Neben der Individualpromotion bietet die Bauhaus-Universität Weimar strukturierte Promotionsstudiengänge an. Eine intensive Betreuung ermöglicht einen Abschluss innerhalb von drei Jahren. Fachspezifische Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen werden in ergänzenden Lehrveranstaltungen vermittelt. Gerade internationale Nachwuchswissenschaftler finden in Promotionsprogrammen vielfältige Unterstützung: Teamarbeit, Curriculum, Betreuung durch mehrere Professoren und Praxisbezug schaffen gute Rahmenbedingungen für erfolgreiche Promotionen.

In Graduiertenkollegs können wissenschaftliche Mitarbeiterstellen für Promovierende und Postdocs ausgeschrieben werden. Promovierende in den anderen Promotionsprogrammen sichern sich ihre Finanzierung selbstständig, zum Beispiel durch ein Stipendium eines Begabtenförderungswerkes oder der Bauhaus-Universität.

Finden Sie Ihre fachlichen Interessen in einem der Promotionsprogramme der Bauhaus-Universität Weimar wieder, können Sie sich direkt bei einem der Programme bewerben. Bitte beachten Sie die Bewerbungsfristen und die geltende Promotionsordnung der jeweiligen Fakultät.

Neue Ausschreibung für das Internationale Promotionsprogramm “European Urban Studies” in Weimar in Kooperation mit dem DAAD “Graduate School Scholarship Programme”

Bewerbungsfrist: 5. Januar 2019
Programmstart: 1. October 2019
Stipendium: DAAD Stiepndien für bis zu 2 ausgewählte internationale Promovierende

Forschungsarbeiten, die sich dem Forschungsthema widmen und dabei einem der vier Schwerpunkte zugeordnet werden können. Angestrebt werden Forschungen, die sich auch zumindest einem anderen Bereich verbinden lassen:

  • Wohnungspolitik und Stadtentwicklung
  • Wohnen und soziale Diversität
  • Urbane Landschaften bewohnen
  • Nachhaltige ökonomische Wohnraumentwicklung

Graduiertenkolleg Identität und Erbe

Das Graduiertenkolleg »Identität und Erbe« startete als gemeinsame Einrichtung der TU Berlin und der Bauhaus-Universität Weimar für zunächst viereinhalb Jahre im Oktober 2016 mit insgesamt 12 Promotionsstellen (je 6 an beiden Standorten).

Die Bewerbungsfrist für die erste Kohorte (2016–2019) ist abgelaufen.
Die nächste Ausschreibung erfolgt im Frühjahr (April) 2019.

Graduiertenkolleg Modellqualitäten

Laufzeit: 2008-2017

Das Graduiertenkolleg wird seit 2008 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützt. Im Rahmen des Graduiertenkollegs sollen erstmals methodische Grundlagen geschaffen werden, mit denen die Qualität von Prognosemodellen des Ingenieurwesens, zunächst beschränkt auf Modelle des konstruktiven Ingenieurbaus, in einer quantifizierbaren Form bewertet werden können. Der Stand der Wissenschaft im Bauingenieurwesen besagt, dass ein gemeinsames Modell aller beteiligten IngenieurInnen aus Gründen der Komplexität nicht handhabbar ist. Die Ermittlung der Modellabweichung erfordert eine Betrachtung der zum Gesamtmodell gekoppelten Partialmodelle. Dies wird durch den Einsatz eigener Kooperationsplattformen erreicht, die auf Ansätzen mit versionierten Objektmodellen und operativen Modellen basieren. Es kommen gegenwärtige Technologien wie die objektorientierte Methode und die Agententechnologie zum Einsatz.

Mehr zum Graduiertenkolleg "Modellqualitäten" erfahren Sie auf der Homepage des Graduiertenkollegs.

