Aktuelles

Tagung: Die Zukunft auf dem Land. Imaginationen und Narrationen futuristischer Entwicklungen | 27./28. September 2019

Die Vorstellungen und Ideen, wie ländliche Räume in Zukunft aussehen werden oder auszusehen hätten, befinden sich aktuell in erhöhter Bewegung. Bereits seit Längerem ist eine recht deutliche mediale Konjunktur des Erzählens vom Land und damit verbunden auch eine erhöhte soziale Aufmerksamkeit für dessen Belange und Entwicklungen zu beobachten.

Die Tagung »Die Zukunft auf dem Land. Imaginationen und Narrationen futuristischer Entwicklungen« erkundet am 27. und 28. September 2019 aktuelle wie auch historische Zukunftsentwürfe in ländlichen Räumen und von ländlichen Räumen. Sie wird gemeinsam vom Fachbereich Medienwissenschaft und dem Institut für Europäische Urbanistik in Kooperation mit der IBA Thüringen im Eiermannbau in Apolda ausgerichtet und von der VolkswagenStiftung gefördert.

Tagungsflyer (PDF)

 

 

Tagung: Bauhaus Medien. Praktiken zwischen Handwerk, Material und Aisthesis | 15.-17. Mai 2019

 

Von Anfang an hat sich das Bauhaus für Medien interessiert. Nicht nur für Zeitung, Photographie und Radio, sondern auch für den Grundtatbestand der Medialität, mit dem es sich auf vielfältige und experimentelle Weise auseinandergesetzt hat. Davon unabhängig hat sich der Diskurs der Medienwissenschaft herausgebildet, doch Spuren einer Bezugnahme auf das Bauhaus lassen sich immer wieder finden - bei Benjamin und McLuhan, bei Guattari und Deleuze und auch bei Kittler. Diesen Spuren und Praktiken gilt es, nachzuspüren.

Vom 15. bis 17. Mai 2019 veranstaltet die Fakultät Medien an der Bauhaus-Universität Weimar diesbezüglich die Tagung Bauhaus Medien. Praktiken zwischen Handwerk, Material und Aisthesis.

Das detaillierte Programm kann dem Tagungsflyer entnommen werden:

Tagungsflyer (PDF)

Tagungsplakat (PDF)

 

 

Die Bauhaus-Universität hat das DFG-geförderte Projekt "Die Existenzweisen von Abschriften und Kopien in Kopierbüchern" auf die Liste ihrer TOP-Forschungsprojekte 2019 gesetzt.

Kurzbeschreibung des Projekts
Emailprogramme erstellen heute automatisch einen Postausgangs- bzw. "Gesendet"-Ordner, in dem unsere ausgehenden Mitteilungen archiviert werden. Vorläufer dieser Selbstverwaltungsform liegen in sogenannten Briefkopierbüchern vor, die seit der Frühen Neuzeit dokumentiert sind. In solchen Büchern sind von Hand oder maschinell erstellte Duplikate (Kopien, Abschriften, Blaupausen) von ein- und ausgehender Korrespondenz verzeichnet. Gegenstand des Forschungsprojekts sind die mit solchen Objekten verknüpften Praktiken des Verzeichnens und Archivierens aus der Perspektive der beteiligten lebendigen und nichtlebendigen Akteure (Materialien, Maschinen, Abschreiber, Archivare, Editoren). Der auf einer theoretisch fundierten, medien-, literatur- und philologiehistorischen Kulturtechnikforschung gegründete Ansatz des Projekts berücksichtigt sowohl die Diversität und Eigengesetzlichkeit von Kopier- und Abschreibesystemen in bürokratischen, kulturellen und privaten Kontexten als auch die wechselseitige Beeinflussung dieser Kontexte.

Informationen (PDF)

Projektbörse Sommersemester 2019

Die Projektbörse findet am 4. April 2019 ab 14:00 Uhr im Hörsaal der Karl-Haußknecht-Str. 7 statt. Die Veranstaltungen der Archiv- und Literaturforschung werden von Prof. Dr. Paulus ab 15:15 Uhr vorgestellt.

