Aktuelles

Zukunft der Mobilität - live erleben

Wie können verschiedene Verkehrsmittel vernetzt werden? Welche Rolle spielen digitale Plattformen dabei? Und können wir damit einen Beitrag zum Klimaschutz leisten? Diesen Fragen wurden von Expert:innen der Mobilitätsbranche auf dem zweitägigen Kongress „Zukunft der Mobilität – live erleben“ auf Einladung von highQ Computerlösungen und der Stadtwerke Osnabrück intensiv diskutiert. Dabei war die Umsetzung einer multimodalen Mobilitätsplattform in Osnabrück das Best-Practice-Beispiel, wie künftig Entwicklungspartnerschaften zwischen kommunalen Aufgabenträgern und mittelständischen Unternehmen ausgestaltet werden können.

Wie könnte eine Verlängerung der Thüringer Waldbahn aussehen?

Derzeit existieren in Walterhausen einige Industriegebiete, die nicht vom Netz der Thüringer Waldbahn und Straßenbahn (TWSB) abgedeckt werden. Weitere sollen künftig hinzukommen. Wäre eine Erweiterung des Netzes in Waltershausen darum sinnvoll? Und wie könnte diese aussehen? Studierende der Bauhaus-Universität Weimar haben sich im Rahmen des Moduls "Projekt Verkehrswesen: City & Traffic" der Fragestellung angenommen und die Gegebenheiten vor Ort bei einer Exkursion kennengelernt.

Lena Klopfstein wird mit DIY-Förderpreis des Verkehrsclub Deutschland (VCD) ausgezeichnet

Weimar verfügt bereits über ein ausgedehntes Netz an Carsharing-Fahrzeugen. Kann aufgrund des Verhaltens und der Einstellungen der Bewohnerschaft empfohlen werden, weitere Fahrzeuge einzusetzen? Falls ja, welche Standorte wären hier geeignet? Diesen und weiteren Fragen ist Lena Klopfstein in ihrer Masterarbeit nachgegangen, welche nun im Rahmen des 2. VCD-Mobilitätsforums in Weimar mit dem 1. Preis des DIY-Förderpreises ausgezeichnet wurde.

Junge Menschen sitzen auf einem Parkplatz, der zu einem Begegnungsort umfunktioniert wurde

2. VCD-Mobilitätsforum am 13. Mai in Weimar

Wie können wir die Verkehrswende angehen? Bei interessanten Inputs, kreativen Workshops und einer Diskussionsrunde zu autofreien Innenstädten sind insbesondere Studierende und Auszubildende aus Thüringen eingeladen, sich auszutauschen und Ideen zu entwickeln. Die Professur Verkehrssystemplanung steuert hierbei einen Einblick zur Auseinandersetzung mit der Verkehrswende an der Universität sowie einen Vortrag über die Vorhaben des Bauhaus.MobilityLab bei.

Zwei Personen fahren auf Fahrrädern durch die Stadt

Radverkehrsexkursion in die Niederlande

Best-Practice-Beispiele der Radinfrastruktur hautnah erleben - Zu diesem Zweck lädt die Professur Verkehrssystemplanung Studierende der Fakultäten B sowie A&U zu einer Reise ins niederländische Groningen ein – eine Stadt, die zu den fahrradfreundlichsten in Europa gehört. Auf dem Programm stehen, neben Vorträgen zu den Themen Verkehrsplanung und Verkehrspsychologie, Exkursionen auf dem Fahrrad in Groningen und dem Umland.

Einblicke in kroatische Forschung zu Verkehrssicherheit und praktische Sicherheitsbewertung von Straßen

Die Professur Verkehrssystemplanung engagiert sich seit Jahren in der Ausbildung von Sicherheitsauditorinnen und -auditoren für Straßen sowie in der Erforschung von Themen der Verkehrssicherheit. Hier ist auch der internationale Austausch wertvoll, um neue Herangehensweisen kennenzulernen. Bei einer internationalen Konferenz mit Workshop im kroatischen Rovinj konnten Mitarbeitende der Professur nun Verkehrssicherheitsthemen aus der Region sowie die kroatische Durchführung von Sicherheitsanalysen kennenlernen und diese selbst erproben. Die Veranstaltung fand zum Teil im Rahmen des Forschungsprojekts EuroS@P (European Road Safety Partnership) statt.

Mann steht an Whiteboard und fügt einer darauf befindlichen Mindmap etwas hinzu

Vorbereitungen für Befragung und Erhebung zu Mobilität in Erfurt

In einer groß angelegten Mobilitätsbefragung und –erhebung soll ab Mitte des Jahres eine im Bauhaus.MobilityLab weiterentwickelte Mobilitätsanwendung für Smartphones auf ihre Praxistauglichkeit getestet werden. Die Idee hinter der App ist es, Mobilitätsangebot auf einer Plattform zu bündeln und Vorgänge damit zu optimieren. Bei einem gemeinsamen Workshop im House of Logistics & Mobility (HOLM) in Frankfurt am Main haben die Projektpartnerinnen und -partner nun nötige Vorarbeiten für die bevorstehende Befragung und Erhebung getroffen.

