Human-Computer-Interaction, Master
Förderer: Stellenticket GmbH
1) Warum forschen bzw. studieren Sie an der Bauhaus-Universität Weimar?
Für meinen Master wollte ich einen Ort finden, an dem ich nicht nur lerne, sondern eigene Ideen verwirklichen kann. Genau das habe ich an der Bauhaus-Universität Weimar gefunden. Die Verbindung aus Human-Computer-Interaction, Virtual Reality, Games und nutzerzentriertem Design entspricht genau meinen Interessen und gibt mir die Möglichkeit, technische und kreative Aspekte miteinander zu verbinden. Besonders schätze ich die projektorientierte Arbeitsweise. Viele Lehrveranstaltungen geben Raum, eigene Ideen zu entwickeln und sie bis zu einem funktionierenden Prototyp umzusetzen. Gerade diese Freiheit motiviert mich, mich intensiv mit meinen Projekten auseinanderzusetzen und häufig über die eigentlichen Studienanforderungen hinauszugehen. Ich arbeite gerne über längere Zeit an komplexen Systemen, probiere neue Technologien aus und nutze Projekte, um mich fachlich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Deshalb suche ich im und auch außerhalb des Studiums gezielt nach Möglichkeiten, praktische Erfahrungen zu sammeln. Für mich steht die Bauhaus-Universität vor allem für Neugier, Eigeninitiative und die Freiheit, Ideen in interaktive Anwendungen zu verwandeln. Genau das macht das Studium für mich so besonders.
2) Was ist an Ihrem Projekt besonders, warum ist es relevant?
Mich begeistert die Entwicklung interaktiver Welten, in denen Menschen Dinge nicht nur beobachten, sondern selbst erleben, ausprobieren und entdecken können. Deshalb beschäftigen sich viele meiner Projekte mit Spielen und Virtual Reality. Das Mentorship-Programm Develop at Ubisoft war für mich eine besondere Chance, zusätzlich zum Studium meine Begeisterung für Spieleentwicklung weiterzuverfolgen, Einblicke in die Industrie zu gewinnen und mich mit erfahrenen Entwicklerinnen und Entwicklern auszutauschen. Im Rahmen des Ubisoft-Mentorships entwickelte ich als Solo-Entwicklerin ein eigenes Wirtschaftssimulationsspiel. Mich fasziniert dabei besonders, wie aus vielen kleinen Mechaniken ein komplexes System entsteht, das Spielerinnen und Spieler erkunden und beeinflussen können. Auch an der Bauhaus-Universität konnte ich diese Interessen in verschiedenen Projekten vertiefen. In der Bauhaus Gamesfabrik entstand ein Ökosystem-Simulationsspiel, das ökologische Zusammenhänge spielerisch vermittelt. Darüber hinaus arbeite ich an Virtual-Reality-Anwendungen und beschäftige mich auch in meiner Masterarbeit mit der Gestaltung von Interaktionen in VR. Gemeinsam haben diese Projekte, dass sie Technologien und Anwendungen als Abenteuer verstehen. Mich interessiert vor allem, wie interaktive Anwendungen Menschen dabei helfen können, komplexe Zusammenhänge besser zu verstehen, neue Perspektiven einzunehmen oder einfach Freude am Entdecken und Erleben zu vermitteln. Genau diese Verbindung aus Softwareentwicklung, Kreativität und Nutzererlebnis motiviert mich in meinem Studium.
3) Was zeichnet Ihr ehrenamtliches Engagement in Weimar aus?
Die Weitergabe von Wissen ist mir besonders wichtig und macht mir sehr Spaß. Neben meinem Studium unterrichte ich Kinder und Jugendliche in Python, C# und Scratch und möchte ihnen zeigen, dass Programmieren nicht nur technisch, sondern auch kreativ sein kann. Dabei geht es mir nicht nur darum, Programmiersprachen zu vermitteln. Ich möchte Neugier wecken, Berührungsängste abbauen und jungen Menschen das Vertrauen geben, eigene Ideen umzusetzen. Gerade in der Informatik habe ich häufig erlebt, dass der Einstieg einschüchternd wirken kann. Umso schöner ist es zu sehen, wenn aus anfänglicher Unsicherheit Begeisterung und Selbstvertrauen entstehen. Ich hoffe, dass ich so einen kleinen Beitrag dazu leisten kann, mehr Menschen für Informatik und digitale Technologien zu begeistern und ihnen den Mut zu geben, eigene Projekte zu verwirklichen.
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