Kontakt

Dr.-Ing. Lars Abrahamczyk

Geschäftsführung
Berkaer Straße 9
Tel.: + 49 (0) 3643 58 4103
Fax: + 49 (09 3643 58 4101
lars.abrahamczyk[at]uni-weimar.de

Europäische Urbanistik (Internationales Promotionsprogramm)

Laufzeit: Seit 2002

Das IPP Europäische Urbanistik zählt zu dem bundesweiten Netzwerk von Internationalen Promotionsprogrammen, die durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und den Deutschen Akademischen Austauschdienst im Rahmen des Programms "Promovieren an Hochschulen in Deutschland" gefördert wurden. Das von 2002 bis 2007 vom DAAD unterstützte IPP Europäische Urbanistik ist das einzige IPP zur Stadtforschung in Deutschland. Es beschäftigt sich mit interdisziplinären Themen, die durch aktuelle Leitbilder wie denen der "Europäischen Stadt", "Kompakten Stadt", "Sozialen Stadt", "Netzstadt" oder "Zwischenstadt" diskutiert werden.

Das Promotionsprogramm „Europäische Urbanistik“ widmet sich nunmehr der Erforschung der aktuellen Transformation der Städte in Europa mit dem Fokus auf die Wohnungspolitik in ihrer Vieldimensionalität und mit Bezug auf die europäische Situation, die durch die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen wie dem Klimawandel, sozialer Fragmentierung, räumlicher Disparität, kultureller Differenzierung und Migration und der Transformation der Immobilienökonomie sich für die Städte in Europa ergeben.

Mehr zum Internationalen Promotionsprogramm "Europäische Urbanistik" erfahren Sie auf der Homepage des IPP, Ansprechpartnerin ist die akademische Koordinatorin Brigitte Zamzow.

Der nächste Call for Applications endet am 5. Januar 2019.

Kontakt:

Brigitte Zamzow, M.A.
Belvederer Allee 4, Raum 102

Sprechzeiten: nach Vereinbarung

Tel.: + 49 (0)3643 - 58 2645
E-Mail: brigitte.zamzow@uni-weimar.de

Urban Heritage (Bi-nationale Promotionsforschungsgruppe)

Laufzeit: 2008 - 2012

Die Forschungsgruppe widmet sich der Problematik des kulturellen Erbes im Kontext gegenwärtiger und zukünftiger Stadtentwicklung in Deutschland und Italien. "Urban Heritage" schließt dabei an das bestehende Internationale Promotionsprogramm (IPP) "Europäische Urbanistik" an. Es ist thematisch innovativ, weil es mit einem erweitertem Begriff von "Heritage" operiert, der über den Denkmalschutz und die geschichtsbewußte Stadtentwicklungspolitik hinaus die politische und gesellschaftliche Konstitution der Stadt in ihrer sozialen Integrationsfähigkeit und lokalen Demokratie als bewahrenswert erachtet. Gesucht wird nach Strategien und Ansätzen, die heutigen gesellschaftlichen Herausforderungen (Demografie, Mobilität, Globalisierung, Multikulturalität) für eine Weiterentwicklung des städtischen Erbes zu nutzen.

Urban Heritage wurde von 2008-2010 finanziell als PhD-Net Projekt des DAAD unterstützt und in Kooperation mit der Università Roma Tre, Dipartimento di Studi Urbani, Italien durchgeführt.

Website des Promotionsprogramms

Kontakt:

Brigitte Zamzow, M.A.
Belvederer Allee 4, Raum 102

Sprechzeiten: nach Vereinbarung

Tel.: + 49 (0)3643 - 58 2645
E-Mail: brigitte.zamzow@uni-weimar.de

Stadt-und Regionalforschung (Deutsch-Argentinisches Promotionskolleg)

Copyright: Bauhaus-Universität Weimar, Foto: René Lenz
Copyright: Bauhaus-Universität Weimar, Foto: René Lenz

Laufzeit: 2013- 2020

Das Institut für Europäische Urbanistik der Bauhaus-Universität Weimar führt zusammen mit der Fakultät für Architektur, Planung und Design sowie der Fakultät für Philosophie und Geisteswissenschaften der Universidad Nacional de Córdoba /Argentinien das deutsch-argentinische Promotionskolleg "STADT- UND REGIONALFORSCHUNG" durch.

