Bauhaus.Journal Online

Als Anerkennung für ihre Dissertation als »herausragende biogeschichtliche Arbeit« hat Dr. Elizabeth Watts vom Sprachenzentrum der Bauhaus-Universität Weimar die Caspar-Friedrich-Wolff-Medaille der Deutschen Gesellschaft für Geschichte und Theorie der Biologie (DGGTB) erhalten. Bildquelle: Deutsche Gesellschaft für Geschichte und Theorie der Biologie e. V. (DGGTB)
Erstellt: 14. Juli 2017

Caspar-Friedrich-Wolff-Medaille für Dr. Elizabeth Watts

Als Anerkennung für herausragende biogeschichtliche Arbeiten verleiht die Deutsche Gesellschaft für Geschichte und Theorie der Biologie (DGGTB) die Caspar-Friedrich-Wolff-Medaille. In diesem Jahr wurde diese Ehre der Wissenschaftlerin Dr. Elizabeth Watts von der Bauhaus-Universität Weimar zuteil.

Für ihre Dissertation mit dem Titel »Analysis of Creationism in the United States from Scopes (1925) to Kitzmiller (2005) and its Effect on the Nation’s Science Education System« erhielt Dr. Watts Ende Juni die Caspar-Friedrich-Wolff-Medaille. In seiner Laudatio ging Prof. Dr. Michael Schmitt von der Universität Greifswald auf den akademischen Werdegang und die wissenschaftlichen Leistungen von Dr. Watts ein und hob hervor, dass sich die Jury einstimmig für die diesjährige Verleihung des Preises an Dr. Watts entschieden habe.

Die aus den USA stammende Dr. Watts ist seit August 2014 an der Bauhaus-Universität Weimar beschäftigt. Nachdem sie ein Jahr lang für die Koordinierung und die Qualitätskontrolle von Übersetzungsleistungen verantwortlich war, ist sie seit August 2015 am Sprachenzentrum als Lehrkraft für Englisch tätig.

Gleichzeitig gehört sie als Gastwissenschaftlerin zur Arbeitsgruppe Biologiedidaktik der Biologisch-Pharmazeutischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena und beabsichtigt nun, ihre Habilitation anzufertigen.

Am Sprachenzentrum widmet sie sich neben ihrer Tätigkeit als Lehrkraft für allgemeine und fachsprachliche Englischkurse dem Bereich des wissenschaftlichen Schreibens. Geplant ist der Ausbau des Angebots im Bereich des technischen und wissenschaftlichen Englisch, um Studierende so früh wie möglich an den Umgang mit englischsprachiger wissenschaftlicher und technischer Fachliteratur heranzuführen und sie beim Schreiben zu unterstützen.

Weitere Pläne beinhalten die Entwicklung eines mehrere Module umfassenden Blended-Learning-Angebots mit dem Titel »Science Synergies - Communicating Effectively in the Sciences«, das u.a. darauf abzielt, Studierende in die Lage zu versetzen, Präsentationen und Poster zu wissenschaftlichen und technischen Themen zu erstellen.