14.00 Uhr • Mediensoziologie, Prof. Ziemann 
14.15 Uhr • Medienphilosophie, Prof. Cuntz 
14.30 Uhr • Geschichte und Theorie der Kulturtechniken, Vertr.-Prof. Ladewig 
14.45 Uhr • Theorie medialer Welten, Prof. Schmidgen 
15.00 Uhr • Philosophie audiovisueller Medien, Prof. Voss 
15.15 Uhr • Archiv- und Literaturforschung, Prof. Paulus 
15.30 Uhr • Europäische Medienkultur, Jun.-Prof. Krivanec 
15.45 Uhr • Bildtheorie, Jun.-Prof. Bee 
16.00 Uhr • Dozentur Film- und Medienwissenschaft, Dr. Frisch
Ab 16.15 Uhr • Vorstellung der B.A.- und M.A.-Lehrveranstaltungen des Fachbereichs Medienmanagement

 

 

Workshop: Abschreiben, Exzerpieren, Kopieren. Kulturtechniken im Zwischenraum | 19.-20. Juli 2018

In Anknüpfung an die diesjährige Tagung zum Thema Abschrift, Ablichtung, CC (et vice versa). Ästhetiken und Operationalitäten des Kopierens und Singularisierens (7. bis 9. März, Goethe- und Schiller-Archiv) veranstaltet die Professur für Archiv- und Literaturforschung den zweitägigen Workshop Abschreiben, Exzerpieren, Kopieren. Kulturtechniken im Zwischenraum. Dieser findet am 19. und 20. Juli 2018 in der Gründerwerkstatt neudeli statt.

>> Programmflyer (PDF)

>> Plakat (PDF)

Feriensprechstunden

Die Sprechstunden von Herrn Prof. Dr. Jörg Paulus in den Semesterferien finden am 26.02. und 12.03. jeweils ab 14.00 Uhr im Büroraum 222 der Bauhausstraße 11 statt. Bitte melden Sie sich vorher kurz per Email an.

Tagungsankündigung: Abschrift, Ablichtung, CC (et vice versa). Ästhetiken und Operationalitäten des Kopierens und Singularisierens

Abschriften und Kopien sind Zeugnisse privater und institutioneller Entwurfs- und Gedächtnispolitiken in unterschiedlichen medialen Kontexten, namentlich auch solchen des Archivs. Sie kreieren eine spezifische Ästhetik des Duplizierens und Vervielfältigens. Umgekehrt lässt sich fragen: Wann und wo kommt es zur Eliminierung von Kopien, zur Einschränkung von Vervielfältigung? Wo und wie entsteht eine Dynamik von Prozessen, die in Richtung einer intendierten Reduktion und Singularisierung verläuft? Die Tagung untersucht solche Prozesse im Lichte der dabei emergierenden Ästhetiken aus kultur- und literaturhistorischer, medien- und bildwissenschaftlicher, archivtheoretischer, philologischer und schreibprozessualer Perspektive.

Im Besonderen geht es um die Operationalität von sogenannten Briefkopierbüchern, um Manuskript- und Briefabschriften, die ästhetischen Effekte von (alten und neuen) Kopiertechniken und -maschinen, die Frage nach Archivpolitiken des Kopierens – sowie um die jeweils gegenläufigen Prozesse und Ästhetiken des Reduzierens, Singularisierens oder Eliminierens. Leitfragen der Tagung sind u.a.: Welche Materialien und Akteure sind in Kopier- und Reduktionsprozesse involviert? Wie wird Materialität dabei moduliert? Welche ästhetischen Effekte werden hierbei generiert? Wie ist das Verhältnis von Kopie und Exzerpt zu bestimmen? Wie ändern sich tradierte Vorstellungen von Original und Kopie im Lichte von Singularisierungsprozessen? Was sind die Modi einer Ästhetik jenseits der Hierarchisierung von Original und Duplikat in traditionellen und in digitalen Konfigurationen?