Zwei Männer stehen hinter einem Architekturmodell.

Prof. Plank-Wiedenbeck als Preisrichter bei internationalem Architekturwettbewerb

Zum 100-jährigen Bestehen des BMW-Stammwerks in München hatte die BMW Group internationale Architekturbüros zur Einreichung von Ideen zur Gestaltung einer neuen Produktion aufgerufen. Die Siegerentwürfe des Planungswettbewerbs „BMW München – urbane Produktion“ wurden von einem prominent besetzten Preisgericht gekürt, dem Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter, Vorstände der BMW Group und Vertreter*innen renommierter Büros für Architektur und Stadtplanung angehörten. Prof. Uwe Plank-Wiedenbeck von der Bauhaus-Universität Weimar vertrat im Preisgericht die Verkehrsplanung.

Zwei Männer stehen vor einem großen Gedenkstein, zeigen auf ihn und blicken direkt in die Kamera.

Sicherheitsaudits in Luxemburg und der "Mitte Deutschlands"

Regelmäßig werden Mitarbeitende der Professur Verkehrssystemplanung angefragt, Sicherheitsaudits für Straßen und Radwege durchzuführen. Hierbei handelt es sich um formalisierte Verfahren zur Beurteilung der Sicherheitsbelange eines Straßenentwurfs in allen Arbeitsschritten, vom Entwurf über den Bau bis hin zur fertigen Straße. Die Durchführung von Sicherheitsaudits ist nur durch zertifizierte Auditor*innen möglich und wird durch die „Richtlinien für das Sicherheitsaudit von Straßen“ (RSAS 2019) geregelt.

Bauhaus.MobilityLab präsentiert beim Deutschen Mobilitätskongress

Mit der praktischen Umsetzung der Verkehrswende, auch aus finanzieller Sicht, setzte der 7. Deutsche Mobilitätskongress ein drängendes, aktuelles Thema auf die Agenda. Als Aussteller erhielt das Bauhaus.MobilityLab in diesem Jahr die Möglichkeit, die Arbeit des Projekts zu präsentieren. Zuvor waren Bauhaus.MobilityLab-Partner Bauhaus-Universität Weimar und das Freiburger Unternehmen highQ Computerlösungen GmbH für den Innovationspreis der Deutschen Mobilitätswirtschaft nominiert worden.

Mann steuert eine Drohne über einer Kreuzung

Verkehrserhebung am Knotenpunkt Gothaer Platz

Im Rahmen des Bauhaus.MobilityLab wird der sich entwickelnde Erfurter Stadtteil Brühl als Reallabor in den Fokus der Forschung gerückt. Besonders interessant für Verkehrsbeobachtungen und -erhebungen ist dabei der im Brühl gelegene Knotenpunkt Gothaer Platz. Ein Team der Professur Verkehrssystemplanung hat diesen nun zur Datenhebung genutzt, die in den Bereich Intelligente Verkehrssysteme in das Bauhaus.MobilityLab einfließen.

Fliegende Autos und Roboter hinter dem Lenkrad

Was ist Verkehr? Und was läuft verkehrt im Verkehr, so zum Beispiel bei Stau, Lärm und Umweltverschmutzung? Mit einer Vorlesung zur Mobilität der Zukunft und autonomen Fahren hat sich die Professur Verkehrssystemplanung gemeinsam mit der Professur Energiesysteme an der diesjährigen Kinderuniversität Weimar beteiligt. Und das junge Publikum? Interessiert und begeistert.

Bauhaus-Universität Weimar für »Innovationspreis der deutschen Mobilitätswirtschaft« nominiert

Mobilitätsangebote mittels künstlicher Intelligenz kombinieren und somit Verkehrschaos, Parkplatzsuche und Umweltverschmutzung vermeiden: Die Professur Verkehrssystemplanung der Bauhaus-Universität Weimar hat in Zusammenarbeit mit dem Freiburger Unternehmen highQ Computerlösungen GmbH eine Lösung entwickelt, die es schafft, Mobilitätsangebote auf einer Plattform zu bündeln und Vorgänge damit zu optimieren. Dafür sind die Forschungspartner gemeinsam für den diesjährigen »Innovationspreis der deutschen Mobilitätswirtschaft« in der Kategorie »Projekte/Produkte« nominiert.

Internationaler Workshop zu Verkehrssicherheit in Danzig

Verbesserung der Verkehrssicherheit durch gute Ausbildung von verantwortlichen Personen in Behörden und an Universitäten sowie europaweite Vernetzung - das ist die Idee hinter dem EU-geförderten Projekt EuroS@P (European Road Safety Partnership). Anfang Oktober konnten sich die beteiligten Forschenden erstmals persönlich austauschen.