als ersten Schritt dazu übergab Thüringens Wirtschaftsministerin Colette Boos-John heute in Weimar drei Förderbescheide über insgesamt knapp 5,5 Millionen Euro (EFRE- und Landesmittel) an die beteiligten Forschungseinrichtungen – das F.-A.-Finger-Institut für Baustoffkunde an der Bauhaus-Universität Weimar (BUW) (0,9 Millionen Euro), das Institut für Angewandte Bauforschung Weimar gGmbH (IAB) (2,5 Millionen Euro) und die Materialforschungs- und -prüfanstalt (MFPA) (2,1 Millionen Euro). Die Mittel fließen insbesondere in die Anschaffung von Forschungsgeräten. Alle drei Einrichtungen werden gemeinsam Träger des neuen Innovationszentrums sein.

Foto: Amayu Wakoya Gena

Buchneuerscheinung: »Ein Experiment in Holz und Energie – Bauhaus Energy Hub«

Die Bauhaus-Universität Weimar steht seit jeher für experimentelles Arbeiten, interdisziplinäres Denken und das Lernen am realen Projekt. Der Experimentalbau »Bauhaus Energy Hub« ist ein herausragendes Beispiel für diesen universitären Anspruch. Geplant und umgesetzt von Studierenden unterschiedlicher Fachrichtungen versteht sich das Gebäude zugleich als Arbeitsraum, Lernumgebung und Reallabor. Am 19. Januar 2026 erscheint im Bauhaus-Universitätsverlag eine umfassende Dokumentation dieses außergewöhnlichen Lehr- und Forschungsprojekts.