Ziel ist es, die Doktorandinnen und Doktoranden in die Lage zu versetzen, auf dem Gebiet der Stadtforschung Ergebnisse zu gewinnen, die die europäische wie lateinamerikanische Fachdebatte bereichern. Arbeitssprachen sind Deutsch, Spanisch und Englisch. Zentraler Bestandteil des Promotionsprogramms sind Forschungsaufenthalte an beiden Universitäten von je einem Jahr. Nach erfolgreich verteidigter Dissertation in Córdoba oder Weimar, an der Vertreterinnen und Vertreter beider Universitäten teilnehmen, wird ein Doppelabschluss verliehen. Das durch das Deutsch-Argentinische Hochschulzentrum geförderte Promotionskolleg ist das erste dieser Art an einer Universität in Thüringen und eines der ersten in Deutschland. Reise und Aufenthalt für das Auslandsjahr werden vom Deutsch-Argentinischen Hochschulzentrums finanziell gefördert.

Gegenwärtig werden keine neuen Promovierenden in das Programm aufgenommen.

Promotionsstudiengang Kunst und Design / Freie Kunst / Medienkunst

Der Promotionsstudiengang Kunst und Design/Freie Kunst/Medienkunst ist für Absolventinnen und Absolventen von Kunst- oder Gestaltungshochschulen im deutschsprachigen Raum der erste seiner Art; gegründet 2008. Die Promotion wird betreut von zwei Universitätsprofessorinnnen bzw. -professoren: einem wissenschaftlichen Mentor und einem weiteren aus einem künstlerischen oder gestalterischen Lehrgebiet. Deutsch- und Englischkenntnisse sind erforderlich. Das dreijährige Programm wird mit einer Ph.D.-Arbeit abgeschlossen, die gleichgewichtig aus einem wissenschaftlichen und einem künstlerischen bzw. gestalterischen Anteil besteht.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Ph.D.-Studiengangs.

Bewerbungsschluss ist der 31. März. Programmbeginn ist jeweils im Wintersemester.

Kontakt:

Prof. Dr. Alexandra Toland
Studiengangssprecherin; Juniorprofessur Arts and Research
alexandra.toland[at]uni-weimar.de

Kompetenzzentrum Medienanthropologie

Palais Dürckheim (Foto: Jens Hauspurg)
(Foto: Jens Hauspurg)

Laufzeit: April 2015 bis März 2018 (+ ggf. Verlängerung)

Das aus Mitteln der ProExzellenz-Initiative des Freistaates Thüringen finanzierte Kompetenzzentrum Medienanthropologie soll eine innovative und interdisziplinäre Medienanthropologie vorantreiben, die die Erforschung der Medialität, der Medienbedingtheit und Medienverfasstheit menschlicher Daseinsvollzüge ins Zentrum stellt. Dabei ist das Konzept der Anthropomedialität forschungsleitend. Anthropomedialität beschreibt mit der Verschränkung von Menschen und Medien ein eigenständiges Drittes, das jeder Unterscheidung von Mensch und Medium als deren Ursprung vorausgeht.

Im Rahmen des Forschungsprogramms werden einerseits 10 StipendiatInnen in der Arbeit an ihrer Promotion unterstützt. Zum anderen läuft die Arbeit des Kompetenzzentrums auf die Beantragung eines DFG-Graduiertenkollegs zum selben Thema hinaus, das an die Laufzeit des Kompetenzzentrums anschließen soll.

Sprecherin: Prof. Dr. Christiane Voss (Professur Philosophie audiovisueller Medien)
Stellvertretender Sprecher: Prof. Dr. Lorenz Engell (IKKM)

Weitere Informationen zum Forschungsprogramm und zu den beteiligten WissenschaftlerInnen finden Sie hier.

Kontakt:

Katerina Krtilova M.A.
Koordinatorin/ wissenschaftliche Mitarbeiterin
Cranachstraße 47, Zi. 005
Tel.: + 49 (0) 36 43/58 40 03
Fax: + 49(0)3643 / 58 40 01
katerina.krtilova[at]uni-weimar.de

Christiane Lewe M.A.
Koordinatorin/ wissenschaftliche Mitarbeiterin
Cranachstraße 47, Zi. 006
Tel.: + 49 (0) 36 43/58 40 06
Fax: + 49(0)3643 / 58 40 01
christiane.lewe[at]uni-weimar.de