News zu »Beyond Now«

Elodie Vittu, Hendrik Sander, Barbara Schönig und Daniela Zupan (v.l.n.r.), Foto: Julian Linden

BEYOND NOW – Weimarer Stadtgespräche zeigen, wie lebendig Stadtentwicklung verhandelt werden kann

Städte stehen unter Druck – ökologisch, sozial, räumlich und finanziell. Doch trotz alledem bieten sie auch Chancen: für neue Formen des Zusammenlebens, für eine gerechtere Verteilung von Ressourcen, für kreative Lösungen im Umgang mit Klimakrise und Wachstum. Genau hier setzen die »Weimarer Stadtgespräche« an. Seit fünf Jahren bringen sie Menschen aus Verwaltung, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen. Nicht im Elfenbeinturm der Theorie, sondern an konkreten Orten, mit greifbaren Themen und einem klaren Ziel: Stadtentwicklung gemeinsam denken.

Giuliana Marmo (links) und Martin Leibinger

BEYOND NOW – Biennial of Care: Studierende schaffen Bewusstsein für das »Danach« von Kunstprojekten

Ausstellungen, Biennalen und Festivals: Wenn Kunst temporär Räume erobert, entstehen intensive, oft aufwendig inszenierte Begegnungen zwischen Kunst, Publikum und Ort. Doch was bleibt, wenn die Werke verschwinden, das Publikum weiterzieht und der Raum leer zurückbleibt? Welche Spuren hinterlassen Kunstprojekte sozial, materiell, ökologisch? Und wer kümmert sich eigentlich darum?

Luise Göbel, Fabian Ehle und Timon Echt (v.l.n.r.), Foto: Julian Linden

BEYOND NOW: Wie 3D-Druck das Bauen verändert

Vom Bauteil bis zum Haus aus dem 3D-Drucker: Das Potenzial von additiver Fertigung in Architektur und Bauwesen ist riesig. Doch wie verändert die Technologie das Handwerk, wie wirken die neuen Formen auf Mensch und Umwelt und was steckt eigentlich hinter dem Hype? Mit 3D-gedruckten Objekten aus Beton möchten Dr.-Ing. Fabian Ehle, M. Sc. Timon Echt und Jun.-Prof. Dr.-Ing. Luise Göbel aufklären und den Fertigungsprozess im Rahmen des Projektes »Print4PR« erfahrbar machen.

Markus Seifert, Maxi-Josephine Rauch und Jürgen Rösch (v.l.n.r.), Foto: Julian Linden

BEYOND NOW – Digitale Umwelten: Öffentlich-rechtlich, Demokratie-wirksam?!

Unsere Umwelt endet nicht an der Haustür oder dem Gartentor. Sie überschreitet Stadtgrenzen, erstreckt sich in digitale Netzwerke und formt sich mit jedem Klick neu. Sie ist sowohl physisch als auch digital, analog und vernetzt − und damit zugleich sozialer Raum, politisches Spielfeld und ökologischer Einflussfaktor. In der Lehrveranstaltung »Digitale Umwelten: Die Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in veränderten digitalen Informations- und Kommunikationsräumen« untersuchen Jun.-Prof. Dr. Jürgen Rösch (Fakultät Medien), Maxi-Josephine Rauch (Fakultät Medien) und Dr. Markus Seifert (Universität Erfurt), ob und wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk (ÖRR) dazu beitragen kann, neue gemeinwohlorientierte und demokratiefördernde Räume zu schaffen.

Foto der Dozierendengruppe

BEYOND NOW: Zwischen Fichten und Fiktion – Den Thüringer Wald im Zeichen des Wandels gestalten

Der Thüringer Wald ist Mythos, Lebensraum, Erholungsgebiet und Wirtschaftsfaktor – doch was bleibt davon in Zeiten von Klimakrise, Urbanisierung und demografischem Wandel? Welche Zukunftspfade lassen sich in dieser symbolträchtigen Landschaft im einstigen Grünen Herz Deutschlands entwickeln? Das Projekt »Landschaft im Anthropozän: Thüringer Wald – zwischen Imagination, Ressource und Realität« sucht darauf Antworten und zwar ganz konkret in der Region Masserberg.