Aktuelles

Zwei Gold- und zwei Silbermedaillen würdigen die innovativen Bauverfahren der Bauhaus-Universität Weimar. Foto: Katrin Linne

Bauhaus-Universität Weimar erhält vierfache Auszeichnung für innovative Bauverfahren

Mit ihrer anwendungsorientierten Spitzenforschung zu ressourcenschonenden Baustoffen und zukunftsweisenden Bauweisen war die Bauhaus-Universität Weimar im November 2025 auf der internationalen Fachmesse iENA – Ideen, Erfindungen, Neuheiten vertreten: Vier Patentanmeldungen wurden nun mit zwei Gold- und zwei Silbermedaillen ausgezeichnet. Bei der Preisverleihung am 11. Dezember 2025 an der Technischen Universität Ilmenau bekamen die Wissenschaftler*innen die Medaillen und Urkunden feierlich überreicht.

Ausblick: Archiv der Nachhaltigkeit als offenes Wissensarchiv für Transformation im Bausektor

Mit dem an der Fakultät Architektur und Urbanistik neu etablierten Lehrgebiet »Praktiken der Nachhaltigkeit« soll an der Bauhaus-Universität Weimar das Archiv der Nachhaltigkeit entstehen: ein digitales, offenes Wissensarchiv, das Antworten auf zentrale Zukunftsfragen sichtbar macht. Wie können wir in Zeiten von Ressourcenknappheit, Klimakrise und Biodiversitätsverlust handlungsfähig bleiben? Dies soll ein Archiv leisten, das Wissen, Erkenntnisse, Perspektiven und Praktiken bündelt und zugänglich macht. Es schafft einen öffentlichen Zugang zu Forschung, Methoden und Projekten und fördert gemeinsames Lernen.

Am FIB werden Grundlagenforschung sowie angewandte Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet Baustoffe, Sanierung und Recycling mit den Schwerpunkten Zement, Mörtel, Beton, Gips, Polymere und Holz durchgeführt. Bauhaus-Universität Weimar, Foto: Guido Werner

Hidden Champion: Wie der Standort Weimar die Baustoffforschung seit Jahrzehnten prägt

Mit über 60 Mitarbeiter*innen und Drittmitteleinnahmen in Millionenhöhe ist das F.A. Finger-Institut für Baustoffkunde (kurz: FIB) die aktuell forschungsstärkste Einrichtung der Bauhaus-Universität Weimar. Gegründet 1995 reichen seine Wurzeln bis in die 1940er Jahre zurück, als Namensgeber Friedrich August Finger das neuartige Forschungs- und Lehrgebiet aufbaute. Gemeinsam mit dem Institut für Angewandte Bauforschung (IAB) und der Materialforschungs- und Prüfanstalt (MFPA) soll der Innovationsstandort Weimar ab 2026 zum Bundesbauforschungszentrum ausgebaut und klimaneutrales Bauen aktiv vorangetrieben werden. Bei einem Festakt zum 30. Jubiläum werden dieser und weitere Meilensteine des FIB gewürdigt.

© IAB / Thomas Müller

Starker Impuls für den Bauforschungsstandort Weimar: Bund und drei Länder beschließen Gründung des Bundesbauforschungszentrums

Es ist ein großer Schritt in Richtung einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Bauwirtschaft. Am heutigen Montag, 24. November 2025, haben Vertreter des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) sowie der drei Bundesländer Thüringen, Sachsen und Baden-Württemberg ein Eckpunktepapier unterzeichnet, das die Gründung eines Bundesforschungszentrums für klimaneutrales und ressourceneffizientes Bauen (BFZ) besiegelt. Dafür investiert der Bund in den nächsten Jahren insgesamt 52,5 Millionen Euro.

Foto: Raphael Obertreis

Antriebswende: Bundesweite Umfrage zeigt Trend zu alternativen Antrieben im Schwerverkehr

Immer mehr Transport- und Logistikunternehmen setzen auf alternative Energieträger wie Strom und Wasserstoff. Alternative Antriebe im Schwerverkehr werden sich mittel- bis langfristig durchsetzen – trotz hoher Investitionskosten und aktuell noch fehlender Infrastruktur. Dies geht aus einer aktuellen Studie der Bauhaus-Universität Weimar hervor, welche im Rahmen des Forschungsprojekts »h2-well Markthub« mit bundesweit 143 Unternehmen durchgeführt wurde.