 

 

Tagungsorganisation:

Prof. Dr. Jörg Paulus
Professur für Archiv- und Literaturforschung der Bauhaus-Universität Weimar

Dr. Bernhard Fischer
Goethe- und Schiller-Archiv der Klassik-Stiftung Weimar

Dr. Andrea Hübener
Institut für Germanistik der Universität Braunschweig

 

Kontakt:

Fabian Kirchherr
Bauhaus-Universität Weimar, Fakultät Medien
fabian.kirchherr[at]uni-weimar.de

 

 

CfP: Abschrift, Ablichtung, CC (et vice versa) Ästhetiken und Operationalitäten des Kopierens und Singularisierens


Kopien dokumentieren private und institutionelle Entwurfs- und Gedächtnispolitiken in medialen Kontexten. Sie kreieren zugleich, bislang wenig beachtet, eine spezifische Ästhetik des Duplizierens und Vervielfältigens. Umgekehrt stellen sich in diesem Zusammenhang aber auch Fragen nach den inversen Operationen: Wann und wo kommt es zur Eliminierung von Kopien, zur Einschränkung von Vervielfältigung? Wo und wie entsteht eine Dynamik von Prozessen, deren Vektoren in Richtung einer Reduktion und Singularisierung laufen (etwa in Gestalt autorisierender Editionen oder dem Verwerfen von scheinbar überflüssigen Dublikaten)? Die Tagung untersucht solche Kopier- und Singularisierungsprozesse im Lichte der dabei emergierenden Ästhetiken. Sie rekurriert auf Ansätze der kulturhistorischen und kulturwissenschaftlichen Forschung im Archiv, in der Medienwissenschaft, der Schreibprozessforschung sowie der Philologie und Literaturgeschichte.

Schwerpunktmäßig sollen auf der Tagung behandelt werden: (1) die Operationalität von Manuskriptabschriften, insbesondere von Briefen, namentlich in Briefkopierbüchern, (2) die ästhetischen Effekte von (alten und neuen) Kopiertechniken und maschinen, (3) die Frage nach Archivpolitiken des Kopierens – sowie (in allen drei Hinsichten) die jeweils gegenläufigen Prozesse und Ästhetiken des Reduzierens, Singularisierens oder Eliminierens. Leitfragen sind u.a.: Welche Materialien und Akteure sind in Kopier- und Reduktionsprozesse involviert? Wie wird Materialität dabei moduliert? Welche ästhetischen Effekte werden dabei generiert? Wie ist das Verhältnis von Kopie und Exzerpt zu bestimmen? Wie ändern sich tradierte Vorstellungen von Original und Kopie im Lichte von Singularisierungsprozessen? Was sind die Modi einer Ästhetik jenseits der Hierarchisierung von Original und Duplikat in traditionellen und in digitalen Konfigurationen?

Wir erbitten den Vorschlag für einen Vortragstitel und ein kurzes Exposé (ca. 10 Zeilen) bis zum 15. Oktober 2017 an: fabian.kirchherr@uni-weimar.de

Datum: 7.-9.3.2018
Veranstaltungsort: Goethe- und Schiller-Archiv, Weimar
Kurzreferate von 30 Minuten Länge
Organisation: Prof. Dr. Jörg Paulus (Bauhaus-Universität Weimar), Dr. Bernhard Fischer (Klassik-Stiftung Weimar, Goethe- und Schiller-Archiv), Dr. Andrea Hübener (Technische Universität Braunschweig)

 

Kontakt: Fabian Kirchherr, Bauhaus-Universität Weimar (Fabian.Kirchherr[at]uni-weimar.de)

Projektbörse Wintersemester 2017 / 2018

Projektbörse

 

Die diesjährige Projektbörse findet am

Donnerstag den 12. Oktober 2017, ab 14.00 Uhr, Hörsaal, Karl-Haußknecht-Straße 7 statt.

 

Der geplante Ablauf der Börse ist (Stand 13.09.17):

14.00 Uhr • Medienphilosophie, Prof. Cuntz

14.20 Uhr • Mediensoziologie, Prof. Ziemann

14.40 Uhr • Geschichte und Theorie der Kulturtechniken, Vertr.-Prof. Gregory

15.00 Uhr • Theorie medialer Welten, Prof. Schmidgen

15.20 Uhr • Philosophie audiovisueller Medien, Prof. Voss

15.40 Uhr • Archiv- und Literaturforschung, Prof. Paulus

16.00 Uhr • Europäische Medienkultur, N.N.

16.20 Uhr • Bildtheorie, Jun.-Prof. Bee

16.40 Uhr • Dozentur Film- und Medienwissenschaft, Dr. Frisch

Ab 17.00 Uhr • Vorstellung der B.A.- und M.A.-Lehrveranstaltungen des Studiengangs Medienmanagement

Projektbörse SoSe 17

Projektbörse
Donnerstag, 6. April 2017, ab 14.00 Uhr, Hörsaal, Karl-Haußknecht-Straße 7

14.00 Uhr • Medienphilosophie, Prof. Cuntz 14.20 Uhr • Mediensoziologie, Prof. Ziemann 14.40 Uhr • Geschichte und Theorie der Kulturtechniken, Prof. Schabacher 15.00 Uhr • Theorie medialer Welten, Prof. Schmidgen 15.20 Uhr • Philosophie audiovisueller Medien, Prof. Voss 15.40 Uhr • Archiv- und Literaturforschung, Prof. Paulus 16.00 Uhr • Europäische Medienkultur, Gastwiss. Dr. Kandioler 16.20 Uhr • Bildtheorie, Jun.-Prof. Bee 16.40 Uhr • Dozentur Film- und Medienwissenschaft, Dr. Frisch Ab 17.00 Uhr • Vorstellung der B.A.- und M.A.-Lehrveranstaltungen des Studiengangs Medienmanagement


Sprechstunden im Wintersemester 16/17

Die Sprechstunden finden im Wintersemester 2016/2017 jeweils Donnerstags von 11.00 - 12.00 Uhr in der Bauhausstraße 11 im Raum 222 statt. Eine Voranmeldung ist nicht nötig.

Projektbörse WS 2016

Im Rahmen der Projektbörse für das Wintersemester 2016 wird Prof. Dr. Jörg Paulus am Donnerstag den 13. Oktober 2016 ab ca. 15.40 Uhr im Hörsaal der Karl-Haußknecht-Straße 7 zu seinen kommenden Lehrveranstaltungen informieren. 

 

Der Ablauf der Projektbörse ist wie folgt geplant (Stand 09.09.16):

Projektbörse

Donnerstag, 13. Oktober 2016, ab 14.00 Uhr, Hörsaal, Karl-Haußknecht-Straße 7

14.00 Uhr • Medienphilosophie, Prof. Cuntz

14.20 Uhr • Mediensoziologie, Prof. Ziemann

14.40 Uhr • Geschichte und Theorie der Kulturtechniken, Prof. Schabacher

15.00 Uhr • Theorie medialer Welten, Prof. Schmidgen

15.20 Uhr • Philosophie audiovisueller Medien, Gastwiss. Dr. Volbers

15.40 Uhr • Archiv- und Literaturforschung, Prof. Paulus

16.00 Uhr • Europäische Medienkultur, Gastwiss. Mag. phil. Kandioler

16.20 Uhr • Bildtheorie, N.N.

16.40 Uhr • Dozentur Film- und Medienwissenschaft, Dr. Frisch

Ab 17.00 Uhr • Vorstellung der B.A.- und M.A.-Lehrveranstaltungen des Studiengangs Medienmanagement